Posts Tagged ‘Sozialpsychologie’

36 Jahre im Kampf gegen den dunklen Dreiklang

20. November 2020

1953 schrieb Reich in einem Brief an eine US-Behörde, daß die menschliche Gesellschaft mit drei Hauptgefahren konfrontiert sei:

1. durch die roten Imperialisten und potentiellen Machttrunkenen jeglicher Art;

2. von der inneren emotionalen und charakterlichen Hilflosigkeit der Menschen im allgemeinen, die durch ihre Passivität und Neurose ohne böse Absicht unwissentlich das politische Übel an die Macht bringen;

3. aus dem Weltall. Und hier, ohne anmaßend erscheinen zu wollen, möchte ich hinzufügen: Ich glaube nicht, daß die US-Regierung dieser Gefahr gewachsen sein wird, ohne vollständige praktische Kenntnisnahme meiner Entdeckung der kosmischen Urenergie.

Darum dreht sich der Nachrichtenbrief (und seine Vor- und Nebenprojekte) seit 1984: um den Kampf gegen den Roten Faschismus bzw. den Pseudo-Linksliberalismus, die Trägheit und Verblendung der Massen, die diesen Faschismus erst ermöglichen, und den kosmischen DOR-Notstand. In dieser Hinsicht hat sich in den letzten 67 Jahren nichts geändert!

Verliere dich nicht in Politik und politischen Diskussionen

14. November 2020


Politik ist Pseudo-Religion.

Verliere dich nicht in Politik und politischen Diskussionen

Bezüglich Reichs SEX-POL ESSAYS, 1929-1934 (Teil 2: Mathews)

13. November 2020

Antwort von Professor Paul Mathews
 

Lassen Sie mich zunächst sagen, dass ich Myron Sharaf voll und ganz zustimme, dass wir die Untersuchung des Einflusses von Karl Marx auf Wilhelm Reich nicht verhindern oder ausschließen sollten. Genau das meinte ich mit dem „historischen Interesse“ an Reichs frühen marxistischen Schriften. Es tut mir leid, dass ich den Eindruck erweckte, wir sollten uns ihnen verschließen und uns niemals mit ihnen befassen.

Dennoch war es, wie Dr. Sharaf richtig feststellt, in der Tat meine Absicht, mich auf die Motivationen der Herausgeber dieses Bandes zu konzentrieren und unvorsichtige Leser vor deren Hintergedanken zu warnen, Reich mit einer Bewegung der Neuen Linken in Verbindung zu bringen, die ihm ein Gräuel war. Auch dies passt zu Reichs eigenem Eindruck, dass scheinbar freundliche Schriften – in diesem Fall seine eigenen – gegen das Wohl der Orgonomie verwendet werden könnten. Diese Enthüllung schien mir von größter Bedeutung zu sein und tut es immer noch.

Dies bedeutet nicht, dass diese Schriften keinen funktionellen oder pragmatischen Wert haben, aber wie Dr. Sharaf sehr wohl weiß, hat sich die Orgonomie schließlich sogar noch weiter von Marx und dem Marxismus entfernt als von der Psychoanalyse. Wir verwenden immer noch eine stattliche Anzahl von Freuds Konzepten, um unsere therapeutischen Ziele zu verstehen und umzusetzen, während Reich, abgesehen von den von Sharaf angeführten Zitaten, sagte: „Ich glaube, daß von der Marxschen Lehre nur der lebendige Charakter der menschlichen Produktivkraft bestehen bleiben wird.“ (People in Trouble, S. 131d). Soweit wir wissen, hat Reich möglicherweise absichtlich den Begriff „Soziologie“ statt „Marxismus“ verwendet, da er „Psychoanalyse“ nicht in „Psychologie“ oder „Verhaltensforschung“ umbenannt hat.

Ja, jeder Aspekt des historischen Einflusses auf Reich ist genauso interessant wie wichtig, aber es wäre falsch, Bereiche über zu bewerten, die Reich selbst von sich gewiesen hat oder von denen er meinte, dass sie heute nicht mehr bedeutsam sind, sodass man sowohl die gegenwärtige Natur und Stellung der Orgonomie als auch ihre Todfeinde aus den Augen verlieren könnte.

 

Anmerkungen des Übersetzers

d Menschen im Staat, Stroemfeld Verlag, Frankfurt/M., 1995, S. 20.
People in Trouble, New York, 1976, S. 10.
People in Trouble, Rangeley, Maine, 1953, S. 131.
Die Ausgaben von 1953 und 1976 unterscheiden sich in Teilen voneinander. Das Zitat von Reich steht in der späteren Ausgabe in der Einführung.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 7 (1973), Nr. 2, S. 284-285.
Übersetzt von Robert (Berlin)

David Holbrook, M.D.: POLITIK GEHT AUS DEM BEREICH DER PSYCHOLOGIE HERVOR, NICHT AUS DEM BEREICH DER VERNUNFT

28. Oktober 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Politik geht aus dem Bereich der Psychologie hervor, nicht aus dem Bereich der Vernunft

 

David Holbrook, M.D.: DIE EMOTIONELLE PEST IST UNSER PATIENT, SOWOHL AUF DER INDIVIDUELLEN ALS AUCH AUF DER GESELLSCHAFTLICHEN EBENE

12. Oktober 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Die Emotionelle Pest ist unser Patient, sowohl auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene

 

David Holbrook, M.D.: POLITISCHE DISKUSSION UND EMOTIONEN / LIBERAL ODER KONSERVATIV? / DAS HERVORRUFEN VON SCHULDGEFÜHLEN / SOZIALPSYCHOLOGIE ODER INFORMATION?

19. September 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Politische Diskussion und Emotionen

 

Liberal oder konservativ?

 

Das Hervorrufen von Schuldgefühlen und Masochismus als eine Form der Gehirnwäsche durch die sadistische Linke: Pseudoliberalismus als sadomasochistische Religion

 

Sozialpsychologie oder Information? (Konsumieren Liberale vorwiegend zensierte Nachrichten?)

 

David Holbrook, M.D.: DIE EMOTIONELLE PEST

18. August 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Die Emotionelle Pest

 

Notwendige Prämissen der Soziologie

28. Juli 2020


Ein Neuanfang.

Notwendige Prämissen der Soziologie

David Holbrook, M.D.: POLITISCHE KÖPFE

21. Juli 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Politische Köpfe

 

Warum die Menschen die Emotionelle Pest nicht „begreifen“ können

29. Juni 2020


Wissenschaft statt Moral!

Warum die Menschen die Emotionelle Pest nicht „begreifen“ können