SPIEGEL ONLINE und der orgonomische Funktionalismus

Neulich morgens auf dem Weg zur Arbeit ist mir eine Plakatwand mit einem Spruch der Chefredakteurin von Spiegel Online ins Auge gefallen. Erstens dieser extrem unangenehm verhärmte und moralistische typische Eindruck, den linksliberale „Frauen“ vermitteln und dann der Spruch: „Nachrichten wiederzugeben reicht uns nicht. Wir wählen aus, erklären, ordnen ein. 24 Stunden am Tag.“

Dieser Spruch ist schon an sich, sozusagen „abstrakt“ absolut bemerkenswert. Sollte man auf sich wirken lassen und länger darüber nachdenken. – Nun gut, in keiner denkbaren Welt könnten wir ohne „Nachrichtenfilter“ auskommen! Dieses Sichten und Bewerten der Realität wird erst konkret bedeutsam, wenn man das ganze bio-psychologisch, d.h. mit dem Wissen, das uns Wilhelm Reich und Elsworth F. Baker geschenkt haben, betrachtet.

Wie Reich dargelegt hat, hängt das Beobachten und Urteilen, das „Weltbild“ vom „Funktionieren des Körperplasmas“ ab, also von unserer Panzerstruktur (Äther, Gott und Teufel, S. 63). Wie die politischen Ideologien im einzelnen von der Panzerung geprägt werden, hat Baker in Der Mensch in der Falle gezeigt. – Das liest man so und nimmt es hin, wie die Aussage der Chefredakteurin oben, doch auch hier sollte man diese Konzepte auf sich wirken lassen!

Wir leben in einer virtuellen Welt und niemand soll sich einbilden, er könne ihr entfliehen und zur Wirklichkeit durchdringen, wenn er unterschiedlichste Nachrichtenquellen und alternative Medien nutzt. Es gilt die Verzerrung durch die PANZERUNG zu beseitigen und das kann nur gelingen, wenn man mit Reich, Baker und Konia ganz genau versteht, wie die „Gläser“, etwa die Chefredakteurin von Spiegel Online, strukturiert sind, durch die wir die Wirklichkeit betrachten. Ohne diese Erkenntnis sind alle Gesellschaftswissenschaften, alle Politik, aller Journalismus nichts als eine haltlose Spielerei!

Schlagwörter: , , , , , , ,

5 Antworten to “SPIEGEL ONLINE und der orgonomische Funktionalismus”

  1. claus Says:

    Meine gekackte Korinthe heute:
    „Wir leben in einer virtuellen Welt und niemand soll sich einbilden, er könne ihr entfliehen und zur Wirklichkeit durchdringen, wenn er unterschiedlichste Nachrichtenquellen und alternative Medien nutzt. Es gilt die Verzerrung durch die PANZERUNG zu beseitigen und das kann nur gelingen, wenn man mit Reich, Baker und Konia ganz genau versteht [….].“
    Wir leben in einer realen Welt. Und in dieser realen Welt – kurz: Welt – gibt es real Virtuelles, Fingiertes, Simuliertes, … Ja, und zur Realität gehört die Panzerung u.a. der Spiegel-Frau.

    • Peter Nasselstein Says:

      Naja, bischen unglücklich ausgedrückt von mir. Der Grundgedanke war:

      1. Kant: kein Zugang zum Ding an sich – Reich: schön und gut, aber Panzerung berücksichtigem. die uns von der Wirklichkeit abschneidet

      2. Medien sind unsere Augen und Ohren für „die Welt“, entsprechend zu Punkt 1 die SOZIOPOLITISCHE Panzerung durchschauen und überwinden

  2. Robert (Berlin) Says:

    Toller Brief der DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe an den Wendehals Wolf Biermann (passt zum Thema)

    http://cicero.de/innenpolitik/offener-brief-an-wolf-biermann-von-politischer-kultur-kann-hierzulande-keine-rede-sein

  3. Robert (Berlin) Says:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: