Posts Tagged ‘Trump’

Rationalität und Irrationalität in der Politik

17. Dezember 2019

Mit einigem Recht kann man sagen, daß Politik Reich zufolge AN SICH irrational ist. Mit Elsworth F. Baker und Charles Konia kann man das etwas dahin differenzieren, daß die Kunst der Staatsführung, also „Staatspolitik“ durchaus rational sein kann. In einer gepanzerten Welt allemal. Ein schönes Beispiel ist Trump, der einerseits dem Nationalstaat wieder Geltung verschafft und andererseits die USA weitgehend vor militärischen Abenteuern bewahrt hat. Was könnte rationaler sein?

Was nach Einschätzung von Baker und Konia dezidiert irrational ist, ist die Gesellschaftspolitik, also das Eldorado versprechende Politiker, die „die Gesellschaft verändern wollen“.

An dieser Stelle möchte ich als Drittes (nach „alle Politik irrational“ und nur „Gesellschaftspolitik irrational“) einen anderen Faktor betrachten, den „funktionellen“. Demnach ist Politik immer dann rational oder zumindest POTENTIELL rational, wenn sich die Akteure darüber redlich Rechenschaft ablegen, was am Ende bei dem ganzen rauskommt. Wohin soll es führen, wenn man das Land mit Millionen Analphabeten flutet? „Flüchtlinge“, die man absurderweise integrieren will. Sollen die also gar nicht zurück? Aber die „Palästinenser“, selbst in fünfter Generation, die sollen unbedingt zurück! Und die Sudetendeutschen und Schlesier und Ostpreußen… Lassen wir’s lieber. Es ist dezidiert VERBOTEN Dinge zu Ende zudenken.

Energiewende? Wind-, Bio- und Solarstrom… Man kann sich etwas Umweltvernichtenderes kaum vorstellen, allein schon weil der Landschaftsverbrauch für die Stromerzeugung und nicht zuletzt für die Stromtrassen gigantisch ist.

Heutzutage wird nichts, aber auch rein gar nichts zu Ende gedacht. Man läßt sich von allem möglichen leiten, insbesondere vom manipulierten und künstlich durch die Medien verstärkten „Meinungsklima“, nicht jedoch vom Sachverstand. Ja, das ist Gesellschaftspolitik, d.h. man möchte die Gesellschaft aufgrund irgendwelcher ideologischen Vorgaben verändern. Vor Merkel herrschte noch die Staatspolitik vor, d.h. das kühle Abwägen der Optionen, der Chancen und Risiken. Man schaut in die Vergangenheit (welche Erfahrungswerte liegen vor) und spielt Zukunftsszenarien durch. Doch heute wird eine Politik betrieben, für die es weder Zeit noch Raum und Masse (Ressourcen!) zu geben scheint. Mit anderen Worten: die absolute Irrationalität regiert dieses Land. Kaum ein anderes Beispiel zeigt besser, daß Politik an sich irrational ist!

Trump setzt die Neurose der „Reichianer“ frei

13. Dezember 2019

Als Reich 1939 nach Amerika kam, glaubte er, daß er unter den Linken in Amerika noch den meisten Zuspruch finden würde. Deshalb wählte er beispielsweise Arthur Garfield Hays zu seinem Anwalt, der durch den berühmten „Affen-Prozeß“ in Tennessee 1925 und durch die Verteidigung der beiden Anarchisten Sacco und Vanzetti berühmt geworden war. Um so verbitterter reagierte Reich, als ihm von Seiten der Stalinisten ab etwa 1946 der blanke Haß und Vernichtungswille entgegenschlug (Stichwort Mildred Edie Brady) und sich infolge auch die Trotzkisten von ihm distanzierten, um nicht mit dem Orgon in Zusammenhang gebracht zu werden und so im Kampf gegen die Stalinisten, wegen einer Sache in die Defensive zu geraten, an die sie eh nicht glaubten. So stand in den letzten zehn Jahren von Reichs Leben für ihn fest, daß seine Probleme in Amerika auf eine von „Moskau“ geleitete Verschwörung zurückgingen, er demnach Opfer des Kalten Krieges sei und deshalb von der US-Regierung unterstützt werden müsse, die aber von den Verschwörern manipuliert würde und unterwandert sei.

Von jeher konnten sich die diversen „Reichianer“, angefangen bei Paul Ritter und David Boadella bis hin zu Jerome Greenfield (Autor von USA gegen Wilhelm Reich) kaum wieder einkriegen, wie wahnhaft Reichs Einschätzung doch war und wie lächerlich sich Leute machen würden, die Reich darin in ihrer kultischen Verblendung folgten. Die meisten Orgonomen hielten zu dem Thema eine vornehme Distanz und sagten, daß die von Reich vorgebrachten Beweise sie nicht recht überzeugen würden. Diese Haltung nahm insbesondere Elsworth F. Baker ein.

Die wirkliche Psychopathologie zeigte sich aber erst in den letzten drei Jahren in Zusammenhang mit der vermeintlichen „Rußland-Affäre“ von Donald Trump, für die es schlichtweg keinerlei gerichtsverwertbare Belege (Mueller Report) und ohnehin nicht mal ansatzweise Indizien gibt. Das hinderte praktisch alle „Reichianer“ nicht daran, sich mit Haut und Haaren dieser vollkommen haltlosen Verschwörungstheorie zu verschreiben. Sie haben Reich nie ein Wort geglaubt und konnten sich vor Lachen kaum einkriegen, wenn es vermeintliche Idioten wie unsereins taten, nun folgen sie aber aufgrund ihrer hochpathologischen linksliberalen (pseudoliberalen) Charakterstruktur einer „Moskau-Theorie“, weil es sich um Donald J. Trump handelt, der die „progressive“ Hillary vom Tisch gewischt hatte.

Wie bizarr ihr Wahn und wie abgrundtief ihre Verlogenheit ist, zeigt etwa folgender Kommentar auf Facebook, den der Reichianer Peter Robbins, bekanntgeworden durch seine hochpenible und immer um Ausgewogenheit und Objektivität bemühte UFO-Forschung, verfaßt hat:

Was Putin über Trump hat, sind in der Tat Filme seiner sexuellen Eskapaden, die zweifellos auf jeder Geschäftsreise, die er zuerst 1986 in die Sowjetunion unternahm und auf den Reisen nach Rußland seitdem aufgezeichnet wurden. Wer das Gegenteil glaubt, versteht nicht, wie der KGB früher und seitdem auch unter Putin arbeitete. Einfach ausgedrückt, wird er mit Material erpreßt, das sein zerbrechliches Ego und seine pathologisch narzißtische Persönlichkeit niemals das Tageslicht erblicken lassen darf. So sehr, daß er es weitaus besser findet, Putins Forderungen in allen Angelegenheiten der Machtverlagerung vom amerikanischen Einfluß auf die Russen Folge zu leisten, ohne Rücksicht auf den unglaublichen Schaden, den solche Aktionen auf der Weltbühne anrichten werden. Wie ein Spionageroman, der zum Leben erweckt wird, ist der Präsident der Vereinigten Staaten ein russischer Aktivposten im Weißen Haus, der nach verfassungsrechtlicher Definition des Verrats schuldig ist. Natürlich kann ich diesen Vorwurf nicht nachweisen, aber zumindest für mich ist es die einzige Erklärung, die alle Handlungen und Verhaltensweisen gegenüber Putin und Rußland erklärt, seit er vereidigt wurde. Wenn man das versteht, paßt alles zusammen und macht Sinn. Ich würde alles verwetten, was ich besitze.

Ich wollte, ich wäre in irgendeiner Sache dermaßen sicher! Durch seine persönliche Art (praktisch keine charakterologische Fassade) und durch sein politisches Wirken (Konservatismus, der sich für nichts entschuldigt, sondern ganz im Gegenteil angreift: für Linke ist das schlichtweg „Faschismus“!) sorgt Trump dafür, daß bei Links-Reichianern sämtliche Sicherungen durchschmoren und daß sie ungewollt ihre ganze Lebenslüge bloßstellen.

Warum haben die linksliberalen Eliten so eine Todesangst vor Leuten wie Alex Jones?

10. Dezember 2019

All die Bemühungen um „Netzdurchsetzung“ (sic!) und im Kampf gegen „Haß und Hetze“, einschließlich der Mobilisierung des Urheberrechts, sind imgrunde nur gegen eins gerichtet, nämlich gegen das Kryptonit, das Linke tötet: „Meme“. Es sind bildliche und auch filmische Pointen, von denen teilweise eine geradezu unheimliche Macht ausgeht. Manche sprechen sogar vom Praktizieren von „Meme-Magie“ im Sinne von Aleister Crowley.

Bezeichnend für das Phänomen der Meme ist, daß sie praktisch ausschließlich von Rechts angewendet werden. Versuchen sich Linke in diesem Genre, wird das betreffende Meme meist von Rechts aufgegriffen und im eigenen, rechten Sinne verwendet. Man denke nur an A. Nahles in Deutschland und Hitlary Clinton in den USA. Alles, was sie in ihren Wahlkämpfen an „Populistischem“ aufzubringen versuchten, richtete sich prompt gegen sie selbst. Oder man nehme dieses Video, daß Linke ins Netz gestellt haben, um Alex Jones mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Resultat: es ist das beste pro-Alex-Jones-Meme aller Zeiten:

Schon Reich mußte Anfang der 1930er Jahre mit Bedauern den propagandistischen Erfolg der Nationalsozialisten konstatieren und gleichzeitig das wirklich klägliche propagandistische Scheitern der Linken. Mit dem Hakenkreuz, ihren Inszenierungen und „Memen“ schienen die Nazis die Massen viel effektiver und vor allem tiefgehender anzusprechen als all der Agitprop der Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten.

Es ist, als wenn die Linken in der rationalistischen Oberfläche der menschlichen Struktur gefangen bleiben und nicht in die „irrationalen“ bioenergetischen Tiefen vordringen können. Das liegt natürlich daran, daß sie ganz und gar in der sozialen Fassade ihrer Charakterstruktur aufgehen, fast ausschließlich aus ihr heraus agieren und keinerlei Kontakt zum bioenergetischen Kern haben, der auf zumindest verzerrte und pervertierte Weise beim Rechten stets vorliegt. Deshalb haben Linke auch keinerlei Humor und reagieren deshalb so vollkommen hilflos auf den Troll Trump in den USA und die Trolls der AfD in der BRD. Humor funktioniert nur, wenn man draußen vor steht und das Affentheater, das die Mitmenschen aufführen, vom bioenergetischen Kern aus beobachtet. Das einzige, was den hilflosen Linken bleibt, ist, die sie plagenden Trolle mit der anfangs erwähnten Maßnahmen totzuschlagen. Was soll ein tumbes Maasmännchen sonst machen?

Man gebe „Maasmännchen“ bei Google ein, suche unter „Bilder“ und man wird auf zahllose Meme stoßen. Und obwohl es eine riesige linke Humor-Industrie gibt, vom „Zentrum für politische Schönheit“ bis zu „Die Partei“, funktioniert das ganze einfach nicht, wenn Linke ähnliches versuchen. Es ist zu verkopft, intellektualistisch, farb- und saftlos. Wenn bei linken Demonstrationen mit all dem aufgesetzten Clownesken der „Spaß-Guerilla“, das Linke aufbringen können, ein „Rechter“ kommt, um sie zu interviewen, können Linke nur rumschreien oder gar weglaufen, einfach weil keinerlei Substanz da ist. Menschen, die wie Potemkinsche Dörfer funktionieren: alles nur Fassade. Will man nachfragen, stellt sich heraus, daß alles hohl ist! Im Reich der lebenden Toten – würden sie aus ihrem Wahn erwachen, noch lebendig zu sein, fielen sie tot um:

Der Anstieg in der Häufigkeit von Massenschießereien

9. August 2019

Dr. Charles Konia über die linksliberale Pest:

Der Anstieg in der Häufigkeit von Massenschießereien

Politik und Orgonomie (Teil 2)

1. August 2019

Das Wort „fanatisch“ stammt von zwei lateinischen Wörtern her: „fanum“, was Tempel bedeutet, und „fanaticus“, was bedeutet, von einem Gott inspiriert zu sein. Ich denke, daß grundsätzlich alles, was den Kern und/oder die sekundäre Schicht stark erregt, Fanatismus hervorrufen kann. Sowohl die Orgonomie als auch die Politik erregen den Kern und die sekundäre Schicht (wie es auch die Liebe tut)! Mir scheint, daß alles, was tiefempfunden wird oder uns inspiriert, zu einem gewissen Fanatismus führen wird, zumindest in dem Maße, in dem wir alle gepanzert sind. Ich denke, der Fanatismus kommt hauptsächlich von der sekundären Schicht, die die Erregung aus dem Kern nicht ertragen kann. In der Politik geht es auch darum, wie wir versuchen, als Gesellschaft und als Individuum zu überleben, was natürlich eine Menge intensiver Angst und Uneinigkeit hervorrufen wird. Das hängt zum Teil wieder damit zusammen, daß es wahrscheinlich unterschiedliche biopolitische Charaktertypen gibt. Einige Typen gedeihen vielleicht in einem liberalen Umfeld besser, andere Typen können vielleicht besser in einem konservativen Umfeld gedeihen. So wird es natürlicherweise Konflikte geben.

Die Politik ist in gewisser Hinsicht sehr, sehr tief und in anderer Hinsicht mehr oberflächlich. Ich sehe das bei meinen Patienten, wenn sie politische Themen ansprechen. Ich sage fast immer nichts. Ich habe Verständnis für ihre Gefühle, auch wenn ich ihrer Politik nicht zustimme. Leute benutzen Politik oft, um den Kern zu vermeiden. Wenn Menschen beispielsweise in der Therapie über Politik sprechen, ist dies eindeutig eine etwas oberflächlichere Angelegenheit, als über sich selbst zu sprechen.

Die Beobachtung, daß Politik charakterologisch ist, wird durch Phänomene gestützt, wie etwa, daß bei einer persönlichen Auseinandersetzung zwischen Freunden oder in der Familie oder zwischen Liebenden das Thema sehr leicht zwischen zwischenmenschlichen Konflikten und der Politik hin und her wechseln kann. Aus jemandem könnte zum Beispiel hervorbrechen: „Du bist genau wie Trump!“ Oder so ähnlich. Die Menschen scheinen grundsätzlich mehr auf politische Persönlichkeiten zu reagieren, als auf den eigentlichen Inhalt der Politik. Politik ist zutiefst persönlich.

Die Macht hinter der Politideologie der Linken

1. Juni 2019

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia setzt sich mit der Anti-Trump-Massenpsychose auseinander:

Die Macht hinter der Politideologie der Linken

Die Emotionelle Pest an der Südgrenze

23. Mai 2019

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über Gutmenschen und Bahnhofsklatscher:

Die Emotionelle Pest an der Südgrenze

Der Falschnachrichtenbrief

30. März 2019

Hier und auf Facebook wurde mir nicht ganz ohne Berechtigung vorgeworfen, ich würde sozusagen „Fake News“ verbreiten. Ich hatte etwas verlinkt und mit einem Kommentar versehen, der offensichtlich die Bedeutung des Verlinkten maßlos überzeichnete, wenn nicht vollkommen entstellte. Spätestens seit den Amtsantritten von Orban, Trump und Salvini wird das Libertären und Konservativen ständig vorgehalten: daß sie mit derartigen Entstellungen, Übertreibungen und Verzerrungen die öffentliche Meinung manipulieren „wie einst Hitler und Goebbels“. Das Problem ist, daß unsereins wie der Frosch im Kochtopf ist. Wir sehen, daß die Herdplatte angestellt ist, fühlen, daß die Wassertemperatur langsam steigt, doch die „öffentliche Meinung in der Küche“ redet davon, daß das Wasser viel zu kalt sei und daß das mit dem Kochherd eine wilde Verschwörungstheorie sei.

Reich stand Anfang der 1930er Jahre und 20 Jahre später vor dem gleichen Problem: Wie den Deutschen klarmachen, daß sie unausweichlich in den schwarzen Faschismus reinschlittern? Wie den Amerikanern, daß sie es mit dem roten Faschismus zu tun haben? Reich versuchte in Die Massenpsychologie des Faschismus zu zeigen, wie sich der Faschismus ganz unspektakulär in unbeachteten Alltäglichkeiten festsetzt und von dort aus seine ungeheure Dynamik gewinnt. Nur so war erklärlich, daß sich das rote Berlin, das gesamte rote Preußen, Hitler ergab. Alle machten sich lustig, als Reich in Amerika die rotfaschistische Verschwörung gegen ihn offenlegen wollte. Heute ist die gesamte akademische und mediale Welt in kommunistischer Hand. Und sie reden ganz offen und wie selbstverständlich von Umerziehungslagern für Identitäre, Libertäre und Konservative.

Man muß einen Blick dafür entwickeln, wie sich das Große aus dem ganz Kleinen entwickelt bzw. wie das heutige ganz Kleine auf das zukünftige Große verweist. Es sind die Schulhefte deines Kindes, die, wenn man nur genauer hinschaut, voller Marxistischer und Islamistischer Propaganda sind. Es sind die mahnenden Worte deines Pastors, die zu Toleranz und Unterwerfung aufrufen. Es sind die Fernsehkrimis, wo immer die Unternehmer und „die Weißen“ die Bösewichter sind. Es geht um das alltägliche niedrigdosierte Gift. Wer auf es hinweist, steht als Idiot da, der (Orwell läßt grüßen) alles aus dem Zusammenhang reißt, aufbauscht und Fake News verbreitet. Eine flächendeckende und lückenlose rote Indoktrinierung unserer Kinder? Lächerlich! Bringt man Beispiele vor, wird man hämisch ausgelacht. Desgleichen beim Thema schleichende Islamisierung und Umvolkung! Von der systematischen Ausmerzung der deutschen Kultur, die mit der Rechtschreibreform angefangen hat, will ich erst gar nicht reden: sie wurde EXPLIZIT eingeführt, um den Schülern das Lernen zu vereinfachen… Wie dumm muß man sein, um den Zusammenhang mit der Umvolkung nicht zu sehen!

Wie Reich in Was ist Klassenbewußtsein? dargelegt hat, setzt die Lebensfeindlichkeit („die Reaktion“) bei Dingen an, die uns als klein und unbedeutend erscheinen. Auf diese Weise wird den Nationen der Nationalstolz ausgetrieben, den Frauen die Weiblichkeit, den Männern die Männlichkeit, den Christen ihre Christlichkeit, etc. Alle Eigenschaften werden – das Eigene selbst wird förmlich „ausgewaschen“. Das sieht man nicht zuletzt an der Sprache. Die Veränderungen sind schleichend, so daß jeder dumm dasteht, der diese Entwicklung mit Beispielen exemplifizieren und illustrieren will.

Warum ist das so? Weil Geschichte, d.h. die wahre Geschichte, die Geschichte, die wirklich zählt, nichts anderes ist als die Entwicklung der organismischen Orgonenergie in den Massenindividuen. Es geht um „charakterologische“ Vorgänge, die langsam und unbemerkt, sozusagen „im Vegetativum“ verlaufen. Der „offizielle“ Geschichtsgang, wie er in der Tagesschau gezeigt und an den Universitäten verfolgt wird, ist im Vergleich dazu nur oberflächlicher Firlefanz (siehe dazu Reichs Menschen im Staat). Das heißt hier nicht ohne Grund „Nachrichtenbrief“! HIER (und in unzähligen anderen Blogs und Facebook-Seiten weiterer einfacher Menschen) wird die Wirklichkeit widergespiegelt und nicht in den idiotischen Massenmedien.

Der Ödipus-Komplex und die Reichianer (Ergänzung)

9. März 2019

„Ödipus-Komplex“ – und was ist mit den Frauen? Real 80% und effektiv (also gesellschaftlich wirksam) sind 100% aller Frauen hysterische Charaktere. Das bedeutet, daß sich die genitale Phase erreicht haben, diese aber mit Angst besetzt ist, da ihr Liebesobjekt inzestuös und deshalb im übertragenen Sinne „ödipal“ besetzt ist: sie wollen die Mutter verdrängen und den Vater für sich – und sterben gleichzeitig vor Angst wegen der Inzestschranke. Die konservativ strukturierte Frau, statistisch signifikant weitaus attraktiver als ihre linksliberale Schwester, geht damit offen um. Sie schmachtet nach dem Alpha-Mann, muß von diesem aber (Hysterie!) aufwendig „erobert“ werden. Entsprechend verhält sie sich bei aller neurotischen Spannung doch loyal zum Vater-Imago, d.h. der eigenen Nation und Bevölkerungsgruppe und deren Vertretern gegenüber. Ganz anders ist das bei ihrer gemeinhin geradezu abartig häßlichen linken Schwester. Dazu betrachte man folgendes Photo:

Man macht sich absichtlich häßlich und eklig, um vor dem gefürchteten Vater in Sicherheit zu sein. Gleichzeitig signalisiert man, daß man eine „schmutzige Schlampe“, also leicht zu haben ist. „Kein Sex mit Nazis“ (Vater-Imago!) als Titel eines mehr oder weniger pornographischen Photos! Hysterie! Aber halt linke Hysterie, d.h. voll von Abwertung und – Subversion.

Was nun den „Reichianismus“ betrifft, lassen sich, mangels Masse, zwar kaum Beispiele anführen, aber die „Frauenproteste“ in den USA, die heute der „Sexpol“ wohl noch am nahsten kommen, sind eine gute Entsprechung. Vollkommen hysterisch dreht sich hier alles um ein einziges Thema: Sex! Der MILLIARDÄR Trump, das heißbegehrte Alpha-Männchen schlechthin, hatte in einem privaten „Männergespräch“ aus eigener Erfahrung erzählt, daß ein Mann wie er, der ständig von aufreizenden Frauen bedrängt wird, jeder Frau an die Votze („Pussy“) greifen kann. Wer wollte das bestreiten! In einer verqueren Logik wurde das umgedreht: er, Trump, wolle jeder Frau an die Votze greifen. Daraufhin gab es landesweit Demonstrationen, bei denen Frauen mit stilisierten rosa Votzen auf den Köpfen rumliefen („Pussy Hats“)… Das ganze ist an surrealer Absurdität nicht zu toppen. Der Schlachtruf war: I am a nasty woman! (sinngemäß übersetzt: „Ich bin eine schmierige Votze!“ – ich verweise auf das Photo oben). Interessant ist, daß die Themen durchweg „Reichianisch“, d.h. sexualökonomisch waren: Pro Familia, reproductive rights, sexuelle Selbstbestimmung. Und das alles denkbar subversiv gegen das Establishment gerichtet, die Vater-Imago, den „reichen weißen Mann“ Donald J. Trump.

Die „Reichianer“ und Pseudo-Orgonomen in den USA haben sich diesen Protesten natürlich mit Verve angeschlossen. Die weiblichen mit einer derartigen Hysterie… Neurotischer Irrsinn in Megapotenz! Und diese Leute sind zum Gutteil „Reichianische“ „TherapeutINNen“!!!

Beam me up, Scotty!

Der Ödipus-Komplex und die Reichianer

8. März 2019

Elsworth F. Baker zufolge gibt es zwei Arten von Menschen: diejenigen, die frei sind vom Ödipus-Komplex, und diejenigen, deren gesamte Existenz von ihm geprägt ist. Zu den ersteren gehören jene, die die genitale (bzw. phallische) Phase nicht durchgemacht haben und die deshalb weitgehend lebensunfähig sind („orale Charaktere“), und jene, die unergründlicherweise die genitale Libidophase unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen unbeschadet durchstanden haben und entsprechend gesunde genitale Charaktere sind. Zur zweiten Gruppe gehören effektiv fast 100% der Bevölkerung! Entsprechend beherrscht der Ödipus-Komplex wirklich alles.

Nach Baker gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Neurotiker den Ödipus-Komplex bewältigt: entweder tritt er in offene Konkurrenz zum Vater bzw. zur „Vater-Imago“ (das konservative Syndrom) oder er rebelliert gegen ihn auf subversive Weise (das liberale, „linke“ Syndrom). Diese beiden Bewältigungsformen des Ödipus-Komplexes bzw. deren Widerstreit bestimmt unser gesamtes politisches und gesellschaftliches Leben. Das zeigt sich besonders schön am „Reichianismus“ selbst.

Beispiel Amerika: dort besteht, wie zuvor in der Psychoanalyse und im Marxismus, ein Gutteil der „Reich-Anhänger“ aus „Juden“. Davon leidet wiederum ein Großteil unter dem „liberalen“ Bewältigungsmodus des Ödipus-Komplexes. Obwohl sie ganz offensichtlich nichts mit dem Judentum verbindet, kehren sie dieses plakativ nach außen, weil sie, fast durchweg der Oberschicht entstammend oder zumindest aktuell dazugehörend, sich in der Rolle des „Opfers“ gefallen – des Opfers im ödipalen Drama, das gegen den Vater rebelliert. Entsprechend ist die „Israel-Kritik“ ihr großes Thema. Ganz offen betreiben sie Boykotthetze gegen Israel, solidarisieren sich mit den „Palästinensern“ (fast durchweg Hitler-Verehrer!) und stellen Israel als DIE Bedrohung des Weltfriedens hin. Unter keinen Umständen wollen sie angesichts des so „unjüdischen“ Judenstaates Israel ihres Opferstatus verlustig werden und vor allem leben sie die Rebellion gegen das Vater-Imago aus.

Das zeigt sich auch in ihrer Haltung zu Amerika: auf der einen Seite können sie sich gar nicht wieder einkriegen in ihrem Haß gegen Trump, weil der (warum auch immer) den amerikanischen Traum und die amerikanische Demokratie zerstöre – und auf der anderen Seite delegitimieren sie die Vereinigten Staaten erbarmungslos. Der aufgeblasene Militärhaushalt, die Erinnerung an Vietnam, die Sklaverei, die Indianerkriege, etc.pp. Selbst die Gründung der USA sei eine einzige Lüge, da die Engländer die Steuern nur erhoben, weil sie bei der Verteidigung der Kolonisten gegen die Franzosen und deren indianische Verbündete sich finanziell verausgabt haben und im Westen aufwendige Militärposten ausrechterhalten mußten, um die Indianer vor den nach Westen drängenden weißen Siedlern zu schützen. Sie lassen kein gutes Haar an ihrem eigenen Land. Das nennt man Subversion! IN IHREN AUGEN WÄRE ES BESSER, WENN ES DIE USA GAR NICHT GEBEN WÜRDE. Das gleiche gilt für Israel, das sie offensichtlich ausradiert sehen wollen. Der Ödipus-Komplex ist derartig wirksam, daß sie selbst einen zweiten Holocaust freudig beklatschen würden!

Diese Geistesart prägt weltweit (wenn natürlich auch jeweils unter anderen Vorzeichen!) den gesamten „Reichianismus“, dem so gut wie ausschließlich Linke angehören. Man vertue sich nicht: diese Leute werden erst Ruhe geben, wenn das Erbe Reichs endgültig vernichtet und die Orgonomie endgültig zerstört ist. Man mache doch bitte mal die Augen auf! Diese linken Charaktere haben es geschafft ein Land wie Schweden, ein Paradies auf Erden ohne wirklich tiefgehende Probleme, in eine veritable Hölle zu verwandeln und dem sicheren Untergang auszuliefern. DEN GESAMTEN WESTEN HABEN SIE ZERSTÖRT. Und genau das gleiche machen sie mit der Orgonomie in ihrer nunmehr viele Jahrzehnte andauernden Verschwörung gegen Wilhelm Reich und das American College of Orgonomy. Belege finden sich u.a. in meinen „Besprechungen Reichianischer Bücher“ hier, hier und hier.