
Posts Tagged ‘Genetik’
DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, h. Orgonotaxis
24. August 2026Der Begriff „Funktion“
5. Juli 2026Funktionalismus liegt vor, wenn man das Teil vom Ganzen her betrachtet. „Welche Funktion hat das Herz?“ Energetischer Funktionalismus liegt vor, wenn die jeweilige Funktion insbesondere vom Energiehaushalt her betrachtet wird. „Die Funktion des Orgasmus.“ Der orgonomische Funktionalismus entstand mit der Entdeckung der Orgonenergie, deren Grundcharakteristik ein autonomes spontanes Funktionieren ist, das beispielsweise im orgonomischen Potential und in der kosmischen Überlagerung zum Ausdruck kommt. „Die kosmische Lebensenergie.“
„Dialektik“ ist ein schillernder Begriff, der am ehesten mit dem Diktum umrissen werden kann, daß Wahrheit nicht behauptet werden, sondern nur im Widerstreit offengelegt werden kann. Alles hat jeweils zwei Aspekte, die, obwohl es Gegensätze sind, auf etwas Drittes verweisen, das sie zwar umfaßt, aber gleichzeitig auch übersteigt; sie, um mit Hegel zu sprechen, in jeder Bedeutung des Wortes „aufhebt“. Hegel, Marx, Engels und Lenin haben gezeigt, daß nicht nur das Reden über die Wirklichkeit dergestalt dyadisch bzw. triadisch strukturiert ist, sondern diese Wirklichkeit selbst, denn ansonsten wäre jede Erkenntnis unmöglich. Im Verlauf der Entdeckung des Orgons, das Geist und Materie zugrundeliegt, hat Reich Hegels Dialektik („Geist“) bzw. den Dialektischen Materialismus („Materie“) entsprechend zum orgonomischen Funktionalismus umgeformt und schließlich in Gestalt der Orgonometrie in seine endgültige Form gebracht.
Den Begriff „Funktion“ kann man vielleicht am besten begreifen, wenn man ihn „räumlich“ und „zeitlich“ sieht:
Zunächst einmal bezieht sich „Funktion“ auf das Verhältnis des Teils zum Ganzen. Beispielsweise spielen Organe jeweils eine bestimmte Rolle im Gesamtorganismus, das gleiche gilt für den Staat in Bezug auf seine „Organe“, für Tiere und Pflanzen in Bezug auf das jeweilige Ökosystem, etc.
Eine „funktionelle“ Betrachtung ist auf die Zukunft ausgerichtet, d.h. beispielsweise, daß sich die Funktion der Leber sehr schnell erweist, wenn sie erkrankt ist oder gar ganz ausfällt. Was eine nicht auf die Zukunft, d.h. nicht auf die langfristigen Folgen ausgerichtete Betrachtungsweise anrichtet, sieht man beispielsweise an Demokratien.
Gleichzeitig ist eine „funktionelle“ Betrachtungsweise kausal, d.h. es geht stets um Prozesse und die Zukunft ergibt sich aus der Vergangenheit durch Bifurkation, was sowohl Regelhaftigkeit als auch Spontanität impliziert.
Gleichzeitig verweist die Funktion auf etwas, was jenseits von Raum und Zeit liegt, nämlich auf das einheitliche Funktionieren, so als gäbe es keinen trennenden Raum und als wäre die Zeit „räumlich“. Beides beschreibt die funktionelle Gleichung: die gleichzeitige Einheit des Gegensätzlichen; und der bloße Umstand, daß die Gleichung die bifurkative „Mechanik“ der Zeit zeigt, transzendiert eben diese.
Das kann man sich am besten anhand der orgonotischen Strömung vergegenwärtigen, die nicht einfach durch den Körper strömt, sondern ihn erst als solchen konstituiert. Ohne sie gäbe es weder Wahrnehmung noch Erregung und das heißt kein einheitliches Funktionieren, keine Bewegung und keine Form. Das verschwindet alles mit dem Tod, d.h. dem Versiegen der orgonotischen Strömung.
Die Menschen erahnen diese Zusammenhänge und fangen an spirituellen und mystischen Mumpitz zu glauben, dabei ist das alles denkbar profan. Man gehe in den Wald und betrachte oder vielmehr erlebe einen Baum. Er ist trotz seiner möglicherweise gewaltigen Ausdehnung ober- und unterhalb der Erde eine funktionelle Einheit und seine „bifurkative Gestalt“ ist die Gestalt gewordene Funktion. Oder wie Reich es in Die Bionexperimente ausführt: die „Dialektik der Natur“ und unser dialektisches (funktionelles) Denken sind ein und dasselbe.

Ein konkretes Beispiel füreinheitliches Funktionieren „jenseits von Raum und Zeit“ ist die Genetik. So, wie sie sich der „gebildete Laie“ vorstellt, ist sie tot! Es gibt nicht die Gene für Körpergröße, Schizophrenie, den IQ, etc., sondern ein unüberschaubares Gewebe von Genen, die alle ihren kleinen Beitrag leisten und dabei mit allen möglichen anderen zusammenwirken. Evan Boyle, Yang Li und Jonathan Pritchard von der Stanford University denken zwar auch, daß es „Kerngene“ geben muß, aber Gene funktionieren nicht isoliert, sondern machen nur in ihrem Zusammenspiel biologisch Sinn. Sie beeinflussen sich in großen Netzwerken, so daß, wenn ein beliebiges Gen verändert wird, sich das auf ganze Gen-Netzwerk auswirkt. Außerdem sind diese Netzwerke miteinander verbunden. Was bedeutet, daß Änderungen im Grunde jedes unbedeutenden Gens so fortwirken, daß das die Kerngene für ein bestimmtes Merkmal beeinflußt.
Das ist weit entfernt von der mechano-mystischen Genetik, die uns in den Medien vorgesetzt wird und von den Knock-Out-Mäusen, mit deren Hilfe unglaublicherweise manche einen Doktor-Titel in Biologie erhalten. Orgonomisch gehört die Genetik in den Funktionsbereich der „koexistierenden Wirkung“ und ist Ausdruck des Übergangs von Zeit (t) in Raum (Länge, L). Der genetische Code ist damit nicht einfach eine Ansammlung von Information, eine mechanische Anreihung von „Buchstaben“, wie sie eine mechanische „relative Bewegung“ hinterläßt, sondern gemäß der orgonotischen Funktion der „koexistierenden Wirkung“ eine unauflösliche Einheit ähnlich einem guten Film, in dem jede Szene, die Ganzheit widerspiegelt, ein Roman, eine Symphonie, ein indischer Raga, etc. Die Genetik den Knock-Out-Mäuse-Genetikern zu überlassen, ist ungefähr so, als würde man einen mit einer Kettensäge ausgestatteten Schlachter auf Speed als Tierarzt für Haustiere fungieren lassen.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, c. Die Genetik des Orgasmus
18. Juni 2026Die Orgonomie jenseits von linkem Ökonomismus und rechtem Biologismus
24. Mai 2026Anfang der 1930er Jahre geriet Reich sowohl in Konflikt mit den Kommunisten als auch gleichzeitig mit den Nationalsozialisten und zwar aus funktionell identischen Gründen. Diese grundsätzliche Gegenposition der Orgonomie zu den beiden äußeren Flügeln der Gesellschaft, die durch extreme Pestilenz und extreme okulare Panzerung gekennzeichnet sind, hält bis heute an.
Die Marxisten sahen ausschließlich „rationale“ ökonomische Beziehungen: die Kapitalistenklasse focht aus ihrer Sicht vollkommen rational für ihre Interessen, umgekehrt die Arbeiterklasse für die ihren. In seiner vermeintlich „Marxistischen“ Schrift Massenpsychologie des Faschismus deckte Reich hingegen die durch und durch irrationalen (neurotischen) Beweggründe zumindest der Masse der Arbeiter auf, die gegen ihre eigenen Interessen den Faschisten und Sozialdemokraten („Sozialfaschisten“) den Boden ebneten – heute sind es die Grünen und die Sozialdemoratten. Der ökonomische Bereich erwies sich auf eine grundlegende Art und Weise vom Irrationalismus bestimmt – und damit war der Marxismus hinfällig. Daß gleichzeitig die Kapitalisten auf die National-SOZIALISTEN hereinfielen, vervollständigt das Bild! – Heute haben wir das gleiche Bild: die einzige rationale Option, nämlich die AfD, wird von allen dämonisiert. Sie rennen allesamt lieber in den sicheren Untergang! Die Massenpsychologie des Merz-Faschismus!
Auf der Seite der rechtsextremen Pestilenz propagierten die Hitleristen und Freudisten ein biologistisches Weltbild, das von einem Pseudo-Darwinismus geprägt war. Alles, jede neurotische und perverse Abweichung, war von biologischen Trieben vorgegeben und der Mensch war nicht mehr als ein „sadomasochistisches Tier“, das es, je nachdem, zu zügeln galt oder das man gemäß dem alles bestimmenden Willen zur Macht zum Triumph bringen mußte. Alles war „unveränderliche Natur“ und damit „rational“. Für Reich hingegen war diese „innere Natur“, d.h. Freuds „Unbewußtes“ oder der „unerbittliche Kampf um Dominanz“ der Nazis, ganz und gar nicht „natürlich“, sondern Kunstprodukt einer repressiven Erziehung, die das Menschentier seit unzähligen Generationen hat grotesk entarten lassen. Man denke heute an den universell gelehrten „biologischen Zynismus“, den Triumph der mechano-mystischen Genetik, die nach wie vor in der Tradition Josef Mengeles steht! Inklusive Massenmord, wenn man an die C-Zeit denkt!
Die orgonomische Alternative zum naiven Ökonomismus der Linken ist die Gedankenwelt der Arbeitsdemokratie, die Reich am Ende von Massenpsychologie des Faschismus ausgebreitet hat. Die Antwort auf die rechten Sadomaso-Eugeniker ist die von Reich gegen Josef Mengele und Konsorten initiierte antifaschistische „sexualökonomische Lebensforschung“, aus der sich die Orgonbiophysik entwickelte.

Biologie als Emotionelle Pest am Beispiel Schwangerschaft
6. April 2026In der autoritären Gesellschaft ging es noch darum, daß sich die gebildeten und weißen Menschen als allen anderen überlegen fühlten und sich dabei durchaus wohl in ihrer eigenen Haut fühlten. In der anti-autoritären Gesellschaft trägt diese „Wissenschaft“ dazu bei, daß sich alle gleichermaßen scheiße fühlen. Etwa Schwangere:
Invasion der kindlichen Zellen: Für das Immunsystem der Mutter ist das Kind der Parasit, und die Plazenta ähnelt einem Tumor. Diese Erkenntnisse wollen Forscher im Kampf gegen Krebs und Unfruchtbarkeit nutzen.
So, im typisch schnoddrigen Spiegel-Stil, wird ein Artikel über eine der neusten Großtaten der mechanistischen Wissenschaft eingeleitet. Der Anfang des menschlichen Lebens wird mit dem Krebs gleichgesetzt (Hackenbroch 2009).
Reich zufolge ist Krebs „verfaulen bei lebendigem Leibe“, der Krebstumor ein verzweifelter Versuch des Organismus sich auf niedrigerem energetischem Niveau neu zu organisieren (siehe Reich 1948). Dabei entstehen genauso groteske wie giftige Gebilde, die Tumoren. Mit denen setzt man nun Embryos gleich!
Das Problem ist nicht nur die Wissenschaft, sondern wie die Ergebnisse vermittelt werden. Obwohl: der Zynismus ist unmittelbarer Ausfluß der mechanistischen Weltanschauung! Wie muß eine werdende Mutter empfinden, wenn sie so etwas liest, in einem zynischen Schreibstil, dem jeder Respekt für das Lebendige abgeht?
Ich habe mich schon immer schlecht gefühlt, wenn ich in dieses ekelhafte Schmierantenblatt gelesen habe, das wie kein anderes den lebensfeindlichen Geist unserer „Eliten“ verkörpert. Man betrachte etwa das Titelbild des oben verlinkten Spiegel, das das Lebensgefühl der Macher widerspiegelt. Der Autor berichtet über „Das Geheimnis der Gestalt“, beschreibt die wunderbare Einheitlichkeit der Formen des Lebendigen – und endet in einem Horrorszenario der Genmanipulation.
Natürlich ist die Genforschung wichtig, sie macht aber nur Sinn, wenn sie in ein umfassendes bioenergetisches Verständnis eingepaßt ist. Das ist so, weil das Mechanische etwas Sekundäres ist, das Bioenergetische das Primäre. Und was soll das sein, „das Bioenergetische“? Genau das, was der Spiegel unterdrückt, wenn er keine authentischen Gefühle zuläßt, wenn er alles ins Lächerliche, Groteske und Abstoßende zieht. Mechanistische Wissenschaft kann nur jemand betreiben, der sein natürliches Empfinden gewaltsam unterdrückt. (Übrigens kommt es infolge der Schwangerschaft zu „Mikrochimärismus“, bei dem fötale Zellen in die Mutter übergehen,aber auch umgekehrt.)
Wichtiger ist, daß viele Frauen während der Schwangerschaft das Embryo, das sie in sich tragen, als eine Art „Parasit“ empfinden, das ihnen ihre Nährstoffe entzieht, sie förmlich aussaugt und sich schlecht fühlen läßt. Die moderne Biologie unterstützt dieses Empfinden, handelt es sich doch bei dem Embryo um zur Hälfte fremdes genetisches Material mit entsprechender Immunabwehr etc. Das Problem ist, daß sich andere Frauen gerade während der Schwangerschaft „puddelwohl“ fühlen, wie sonst kaum in ihrem Leben, einfach weil sich die beiden Organismen bioenergetisch hochschaukeln, ähnlich wie es jemand erfährt, der in einem Orgonenergie-Akkumulator sitzt. Das Leiden mancher Frauen und deren Gefühl ein böser Fremdkörper sei in ihnen, ist eindeutig eine neurotische Reaktion auf dieses bioenergetische Aufblühen, das sie nicht ertragen können und deshalb ersticken müssen. Bereits im Mutterleib wird dem Baby signalisiert, daß es auf diesem lustfeindlichen Planeten nicht willkommen ist!
Verschärft wird die Problematik durch einen anderen Aspekt, für den die moderne Biologie jeden Zugang verbaut hat. Viele Schwangere erleben die heftigen Fötusbewegungen (Entwicklungszuckungen die nichts anderes sind als Orgasmusreflexe des Fötus) als seltsam, fremd, als „alien-artig“ unheimlich, beunruhigend und bedrohlich. Daß sie das Lebendige selbst verteufeln und dergestalt der Christusmord anfängt… Die Biologie hat nichts, rein gar nichts begriffen, schon gar nicht, wie sie unmittelbar in die Soziologie übergeht. Die moderne Wissenschaft ist ein grausamer Witz. In den 1930er Jahren bot Reichs „sexualökonomische Lebensforschung“ die Möglichkeit richtig abzubiegen, aber stattdessen… Wir haben es bei den modernen Wissenschaftlern mit gemeingefährlichen Halbirren zu tun, die dir mit ihrem grenzdebilen Grinsen irgendwas von „Wissenschaftstheorie“ erklären wollen – und nicht sehen, daß sie selbst die allerprimitivsten Dinge nicht begreifen. Die mechanistische Wissenschaft ist eine Ausprägung der mörderischen Emotionellen Pest!

















