Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 7)

Klaus Heimann (Philipps-Universität Marburg/Lahn 1977, gepostet mit der freundlichen Genehmigung des Autors)

II. Die Entdeckung der Orgonenergie: 4. VACOR Phänomene

Die Fähigkeit des Geiger-Müller-Zählrohres, konzentrierte Orgonenergie zu absorbieren, führte Reich zu Versuchen mit Vakuum Röhren.1 Diese Röhren stellte er längere Zeit in starke Orgon-Akkumulatoren und ließ sie sich mit Orgonenergie vollsaugen. Daher rührte auch der Name VACOR, zusammengesetzt aus VACuum und Orgon. Unter bestimmten Bedingungen gelang es, in diesen VACOR Röhren Leuchterscheinungen hervorzubringen, wenn sie durch Körperorgon, durch das Orgonfeld der Sekundärspule eines Induktionsapparates oder durch eine geringe elektrische Spannung erregt wurden. „Allein dieses Experiment erzwingt schon eine Revision der klassischen Lichttheorie, nach der es ja im Hochvakuum keine Leuchteffekte geben dürfte.“2

Ebenfalls üben VACOR Röhren eine starke Wirkung auf den Impulszeiger des Geiger-Müller-Apparates aus. Reich berichtet von bis zu 100.000 Impulsen in der Minute, die durch spezielle Versuchsanordnungen zu erzielen sind.3

 

Fußnoten

  1. Vgl. zu den folgenden Ausführungen: Reich, W., Eine motorische Kraft in der Orgon Energie, a.a.O.
  2. Vgl. Raknes, O., Wilhelm Reich und die Orgonomie, a.a.O., S. 78
  3. Siehe Reich, W., Eine motorische Kraft…, a.a.O., S. 6

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