Hamburg vor einem Vierteljahrhundert

Heute war ich nach längerer Zeit mal wieder in Billstedt. Es war ein Ausflug nach Karatschi mit auffällig wenig deutschen Touristen auf der Straße. Auffällig auch auf den Bahnhöfen und in der Bahn wie sklavisch willfährig die Orientalen und Neger ihre Gesichtsmasken tragen. Auffällig auch die halbnackten blonden Mädchen, Borderlinerinnen, die den ganzen Körper mit Tatoos übersät haben. Es ist wirklich abgrundtief verstörend.

Aus einem Brief, den ich vor 25 Jahren schrieb, als die heutigen Zustände noch undenkbar waren. In der Rückschau und im Vergleich zu heute herrschte Mitte der 1990er Jahre tatsächlich noch ein deutsch-völkisches Idyll…

…Es wird nicht erwähnt, daß der ohnehin schon überdurchschnittlich hohe Anteil der Tatverdächtigen Ausländer ansteigt: 1984 waren es [im gesamten Deutschland] noch 200 000, 1995 bereits 600 000, also eine Verdreifachung im Verlauf eines Jahrzehnts. Es stimmt wohl, daß Deutsche Straftaten wie Paßvergehen nicht begehen können, aber es wird vergessen, daß zu diesen Vergehen auch das Eingehen von Scheinehen durch ausländische Berufskriminelle gehört, die so aus der Statistik wieder rausfallen. Und das Argument mit den illegal eingereisten, die durch alle Raster fallen, erhöht den Ausländeranteil an den Straftaten wohl noch weiter – statt sie zu senken, wie die BILD-Zeitung vorgibt. Außerdem ist die Statistik ohnehin schief, denn es werden nicht die einzelnen Straftaten, sondern die Ermittlungsakten gezählt: organisiertes Verbrechen (bei dem Ausländern überproportional vertreten) bedeutet vielleicht Tausend Straftaten pro Akte! Außerdem ist die schlimmste aller Kriminalitätssparten fast ausschließlich in ausländischer Hand: der Drogenhandel.

Nehmen uns die Ausländer etwa nicht die Arbeitsplätze weg, wenn 800 000 im verarbeitenden Gewerbe (z.B. Stahl, Gießereien) arbeiten? Jobs, die einerseits alles andere als unbeliebt sind, andererseits aber durch Steuergelder hochsubventioniert werden (etwa die Kohle, Schiffsbau, etc.). Und dort, wo sie uns nicht die Arbeit wegnehmen, liegen sie uns auf der Tasche: ein Drittel aller Sozialhilfeempfänger sind Ausländer – zusammen bekamen sie 1994, 5,7 Milliarden DM an Sozialhilfe. Dem Wortlaut des Gesetzes nach können sie deshalb ausgewiesen werden: was noch keinem einzigen ausländischen Sozialhilfeempfänger in diesem „ausländerfeindlichen“ Land je widerfahren ist. Außerdem bleibt vollkommen unerwähnt, daß uns die Ausländer Wohnungen klauen. Jährlich werden in Deutschland 470 000 neue oder modernisierte Wohnungen benötigt – annähernd drei Viertel durch Zuwanderung. Unter den 11 000 Wohnungssuchenden in Frankfurt ist jeder zweite ein Ausländer.

Man gehe mal zu einem beliebigen Sozialwohnungsblock und an den Türschildern wird man sehen, daß Sozialwohnungen praktisch nur noch an Ausländer vergeben werden. Erst neulich kam eine Frau von den Neubauten hier in der Nähe, um die Briefkästen unseres Sozialwohnungsblocks zu begutachten: „Sagen Sie mal, leben hier fast auch nur Ausländer?“ Jährlich wächst die Zahl der Ausländer in Deutschland um 600 000 an.

Neulich sonntags bin ich mit dem Fahrrad quer von Nord nach Süd durch den Arbeiterbezirks-Ostrand Hamburgs gefahren, um die Stätte meiner Kindheit an der Bille zu besuchen. Wenn ich mit den politisch unkorrekten Augen eines Unterschichtenkindes schaue, sehe ich praktisch nur Ausländer. Auf der Straße, in den Bussen, vor den U-Bahnstationen, in den Parks. Es war, als wäre Hamburg ins Osmanische Reich eingegliedert worden. Nun mag man mit Statistiken kommen und dem üblichen „aufklärerischen“ Zeugs: der einfache Mann auf der Straße und insbesondere die Menschen aus der Arbeiterschaft haben ganz einfach eine andere Lebenserfahrung. Am Tag davor, Samstag war ich auf dem Friedhof und habe mal kurz in einer der größten Sozialwohnungsanlagen in Deutschland, Steilshoop, vorbeigeschaut. Ich konnte mir ein Grinsen kaum verkneifen, denn die (größtenteils „ausländischen“) Jugendlichen haben dort an jeder Ecke „amerikanisches Ghetto“ gespielt. Und schließlich war ich am Montag kurz in Altona, dem Arbeiterstadtteil schlechthin: Istanbul!

Jenseits der Elbe, wo unsereins kaum hinkommt, also in Harburg und Wilhelmsburg, ist es noch schlimmer. Es ist ein schieres Wunder, daß es in Hamburg kaum Ausländerfeindlichkeit gibt – und ich frage mich, ob dieser „Mangel“ nicht auf Kontaktlosigkeit beruht. Ich weiß, daß das schrecklich klingt, aber ich denke grundsätzlich Jenseits von Gut und Böse. Was mich so wütend macht, ist, daß, wenn es so viele Ausländer in „guten Stadtteilen“ also z.B. in meinem Langenhorn gäbe, also dort wo die Meinungsmacher wohnen, der politische Diskurs ganz anders aussehen würde: plötzlich wäre „Ausländerfeindlichkeit“ (natürlich politisch korrekt etikettiert!) gesellschaftsfähig, emanzipatorisch und „links“. Und noch ein Punkt: wäre ich als Skinhead mit einem Abzeichen „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!“ durch die besagten Gebiete gegangen, etwa durch Billstedt, die Stadt meiner Kindheit, hätte dies meiner Gesundheit schwer geschadet. So etwas kommt nie in die Presse, sondern taucht allenfalls in den Polizeiberichten der Zeitungen auf.

Ich habe Angst, daß das ganze uns eines Tages um die Ohren fliegt. Überall darf stets nur die eine Seite der Wahrheit gesagt werden, so daß die Nazis bequem die andere Seite der Wahrheit für sich in Beschlag nehmen können. Das kann bis „1933“ so weitergehen!

Und jetzt stelle man sich mal vor, meine Rundreise durch Hamburgs soziale Brennpunkte hätte ein Jugendlicher aus Mecklenburg-Vorpommern, das gleich hier nebenan liegt, unternommen. Wie muß das auf ihn wirken? Und tatsächlich ist es so, daß praktisch jeder dieser Jugendlichen schon mal in Hamburg oder Berlin war! Wenn dann ich von Journalisten und Soziologen hören muß, daß die ostdeutschen Jugendlichen ob des statistisch geringen Ausländeranteils in Ostdeutschland doch gar keine Erfahrungen mit Ausländern gemacht haben….

Wenn ich so an mich und die Ausländer oder etwa die gegenwärtigen Teenager denke. Wovor habe ich Angst? Ich habe Angst davor, jemandem gegenüberzustehen, der nach Spielregeln spielt, die ich nicht kenne. Mich verwirrt z.B., daß man offenbar niemandem mehr in die Augen blicken darf. Mich verwirrt, daß ich, wenn ich in der entsprechenden Aufmachung und Haarschnitt angeschaut werde („Na Du Nazi-Schwein!), ich mich in meiner eigenen Stadt als „Ausländer“ fühle. Wie um alles in der Welt kann es angehen, daß ich in Billstedt ein Fremder bin?!

…Heute, 25 Jahre später, fühle ich mich so in Langenhorn. Es ist wirklich so, wie vor 25 Jahren in Billstedt! Es findet ein Be-Völkerungsaustausch statt, die größte Veränderung in einer tausendjährigen deutschen Geschichte – und unser größtes Problem ist immer noch unsere Ausländerfeindlichkeit?! Was mich vor einigen Wochen wirklich zur Weißglut gebracht hat, war eine Grundschule voller blonder und ganz offensichtlich biodeutscher Kinder. Da wo die Alster besonders idyllisch ist (bzw. vor der Zersiedelung der Landschaft war), wo es einen Golfclub gibt, sich ein Haus im „Toskanischen Landstil“ ans andere reiht und die Grünen bei Wahlen Traumergebnisse haben. Da wohnen die Journalisten, Akademiker und Bosse. Während meine Grundschule an der Schwarzen Brücke über dem Billbrookdeich in den Nullerjahren die erste Schule in Deutschland war, wo es nicht ein einziges deutsches Kind mehr gab. Ihr seid VOLLIDIOTEN, wenn ihr glaubt, eure Heimat würde nicht das gleiche Schicksal ereilen. NICHTS wird von dem bleiben, wofür Generationen über Generationen gearbeitet und gelitten haben!

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4 Antworten to “Hamburg vor einem Vierteljahrhundert”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „Ihr seid VOLLIDIOTEN, wenn ihr glaubt, eure Heimat würde nicht das gleiche Schicksal ereilen. NICHTS wird von dem bleiben, wofür Generationen über Generationen gearbeitet und gelitten haben!“

    Kann ich nur bestätigen. Traf mich mit einem alten Schulfreund, der wohnt im Speckgürtel um Berlin (Dallgow-Döberitz), sah sich fein raus aus dem Ganzen, da sagte ich: „deine beiden Söhne werden es schon zu spüren kriegen“. Das machte ihn etwas nachdenklich.
    Und eine Verwandte von mir, auch im Speckgürtel (Klein-Machnow), sonst typisch „ausländerfreundlich“, konnte ihr Glück kaum fassen, dass sie für ihr kleines Mädchen keinen Kita-Platz bekam, weil 3 Asylantenkinder Vorzugsrecht hatten.

    Witzigerweise können die Grün-Linken ihren eigenen Park in Kreuzberg/Neukölln (Hasenheide) nicht mehr genießen, weil er voller afrikanischer Drogendealer ist. Mit dieser Schizophrenie muss man leben (Schuldgefühle, die zu kognitiver Dissonanz=Doppeldenk führen).

  2. Robert (Berlin) Says:

    „Auffällig auch auf den Bahnhöfen und in der Bahn wie sklavisch willfährig die Orientalen und Neger ihre Gesichtsmasken tragen.“

    Das lässt sich relativ leicht erklären. Diese Menschen kommen aus Ländern ohne eine staatliche Krankenversicherung. Eine Operation kann leicht eine ganze Großfamilie in Schulden stürzen, Medikamente und Arztbesuche kosten Monatsgehälter. Außerdem sind in deren Ländern ansteckende Krankheiten und Epidemien die Regel. Die Todesraten sind dementsprechend – im Vergleich zu uns – sehr hoch.

    Deswegen waren sie auch vor den einheimischen Deutschen früh mit sehr guten Masken (meist FFP-3) ausgerüstet, trugen diese auch gleich Anfang März. ich fragte mehrere Ausländerinnen; eine bekam die Masken von Verwandten aus Frankreich, eine andere aus Vietnam – wohlbemerkt, als bei uns alles leergefegt war.

    Diese Menschen wissen also von der Gefahr, nehmen sie auch aus eigener Erfahrung ernst und haben nicht die sorglose Vollkaskomentalität der indigenen Westeuropäer, denen eine gesundheitliche Nichtversorgung in der Regel fremd ist.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Gestern hat es mich nach Jahren mal wieder in den fernen Süden verschlagen, jenseits der Elbe nach Wilhelmsburg, Hamburg. Eine Reise wie nach Istanbul und weiter ins tiefste Afrika. Ähhhh…

    Gerade eben noch eine kurze Radtour zum Flughafen und zurück. Der Spielplatz in Flughabennähe und die Wiese voller Moslems und „Südländer“. Deutsche? Ein einsamer Mann am Zaun des Flughafens mit irgendeinem Alkgesöff und umwabbert von einer Marijuanawolke. Desgleichen der Mann der in seinem Vorgarten stand. Sie, die Deutschen, ztun alles, um nicht zu sehen und nichts mehr zu fühlen.

    Unbedeutende Zufallsbeobachtungen? Nein, die Wirklichkeit 24/365!

  4. claus Says:

    So sieht’s aus.
    Halt! Nein! All die Menschen, die sich in der linken ‚Beglückungsindustrie‘ engagieren (Sozialpädagogik, ‚Flüchtlingshilfe‘, ‚pädagogische‘ Betreuung), sehen recht frisch aus, hängen jedenfalls nicht an chemischen Drogen oder am Bildschirm.

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