Das Atom heute

Seit Reichs ORANUR-Experiment 1951, als er Radium-Nadeln, wie sie damals in der Krebstherapie verwendet wurden, einer starken Orgonenergie-Konzentration aussetzte, ist die Kernenergie ein zentrales Thema der Orgonomie. Reich beobachtete, daß die Orgonenergie das radioaktive Material nicht etwa „unschädlich“ macht, wie er auf Grundlage seiner vorangegangenen Experimente vermutet hatte, sondern ganz im Gegenteil der Orgonenergie so verändert wird, daß sie selbst zu einem schädlichen Agens wird.

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Heute gibt es drei große Gefahrenherde:

  1. Atombombenversuche: Mit ihnen befassen wir uns auf unserer ORANUR-Seite. Glücklicherweise gibt es nach Ende des Kalten Krieges keine Versuche mehr. (Ausgenommen ist neuerdings Nord-Korea.) Jedoch ist die atmosphärische Orgonenergie mittlerweile so „sensibilisiert“, daß sie sogar auf „subkritische“ Tests reagiert. James DeMeo hat im Jahre 2002 darauf hingewiesen, daß sich in den Wetterbildern nach subkritischen Nukleartests in Nevada die gleichen Muster zeigen, wie einst bei richtigen Nuklearexplosionen, nämlich die für ORANUR charakteristische atmosphärische Überexpansion. Die Folge: eine mörderische Hitzewelle, trockene Windstürme mit Blitzen und dann natürlich Waldbrände. 2002 habe es, so DeMeo damals, zwei solcher subkritischer Tests gegeben: der erste am 14. Februar, der dem sehr guten Schneefall im Westen der USA ein Ende setzte; der zweite am 7. Juni, der im Westen eine Dürre hervorrief und „dry lightning storms“ und Waldbrände einläutete.
  2. Radioaktives Material entweicht durch Unfälle in Kernanlagen: Im Verlauf des ORANUR-Experiments konnte Reich feststellen, daß das Orgon letztendlich doch die Oberhand behält. Unter normalen Bedingungen kann das alldurchdringende Orgon auf das Kernmaterial einwirken, während dieses selbst von der Umwelt abgeschirmt bleibt. Das erzeugt zwar noch immer eine ORANUR-Reaktion, doch es entwickelt sich immerhin so etwas wie ein Gleichgewicht zugunsten des Orgons. Dieses Gleichgewicht wird empfindlich gestört, wenn bei Unfällen das zuvor eingeschlossene radioaktive Material freigesetzt wird: es kommt zu einer sehr heftigen ORANUR-Reaktion.
  3. Unzählige kleine ORANUR-Experimente: Das kommende Zeitalter der Mini-Reaktoren. In der ganzen Welt werden neue kleine Reaktoren gebaut – nur nicht in Deutschland. Sie sind teilweise transportabel und können in Serie günstiger gebaut werden. Hier ein Überblick.

Natürlich ist auch heute jedes Atomkraftwerk, und unabhängig vom „Atom“ jede Röntgenanlage, jedes Laserlicht, ja jede Sonnenbank, ein kleines „ORANUR-Experiment“, aber die Renaissance der Atomkraft mit kleinen und „sicheren“ Kernkraftwerken wäre doch eine neue Qualität des Mordens der lebendigen Orgonenergie-Hülle des Planeten.

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24 Antworten to “Das Atom heute”

  1. Avatar von David David Says:

    Unzählige kleine ORANUR-Experimente: Die amerikanische Firma Hyperion Power Generation will im Verlauf der nächsten Jahre kleine transportable Nuklearreaktoren vermarkten …

    War sowas nicht – in Gestalt einer „Strontium-Batterie“ schon mal in den 50er Jahren geplant? Ist nicht damals das Projekt durch gesetzliches Verbot beendet worden? Wie sieht es heute aus mit dem Gesetz?

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Am 27. Januar 1954 stellte der Präsident der Radio Corporation of America (RCA) David Sarnoff eine „Atombatterie“ der Presse vor:

      Seit über vierzig Jahren sucht die Wissenschaft nach einem praktischen Weg, die Strahlung der Atome [direkt] in Elektrizitätt zu verwandeln. Obgleich unsere Forschung noch weit von ihrem Ziel entfernt ist, bedeutet die erfolgreiche Arbeit an der RCA-Atombatterie in unseren Laboratorien einen wichtige Durchbruch zu diesem Ziel.

      Auf der Pressekonferenz morste der ehemalige Funker als Demonstration des Atomstroms nicht nur: „Atome für den Frieden“, sondern auch: „Der Mensch ist noch das größte Rätsel und das größte Problem auf dieser Erde.“ (Spiegel 17. Feb. 1954) Hier floß ganz im Sinne Reichs eine (vermeintlich) revolutionäre Entdeckung (aufgrund eines „simplen Einfalls“, der aber so weitreichend sei, so Sarnoff, wie die Entdeckung Faradays) mit einer Äußerung zusammen, die genauso Hoffnung auf eine lebenspositive Entwicklung machte, wie der Begriff „Atome für den Frieden“ selber. Es sei auch an Hoppes Hinweis erinnert, daß „gewisse Bemerkungen Eisenhowers wie ‚weapon of the truth‘ (Waffe der Wahrheit) für Eisenhowers Kenntnis Reichschen Veröffentlichungen sprachen.“ (Wilhelm Reich, München 1984)

  2. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    1957: Frühe Atomwaffentests
    „Wir konnten sehen, wie die Druckwelle auf uns zurollte“
    Geheimprojekt Katastrophenkunst: Bis 1963 zündeten die USA mehr als 200 Kernwaffen in der Atmosphäre. Kameramänner und Fotografen eines geheimen Spezialkommandos hielten das Zerstörungswerk fest. Inzwischen gelangen ihre einzigartigen Aufnahmen an die Öffentlichkeit.

    http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a17821/l17/l0/F.html#featuredEntry

    Kommentar: Ein Bericht über den sorglosen Umgang mit der Bombe.

  3. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Ich glaube mein Schwein pfeift:

    http://nachrichten.t-online.de/franzosen-wollen-kernkraftwerk-im-meer-bauen/id_48752622/index

  4. Avatar von O. O. Says:

    Hier pfeift noch ein Schwein … doch nicht meins:

    Den Schaden ein wenig runtergerechnet und wir können uns noch 1.000 SuperGaus leisten. Verschwiegen wird der Messwert 1,5 km von den Reaktoren entfernt 112 mykroSivert (oder wie es heißt):

  5. Avatar von O. O. Says:

    Hier mal ein Reisebericht durch Japans Todeszone nach Fukushima.

  6. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Um Gottes Willen, wo überall Atommeiler rumstehen!!

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/kodak-bunkert-uran-atomreaktor-im-keller,1472780,15418568.html

  7. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima und dem deutschen Atomausstieg meldet die Internationale Atomenergiebehörde einen globalen Boom an Atomkraft. Immer mehr Länder bauen neue Kernkraftwerke – Deutschland ist mit seinem Ausstieg ziemlich allein.

    http://nblo.gs/Y0ufy

    • Avatar von Klaus Klaus Says:

      Leider. Die deutsche Ausstiegspolitik ist bislang kein Schritt zu einem weltweiten Ausstieg. Allerdings sehe ich keine Alternative zu diesem Ziel, solange ich selbst nicht neben einem KKW leben will.

    • Avatar von O. O. Says:

      „Drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima“ – Welche Katastrophe?

      Die vier Reaktoren, die irgendwo als geschmolzene Masse in den unteren, überfluteten Kellern der Ruinen wabern und alles in das Meer abgeben, waren das Vorspiel. Der strahlende Höhepunkt kommt noch, wenn das „Abklingbecken“ sich senkt oder aus dem oberen Stock abstürzt. Dann reicht die 1.000 fache Erhöhung der Grenzwerte nicht mehr. Dann heißt es „Plutonium für alle“.

  8. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Werbung aus den 50er Jahren, die die Atmosphäre wiedergibt, in der Reich sein ORANUR-Experient durchführte:

  9. Avatar von Klaus Klaus Says:

    Das ungeplante Austreten radioaktiven Mülls ist längst kein Inhalt pessimistischer Prognosen mehr. Umso weniger kann man davon ausgehen, dass das Zeug in der Zukunft einmal nach neuesten orgonomischen Standards behandelt werden wird:
    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/caesium-137-ausgetreten-rostige-faesser-im-akw-brunsbuettel-entdeckt-aid-1.4465558

  10. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Das Atom heute: das Ende der Endlagerfrage:

    http://freiraum-magazin.com/2015/07/17/bn-800-laeuft-endlager-werden-ueberfluessig/

    • Avatar von claus claus Says:

      Problem orgonotischer Nebenwirkungen ?
      Nutzbarkeit bisher angefallenen Mülls?

      Ich würde mal nicht für Riesenoptimismus plädieren. Um etwas OK zu finden, muss ich problemlos daneben wohnen können.

    • Avatar von O. O. Says:

      Man könnte das Problem des Endlagers doch ganz einfach lösen, in dem man die Castoren als Schallschutzmauer neben die Autobahnen
      stellt. Die heißen dann eben „Schallschutzmauer“ und die Strahlung schluckt wissenschaftlich von der AEC belegbar besser den Schall.

  11. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Die amerikanische Umweltschutzbehörde hebt die Grenze der zugelassenen radioaktiven Bestandteile im Trinkwasser auf mehr als das 3000-fache an

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/die-amerikanische-umweltschutzbehoerde-hebt-die-grenze-der-zugelassenen-radioaktiven-bestandteile-im.html

  12. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Mir fällt langsam wirklich nichts mehr ein… WAS FÜR EIN IRRENHAUS!!!

    Scholz ändert Meinung: Atomkraft für Wasserstoff-Produktion akzeptabel | Politik | BILD.de

    • Avatar von O. O. Says:

      Ich erinnere mich an 1986 – Tschernobyl – als beschlossen wurde bis 1999 den Aussteig aus der Atomkraft vollziehen zu wollen, was dann aber verschoben wurde und verschoben wurde bis es vergessen wurde … jetzt wird vergessen, dass die SPD das Versprechen gegeben hatte und wir führen sie einfach wieder ein. Und dann kommt wieder die alte Lüge, dass Atomkraft so sicher ist, dass nie etwas passieren kann. Und dann wird wieder versprochen, nach dem nächsten Super-Gau, dass in 50 Jahren ein Ausstieg geplant ist, der dann um 10 Jahre verschoben wird, um dann nochmal um 10 Jahre verschoben wird, um dann bis nach Ende des 1.000 jährigen Strahlenreiches vergessen zu werden; ganz zu schweigen von der Diskussion um den Ausstieg aus dem Ausstieg.

  13. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Atomwaffeneinsatz wird kommen: Warum Sie dennoch nicht in Panik verfallen sollten

    Atomwaffeneinsatz wird kommen: Warum Sie dennoch nicht in Panik verfallen sollten Die Konfliktherde werden immer mehr – es ist nur noch eine Frage der zeit, wann erstmals Atomwaffen eingesetzt werden. Viele meinen dann würde die Welt untergehen, doch ich zeige, dass das kein Grund für Panik ist, wenn man weiß was Radioaktivität ist und wie man diese messen kann um sich zu schützen.

    • Avatar von O. O. Says:

      Die meisten Menschen scheinen ja nichts zu spüren, haben „nur“ viele Schmerzen oder chronische Erkankungen, an denen sie langsam zugrunde gehen. Sie wissen nicht wie verseucht ihre Umgebung ist. Große Teile Deutschlands sind schon so kontaminiert und oranurisiert, dass dort kein ORAC mehr stehen darf, wegen dauerhafter „Niedrigstrahlung“. Jeder Atombombenabwurf wäre eine Katastrophe. Und die, die dies zu verantworten haben, sollten sich lieber auf den Bikini-Atollen verstecken. Weil „Strahlung“ wäre ihr kleinstes Problem, wenn eine Atombombe die Familie eines Menschen ausgelöscht hat.

  14. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Siehe auch:

    Orgonomic Functionalism – Vol II

    Wilhelm Reich: On Using the Atom Bomb, Seite 44 – 49.

  15. Avatar von Peter Nasselstein Claus Says:

    ORANUR ist immer noch der Punkt, der mich in Konflikt mit den heutigen Gegnern des grünen Milieus bringt. 2017 wollte ich in die AfD eintreten. Ich wartete ab, wie sich die energiepolitische Position der AfD entwickelt. Das war damals nicht klar. Jetzt ist es klar. Man will eindeutig den Wiedereinstieg in die Nuklearenergie. Immer auch mit dem Hinweis auf Frankreich usw. Für mich ist ganz entscheidend, wie nah ich einem AKW bin. Für die heutigen AfD’ler zählt nur: ‚Alle anderen‘ in der Welt tun es auch (Österreich und Italien übrigens nicht). Ich weiß nicht, ob ich mal jemandem aus der AfD-Wählerschaft mit Orgon und ORANUR kommen soll. Wie wäre das einigermaßen geschickt anzustellen? Man kann die Erfahrungen mit Orgon nicht vermitteln, nur selber machen. Mir ist völlig klar, dass Grüne und andere Linke eher aus Antikapitalismus heraus grün waren. Das ändert aber nichts daran, dass AfD, CDU, FDP mir mit recht großer Wahrscheinlichkeit die Nachbarschaft neuer AKW’s bescheren würden. Gerade Jüngere sind völlig versessen darauf.

    Übrigens bin ich mal mit einem alten ÖDP-Mitgründer in Kontakt getreten, der jetzt sehr aktiv in der AfD ist und diesen Punkt einfach für unerheblich hielt.

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