Biologie als Emotionelle Pest am Beispiel Schwangerschaft

In der autoritären Gesellschaft ging es noch darum, daß sich die gebildeten und weißen Menschen als allen anderen überlegen fühlten und sich dabei durchaus wohl in ihrer eigenen Haut fühlten. In der anti-autoritären Gesellschaft trägt diese „Wissenschaft“ dazu bei, daß sich alle gleichermaßen scheiße fühlen. Etwa Schwangere:

Invasion der kindlichen Zellen: Für das Immunsystem der Mutter ist das Kind der Parasit, und die Plazenta ähnelt einem Tumor. Diese Erkenntnisse wollen Forscher im Kampf gegen Krebs und Unfruchtbarkeit nutzen.

So, im typisch schnoddrigen Spiegel-Stil, wird ein Artikel über eine der neusten Großtaten der mechanistischen Wissenschaft eingeleitet. Der Anfang des menschlichen Lebens wird mit dem Krebs gleichgesetzt (Hackenbroch 2009).

Reich zufolge ist Krebs „verfaulen bei lebendigem Leibe“, der Krebstumor ein verzweifelter Versuch des Organismus sich auf niedrigerem energetischem Niveau neu zu organisieren (siehe Reich 1948). Dabei entstehen genauso groteske wie giftige Gebilde, die Tumoren. Mit denen setzt man nun Embryos gleich!

Das Problem ist nicht nur die Wissenschaft, sondern wie die Ergebnisse vermittelt werden. Obwohl: der Zynismus ist unmittelbarer Ausfluß der mechanistischen Weltanschauung! Wie muß eine werdende Mutter empfinden, wenn sie so etwas liest, in einem zynischen Schreibstil, dem jeder Respekt für das Lebendige abgeht?

Ich habe mich schon immer schlecht gefühlt, wenn ich in dieses ekelhafte Schmierantenblatt gelesen habe, das wie kein anderes den lebensfeindlichen Geist unserer „Eliten“ verkörpert. Man betrachte etwa das Titelbild des oben verlinkten Spiegel, das das Lebensgefühl der Macher widerspiegelt. Der Autor berichtet über „Das Geheimnis der Gestalt“, beschreibt die wunderbare Einheitlichkeit der Formen des Lebendigen – und endet in einem Horrorszenario der Genmanipulation.

Natürlich ist die Genforschung wichtig, sie macht aber nur Sinn, wenn sie in ein umfassendes bioenergetisches Verständnis eingepaßt ist. Das ist so, weil das Mechanische etwas Sekundäres ist, das Bioenergetische das Primäre. Und was soll das sein, „das Bioenergetische“? Genau das, was der Spiegel unterdrückt, wenn er keine authentischen Gefühle zuläßt, wenn er alles ins Lächerliche, Groteske und Abstoßende zieht. Mechanistische Wissenschaft kann nur jemand betreiben, der sein natürliches Empfinden gewaltsam unterdrückt. (Übrigens kommt es infolge der Schwangerschaft zu „Mikrochimärismus“, bei dem fötale Zellen in die Mutter übergehen,aber auch umgekehrt.)

Wichtiger ist, daß viele Frauen während der Schwangerschaft das Embryo, das sie in sich tragen, als eine Art „Parasit“ empfinden, das ihnen ihre Nährstoffe entzieht, sie förmlich aussaugt und sich schlecht fühlen läßt. Die moderne Biologie unterstützt dieses Empfinden, handelt es sich doch bei dem Embryo um zur Hälfte fremdes genetisches Material mit entsprechender Immunabwehr etc. Das Problem ist, daß sich andere Frauen gerade während der Schwangerschaft „puddelwohl“ fühlen, wie sonst kaum in ihrem Leben, einfach weil sich die beiden Organismen bioenergetisch hochschaukeln, ähnlich wie es jemand erfährt, der in einem Orgonenergie-Akkumulator sitzt. Das Leiden mancher Frauen und deren Gefühl ein böser Fremdkörper sei in ihnen, ist eindeutig eine neurotische Reaktion auf dieses bioenergetische Aufblühen, das sie nicht ertragen können und deshalb ersticken müssen. Bereits im Mutterleib wird dem Baby signalisiert, daß es auf diesem lustfeindlichen Planeten nicht willkommen ist!

Verschärft wird die Problematik durch einen anderen Aspekt, für den die moderne Biologie jeden Zugang verbaut hat. Viele Schwangere erleben die heftigen Fötusbewegungen (Entwicklungszuckungen die nichts anderes sind als Orgasmusreflexe des Fötus) als seltsam, fremd, als „alien-artig“ unheimlich, beunruhigend und bedrohlich. Daß sie das Lebendige selbst verteufeln und dergestalt der Christusmord anfängt… Die Biologie hat nichts, rein gar nichts begriffen, schon gar nicht, wie sie unmittelbar in die Soziologie übergeht. Die moderne Wissenschaft ist ein grausamer Witz. In den 1930er Jahren bot Reichs „sexualökonomische Lebensforschung“ die Möglichkeit richtig abzubiegen, aber stattdessen… Wir haben es bei den modernen Wissenschaftlern mit gemeingefährlichen Halbirren zu tun, die dir mit ihrem grenzdebilen Grinsen irgendwas von „Wissenschaftstheorie“ erklären wollen – und nicht sehen, daß sie selbst die allerprimitivsten Dinge nicht begreifen. Die mechanistische Wissenschaft ist eine Ausprägung der mörderischen Emotionellen Pest!

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