Gestern sprach ich eingangs über Hitler. Er beherrscht das wackelige Konstrukt „BRD“ weitaus totalitärer als je das Großdeutsche Reich. Er ist unser eigentlicher Staatschef! Alles, wirklich alles, was regierungsamtlich und „oppositionell“ in diesem Land geschieht, bestimmt einzig und allein er. Die Verdrängungseinwanderung, die Arabisierung und Vernegerung, die Vermännlichung des deutschen Weibes und die systematische Verschwuchtelung des deutschen Mannes, die woke Indoktrination von der Kinderkrippe anwärts, die Verschandelung und Entsakralisierung der deutschen Landschaft durch Vogelschredder, das Feiern und Preisen alles Kranken, Entarteten, Häßlichen, Degenerierten, Perversen, Fremden – alles nur, um etwas „gegen Hitler zu tun“.
Selbst die Außenpolitik wird einzig und allein von Hitler bestimmt. Wer erinnert sich noch an den grünroten Angriffskrieg gegen Jugoslawien „wegen Auschwitz“?! Man müsse etwas gegen „Putler“ tun, sonst wird er sich nicht mit der Ukraine begnügen, sondern auch andere Länder Ost- und Mitteleuropas angreifen, – genau wie es Hitler damals getan hat. Man dürfe nicht die Fehler der Appeasement-Politik wiederholen und wie damals sei auch heute Amerika das letzte Bollwerk gegen die Barbarei. „Putler will die Weltherrschaft!“
Das ganze kann man nur mit Reichs Massenpsychologie des Faschismus verstehen. Hitler war und ist ein nichts! Warum er dann alles bestimmt? Weil er alles war und alles ist! Er kam nur deshalb an die Macht und konnte sich bis zum bitteren Ende halten, weil seine Charakterstruktur auf denkbar perfekte Weise die Struktur des durchschnittlichen Massenindividuums widerspiegelte, dessen geheimsten Sehnsüchte und Ängste: „Rebellion gegen die Autorität mit gleichzeitiger Anerkennung und Unterwerfung“ (S. 54).
Heute ist, wie im gestrigen Blogeintrag erläutert, die Autorität aber nicht mehr vertikal, sondern horizontal. Die gesellschaftliche Dynamik wird nicht mehr vom Gegensatz zwischen dem Oben und dem Unten bestimmt („Rebellion gegen die Autorität mit gleichzeitiger Anerkennung und Unterwerfung“), vielmehr ist der gesellschaftliche Grundkonsens jedwede Autorität zu nivellieren, bis alles „horizontal“ eingeebnet ist. Entsprechend sind Figuren wie Trump oder Putin, „alte weiße Männer“, aus der Zeit gefallen. Insbesondere der Kult des Mächtigen und Schönen, den Hitler betrieb, wird unerträglich, da wir uns mit den Ohnmächtigen und Häßlichen identifizieren.
Schlagwörter: Außenpolitik, Auschwitz, Autorität, Entsakralisierung, Großdeutsches Reich, Hitler, Indoktrination, Jugoslawien, Putin, Putler, Rebellion, Trump, Verschwuchtelung
18. März 2024 um 13:49 |
Zustimmung. Für mich stellt sich dabei aber die Frage, wie man politisch reüssieren kann in einem solchem Umfeld des anti-autoritären. Es wurde ja bereits mal im Blogeintrag „Von den Massen lernen, heißt siegen lernen“ angesprochen; wie soll man diese ganzen Menschen noch gewinnen insbesondere wenn man eine konservative, ggf orgonomische Politik betreiben möchte.
Man verschone mich mit dem Argument es sind alles Freiheitskrämer und Politikanten. JA! Das ist bekannt und es wäre mir anders auch lieber aber die Realitäten sind eben so wie sie sind. Dann dürfte man auch keinen Trump oder AfD wählen wenn es um das geht.
Nochmal: wie kann man diese verkorksten Menschenmassen erreichen. Darum geht es und um nichts anderes.
18. März 2024 um 19:56 |
Reich hat sich an die Spitze einer bereits vorhandenen biosozialen Strömung im „Volkskörper“ gestellt: die Lebenreformbewegung sexualökonomisch zugespitzt. Später erkannte er, daß noch wichtiger die Bekämpfung der Emotionellen Pest ist. Beides ist nur möglich durch Aufklärung: die Unterscheidung zwischen progressiven und regressiven Tendenzen sowie, offensichtlich eng damit verwoben, die Bloßstellung und damit Unschädlichmachung der Mechanismen der Emotionellen Pest.
Bildlich ausgedrückt: (1.) den Bach finden, auf dem du mit deinem Boot zum See gelangen kannst und (2.) das Bachbett von den Ästen befreien, die diese Bootsfahrt unmöglich machen. Dazu bedarf es (3.) einer genauen Analyse, welche Äste bei diesem Mikadospiel strategisch als erste gelockert werden müssen, damit sich die Äste nicht noch mehr verhaken und das Stauwerk noch undurchdringlicher wird.
Es ist kein Geheimnis, daß für mich die libertäre und konservative Gegenöffentlichkeit dieser Bach ist und wie ich mir Punkt 2 und Punkt 3 ungefähr vorstelle. Offensichtlich ist das Bild schief und krumm – aber so ähnlich…
19. März 2024 um 01:29 |
Ja dem stimme ich absolut zu. Auch ich erkenne eine immer stärker werdende konservative Gegenbewegung vor allem in den USA. Immerhin bescherten sie uns alle diesen ganzen woken Unfug; man muss jedoch bedenken das diese Leute gar keinen so großen Einfluss haben wie man oft annimmt – sie sind einfach nur sehr laut und in den Medien überpräsent.
Ich hatte große Hoffnungen in die Werteunion gesetzt aber die haben sich bereits selber desauvuiert bevor sie überhaupt anfingen. Die Wagenknecht Gruppe dient in erster Linie dem Ego und Geldbeutel von Fr. Wagenknecht. Das muss man einfach so sehen. Davon abgesehen ist diese Gruppe aus dem Samen des Verrats entstanden: die Abgeordneten wurden ursprünglich im Rahmen der Linken in den Bundestag gewählt. Ehrlicher wäre es gewesen die Mandate zurückzulegen und neu zu starten. Aber sei`s drum. Und die AfD? Naja für mich nach wie vor eine versteckte Konzernpartei mit noch stärkeren Staatszentrismus als es die Linken sein könnten. Ist also auch abgehakt.
Lange Rede kurzer Sinn. Es wäre Zeit für etwas völlig neues und ich bin mir bewusst das es nicht einfach sein würde. Das weiß jeder der schon mal eine Parteigründung hinter sich hatte und/oder bei einer ernsthaft mitgewirkt hat.
Möchtest du deine Strategie bzgl. der Punkte 2 und 3 näher erläutern Peter? Eventuell kann ich darauf Anleihen für meine eigene Vorgehensweise nehmen?
19. März 2024 um 23:14 |
Was meine ich mit den Ästen im Strom und ihrer möglichst „stromökonomischen“ Entfernung? Mir fallen zwei denkbar unterschiedliche Beispiele ein: Laska und Konia.
Es mache, so Laska, keinen Sinn und verschlimmere die Situation des „Projekts Aufklärung“ sogar, wenn man nicht zunächst aufarbeitet, warum und wie sie gescheitert ist. Die Hauptwiderstände müssen erkannt werden und man darf sich dabei nicht in Nebensächlichkeiten verheddern. Das ist die Überwindung von Ideologie im weitesten Sinne.
Konias Argument ist etwas anders gestrickt: „Aufklärung“ bedeutet das Bewußtmachen der konkreten Lebenssituation und die Übernahme von Verantwortung. Stück für Stück, Schritt auf Schritt. Das ist die Überwindung von Politik.
Es ist offensichtlich, daß ich beides nicht im ideologischen/politischen Raum finde. Ich kann nur fragen, wo ich am wenigsten Ideologie und Politik finde. Da haben wir auf der einen Seite die SPD, die vollkommen „ideologisiert“ ist und NUR, AUSSCHLIESSLICH, auf dem „Kampf gegen Rechts“ beruht und politikantes Parasitentum der übelsten Sorte darstellt. Niemand würde diese Leute in der freien Wirtschaft anstellen! Auf der anderen Seite haben wir die AfD – die Partei „pragmatischer Handwerker“.
19. März 2024 um 20:37 |
Macron! Wir leben in einer merkwürdigen Welt, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und die öffentlich-verächtlichen Medien uns in einem Trancezustand halten: