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Was schreibt der „Direktor des OrgonInstituts“ zum Vietnam-Krieg?

28. Mai 2020

von Robert (Berlin)

 

Joachim Trettin, „Direktor des OrgonInstituts, Therapeut, Ausbilder und Fakultätsmitglied der AMRI Hochschule, Vancouver, Canada“, hat auf Facebook einen Beitrag zum Vietnam-Krieg gepostet.*

Schauen wir einmal, ob seine Behauptungen einer fakten-basierten Überprüfung standhalten oder ob es die übliche Propaganda der Pseudoliberalen oder der Kommunisten ist.

„Obwohl Nixon Frieden versprochen hatte, überfiel er am 25. April 1970 zusätzlich zu Vietnam, Kambodscha.“

Die Verdrehungen fangen schon im zweiten Satz seines Beitrags an. Nixon konnte Vietnam gar nicht überfallen, weil er mitten im Vietnam-Krieg Präsident wurde. Er hat auch Kambodscha nicht überfallen, weil die USA Kambodscha nie den Krieg erklärten und es ein verbündeter Staat unter General Lon Nol war. Das Land war ein Rückzugsort und Lager des Vietcongs und der nordvietnamesischen Arme, also schon längst im Krieg. Was geschah 1970? Am 29. April rückten US-Truppen ins Verbündete Kambodscha ein, um die roten Khmer und die kommunistischen Viet-Truppen zu vertreiben. Das Ganze war ein Desaster, weil schlecht koordiniert und abgesprochen. Das Land war aber schon länger im Zangengriff der Kommunisten gewesen, die große Teile des Landes im Besitz hatten. Die Parteilichkeit Trettins zeigt sich darin, dass er nichts gegen die teilweise Besetzung Kambodschas durch vietnamesische Kommunisten schreibt. Diese hatten einfach die Neutralität des Landes ignoriert und wie selbstverständlich als Basis für ihre Invasionspläne benutzt.

Trettin: „Das jahrzehntelange französische Hin und Her führte letztlich in den Eintritt der USA in diese Auseinandersetzung, weil man befürchtete, die rote loderne Flamme des Kommunismus könnte zum Vorbild für Indochina werden. Das wurde aber nie der Fall und war viel zu weit hergeholt, um tausende junger Amerikaner dem Tod auszusetzen, wie man es schon im Koreakrieg 1950 getan hatte.“ Hier stellt sich Trettin klar auf Seite der kommunistischen Invasoren. Schon der Verteidigungskrieg in Korea wird von ihm in Zweifel gezogen und man merkt, dass er den blutigen Stalinisten und Maoisten nicht eine einzige Schandtat ankreidet. Bis heute sind Vietnam, Laos und Kambodscha totalitäre Diktaturen mit einem Pressefreiheitsrang von 175, 172 bzw. 144. Ist es „viel zu weit hergeholt“, was die Ausbreitung des Kommunismus betrifft, wenn nicht nur Nordkorea und Nordvietnam bis dato kommunistisch waren, sondern dann auch Südvietnam, Kambodscha und Laos von Kommunisten okkupiert wurden?

Trettin: „Für die USA war das lediglich ein Prestige-Krieg ohne zunächst tieferen Sinn. (…) Auch nach 50 Jahren muss man noch erinnern und trauern, dass 4 junge Menschen ihr Leben verloren für einen unsinnigen Krieg. 558.000 Amerikaner verloren ihr Leben. Die der Vietnamesen schätzt man bis auf 5 Millionen.
Es ist auch in der Verantwortung des Orgoninstituts in Deutschland auf solche grauenvolle Missstände hinzuweisen.“

Das ist die typische pseudo-liberale Propaganda, die alle Schuld den USA zuweist und jeglichen Versuch, die Freiheit zu verteidigen, als unsinnig hinstellt. Lesen wir doch einmal, was das kommunistische Regime nach seinem Sieg vollbrachte, was es mit den Besiegten in seinen Lagern anstellte:

„In den ersten Jahren lebten und litten in diesen Lagern etwa zwischen 150.000 und 500.000 Vietnamesen. Nicht unähnlich dem stalinistischen Gulag, hatten die Haftbedingungen in den Lagern verheerende Auswirkungen… Ehemalige Häftlinge (…) berichten, daß viele ihrer Mitgefangenen an Unterernährung starben… Kleinste Regelverstöße, mangelnder Gehorsam oder auch mangelnde Hingabe beim Übergang zum neuen Glauben wurden mit folterähnlichen körperlichen Züchtigungen geahndet.“
Quelle: Rudolph J. Rummel, ‚DEMOZID‘ – der befohlene Tod. Massenmorde im 20. Jahrhundert, S. 240. Dort findet sich auch eine Grafik, die zeigt, dass in der Nachkriegszeit in Vietnam, Laos und Kambodscha bis 1987 zusammen 3,5 Mio. Menschen umgebracht wurden.

Mathews schreibt: „Doch die kommunistischen Gesellschaften von heute sind die schlimmsten Mörder und Unterdrücker unzähliger Menschen. Es sind die kommunistischen Gesellschaften, die Mauern und ‚eiserne Vorhänge‘ aufrichten, um ihre Bürger einzusperren. Es sind die kommunistischen Gesellschaften von heute, die Terroristen bewaffnen und ermutigen, unschuldige Menschen in ihrem Kreuzzug für das ‚Paradies auf Erden‘ zu ermorden.“ (Das Weltgeschehen, die Medien und Modju)

Das sogenannte Kent-Massaker ist gar nicht so eindeutig, wie Trettin es hinstellt: „Die Nationalgarde wurde gerufen um die nicht genehmigte Protestkundgebung mit Tränengas aufzulösen, was nicht gelang. Ein Trupp Nationalgardisten lief eine Anhöhe hoch, drehte dann um und eröffnete das Feuer auf die Menge, laut FBI „ohne bedroht oder in Gefahr zu sein“. Bis heute gibt es ein eisernes Schweigen, wer den Befehl zum Schießen gab.
Einer der Lügen war, die Demonstranten hätten mit Flaschen und Steinen geworfen.
In 13 Sekunden wurde mindestens 67 Mal geschossen, manche Nationalgardisten verschossen ihr gesamtes achtschüssiges Magazin. Die Folge davon waren vier Tote.“

Was schreibt der SPIEGEL dazu? „Am Abend [vor dem Unglück] kam es im Zentrum der Kleinstadt Kent zu Unruhen, die allerdings weniger vom politischen Bewusstsein als durch Mengen von Bier angefacht wurden. Aufrührer warfen Flaschen auf Polizisten, plünderten ein paar Läden und zündeten ein Feuer auf der Straße an. (…) Rund 3000 Studenten hatten sich am Vormittag des 4. Mai auf dem Common der State University eingefunden; bei rund 500 handelte es sich um überzeugte Kriegsgegner, die einer Konfrontation nicht aus dem Wege gehen wollten…Kurz vor 12 Uhr mittags beschloss General Robert Canterbury, der Kommandeur der Nationalgardisten, die Studentengruppe zu zerstreuen. Er ließ einen Jeep zu den Demonstranten fahren, von dem herab ein Nationalgardist durch ein Megafon das Ende des Protests forderte. Doch Demonstranten warfen Steine und riefen ‚Schweine, runter vom Campus‘. Insgesamt 77 Nationalgardisten rückten dann gegen die Demonstranten aus. Die meisten hatten an ihre M1-Gewehre Bajonette gesteckt. Sie schossen mit Tränengas und marschierten bis zu einem Football-Feld vor. Auf ihrem Rückzug, um 12.24 Uhr, fielen die tödlichen Schüsse. Es konnte allerdings nie aufgeklärt werden, ob jemand – und falls ja, wer – den Befehl zum Schießen gegeben hatte. (…) Nationalgardisten bezeugten, sie hätten sich selbst verteidigen müssen. Von einem Scharfschützen war die Rede, der aus dem Hinterhalt die Soldaten beschossen habe…“ (https://www.spiegel.de/geschichte/kent-state-massaker-a-948883.html). Es liegt durchaus nahe, dass es in dieser aufgeladenen Stimmung zu einem Missverständnis kam und einer der Gardisten einen Befehl falsch verstand. Und bei den aufgehetzten Studenten ist ein Schütze ganz und gar nicht auszuschließen.

Wenn es die „Verantwortung des Orgoninstituts in Deutschland“ sein soll, auf „grauenvolle Missstände“ hinzuweisen, warum werden die kommunistischen Missstände dann ignoriert? Trettin schreibt doch selbst vom bösen Ende mit vielen Opfern? Ist es nicht verwunderlich, dass einige reichistische Menschheitsbefreier auf der einen Seite von Selbstregulierung und freier Kindererziehung schreiben, auf der anderen Seite aber die blutigsten, unfreiesten Diktaturen verteidigen, solange diese nur links sind?

Wie schreibt Mathews: „Er [der Liberale] kann zum Beispiel empört sein über die Zivilopfer, die durch das amerikanische Vorgehen gegen einen fanatischen und skrupellosen Feind verursacht werden und zur gleichen Zeit blind sein gegenüber den vorsätzlichen Gräueltaten oder sie rechtfertigen, die dieser Feind verübt hat, um durch Terror Unterwerfung zu erzwingen. Dies enthüllt seine Heuchelei und falsche Humanität. In Wirklichkeit geißelt er sein Land dafür, dass es versucht, die Ausbreitung der Emotionellen Pest (via kommunistischer Aggression) zu stoppen, und er stimmt, auch wenn nur durch seine Versäumnisse, den Übeln zu, die von den roten Aggressoren auf ihrem Weg zur Welteroberung begangen werden.“ (Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters)

Kommen wir nun zum Verräter Ellsberg. Trettin: „Die partielle Veröffentlichung der Pentagon-Papiere 1971 durch den Whistleblower Daniel Ellsberg durch die New York Times, wie auch der Washington Post, deckten auf, dass die Nixon-Regierung den Congress als auch die US-amerikanische Öffentlichkeit über den Vietnamkrieg jahrelang systematisch belogen hatte…Daniel Ellsberg war u.a. ab 1965 zwei Jahre als ziviler Mitarbeiter des US-Außenministeriums in Vietnam. Dort erkannte er, dass der Vietnamkrieg für die USA nicht zu gewinnen war.“ Stellen wir uns diese Situation vor: ein ziviler Angestellter bekommt geheime Staatspapiere zur Auswertung, ist der Meinung, der Krieg ist nicht zu gewinnen und die Presse veröffentlicht die geheimen Papiere, die ihr zuvor von diesem zugespielt wurde. Was ist das? Das ist direkter Landesverrat und müsste normalerweise mit einem Peloton beantwortet werden. In keinem anderem Land ist das möglich, überall hätte der Verräter die härtesten Konsequenzen zu befürchten. Denn hat der Feind die Einschätzung seines Gegners, weiß er, er hat den Sieg in der Tasche. Nehmen wir mal an, ein Ellsberg hätte im Zweiten Weltkrieg die Pläne der Normandie Landung an Hitler verraten, weil er der Meinung gewesen wäre, die Landung wäre nicht zu schaffen.

Ellsberg wollte auch die Atomkriegspläne der USA verraten. Zum Glück kam es nicht dazu.

Man kann keinen Krieg gewinnen, wenn der Feind die Pläne kennt. Warum verschwieg Nixon seine Drohungen an Nordvietnam, seinen Einsatz in Kambodscha der Öffentlichkeit? Weil er es mit einer demoralisierten Gesellschaft zu tun hatte, die nicht mehr die Kraft hatte, sich gegen den Kommunismus zu wehren. Vorher hatten pseudoliberale Präsidenten Stalin erlaubt, halb Europa zu versklaven und China zu einer kommunistischen Diktatur zu werden.

Was auch häufig nicht erwähnt wird, Präs. Johnson war von der Democratic Party und ging nur widerwillig und unentschlossen in den Krieg. Aber diese Unentschlossenheit sollte sich bitter rächen.

Aus meiner Sicht war der Vietnam-Krieg deswegen nicht zu gewinnen, weil trotz technischer und militärischer Überlegenheit der Westen durch die antiautoritäre Transformation enorm geschwächt war. Die USA bekamen kaum Hilfe von Verbündeten und im Innern konnten Kommunisten und Kriegsgegner frei agieren. Die UdSSR und VR China konnten ungehindert Propaganda in den USA betreiben. Das Bewusstsein der Gefahr war durch Wertezerfall, linke Propaganda und pazifistische Träumereien entschwunden. Das Beispiel der südkoreanischen Truppen in Vietnam zeigte ganz klar, dass eine autoritäre Gesellschaft mit kriegserfahrenen Soldaten durchaus in der Lage war, dem Vietcong erfolgreich Paroli zu bieten.

* https://www.facebook.com/wilhelmreichorgoninstitut.deutschland/posts/2727172800744125

Dr. Charles Konia am 16. Mai 2020

27. Mai 2020


Derei Berichte über die Emotionelle Pest in Amerika:

Die Vorgehensweise der Emotionellen Pest bei der Coronavirus-Pandemie erkennen

Zwei Sichtweisen auf Amerika

Die Hürde: Die Wahrnehmung der Existenz der Emotionellen Pest

Linke Dämonen

26. Mai 2020

Ich war heute auf dem Friedhof und mal wieder schockiert über all die aufgegebenen Gräber. Man sieht Grabsteine, die seit Jahrzehnten nicht mehr geehrt wurden. In anderen Kulturen, in denen sich alles um die Ahnen dreht, und auch früher bei uns, wäre so eine Respektlosigkeit undenkbar gewesen und hätte den Ausstoß aus der menschlichen Gemeinschaft bedeutet. Was heutzutage passiert, ist unmittelbarer Ausdruck des Übergangs der gesellschaftlichen Dominanz vom konservativen zum linksliberalen Charakter. Der erstere löst den Ödipuskonflikt, indem er sich mit dem Vater (bzw. umfassend mit der Vaterimago) identifiziert und in Wettstreit mit ihm tritt, der letztere ist ein Rebell, der letztendlich den Vater töten will.

Die systematische Zerstörung unseres Vaterlandes in den letzten zwanzig Jahren (Energiewende, Eurorettung, Coronawahnsinn, allumfassende Linkswende, Umvolkung, etc.) ist unmittelbarer Ausdruck dieser liberalen Charakterdeformation. Es ist ein viehischer Haß gegen alles Überkommene: die ökonomischen Grundlagen des Landes, die Generationen erwirtschaftet haben, werden vernichtet, die kulturellen Grundlagen von der Sprache bis hin zum Städte- und sogar Landschaftsbild und auch die humanbiologischen Grundlagen: der Genpool wird ausgelöscht. Es ist eine vatermörderische Mentalität, die man auf den besagten Friedhöfen plastisch vor Augen geführt bekommt.

Da es sich um einen charakterlichen Zwang handelt, sägen diese Leute mit wachsendem Fanatismus den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen. Lächerlicherweise geben sie den umfassenden Haß auf die Vaterimago auch an ihre Kinder weiter, so daß selbst der letzte Rest einer verqueren Rationalität hinter dieser Rebellion verschwindet. Man denke nur an all die Antifa-Bübchen, deren Eltern antiautoritäre Linksliberale, Sozialisten und Kommunisten sind.

Noch irrer ist, daß dies, wie angedeutet, praktisch Selbstmord ist: der „Todestrieb in der Geschichte“. Es geht dabei nicht nur darum, daß wirklich alle denkbaren Grundlagen der eigenen Existenz zerstört werden – man muß an jemanden Denken, der vom Hochhaus springt und im schwerelosen Fall ausruft: „Endlich frei!“ –, auch rein bioenergetisch: die Rebellion gegen die Ahnen ist funktionell identisch mit der Loslösung vom eigenen Lebensquell, dem eigenen bioenergetischen Kern und damit einhergehend führt dies zu einer extrem mechanistischen, lebensfeindlichen Weltanschauung. In diesem Sinne sind Linksliberale, Sozialisten und Kommunisten seelenlose, kernlose, hohle Zombies, Roboter – jedenfalls keine Menschen mehr. Wer die eigenen Vorfahren, das eigene Erbe verrät, wer den Faden, der die menschliche Existenz ausmacht, kappt… Man schaue sich diese Leute doch an! Rein biologistisch betrachtet, von der DNS her, sind es vielleicht noch Menschen, aber biosozial betrachtet… Diese – Dinger haben sich doch selbst vom Menschsein losgesagt! (Und das teilweise WORTWÖRTLICH. Man denke nur an den „Transhumanismus“ und all die anderen „Trans-Bewegungen“!)

Man möge euch mit der Peitsche aus dem Tempel jagen, auf daß ihr ewig in der Hölle schmort! Auf ewig getrennt vom – Vater!

Der rechte Blick auf DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS (Teil 7)

2. April 2020

Der letztendliche Verdacht, dem die Orgonomie insbesondere von linker und gerade auch von gemäßigter, d.h. rationaler liberaler Seite ausgesetzt ist, ist der Klassiker schlechthin: mit der Diagnose „Emotionelle Pest“ würde sich Reich gegen jedes rationale Gegenargument immunisieren und damit letztendlich selbst faschistisch agieren!

Typisch für jedwedes liberale Argument (intellektuelle Abwehr!) ist das eine bloße, abstrakte Logelei. Wo gibt es für diese Anschuldigung ein konkretes Beispiel? Hier ist es nämlich so, daß der Liberale von seiner Struktur, die dazu führt, daß er nur in abstrakten, vom wirklichen Leben losgelösten Kategorien denken kann, auf andere schließt. Was ist denn „Emotionelle Pest“? Der pestilente Charakter leidet unter dem charakterstrukturellen Zwang zerstörerisch und „böse“ zu handeln, gibt aber stets das gegenteilige Motiv an. Das unterscheidet ihn fundamental sowohl vom genitalen Charakter, als auch vom gewöhnlichen neurotischen Charakter. Die Diagnose „Emotionelle Pest“ ist einfach, wenn man sich die Frage stellt, „was am Ende dabei herauskommen wird“, also welche Funktion eine bestimmte Handlung hat. Was kann beispielsweise dabei herauskommen, wenn man kulturfremde und (nach hiesigen Standards) fast durchweg ungebildete junge Männer im besten Wehralter aus Krisengebieten ins Land holt, also Fahnenflüchtige, die entweder, feige wie sie sind, Kinder, Frauen und Greise ungeschützt zurücklassen oder gar nicht wirklich aus Krisengebieten stammen, sondern einfach nur Abenteurer sind? Jedwedes vorgeschobene Motiv, etwa „Menschlichkeit“, für das Herholen und Aufnehmen dieser Leute ist ein derartiger Schwachsinn und der besagte strukturelle Zwang derartig offensichtlich… Und so ist es bei jedweder Diagnose von Emotioneller Pest, die von einem Orgonomen gestellt wird.

Es ist geradezu das Gegenteil dessen der Fall, was den Orgonomen vorgeworfen wird, will sagen, daß die meisten Orgonomen stets sehr restriktiv mit dieser Diagnose umgegangen sind – was auch orgonomischer Sicht fast schon eine sträfliche Nachlässigkeit war. Und die, die das nicht getan haben, etwa Paul Mathews und Charles Konia: irren ist menschlich und überall wird hier und da Mist gebaut, aber mir fällt kein einziges Beispiel für eine Fehldiagnose ein oder gar ein Beispiel für die „Selbstimmunisierung der Orgonomie durch den faschistischen Mißbrauch des Stigmas ‚Emotionelle Pest‘“.

Vermeintliche „Antifaschisten“ wollen uns die Hauptwaffe gegen den Faschismus aus der Hand schlagen. Hmmm, wie soll ich eine solche Handlungsweise wohl bezeichnen?

Der rechte Blick auf DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS (Teil 6)

1. April 2020

Ich möchte die bisherigen Ausführungen dahin ausweiten, daß man unsereins nicht nur vorwerfen kann, daß wir Reich nicht nur „nach rechts drehen“, sondern unser gesamter Impetus gegen den vermeintlich „faschistischen“ linken Mainstream vollkommen verlogen sei, weil, wenn wir, die Rechten, erst einmal die metapolitische und politische Macht innehätten, wir diese genauso, wenn nicht schlimmer mißbrauchen würden, wie es heute die Linken tun, halt Faschismus!

Dieser Vorwurf entspricht ebenfalls der unhistorischen und undialektischen (mechano-mystischen) Sichtweise, die Hitler mit Trump bzw. Höcke gleichsetzt. Man kann das linke und rechte Spektrum nicht mechanisch gleichsetzen!

  1. Charles Konia hat dargelegt, daß es wegen der allgemeinen „Rotverschiebung“ in den westlichen Gesellschaften (die mit der antiautoritären Transformation verbunden ist) zu einer sozusagen „soziopolitischen Stauung“ gekommen ist, die jedweden Unterschied zwischen Linksliberalen, Sozialisten und Kommunisten funktionell unbedeutend gemacht haben: es sind heute alle die gleichen roten Faschisten. Das wird etwa daran sichtbar, daß einem selbst bei manchem CDU-Politiker der pure Stalinismus anstarrt. Auf der rechten Seite gibt es so etwas nicht: Konservative und auch extrem Konservative sind wie eh und je deutlich von Reaktionären oder dem äußersten rechtsextremen Rand zu unterscheiden – auch wenn uns die linke (kommunistische) Propaganda das genaue Gegenteil weismachen will.
  2. Konias Lehrer, Elsworth F. Baker, hat in der Zeit bevor die besagte „Rotverschiebung“ sichtbar wurde, gezeigt, daß der konservative Charakter wegen der spezifischen Natur seiner Panzerung, die auf muskulärer Abwehr beruht, weitaus stabiler, sozusagen „weltanschaulich gefestigter“ ist, als sein liberales Pendant, das auf intellektueller Abwehr beruht. Der Konservative ist „bodenständig“ und „in sich ruhend“ wie eine Pyramide. Beim Liberalen steht diese Pyramide buchstäblich auf dem Kopf und ist entsprechend instabil. Durch seine intellektuelle Abwehr ist seine gesamte Energie zum Kopf hin verlagert, was seine Verachtung für alles und jedes, seine wankelmütige Kontaktlosigkeit und seinen Hang zum Radikalismus erklärt.

Von daher kann man „uns Rechte“ unmöglich mit dem linken Gesindel, das unser Leben beherrscht, gleichsetzen. Der „Weg nach rechts“ ist schlichtweg der Weg zur Normalisierung und der Wiederherstellung ausgewogener demokratischer Verhältnisse.

Die unheilige Allianz zwischen der liberalen Linken und der äußersten Linken

15. Januar 2020


Kommunisten unterwandern die Volksparteien.

Die unheilige Allianz zwischen der liberalen Linken und der äußersten Linken

Die Befähigung der äußersten Linken sich zu verstellen

27. Dezember 2019


Linke Subversion:

Die Befähigung der äußersten Linken sich zu verstellen

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Blogeinträge September/Oktober 2015

26. Dezember 2018

Charles Konia über die pseudo-liberale Gesellschaft:

September/Oktober 2015

  • Der drohende Untergang des Zweiparteiensystems
  • Apropos Klimawandel
  • Was ist funktionelles Denken?
  • Der Zusammenbruch der Trennung zwischen Kirche und Staat
  • Die neue Moral
  • Die Entartung des genuin Liberalen zum Pseudo-Liberalen/Kommunismus

Peter im Netz (Teil 2): Fickt sich Peter selbst ins Knie?

17. Dezember 2018

Ist es nicht selbstschädigend alles zu vermengen? Warum einen Linksliberalen mit rechter Politik verprellen, wenn der wertvolle Beiträge meinetwegen zur orgonomischen Astronomie leisten könnte? Warum immer diese Anspielungen auf das Christentum, was Leute abschrecken könnte, die gegen so etwas allergisch sind? Allein schon was ich Buddhisten antue! Warum wirklich jeden Reichianer davontreiben, der kein Fan von Elsworth F. Baker, Paul Mathews und Charles Konia ist?

Dazu ist zweierlei zu sagen. Erstens ist dieser Blog kein Geschäft. Das Unangenehme am Kapitalismus ist nicht etwa, daß man hart und rücksichtslos sein muß, sondern vielmehr daß man jedermanns Freund sein muß. Geschäftspartner, Kunden, Beamte, relevante Politiker – allen muß man ständig Honig um den Bart schmieren. Doch ich will niemandem etwas verkaufen, bin von niemandem abhängig und genieße es, mich deshalb hier nicht verbiegen zu müssen! Außerdem schafft man sich keine Freunde, man findet sie!

Zweitens liegt das besagte „unglückliche Vermengen“ im Wesen der Orgonomie. Der Charakter formt alles, insbesondere aber die drei zentralen Tabubereiche: Sex, Politik und Religion. Der Meister des Small Talk segelt elegant an diesen drei Untiefen vorbei, an denen das Gespräch zu stranden droht. Eine orgonomische Seite, die aber am Wesentlichen vorbeigeht, statt penetrant drauf zuzusteuern, wäre eine vollständige Absurdität.

Reich ist mit schlafwandlerischer Sicherheit in die drei Fettnäpfchen getreten und hat schließlich in ihnen getanzt, als er nacheinander Die Funktion des Orgasmus (Sex), Die Massenpsychologie des Faschismus (Politik) und sein Buch über die Schöpfung, Die Bione (Religion), schrieb. Wenn du als Leser nicht von einem Herzinfarkt in den anderen taumelst, ist es keine Orgonomie, sondern bloß schwules Gesülze. Gott wird die Lauwarmen angewidert ausspucken! Entweder brennst du orgonotisch oder du bist bereits am Verwesen, ohne selbst davon zu wissen. Ein übelriechender Furz (ein Gespenst), kein Mensch!