Der NACHRICHTENBRIEF zur Bundestagswahl

Ich kann mich noch plastisch erinnern, mit welchem Anspruch die Grünen (damals echte Kinderliebhaber) Anfang der 1980er Jahre in den Bundestag zogen. Man sollte endlich über alles sprechen können, insbesondere aber über die eigenen Interessen. 30 Jahre später kann man dank dieser Ratten über NICHTS mehr sprechen, ohne als „Nazi“ zu gelten!

Was war die „Emanzipationsbewegung“? Menschen sollten ihre ureigensten Interessen erkennen und für die Durchsetzung dieser Interessen streiten. Was folgte, war genauso wie zu Zeiten der russischen Revolution. Kaum sind die Roten Faschisten an der Macht, wird daraus das genaue Gegenteil: jeder, der für seine eigenen Interessen eintritt, gilt plötzlich als reaktionärer Konterrevolutionär. In der Sowjetunion sind solche Leute in den Vernichtungslagern des GULAG verschwunden, heute droht ihnen der gesellschaftliche Tod als „Rechte“, „Rassisten“, „Nazis“.

Die Leute, die arbeiten, arbeiten ein Großteil des Jahres als Sklaven jener, die das Sozialsystem schamlos ausnutzen, aber wehe du beschwerst dich über die unerträgliche Steuer- und Abgabenlast! Wehe du wehrst dich gegen Biogasanlagen und Vogelschredder (angebliche „Windkraftanlagen“)! Wehe du wehrst dich gegen die grün-rote Indoktrination in den Schulen, die allem diametral widerspricht woran du glaubst! Deine Kinder gehören ihnen, d.h. der Partei der Kinderficker! Wehe du wehrst dich dagegen, daß die Politiker dich zwingen, deine Kinder in einer Art landesweiter „Bronx“ aufwachsen zu lassen! Jede ethnische Gruppe auf diesem Planeten kämpft für ihre eigenen Interessen, aber wehe du wehrst dich gegen die Überfremdung oder zeigst Solidarität mit deinen Leuten!

Es ist Wahlkampf. Eines dieser Nazi-Faltblätter im Briefkasten: „Laß Dich von diesem asozialen System nicht länger zum Narren halten und kämpf’ für eine deutsche Zukunft!“ „Zukunft statt Überfremdung: NATIONALER SOZIALISMUS – JETZT!“ Während die einen uns den Sozialismus bringen wollen, indem sie diese Gesellschaft mit Hilfe des „Multikulturalismus“ an den Rand des Zusammenbruchs treiben (das Sozialsystem soll kollabieren und so die „gesellschaftlichen Widersprüche“ sichtbar werden), nutzen die anderen dieselben Migranten, um die indigene Bevölkerung in die Rebellion zu treiben. Die Linke benutzt das Überhandnehmen dieses dumpfen Ressentiments („das gesunde Volksempfinden“) wiederum als Rechtfertigung für eine umfassende „antifaschistische“ Umerziehung. Die hirnzerfressenden Auswüchse der „Antifa“ bietet der NPD dann jede Menge Argumente, um „rational“ aufzutrumpfen.

Was wir hier vor uns haben ist die Emotionelle Pest in Reinkultur: das Ausleben des neurotischen Irrationalismus im gesellschaftlichen Leben. Die politischen Aktivisten sind strukturell, d.h. von ihrer Charakterstruktur her, unfähig, sich des Lebens zu erfreuen. Aber statt sich, wie der übliche Neurotiker, resigniert in sich selbst zurückzuziehen, werden sie „gesellschaftlich aktiv“, um auch in ihrer Umgebung das Leben auf das denkbar niedrigste Niveau („Sozialismus“) zu drücken. Wir alle sollen uns genauso mies, nutzlos, hilflos und ausgeliefert fühlen wie die Macher dieser volksverhetzenden Flugblätter. Unsere Demokratie soll in eine ausweglose Lage geraten, in der die Menschen nicht mehr ein noch aus wissen.

Das ganze wird dadurch besonders grotesk, daß beide Seiten die infantilen Bedürfnisse nach Erlösung ansprechen. Man wird sich um dich kümmern und dich versorgen! Tatsächlich appelliert der Wahlkampf beider Seiten an das hilflose Kind in uns, um das man sich kümmern muß. Der Sozialismus hat seine biophysikalische Grundlage in der Panzerung des Menschen, die von außen in Bewegung gesetzt werden muß, so als wäre der Mensch eine Marionette oder ein Roboter.

Was ist Orgontherapie? Nicht Muskeldrücken und auch nicht kompliziertes Charakteranalysieren, sondern eine ganz einfache Frage: „Was hast du seit der letzten Sitzung getan, um gesünder (selbstregulierter) zu werden?!“ Das heißt im Klartext: „Inwiefern hast du nicht als Roboter funktioniert, sondern als lebendiges Wesen?!“ Populistische Politiker tun genau das Gegenteil: sie machen die Menschen immer abhängiger vom Staat, indem sie ihnen „Sicherheit“ versprechen, d.h. ihre organismische Orgonenergie weiter abtöten, auf daß sie noch mehr wie Roboter funktionieren, noch weniger empfinden, d.h. vor allem keine Angst mehr spüren.

Die Politiker sind durchweg Verbrecher, weil sie davon Leben, die Menschen immer weiter in den neurotischen Sumpf zu treiben. Einzige Ausnahme ist vielleicht die FDP, die entsprechend universell verachtet und ins Lächerliche gezogen wird. Aber selbst die FDP erkennt zusehends ihre „soziale Ader“.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

4 Antworten to “Der NACHRICHTENBRIEF zur Bundestagswahl”

  1. Avatar von Zeitgenosse Zeitgenosse Says:

    Hallo Peter!

    Naja die FDP entdeckt vielleicht ihre soziale Ader – aber ihre Klientel-ader hatte sie allerdings auch schon länger. Ich erinnere nur an zB Rösler, der, während er Gesundheitsminister war, die Lobby der Pharma und Privatversicherungen massiv gefördert hat. Bei der Riege der FDP-Politiker ist für mich nur Christian Lindner glaubwürdig.

    Ansonsten sind ALLE Parteien darauf aus Menschen zu versklaven.
    Meine Meinung.

  2. Avatar von Denis Roller Denis Roller Says:

    Ich hatte vor Kurzem ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten (Soziologie- Master- Student und überzeugter SPD- Wähler), der einerseits die Gefahren für die Demokratie durch „Die Linke“ und alle anderen sozialistisch eingestellten Parteien, andererseits die Wertschätzung der Errungenschaft „Sozialstaat“ betonte. Es sei mehrfach historisch erwiesen, dass dieser unter allen anderen Gesellschaftsmodellen, die besten Bedingungen für gesellschaftliches Florieren darstellt- angefangen bei der geringen Kriminalitätsrate. Dem hielt ich entgegen, dass die SPD mir persönlich dennoch viel zu weit links stünde. Und dass ich zwar eine eher liberal- konservative Haltung habe, den Sozialstaat aber nicht ablehne. Es kommt auf das richtige Maß an. Auf die politische Praxis. Bei der Fragestellung nach dem richtigen Gleichgewicht zwischen „Rechtsstaat“ und „Sozialstaat“ fiel mir auf, dass wir in Deutschland bei den 5 großen Parteien eine viel zu kleine Auswahl haben. Entweder sie sind eindeutig zu weit links, oder völlig uneindeutig. Vertreten FDP und CDU wirklich „die Mitte“? Im politischen Sinn, als Gleichgewicht zwischen „liberal“ und „sozial“, zwischen reiner „Rechtsstaatlichkeit“ und reinem „Sozialstaat“? Oder nur den Mittelstand in der Wirtschaft? CDU/CSU sind ein derart bunter, einheitlicher Haufen, dass ich hier nur mit Einzelpersonen konform gehen kann, nicht jedoch mit der ganzen Partei. Ähnlich sieht es bei der FDP aus, bei der einzelne Individuen mit Kompetenz hervorzustechen scheinen, die allgemeine Parteiprogrammatik für mich jedoch nicht so klar einleuchtend ist. Ich habe mich deswegen bei dieser Wahl für kleinere Parteien entschieden, und hoffe, dass viele es ähnlich machen, auf dass sich unser politisches Spektrum noch viel weiter ausdifferenziert. Und diese ganzen politisch ach so korrekten Themen endlich mal an Bedeutung verlieren- und die WIRKLICH wichtigen Punkte konsequent angegangen werden! Hauptsächlich die finanziellen Aspekte, die wir alle deutlich spüren! Weg mit den „historischen Ressentiments“ und der „politischen Korrektheit“- her mit klarem, einleuchtenden „Pragmatismus“!

  3. Avatar von O. O. Says:

    Ich hätte mich ja gar nicht für sowas interessiert, wäre es jetzt hier nicht zur Sprache gekommen.
    FDP – wäre ich schwul und wollte ich die Homoehe, würde ich sie vielleicht wählen wollen – also google ich (ausnahmsweise, weils den NSA verwirrt) „Rösler“ (mit einem „s“). Er ist Vize-Kanzler von Deutschland, darf das denn wahr sein? Was soll er noch werden?
    Herkunft und Geburtsdatum wird geschätzt irgendwann 1973 in Saigon während des Vietnamkrieges gezeugt, 2000 konvertiert zum röm.-katholischen Glauben, also ein adoptiertes Kind ohne Namen und ohne Eltern (ohne Identität und Kultur könnte man auch sagen).
    FDP bekommt 2,0%. Will ich daran meine Stimme verschwenden? Wohl kaum.

    Mein ganzes Umfeld geht NICHT wählen! Die, die dürfen, sind enttäuscht und machen den Wahlzettel ungültig. (Und fallen in keine Statistik, noch nicht mal unter die Nichtwähler), die anderen ca. 50% meiner Belegschaft, arbeitet in Deutschland und zahlt hier Steuern, können aber wegen NDH (einem europäischen Pass) nicht wählen. Also muss ich für alle anderen mal wählen gehen, oder?
    Eigentlich behalte ich meine Stimme lieber für mich und schließe mich demokratisch der größten Fraktion an, die der Nichtwähler.
    Doch diese faktische Mehrheit bekommt keine Stimme, was wir „Demokratie“ nennen.

    Den Vorrednern kann ich nur Recht geben: Alle Parteien versklaven die Bürger. – Die kleinen Parteien sog. „Sonstige“ hatten in der Bayernwahl schon ca. 10%, darunter kann auch mal eine über die 5% kommen, es lohnt diesmal wirklich was Neues zu wählen.

    Ich würde die Partei wählen, die die abgesoffenen russischen Atom U-Boote aus der Ostsee (oder wo auch immer) noch schnell rausholt, bevor es explodiert, weil das Salzwasser in den rostenden Reaktor einzudringen droht, und dann alles verstrahlen würde. Die gibt es aber nicht, weil wir lieber abwarten bis es (2014) passiert.
    Dann kann ich nur eine Raucherpartei wählen oder eine mit den schönsten Frauen. Auch das wird nicht wirklich geboten, dann bleiben die „Nichtwähler Partei“ oder „Die Partei“. Erstere will das demokratische System reformieren, letztere ist die humorvolle Satire aller Parteien, die ihnen den Spiegel vorhält.

  4. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Dieser Film zeigt, warum man am Sonntag AfD wählen muß – es gibt keine Alternative!

    http://www.pi-news.net/2013/09/film-doku-eupoly-ein-europaischer-alptraum/

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..