Posts Tagged ‘Atomkraft’

Eine notwendige Ergänzung zu David Boadellas „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“: der Verweis auf Jerome Eden

6. Juni 2018

Ich möchte an Die kosmische Revolution (Wilhelm Reich, UFOs und die Klimakatastrophe) von Jerome Eden erinnern. Eine umfassende Einführung in jenen Problemkomplex, dem Wilhelm Reich am Ende seines Lebens den größten Teil seiner Aufmerksamkeit schenkte: die Zerstörung der Erdatmosphäre durch Wesen von anderen Welten. Vor dem Hintergrund von 30 Jahren eigener Forschungen auf diesem Gebiet, wies Eden definitiv die Richtigkeit von Reichs Annahmen nach.

Am Anfang des Buches beschreibt er den Reichschen „Orgon-Akkumulator“ und seine ganz persönlichen Erfahrungen mit der radioaktiven Umweltverseuchung, die für den regelmäßigen Benutzer des Akkumulators unmittelbar erfahrbar wird. Am eigenen Leibe spürt er den Kampf zwischen den antagonistischen Kräften Orgonenergie und Kernenergie. Diese Auseinandersetzung erstreckt sich aber nicht nur auf die irdische Atomindustrie, sondern auch auf jenes Phänomen, das im Allgemeinen mit dem Wort „UFO“ umschrieben wird. Eine außerirdische Technologie, die die Orgonenergie-Hülle der Erde zerstört und klimatische Katastrophen zur Folge hat.

Eden beschreibt die Schlacht, die Reich mit Hilfe des „Cloudbusters“ 1954-55 in der Wüste Arizonas gegen die außerirdischen Invasoren ausfocht. Es handelt sich dabei um ein Kapitel der Orgonomie, dem so gut wie alle Anhänger Reichs ängstlich ausgewichen sind, so als hätte Reich nie gesagt, daß unser Planet von Wesen aus dem Weltall heimgesucht wird und daß dies „die wichtigste und bedrohlichste Entwicklung in der Geschichte der Menschheit“ darstellt!

Das Wesen dieses Buches wird durch folgende Erinnerungen Walter Burnhams, einem Studenten Edens, erhellt:

1972 gab mir meine Mutter ein Buch, Jerome Edens Orgone Energy – The Answer to Atomic Suicide. Sie überreichte es mir mit den Worten: „Hier Walter, ich dachte, daß du dich vielleicht dafür interessierst. Ein Mann aus Careywood schreibt über eine Energie, dem Gegenteil der Kernenergie.“ Für meine Mutter war es nur ein interessantes Buch von vielen, die sie aus Zeitmangel nicht lesen konnte. Für mich war es, als hätte jemand das Tor des Kerkers meiner Jugendjahre aufgestoßen.

Der Kampf hatte begonnen, ob ich mich wegen der Lust meines Körpers schuldig oder nicht schuldig fühlen sollte; entweder der Sehnsucht nach Liebe Folge zu leisten oder zu schrumpfen, um zu meinen unglücklichen Gefährten zu passen. In Anbetracht meiner vielen leichtsinnigen Versuche durch jenes „Tor“ zu rennen, kann ich dafür dankbar sein noch zu leben.

Als Wilhelm Reich zum ersten Mal das Orgon konzentrierte, sein Glühen und Schimmern bobachtete, die Wärme in seinen Händen spürte, war dies das Ergebnis von 25 Jahren eingehender Beobachtung des Menschentiers. Er hat hart dafür gearbeitet; er arbeitete, als im Zweiten Weltkrieg die Welt in Trümmer ging; er arbeitete als Scheidung, Einsamkeit und Verleumdung sein Leben überschatteten. Er hat für uns die Pionierarbeit geleistet. Während seine Mitmenschen ihn beschimpften, kämpfte er für unser Glück. Seine Arbeit hat den Geist im Menschen freigelegt und den Gott, den wir vergessen haben.

Wenn ich also selbst die Perversionen der Welt hinter mir lassen kann, wenn ich mich von den Trümmern der Gesellschaft freischwimmen kann, wenn ich nicht den Gefahren erliege, die damit verbunden sind, meine Freunde „retten“ zu wollen, wenn ich nicht zur Reinigung ins Meer renne, nur um dabei zu ertrinken, wenn ich lerne, daß ich an der Frontlinie dieses Kampfes der Neugeborenen gegen die Emotionelle Pest stehe, dann habe ich das erhalten, was ich immer wollte – die gute Aussicht für mich und meine Angehörigen in einer zerfallenden Welt zu überleben. Die Orgonomie ist das Studium der Lebensfunktionen und ich strebe danach, lebendig und vollständig funktionsfähig zu sein. (Orgonomic Education Newsletter, Dez. 1984)

Das Hauptaugenmerk von Die kosmische Revolution ist auf das UFO-Problem gerichtet. In letzter Zeit habe ich mir viele UFO-Dokumentationen auf YouTube angeschaut. Fast alle, etwa die Serie „UFO Hunters“, sind eine Zumutung. Absolut brillant ist folgende vollkommen unprätentiöse australische Fernsehdokumentation aus dem Jahre 2009. Der Fernsehjournalist hat einfach nur seine Arbeit gemacht!

Es geht hier um eine ausgedehnte und sehr detaillierte UFO-Sichtung durch eine ganze Schule im Jahre 1966. Noch heute erinnern sich die Schüler und einige Nachbarn der damaligen Ereignisse; wie unmittelbar nach der Sichtung das Militär (offenbar in Australien stationierte Amerikaner) auftauchte, die Kamera konfisziert wurde, mit der eine Lehrerin einige Aufnahmen geschossen hatte, und wie schließlich alles unternommen wurde, um die Sichtung aus dem öffentlichen Bewußtsein zu löschen.

Dieser eine Film reicht vollkommen, um die Existenz von „UFOs“ zu beweisen. Wie das Phänomen zu interpretieren ist, ist eine andere Frage (immerhin deutet die Militärpräsenz, die in fast allen derartigen Schilderungen Erwähnung findet, in eine bestimmte Richtung!), aber das Phänomen als solches zu leugnen, ist unseriös.

Wenn Jerome Eden mit seiner Interpretation des Phänomens recht behalten sollte, dann Gnade uns Gott!

ORANUR, DOR, CORE, ORAC, MDB

13. November 2017

Das ORANUR-Experiment

DOR und Melanor

Die DOR-Krankheit

Der OR-DOR-Metabolismus

Kosmisches Orgon-Ingenieurswesen

Physikalische Orgontherapie

Die emotionale Wüste

nachrichtenbrief28

31. Mai 2017

Fukushima und der Tod der atmosphärischen Orgonenergie

2. April 2016

Das Unglück von Fukushima ist fünf Jahre her. Es wird gerne behauptet, daß alle Todesopfer dem Tsunami zu schulden sind, der die Atomkatastrophe auslöste. Das Problem, das niemand sehen will bzw. niemand sehen kann, ist die ORANUR-Katastrophe. Nicht nur beispielsweise die Verseuchung der Wildtiere, die Pflanzen fressen, und die schlichtweg astronomische Verseuchung der Raubtiere – und daß der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, sondern: in jedem Bericht von unabhängigen Beobachtern ist von jenem geheimnisvollen „schwarzen Staub“ die Rede, der extrem radioaktiv ist und überall zu finden ist: das „Melanor“, das Reich als erster beschrieben hat. Es geht nicht nur um eine radioaktive Verseuchung – es geht um die Zerstörung der Lebensenergie selbst. Das Leben an sich wird umgebracht.

Hier ein sehr informativer Bericht über den neusten Stand in dieser ORANUR-Katastrophe, ab Minute 40:00. Ab 1:19:00 wird ein weiterer Alptraum besprochen: die 30 Satelliten mit Plutonium, die die Erde umrunden und jederzeit abstürzen können.

Dank dem pseudowissenschaftlichen Unsinn von der „Globalen Erwärmung“ zeichnet sich eine Renaissance der Kernenergie ab. Alle paar jahre gibt es GAUs. Jeden Augenblick könnten wir Aachen verlieren

Tschernobyl passierte, weil im Realsozialismus es als zweckmäßig im Sinne der Machterhaltung galt, Posten mit Leuten zu besetzen, die sich für die Arbeit nicht besonders eigneten und vielleicht gänzlich unfähig waren, aber so leicht auszutauschen waren. Diese Mentalität der organisierten Verantwortungslosigkeit prägt Saharasia seit Jahrtausenden. Eigeninitiative und Verantwortungsgefühl gehen gegen Null. „Eigeninitiative“ zeigt sich allenfalls in der ausufernden Korruption und dem eigensüchtigen Schlendrian.

In Rot-China wurde vor 25 Jahren ein hoher Umweltfunktionär entlassen,

weil er seinem Bruder gestattet hatte, Atommüll in einem Dorfbrunnen abzuladen. Wie es in der Zeitung China Daily hieß, habe der Bruder des stellvertretenden Direktors der chinesischen Umweltbehörde mit dessen Billigung im vergangenen Juni in Santumen 25 Tonnen mit Uran verseuchte Abfallprodukte aus einem Forschungslabor in den Brunnen gekippt. Dies habe die radioaktive Belastung in Santumen um das Hundertfache über den Normalwert steigen lassen. (Welt, 24.05.86)

China hat heute 13 Atomkraftwerke, 30 sind in Bau und weitere 50 sind in Planung. Und ich warte darauf, daß der gigantomanische „Dreischluchtenstaudamm“ bricht und eine der verheerendsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte auslöst. Da ein Erdbeben das andere nach sich zieht, kann das schon bald sein.

Harrisburg stand 1979 nur eine Stunde vor einem Supergau. Dr. Rosalie Bertell aus den USA berichtete anläßlich einer ärztlichen Fortbildungsveranstaltung 1980 in Hamburg:

Zwei Physiker erzählten mir, daß eine vollständige Reaktorschmelze nur durch einen nicht eingeplanten Zufall verhindert wurde: Der Dampf kühlte die freistehenden Reaktorstäbe. (Bild der Wissenschaft, Aug. 1986)

Dem gleichen Bericht zufolge versagten 1985 im Davis-Besse-Reaktor im Bundesstaat Ohio verschiedene Komponenten. „Nur eine hastig improvisierte Pumpe rettete den Kern vor dem Meltdown.“ Den, der Nuclear Regulatory Commission (NRC) zufolge, US-Reaktoren nicht aushalten könnten. Die NRC, die die Bau- und Betriebsvorschriften für Reaktoren erläßt und kontrolliert, hatte Mitte der 80er Jahre errechnet, „daß eine Kernschmelze in einem US-Reaktor in den nächsten 20 Jahren mit 50prozentiger Wahrscheinlichkeit auftritt“.

Der amerikanische Physiker Ernest Sternglass hat berechnet, daß – infolge der atmosphärischen Atombombentests – zwischen 1951 und 1966 in den USA zwei bis drei Millionen fötale Todesfälle und 375 000 Todesfälle mehr im ersten Lebensjahr auftraten, als zu erwarten war.

Weitere Schäden, die er einem lokalen Fallout zuordnete, waren kongenitale Mißbildungen und Leukämie bei Kindern. Später beobachtete Sternglass in der Umgebung einiger großer Kernkraftwerke ähnliche Auswirkungen, darüber hinaus auch das Ansteigen von Krebs. (Psychologie heute, Aug. 1986)

Als weitere Folgeerscheinungen des Fallouts fand er eine Abnahme der kognitiven Funktionen bei jenen, die zur Zeit ihrer Geburt dem Fallout ausgesetzt waren. Wobei jene westlichen US-Staaten hervorstachen, die besonders viel Fallout abbekommen haben. Die Abnahme der Intelligenz wurde zuerst 1963, 18 Jahre nach Hiroshima, anhand der Eignungstests amerikanischer High-School-Absolventen sichtbar. Sternglass führt diese Abnahme auf die Einnahme von Jod 131 durch die Nahrung zurück, das beim Ungeborenen und dem Kleinkind die Hormonausschüttung der Schilddrüse so stört, daß die Entwicklung der kognitiven Funktionen gehemmt wird. Der mechanistischen Wissenschaftsgemeinschaft fehlt es bei Sternglass‘ Ergebnissen an der „statistischen Signifikanz“.

Wenn da nicht die folgende Meldung vom Februar dieses Jahres wäre:

Vögel, die in der Nähe des ehemaligen Reaktors von Tschernobyl leben, haben im Durchschnitt ein fünf Prozent kleineres Gehirn als Artgenossen aus anderen Regionen. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt „PLoS ONE“. Sie hatten die Gehirne von 550 Vögeln untersucht, die zu 48 Arten gehörten. Am stärksten ausgeprägt war der Effekt bei Jungvögeln. Die Wissenschaftler glauben, daß die radioaktive Belastung eine Ursache für die Gehirnschrumpfung darstelle. Einen genauen Mechanismus dafür können sie allerdings nicht angeben.

In einem Bericht aus dem Jahre 2006 lesen wir, daß in durch Tschernobyl verstrahlten Gebieten die Kinder so geschwächt sind, daß normaler Schulsport kaum noch möglich ist.

Kinder im Alter von zwölf Jahren leiden unter Bluthochdruck und Magenschleimhautentzündungen. Die Radioaktivität schädigt aber auch die Nieren und greift das Nervensystem an. Pathologien der Organe treten auf. Eine hohe Cäsiumbelastung kann bei Kindern zum Grauen Star und zur Sklerose der Blutadern im Auge führen.

Es kommt zu Störungen des Immunsystem und des Hormongleichgewichts. Alleine in Weißrußland sind 600 000 Kinder betroffen.

Die Folgen der Strahlung haben für die Kinder und Jugendlichen noch viele Gesichter: So verzögert sie das Wachstum einerseits und läßt die Menschen andererseits schneller altern. Sie genesen langsamer nach Krankheiten – schuld ist die Immunschwäche, auch „Tschernobyl-Aids“ genannt.

Anfangs glaubte Reich, man könne ORANUR kurativ nutzen, um verborgene Krankheiten hervorzuholen, die man dann „ausleben“ könne, um von ihnen befreit zu werden. Doch stellte sich heraus, daß langfristig ORANUR durchweg einen pathogenen Effekt hat, insbesondere, wenn man sich dem ORANUR-Einfluß dauerhaft nicht entziehen kann.

Aus der Perspektive von Reichs ORANUR-Experiment sind Atomkraftwerke in zweierlei Hinsicht eine Dauer- bzw. eine absolute Katastrophe:

  1. Jedes Kernkraftwerk ist ein Orgonenergie-Akkumulator, in dem jahrein, jahraus ein ORANUR-Experiment stattfindet: „organisches Material“ (Beton) schließt einen Stahlbehälter ein, in dem sich die hochradioaktive Brennstäbe befinden.
  2. Immerhin sitzt das radioaktive Material fest, während sich die Orgonenergie frei bewegen kann. Werden jedoch bei einem Unfall radioaktive Stoffe freigesetzt, kommt es zu einer schockartigen ORANUR-Reaktion, die buchstäblich wie eine Tsunami-Welle über den gesamten Planeten hinwegrollt.

Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem der orgonotische Lebensfunke, geschwächt durch zahllose Dauer-ORNUR-Experimente, nach einem solchen Schlag endgültig erlöschen wird.

Das Atom heute

25. Juni 2014

Seit Reichs ORANUR-Experiment 1951, als er Radium-Nadeln, wie sie damals in der Krebstherapie verwendet wurden, einer starken Orgonenergie-Konzentration aussetzte, ist die Kernenergie ein zentrales Thema der Orgonomie. Reich beobachtete, daß die Orgonenergie das radioaktive Material nicht etwa „unschädlich“ macht, wie er auf Grundlage seiner vorangegangenen Experimente vermutet hatte, sondern ganz im Gegenteil der Orgonenergie so verändert wird, daß sie selbst zu einem schädlichen Agens wird.

or-nur-dor

Heute gibt es drei große Gefahrenherde:

  1. Atombombenversuche: Mit ihnen befassen wir uns auf unserer ORANUR-Seite. Glücklicherweise gibt es nach Ende des Kalten Krieges keine Versuche mehr. (Ausgenommen ist neuerdings Nord-Korea.) Jedoch ist die atmosphärische Orgonenergie mittlerweile so „sensibilisiert“, daß sie sogar auf „subkritische“ Tests reagiert. James DeMeo hat im Jahre 2002 darauf hingewiesen, daß sich in den Wetterbildern nach subkritischen Nukleartests in Nevada die gleichen Muster zeigen, wie einst bei richtigen Nuklearexplosionen, nämlich die für ORANUR charakteristische atmosphärische Überexpansion. Die Folge: eine mörderische Hitzewelle, trockene Windstürme mit Blitzen und dann natürlich Waldbrände. 2002 habe es, so DeMeo damals, zwei solcher subkritischer Tests gegeben: der erste am 14. Februar, der dem sehr guten Schneefall im Westen der USA ein Ende setzte; der zweite am 7. Juni, der im Westen eine Dürre hervorrief und „dry lightning storms“ und Waldbrände einläutete.
  2. Radioaktives Material entweicht durch Unfälle in Kernanlagen: Im Verlauf des ORANUR-Experiments konnte Reich feststellen, daß das Orgon letztendlich doch die Oberhand behält. Unter normalen Bedingungen kann das alldurchdringende Orgon auf das Kernmaterial einwirken, während dieses selbst von der Umwelt abgeschirmt bleibt. Das erzeugt zwar noch immer eine ORANUR-Reaktion, doch es entwickelt sich immerhin so etwas wie ein Gleichgewicht zugunsten des Orgons. Dieses Gleichgewicht wird empfindlich gestört, wenn bei Unfällen das zuvor eingeschlossene radioaktive Material freigesetzt wird: es kommt zu einer sehr heftigen ORANUR-Reaktion.
  3. Unzählige kleine ORANUR-Experimente: Die amerikanische Firma GEN4 Energy will im Verlauf der nächsten Jahre kleine transportable Nuklearreaktoren vermarkten, die etwa 3 mal 5 Meter groß sind und im Erdboden vergraben werden. Ein Reaktor würde etwa 10 000 Haushalte mit Strom versorgen und nur gerade mal 25 Millionen Dollar kosten. Über 10 Jahre gerechnet würde er also gerade mal 250 Dollar im Jahr pro Haushalt kosten. Nach 10 Jahren muß der wartungsfreie Reaktor ausgetauscht und mit neuen Brennstäben bestückt werden. Wenn dieses Modell Zukunft haben sollte, hätten wir es mit Tausenden von ORANUR-Experimenten zu tun: im Erdboden vergrabene Metallbehälter, die einen hochradioaktiven Kern besitzen, der von Schichten aus metallischem und nichtmetallischem Material umgeben ist.
    Noch verrückter ist die Idee der amerikanischen Firma Laser Power Systems radioaktives Thorium Elektroautos antreiben zu lassen: eine Welt voller fahrender Atomreaktoren!

Natürlich ist auch heute jedes Atomkraftwerk, und auch unabhängig vom „Atom“ jede Röntgenanlage, jedes Laserlicht, ja jede Sonnenbank, ein kleines „ORANUR-Experiment“, aber die Renaissance der Atomkraft mit kleinen und „sicheren“ Kernkraftwerken wäre doch eine neue Qualität des Mordens der lebendigen Orgonenergie-Hülle des Planeten.

Kalte Fusion und ORUR

25. Mai 2014

Die „Kalte Fusion“ machte erstmals 1989 in den Medien Furore. Sie läuft heute unter der Bezeichnung low-energy nuclear reactions (LENR). 2009 wurden erstmals Belege dafür beigebracht, daß in der Kalten Fusion Neutronen auftreten. Ein Beweis dafür, daß es tatsächlich zu einer nuklearen Reaktion gekommen ist. Offenbar funktioniert das „theoretisch Unmögliche“ doch und wird schon bald unsere Energieprobleme ein für allemal lösen.

„Unsere Entdeckung ist sehr wichtig“, sagte eine Mitautorin der Studie, die analytische Chemikerin Dr. Pamela Mosier-Boss vom Space and Naval Warfare Systems Center (SPAWAR) der US-Navy in San Diego. „Unseres Wissens, ist das der erste wissenschaftliche Bericht über die Erzeugung hochenergetischer Neutronen in einer LENR-Apparatur.“

Mosier-Boss und ihre Kollegen steckten Nickel- und Goldelektroden in eine mit Deuterium („schwerem Wasser“) vermischte Palladiumdichlorid-Lösung. Elektrischer Strom führte sofort zur Kalten Fusion von Deuterium-Atomen. Die dabei freiwerdenden Neutronen wurden mit Hilfe eines speziellen Plastiks, CR-39, dingfest gemacht. Nach dem Experiment konnten unter dem Mikroskop in diesem Plastik winzige Cluster von drei benachbarten Mulden ausgemacht werden, die jeweils offenbar auf einen gemeinsamen Punkt zurückgehen. Sie entstanden, als subatomare Teilchen durch die ins Plastik eindringenden Neutronen freigesetzt wurden.

Mosier-Boss und ihre Kollegen nennen als weitere Beweise für eine Kernreaktion das Auftreten von Röntgenstrahlung, Tritium und überschüssiger Wärme.

Seit längerem wird behauptet, daß es mit Hilfe der Kalten Fusion auch gelingt, Nuklearabfälle in harmlose, nicht-strahlende Stoffe umzuwandeln. Die „unlösbaren Pobleme“ der Menschheit sind – Scheinprobleme!

In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Arbeit von Vladimir Vysotskii (Shevchenko-Universität in Kiev) von Interesse, hat er doch experimentelle Belege dafür vorgebracht, daß in Bakterien (Bione?) eine Art von Kalter Fusion abläuft, eine „Transmutation“ von einem chemischen Element ins andere, die bei der Beseitigung von Nuklearabfällen benutzt werden könnte, ähnlich wie man mit Hilfe von Bakterien chemisch verseuchte Böden reinigt.

Der Physiker Claus Rolfs (Universität Bochum) hat 2006 (ein Jahr vor seiner Emeritierung) versucht, Kernfusionsvorgänge im Inneren von Sternen in einem Teilchenbeschleuniger nachzuvollziehen. Als er leichte Atomkerne mit Protonen und Deuteronen beschoß, war die Fusionsrate (also die Einbettung dieser Teilchen in den jeweiligen Atomkern) deutlich höher, wenn die beschossenen Kerne in Metall, statt in Isolatormaterialien, eingebettet waren und nahe an den absoluten Gefrierpunkt abgekühlt wurden. In weiteren Experimenten konnte die Gruppe um Rolfs bei den beschriebenen Bedingungen eine verkürzte Halbwertszeit für radioaktive Idotope beobachten. Sie hoffen, daß man auf diese Weise in Zukunft radioaktiven Abfall entschärfen kann.

Die Rolle, die bei diesen Experimenten das Metall (im Gegensatz zu „Isolatormaterialien“) und die Einschränkung der „mechanischen“ Wärmebewegung spielt, stimmt mit den in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur erläuterten orgon-physikalischen Zusammenhängen überein und ist eine weitere unabhängige Bestätigung von Reichs ORANUR-Experiment.

Rolfs‘ Erklärung ist natürlich eine andere:

Bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt näherten sich die freien Elektronen [die sich im Metall wie ein Plasma frei bewegen] dem Atomkern an. Ihre Zugkraft beschleunigt positiv geladene Teilchen – und zwar in zwei Richtungen. Zum einen ziehen sie den Beschuß in Richtung Atomkern, was die gewünschten Fusionsreaktionen wahrscheinlicher macht. Zum anderen schien es aber auch möglich, so Rolfs, daß positiv geladene Teilchen durch die nahen Elektronen aus einem Atomkern herausgelöst werden. Dies würde die Halbwertszeit beim Alpha- und Beta+-Zerfall verkürzen.

Im ORANUR-Experiment bestrahlte Reich Radium-Nadeln mit hochkonzentrierter Orgonenergie, um das radioaktive Material „unschädlich“ zu machen. Das unmittelbare Ergebnis war ganz im Gegenteil, daß die Orgonenergie „schädlich“ wurde, d.h. übererregt (ORANUR) und schließlich sogar abstarb (DOR). Nach einigen Jahren, in denen die Radiumnadeln weiterhin einer, wenn auch schwachen, ORANUR-Reaktion ausgesetzt waren, stellte sich heraus, daß sie sich tatsächlich so verwandelt hatten, wie Reich es sich in etwa am Anfang des Experiments vorgestellt hatte.

Im ORANUR-Experiment (ORgone Against NUklear Radiation) hatte sich radioaktives Material so verwandelt, daß aus der NUR-Reaktion des Radiums eine OR-Reaktion geworden war: ORUR.

orur

Melanor in Tschernobyl und in Fukushima

6. April 2014

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil, Präsident der deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz e.V., besuchte im vergangenen Monat Japan und konnte sich so ein Bild der Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe machen. Dort gäbe es Phänomene, die er so „noch nie gesehen habe“:

Pulvrige schwarze Rückstände, ähnlich einer getrockneten Pfütze, waren auf der Straße sichtbar. Dieses Pulver war so hochgradig radioaktiv, daß es nur von Rückständen der Kernschmelzen stammen kann. Wie das Pulver bis nach Tokio transportiert wurde, ist bislang nicht bekannt. Besonders gefährlich ist das für Kinder, die oft am Boden spielen oder auch mal hinfallen. Immer wieder muß man feststellen, daß dekontaminierte Flächen nach einiger Zeit wieder belastet sind. Niemand weiß, wie man die Radioaktivität aus den bewaldeten Bergen entfernen könnte. Jeder Regen und auch die Schneeschmelze bringt verschmutztes Wasser in die Täler, Bäche und Flüsse.

In Ea und die Wellenfunktion habe ich mich mit Melanor und dem „Fogging-Phänomen“ auseinandergesetzt. Hätte ich auch den Schimmelpilz thematisieren sollen, der für so viele Menschen eine durchaus existentielle Bedrohung darstellt?

2002 fiel Arturo Casadevall (Yeshiva University, New York) auf Bildern aus dem Inneren des Tschernobyl-Sarkophags der schwarze Pilzbelag an den Wänden auf. Sein Team fand heraus, daß bestimmte Pilzarten mittels Melanin radioaktive Strahlung in für sie nutzbare Energie umwandeln können.

Das besondere an melanin-haltigen Pilzen ist, daß, während Radioaktivität alle anderen Arten von Organismen schädigt, melanin-haltige Pilze desto mehr gedeihen, je stärker die radioaktive Strahlenbelastung ist.

Am Albert-Einstein-College für Medizin in New York wurden von Ekaterina Dadachova und ihren Kollegen drei Pilzarten untersucht:

Den Tschernobyl-Schimmel Cladosporium sphaerospermum, den Schwärzepilz Exophiala dermatitidis (auch als Wangiella dermatitidis klassifiziert), der beim Menschen gefährliche Infektionen auslöst, und einen hefeähnlichen Pilz namens Cryptococcus neoformans, der besonders die Lungen Aids-Kranker befällt und dann tödlich wirken kann. (…) Bestrahlten die Wissenschaftler ihre Pilze mit dem 500-fachen der natürlich auftretenden Gammastrahlung – also in etwa mit der Intensität die im Inneren des Tschernobyl-Reaktors herrscht – konnten sie zwei Beobachtungen machen: Die melaninlosen Kolonien wuchsen unabhängig vom Beschuß ziemlich unbeeindruckt vor sich hin. Ein eventueller Schutz durch Melanin war also nicht erforderlich. Melaninhaltige Pilze hingegen vermehrten sich plötzlich erheblich schneller – unabhängig davon, ob die Forscher die Trockenmasse wogen, den Radius der Kultur maßen oder den Zuwachs auf andere Weise bestimmten. So produzierte melaninhaltiger Cryptococcus neoformans unter dem Einfluß der Gammastrahlen zweieinhalb mal so viele koloniebildende Einheiten wie gewöhnlich.

Es ist wirklich überlegenswert, ob sich nicht nur hinter dem schwarzen Schmierstaub („Fogging“), sondern auch hinter dem Befall mit Schimmelpilzen das von Reich entdeckte Melanor, das „schwarze Orgon“, sozusagen als „energetisches Substrat“ verbirgt.

Beim schwarzen Schmierstaub hätte man es dann mit dem direkten Übergang von masseloser abgestorbener Orgonenergie (DOR) in die Substanz Melanor zu tun, was insbesondere bei überwiegend trockenen Verhältnissen geschieht. Während sich ein ähnlicher Prozeß beim schwarzen Schimmelpilz über den Umweg des bionösen Zerfalls ereignet, was eine überwiegend feuchte Umgebung voraussetzt, wie sie im feucht-warmen Klima im Sarkophag von Tschernobyl gegeben ist.

melanor

Philip Steinberg und ORANUR

17. Februar 2014

Zu Reichs ORANUR-Experiment von 1951 siehe den Überblick in Jerome Edens Buch Die kosmische Revolution. Reich glaubte, daß die Übererregung der Orgonenergie durch Radioaktivität, also „ORANUR“, u.a. zu Leukämie führt.

Allgemein bekannt ist die Häufung von Kinder-Leukämie in der Nähe des Kernkraftwerks Krümmel. Es konnte nie eine Beziehung zu einer erhöhten Strahlenbelastung festgestellt werden. Auch in einem 5 km-Umkreis um alle anderen deutschen KKWs wurde statistisch eine derartige Korrelation festgestellt, jedoch weniger eindeutig als in Krümmel. Die entsprechende bereits am 10. Dezember 2007 veröffentlichte epidemiologische Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz, der zufolge es eine klare Korrelation zwischen der Entfernung des Wohnortes eines Kindes vom nächsten Kernkraftwerk und dessen Risiko an Leukämie zu erkranken gibt, blieb umstritten.

Erstens konnte das nicht sein, da kein Mechanismus bekannt ist, der für die relative Häufung von Leukämie bei Kindern unter 5 Jahren in der Nähe von „sicheren“ KKWs sorgen könnte. Die gemessene Strahlenemission von Kernkraftwerken ist viel zu gering, um für die zusätzlichen Leukämiefälle verantwortlich gemacht werden zu können. Und zweitens wurde dieser Zusammenhang in keinem anderen Land gefunden. Aus diesem Grund unterzog das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Ergebnisse einer einjährigen Überprüfung. Es zeigte sich erneut eine zwar nicht sehr ausgeprägte, aber doch statistisch nachweisbare Häufung von Kinder-Leukämie in der Nähe von KKWs.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Erstens kann man, wie es viele aus der Antiatombewegung tun, auf verheimlichte Unfälle und darauf verweisen, daß der normale Betrieb eines KKWs „schmutziger“ sei, als die Betreiber uns weißmachen wollen. Oder man kann die Technik grundsätzlich infrage stellen: Reich hat gezeigt, daß es nicht um die (zweifellos auch rein „mechanisch“ schädliche) Radioaktivität per se geht, sondern um die Übererregung der atmosphärischen Orgonenergie, die auch „sichere“ KKWs durchdringt. Ihr Antagonist, die Radioaktivität, treibt sie in einen übererregten Zustand (ORANUR), der sich unmittelbar auf die organismische Orgonenergie überträgt. Ein mögliches Symptom dieser „ORANURisierung“ ist die Leukämie.

Im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 2, April 1976, S. 2-7) wurde Philip A. Steinbergs Arbeit „Radioactive Waste Discharges from the Cyster Creek Nuclear Power Plant and Changes in Infant and Fetal Mortality“ veröffentlicht.

Es ging um ein seit 1969 laufendes Atomkraftwerk an der Atlantikküste New Jerseys. Die Sterblichkeitsraten für Föten und Kleinkinder wurden für alle Landkreise New Jerseys und vier angrenzende Landkreise Pennsylvanias von 1969 (als 7 000 Curie in Form radioaktiver Gase ausgestoßen wurden) mit denen von 1970 (als es 110 000 Curie waren) verglichen.

Die Messungen reichen vom nächstgelegenen Landkreis, Ocean (25 km), bis zum am weitesten entfernten, Sussex (150 km). 17 der 25 Kreise zeigten Steigerungen der fetalen Mortalität, mit beträchtlichen Anstiegen von 4 der nächstgelegenen 6 Kreise. Es gab auch Anzeichen dafür, daß sich der Anstieg der Sterberaten verringerte, wenn man sich vom Reaktor entfernte.

Der gleiche Test betrifft die Überprüfung der Säuglingssterblichkeit. In diesem Fall zeigten nur 8 der 25 Kreise einen Anstieg. Jedoch zeigten 6 der 8 Countys, die dem Reaktor am nächsten sind, deutliche Zuwächse.

Dies war signifikant. Es bestätigt auch vorangegangene Forschungen, daß der Fötus sehr viel empfindlicher gegenüber der Strahlenwirkung ist, als das Kind. (…)

Als wir die fetale Mortalität untersuchten, fanden wir, daß die 7 entferntesten Kreise einen kombinierten prozentualen Anstieg um durchschnittliche 6,6 % aufwiesen, während die 7 am nächsten gelegenen Kreise eine durchschnittliche Steigerung von 12,7 % hatten.

Die Säuglingssterblichkeit der 7 entferntesten Kreise ist im Durchschnitt 10,5 % niedriger, während die 7 am nächsten liegenden Kreise eine Erhöhung um 7,5 % aufwiesen.

Wieder zeigte sich, daß die nächstgelegenen Kreise eine höhere Rate der Sterblichkeit hatten, während die Sterblichkeit in den entfernteren Kreisen kleiner war oder sogar abnahm.

Es ist bemerkenswert, daß die 7 nächsten Kreise im wesentlichen eher ländlich geprägt sind und die Luftverschmutzung und andere gesundheitliche Probleme minimal sind. Die 7 entferntesten Countys hingegen befinden sich im industrialisierten Norden des Staates in der Nähe von New York City. Von daher würde man diese unterschiedlichen Raten nicht erwarten. (…)

Eine Analyse der Sterbeziffern für Kleinkinder und Ungeborene für die vier dem Reaktor am nächsten liegenden Kreise in Pennsylvania (…) ergab keinen nennenswerten Anstieg bei den Sterbeziffern von Kleinkindern, jedoch überraschenderweise einen Anstieg der Sterberate bei Ungeborenen: die vier Kreise zeigten für 1970 einen Anstieg der Sterbeziffern um 19.4 %! Im Kreis Philadelphia allein stieg die Rate um fast 50% (…). Das ist sehr bemerkenswert. (Anmerkung: In Pennsylvania werden tote Föten nur nach ihrer zwanzigsten Lebenswoche registriert.) (…)

Eden führt dazu aus:

Reich stellte fest, daß man sich bei der Benutzung eines ORAC keiner Behandlung mit Röntgenstrahlen oder radioaktiver Strahlung unterziehen darf. Die beiden sind auf gefährliche Weise feindselige, tödliche „Antagonisten“. Ein Fötus, der innerhalb seiner Mutter (einem lebendigen ORAC) lebt und mit ihr interagiert, wird dadurch dem zusätzlichen Einfluß der Bioenergie seiner Mutter plus der Kernenergie ausgesetzt. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum der Fötus „empfindlicher“ als das Kind auf radioaktive Strahlung reagiert.

steinbergpest

Daß Philip Steinberg in den USA aktueller denn je ist, zeigt folgendes Video über den Wahnsinn der KKWs:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=smAeAbseLto%5D