Blogeinträge Januar-Juli 2014

Blogeinträge Januar-Juli 2014

  • Eine weitere Möglichkeit die Emotionelle Pest einzudämmen
  • Die Menschen verlieren zunehmend die Orientierung
  • Putins Landraub
  • Putins soziopolitische Charakterstruktur
  • Was passiert im Nahen Osten?
  • Sind alle Araber gleich?

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8 Antworten to “Blogeinträge Januar-Juli 2014”

  1. PN Says:

    Zu “Eine weitere Möglichkeit die Emotionelle Pest einzudämmen”:

    Klaus 2014: Hier spricht mir Konia aus der Seele. Es ist soooo offenkundig, dass sich Massenmörder wie damals in Norwegen Gehör verschaffen wollen … und ihre Handlung zum Beispiel dann als erfolgreich verbuchen, wenn man ihre Programme, Mainifeste u. dgl. POLITISCH diskutiert. Idiotisch etwa, wie Breivik mittlerweile als ‚rassistisch‘, ‚rechtsradikal‘, … eingestuft wird; anstatt IHN und seine Äußerungen einfach links liegen zu lassen.

  2. PN Says:

    Zu “Die Menschen verlieren zunehmend die Orientierung”:

    Jonas 2014: „Das Wort vom „keine Peilung haben“, das heute gängig ist, beschreibt diesen Geisteszustand genau.“
    Sehr schöne Übertragung von Konias Beobachtung ins Deutsche! Passt eigentlich noch viel besser als „clueless“.

    Peter: Lese gerade in der neuen NEURO-DEPESCHE: bei US-Kindern stiegen die Psychopharmaka-verordnungen allein von 2011 auf 2012 je nach Altersgruppe im 12,5%, 20,4% und 19,4% an. Bei Jungen vor allem wegen ADHS. Aber was ist mit den Mädchen, auch angesichts des obigen Artikels? Dort sind es vor allem Antidepressiva!

    Peter: Konia ist ja nicht allein. Ich kann mich gut an einen führenden Psychiater Deutschlands erinnern, der zu einem jungen Kollegen sagte: „Glückwunsch, daß sie sich in [dieser kleineren Stadt] niederlassen, denn hier gibt es noch richtige klassische Neurotiker…“ in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, etc. liefen ja nur noch Freaks durch die Gegend.
    Ein besonderes Kennzeichen mangelnder Panzerung (= Energiebindung) ist der Anstieg des Angst- und „Depressions“-Pegels. Oder beispielsweise auch das auffallende Fehlen von Muskelmasse in den Beinen (die zum Beckensegment gehören). Immer mehr junge „Männer“ mit spindeldürren Beinen und „keinem Arsch in der Hose“. Es fehlt der Ort, an dem die Energie gebunden werden kann und wenn das auftritt, kommt es zur Augenpanzerung.
    O.: Ich habe für mich das politische Interesse verloren, da Politik zu gewaltätig ist und mich für Reich zu interessieren begonnen, Schritt für Schritt. Nach der Charakteranalyse (´33) kam der ORAK, der mich überzeugen konnte, dass Orgon existiert. Leider folgte dann auch die Erfahrung mit dem Oranur in Berlin, wo es an Elektrosmog nicht mangelt. An der Orgonomy nach Reich interessierte mich alles brennend. Bakers soziopolitische Typologie war für mich gleich abstoßend und zudem war das Thema Politik mit ihrem Schematadenken (rechts-links) wieder präsent. Dies ist bis heute für mich ein Missgriff gewesen, somit kann ich auch Konia nicht wirklich nachvollziehen. Die Einteilung in Persönlichkeitstypen ist für mich hilfreich, eine Einteilung nach „politischer Gesinnung“ beinhaltet in der Praxis immer die Diskriminierung der anderen Seite, es entsteht ein Schubladendenken, wo der Einzelne nicht zählt.
    Ansonsten bin ich konservativ orgonomisch und stehe Abänderungen, die nicht (argumentativ) fundiert sind, sehr skeptisch gegenüber. Inhaltlich folge ich mir und nehme an, was für mich stimmig erscheint. – Natürlich kann ich mich auch irren oder etwas nicht richtig sehen bzw. es nicht verstehen.
    Zur einer These stell ich auch gerne die Antithese auf und schaue dann, ob es eine neue Synthese gibt. Und die Synthese könnte auch eines Tages sein, dass ich Peters Haltung mehr folge als ursprünglich angenommen.
    Konia argumentiert häufig zu plakativ und suggestiv für mich, wenn er konsistent (nachvollziehbar) argumentiert, mag er mich besser zu überzeugen, doch bei kleinsten „Fehlern“ ist mein kritisches Denken geweckt. Am besten gefällt es mir, wenn ich was lernen kann, überzeugen muss ich mich selbst von etwas. An der Orgonomie ist für mich nur interessant, was ich verstehen und umsetzen kann. Das, was ein Rätzel bleibt, ist ein Ärgernis.

    Darauf Sebastian: Was meinst Du mit orgonomisch konservativ? Heißt das, dass Du bis zur Charakterpanzerung zustimmst, den physiologischen Teil aussparst und bei Orgonenergie wieder anfängst?
    An der Orgonomy nach Reich interessierte mich alles brennend.
    Heißt das, dass Du Dich jetzt nicht mehr dafür interessierst?
    Politik mit ihrem Schematadenken (rechts-links)
    Das hätte ich bis vor vllt 1-2 Jahren gut nachvollziehen können, aber heute erscheint mir das eher skurril.
    Die Argumentation hinkt. Bei Reichs Charakterologie zählt der Einzelne auch nicht. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Charaktertypen, unter die die Gesamtheit der Individuen eingeordnet wird. Reich unterscheidet sogar noch schubladenmäßiger zwischen gerade einmal zwei Typen: triebgehemmt und triebhaft. Oder ein anderes Schema: genitaler und neurotischer Charakter. Das ist nun mal orgonomischer Funktionalismus.
    Bei der politischen Charakterologie handelt es sich um die soziopolitische Wahrnehmung von gepanzerten Menschen, deren schubladenmäßige Einteilung Du auch schon bei Reich findest und zwar in der Massenpsychologie sowie in Christusmord.
    eine Einteilung nach “politischer Gesinnung” beinhaltet in der Praxis immer die Diskriminierung der anderen Seite
    Nein, das ist ein Irrtum. Wenn man außerhalb des politischen Irrsinns steht, „diskriminiert“ man jede Seite, wie es Reich und Baker taten und Konia bis heute tut, weshalb sein neues Buch auch „Neither Left Nor Right“ heißt. Zudem handelt es sich ja auch gar nicht um eine moralische Diskriminierung, sondern um eine medizinische funktionelle Einteilung.
    Und wenn ich noch eine Frage zum Schluss stellen darf: Du schreibst, dass Du Dir selbst folgst. Auf der Grundlage welcher Erfahrungen denn? Auf Deiner? Mit wem? Bist Du der Meinung, dass Deine Wahrnehmung besser funktioniert als die der Nachfolger Reichs mit einer abgeschlossenen Orgontherapie?

    Peter: Menschen mit dürren Beinen und „Individualismus“ und nichts – außer Fassade:

    Robert: Konia spricht von der westlichen Gesellschaft. Das bedeutet, die anderen Gesellschaften sind autoritäre Gesellschaften mit muskulärer Panzerung und dem althergebrachten Neurotiker. So z. B. in Zentralafrika, wo noch Freuds klassische Hysterikerin anzutreffen ist. D. h. je nach Panzerung in den Kulturen sind die Krankheiten andere.

  3. PN Says:

    Zu“Putins Landraub”:

    Robert (Berlin) 2014: Wenn Putin die Krim dem Westen und damit der NATO überlassen hätte, wäre Putin weg vom Fenster gewesen. Ich bezweifele, ob Konia auch die historischen Hintergründe in Betracht zieht. Seine biopolitische Analyse mag im Kern stimmen, aber sie ist m. E. zu einseitig, weil für das Desaster in Russland eben auch die Chicago-Boys, also Ultra-Kapitalisten, die als Politberater fungierten, mitverantwortlich waren. . Und damit auch für den Aufstieg Putins.“
    Mir ist auch nicht verständlich, wieso ein Orgonom unbedingt ein Interessenvertreter „Amerikas“, das bedeutet, der USA, sein sollte. Sollte er nicht eher ein Weltbürger sein, der die Interessen der Menschheit und nicht nur seines Geburtslandes im Blick hat.

    marko 2014: Fakt ist, die Wahlberechtigten hatten nicht nur die Wahl „Ja“ zu Russland zu sagen. Sie konnten ausdrücklich wählen „Teil der Ukraine“ oder „Teil Russlands“ zu sein. Die Wahlbeteiligung lag bei 85%. Das allein spricht für sich. 96,77% der direkt Betroffenen, die die Situation ja real erleben, haben sich für Russland entschieden. Nichts zeigt den Unterschied zwischen der Propaganda der Mainstreammedien und der Realität besser. Nichts zeigt den Unterschied zwischen der Realität einerseits und der Traumwelt der Blockparteien andererseits besser. Die Chefin der Bundestags-GrünInnen: „Die RechtsextremistInnen, die sich unbestritten unter den DemonstrantInnen befinden, bilden dabei eine zwar laute, aber doch sehr kleine und für den weiteren Prozess unbedeutende Minderheit.“
    In Tscherkassy steht bereits an jener Stelle, an der schon während der deutschen Besatzung 1942 gehängt wurde, wieder ein Galgen für „Volksverräter“. Während in Deutschland der Faschismus in der Ukraine heruntergespielt wird, gehen die Betroffenen in der Ukraine, wie hier in Charkow, auf die Straße.
    http://hinter-der-fichte.blogspot.sk/2014/03/krim-jetzt-wachst-zusammen.html#links
    konias hetze ist lächerlich.

    Peter: Das Problem ist, daß man einfach nicht sieht, daß Putin nichts weiter als ein Mafia-Boß ist – der fallen wird, wenn die Kriminellen, die heute Rußland beherrschen, unter den westlichen Sanktionen leiden.
    Wirklich tragisch ist aber, daß mit Putin die Willkür einer Großmacht Einzug in die Weltpolitik hält, was die atomare Abrüstung bzw. die Einschränkung der atomaren Aufrüstung kleinerer Länder in Zukunft unmöglich macht.
    http://windowoneurasia2.blogspot.de/2014/03/window-on-eurasia-putins-entourage.html

    Peter: Erst der Rote Faschismus aus Rußland, jetzt der Schwarze Faschismus:

    Das nennt man Zersetzung. Der Kreml gibt Milliarden von Euro, die mit Gas verdient werden, für den Informationskrieg im Westen aus. Deutschland befindet sich im Fokus dieses propagandistischen Beschusses. Russische Fernsehsender wie Russia Today, Radiosender, Videoagenturen und Internet-Portale sowie PR-Agenturen locken deutsche Journalisten mit hohen Gagen und beeinflussen die öffentliche Meinung zugunsten Russlands. Kreml-Lobbyisten treten als Experten in Talk-Shows auf. Talk-Shows hierzulande sind zum Sprachrohr des Kreml mutiert. Die russische Propaganda gegen den Maidan, der angeblich faschistisch und antisemitisch sei, wurde anfangs eins zu eins übernommen. Die Ukrainer dagegen versuchen, eine zivile Nation aufzubauen, und das ist im postsowjetischen Raum einmalig. Putin ruft „Haltet den Dieb!“ Es ist ein Treppenwitz, dass der Autokrat Putin in der öffentlichen Meinung ein besseres Image hat als US-Präsident Obama. Außerdem arbeitet er an einer rechten Internationale, ein Pendant zum Eurokommunismus von einst, um eine antiamerikanische und antieuropäische Gegenöffentlichkeit zu bilden. Willkommen im gemeinsamen Haus Europa!

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article127510809/Putin-ist-Dschingis-Khan-mit-Internet.html
    Peter 2015 Was ist Rußland? Imperialismus und nichts sonst! Ohne Expansion kann es nicht leben. Wie Jules Mechelet 1854 schrieb (zitiert nach der rororo mono über Stalin):

    Solcherart ist die russische Propaganda, unendlich variierend, je nach den Völkern und den Ländern. Gestern sagte sie uns: „Ich bin das Christentum.“ Morgen wird sie uns sagen: „Ich bin der Sozialismus.“

    Peter: Obama hat Schuld: die verhängnisvolle Wechselwirkung von Liberalen in den USA und Nationalsozialisten in Rußland. Sehr gut erfaß von der arabischen Zeitung ASHARQ AL-AWSAT, die in London erscheint:

    Putin ergreift zur Zeit die Gelegenheit, die ihm US-Präsident Obama bietet, indem er sich von der traditionellen amerikanischen Führungsrolle abgewandt hat. Die Auswirkungen dieses amerikanischen Rückzugs waren in Minsk zu spüren, als es Putin gelang, aus den Ukraine-Verhandlungen mit Merkel, Hollande und Poroschenko einen Marathon der Enttäuschungen zu machen. Aber niemand kann Putin garantieren, dass die USA diesen unklaren Kurs immer weiter verfolgen.

    Das ist Folge dessen, was die linken und rechten Spinner („Montagsdemos“) in Deutschland so heiß ersehnen: daß der „Weltpolizist“ sich zurückzieht. Statt Friede, Freude, Eierkuchen die Hölle auf Erden. Antiamerikanismus ist Emotionelle Pest und nichts sonst!
    Es war immer so, daß liberale US-Präsidenten Kriege heraufbeschworen haben, weil sich die organisierte Pest regen konnte und dann schließlich die USA um so härter zuschlagen mußten. Man denke nur an Vietnam.

    Peter: Die Art von Kommunsten/Stalinisten/Nationalsozialisten = Putinisten waren Reichs Todfeinde:

    Man kann sich nicht vertun bei der Frage auf welcher Seite der Autor der MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS stand!

    Peter: Warum die Militärpräsenz der USA überall in der Welt? Weil sie sich seit dem Ersten Weltkrieg entschlossen haben, nicht so vorzugehen, wie Putin es heute in der Ukraine tut oder China im südchinesischen Meer: einfach das zu nehmen, was man braucht. Es wäre weitaus einfacher gewesen, daß zu tun, was die europäischen Kolonialmächte England und Frankreich im Mittleren Osten getan hatten. Eben sich einfach das zu nehmen, was sie brauchten. Stattdessen haben die USA, um an das Öl ranzukommen, den Schah in Persien und die Saudis in Arabien unterstützt. Diese Länder sind dabei märchenhaft reich geworden. Diese fragilen Gebilde mußten mit einem unglaublich komplizierten und anfälligen Netz aus Militärstützpunkten gesichert werden. Es wäre wahrhaftig einfacher gewesen, den Persischen Golf zu okkupieren und sämtliche Gewinne selbst einzuheimsen. Die USA mit dem faschistischen Rußland zu vergleichen, ist dermaßen abartig pestilent, ignorant, kindisch, arrgghhhhhhhhh!

    Dazu marko: was für ein verwirrtes zeug!
    es ist kein strategiecomputerspiel, hier sterben tatsächlich menschen aus fleisch und blut!
    ääähm, wo sind eigentlich die millionen enheimsche amerikaner hin? die pest verändert ihr verhalten nicht, und tut seit jahrhunderten das gleiche. das ist tyranei und nicht „genitalität“.
    russland ist faschistisch, und bekämpft seine feinde auf der ganzen welt und das durch drohnen mit zivilopfern und uranmunition, ja ja ja ja hat uns die tante beim zdf gesagt, also MUSS es stimmen.
    mann sieht auch wieder hier dass sie den kompletten realitätsbezug verloren haben. das was die usa macht (der in ihren augen machen sollte) verstösst gegen das völkerrecht.
    es gibt offizielle doktrinen der usa, die alle auf eins hinauslaufen und das ist die ALLEINIGE weltherrschaft. solches verhalten wird vom wr in der charakteranylyse als pestilent bezeichnet. (oder auch im „der krebs“)
    ausserdem solange sie (besser gesagt konia) nicht verstehen werden, dass die gierige finanzellite die quelle allen übels ist, und wie das perverse finanzsystem eigentlich funktioniert, werden sie sich weiterhin den mund fusselig über die symptome reden und die finger wund schreiben.
    keiner behauptet rusland hätte kein dreck am stecken. es muss sich sein geld genauso von der fed borgen, wie alle anderen auch, auch im russland werden milliarden für „brot und spiele“ ausgegeben. es läuft aber nicht in der weltgeschichte herum und begeht massenmord!!!

  4. PN Says:

    Zu “Putins soziopolitische Charakterstruktur”:

    Robert 2014: Es fällt auf, dass Konia psychologisiert und geschichtliche oder ökonomische Fakten ignoriert. Auch der Wunsch der Bevölkerung, zu Russland zu gehören, wird ebenfalls ignoriert. Vor solchem Psychologismus hatte schon Reich bei Roheim, Pfister und Freud gewarnt.
    In der Massenpsychologie ist der Führer auch immer von der Masse abhängig. Er kann nicht walten und schalten wie er will. Putin entspricht dem Wunsch großer Teile der russischen Bevölkerung.

    Darauf Peter: Psychologismus? Bleiben wir konkret. Ich lese gerade im WALL STREET JOURNAL über das Erfolgsgeheimnis der deutschen Industrie: man tüftelt, verbessert und produziert möglichst alles im eigenen Haus. Dazu bedarf es einer bestimmten Charakterstruktur. Die großen Visionäre findet man etwa in den USA, doch dort wird der Spannungsbogen nicht ausgehalten und man starrt zu sehr auf den schnellen Profit. Die Charakterstrutur bestimmt das aktuelle und zukünftige „Sein“. Die Charakterstruktur wurde vom vergangenen „Sein“ bestimmt.
    http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303725404579461481608006314.html

    Robert (Berlin): Die Charakteranalyse von Konia wird von mir gar nicht in Frage gestellt. Mich stört seine politische Einseitigkeit, die wichtige politische Fakten außer Acht lässt. Er behauptet:
    – Putin hat den „mystischen Glauben (…), daß für die russische Gesellschaft die sowjetische „Herrlichkeit“ wiederhergestellt gehört.“
    Möchte mal sehen, ob andere Regierenden es gut finden, wenn ihr Staatsgebiet auseinanderfällt. Und warum Herrlichkeit? Es geht um notwendige militärische Stärke.
    – Putin „reagiert äußerst verärgert auf politische Einflußnahme auf die russische Lebensweise von außen.“
    Diese ganzen NGOs sind vom Westen gesteuerte Institutionen, die das Ziel haben, Russland im Griff zu bekommen und die russische Politik im Sinne des Westens zu manipulieren. Sie werden sämtlich vom Westen und seinen Geheimdiensten finanziert.
    – Putin „rechtfertigt (…) seine aggressiven expansionistischen Impulse, die gegen andere Länder gerichtet sind, und er geht davon aus, daß diese Gefühle vom russischen Volk geteilt werden.“
    Hat das Referendum denn nichts bewiesen? Selbst die Ukrainer und Tartaren, die unter Stalin sehr gelitten haben, haben für den Anschluss gestimmt. Warum werden Schweizer Abstimmungen akzeptiert, aber keine von der Krim?
    – Putin ist ein „aggressiver Pestcharakter auf der Rechten [und es] erregt ihn die Angst vor Aggression und die Kraftlosigkeit, die er bei seinen vom Präsidenten der Vereinigten Staaten angeführten Gegnern spürt und daß er mit der Annektierung davonkommt, ohne einen Schuß abgefeuert zu haben.“
    Welche Rechtfertigung hätte Obama denn gehabt? Faktisch sind Konias Ausführungen auch falsch, denn der Westen und damit Obama hat mit dem Putsch seiner Quislinge durchaus Aggression und Kraft bewiesen. Sie haben Putin die Ukraine entrissen und waren bereit, mindestens 80 Ukrainer durch ihre Killerkommandos zu töten.
    Konias politische Fakten sind durchweg fragwürdig. Er ist politisch gänzlich einseitig und benutzt seine Charakteranalyse, um eine aggressive westliche Außenpolitik zu rechtfertigen.
    Man muss immer vorsichtig sein, wenn psychologische „Analysen“ von politischen Gegnern geleistet werden. Oft gehen dem Analytiker dabei die Pferde durch. Konia lässt die Leistungen von Putin vollkommen außer Acht und stellt ihn als reinen Pestcharakter a la Stalin, Hitler und Mao hin.
    Die Analyse des konservativen Staatsrechtlers Prof. Schachtschneider beweist, dass Putin völkerrechtlich korrekt vorgegangen ist.

    Sebastian: Man sieht an diesem Blogeintrag sehr gut, dass es völliger Blödsinn ist die politische Charakterologie auf Links-Bashing zu reduzieren. Neither Left, Nor Right.

    Matthias: Alexander Dugin bereitet das ideologisch schon seit Jahrzehnten vor:
    https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/dezember/faschismus-a-la-dugin
    Und so nehmen identitäre Rechte in Deutschland den neuen Rasputin wahr:
    http://derfunkeinfo.wordpress.com/2013/04/14/174/
    Russland ist mit ‚Ostwindeseile‘ auf dem Weg in den Faschismus.

    Robert (Berlin) dazu: Die Blätter sind allerdings ein DKP-nahes Blatt, das früher sogar in der DDR zu bekommen war.

    Peter: Hier eine etwas andere Charakteranalyse des russischen Mussolini:
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/putins-traenen-geruehrt-nicht-geschuettelt-a-819376.html
    Was für ein lächerlicher Fatzke!
    Deshalb hat Reich den russischen Kommunismus so abgrundtief gehaßt: Weil nach Jahrzehnten „kommunistischer“ Umstrukturierung nichts weiter hervorkommt als primitivster Faschismus.

    Sebastian: Putin hat jetzt 12x in einem Eishockey-Match getroffen. Noch peinlicher sind nur seine Cheerleader im Westen und Osten.
    Letztens meinte er die Deutschen seien die ersten Opfer des Faschismus gewesen. Eine plumpe, richtig billige Ausnutzung der übertriebenen deutschen Schuldgefühle. Regt mich dieser Typ auf!

    Peter: Mich erinnert er in jeder Hinsicht an Mussolini: Auftreten mit „nacktem Oberkörper“, „energisches Kinn“, ein Cäsar und Napoleon, Pseudodemokrat (kein vergleich mit Hitler oder Stalin, Mussolini hat in seinen Reden sogar auf Zwischenrufe [sic!] reagiert!), verantwortungsloser Abenteurer, kein unumschränkter Alleinherrscher (Mussolini wurde von Faschistischen Rat abgesetzt), Herrscher eines kaputten Landes, etc.

    Peter: Über die komplementäre Charakterfrage auf der anderen Seite des Atlantik/Pazifik:
    Die polnische Zeitung RZECZPOSPOLITA wirft der EU und den USA vor, viel zu zaghaft auf das russische Vorgehen zu reagieren:

    Der Westen hat verlernt, sich zu verteidigen. Europa hat offenbar vergessen, was einst zum Zweiten Weltkrieg führte, und glaubt, man könne den Kreml durch wirtschaftlichen Druck beeindrucken. Die USA wachen nicht mehr über die Weltordnung, denn sie haben einen schwachen Präsidenten. Säße heute John McCain im Weißen Haus, hätte Putin keinen Fuß auf die Krim gesetzt. So aber hat sich Putin die Krim genommen wie ein Geschenk – ohne ernsthafte Konsequenzen. Wenn die NATO weiterhin nur die Rolle eines Beobachters spielt, wird sich selbst Polen irgendwann nicht mehr sicher fühlen können.

    Willkommen in der Wirklichkeit!

    Peter: Grunsätzlich: der Westen hat nach außen hin den Kalten Krieg gegen Rußland gewonnen, aber danach hat der „Kulturbolschewismus“ im Westen die Oberhand erlangt. Ganz ähnlich wie im Krieg gegen den Islamismus: währenddessen läßt man sich die Religion des Friedens ausbreiten.
    Die chaotische Situation im Nahen Osten geht nicht darauf zurück, daß die USA zu wenig interveniert haben, sondern es zuließen, daß der Schah gestürzt wurde, Saddam den ersten Golfkrieg überstanden hat, Gadaffi nicht schon vor Jahrzehnten beseitigt wurde, etc.
    Das beste wäre gewesen, wenn sich die USA von vornherein zurückgehalten hätten, insbesondere was den Ersten Weltkrieg betrifft, aber danach gab es kein Zurück mehr. So auch im Kleinen: der Rückzug aus dem Irak war ein Verbrechen, der Einzug in den Irak war – unvermeidlich.
    Wenn man diese Elemente wild durcheinander wirbelt, kommt man zu blödsinnigen Schlußfolgerungen. Das ist kein funktionelles, sondern ein kurzschlußartiges („verschwörungstheoretisches“) Denken.

    Dazu marko: zum funktioneleln denken würde als erstes gehören, dass man sich ein eigenes bild von der situation beschafft, am besten selbst in das land reist, notfalls dort mit mehreren leuten spricht und nachdenkt was eigentlich „objektivität“ bedeutet.
    wenn alle von der Deutschen Bank bezahlten „seriösen“ medien das gleiche drucken, sollten bei einem „orgonom“ die alarmglocken schlagen, anstatt sich in „Die Welle“ zu stürzen.
    „the basic difference between orgonomic functionalism and all other conceptual methods is that orgonomic funtionalism not only sees an interrelation of functions but seeks a common , third, and deeper functional relation““
    s.103 „ether god and devil“ (wr)
    der cfp bei allem was die usa so (auch verdeckt) tun ist die weltherrschaft, oder als verschwörungstheorie abgestempelte NWO (und warum steht dieses wort eigentlich auf dem ein dollarschein, zusammen mit anderen okulten zahlen und symbolen? darf (nach konia) die politikantenpest nicht mystisch sein?)
    es ist ganz simple, aber auf grund ihrer panzerung sind sie unfähig es zu begreifen. dass, das sie jede tatsache (z.b. kein einziger beweis für irgendetwas, was in den seriösen medien behauptet wird), das nicht in ihre sichtweise passt ignorien und mit aller vehemenz und wirklich lächerlichen argumenten zu widerlegen versuchen offenbart nur ihr mechanistsches denken.

    Peter: Die Welt über Putins Persönlichkeit als entscheidender Faktor der Ukarinekrise:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article131078969/Die-Eskalation-gruendet-in-Putins-Persoenlichkeit.html

    SaiManSion 2015: Ich kann das Putin/Russland-Bashing des Blogbetreibers und Autoren nicht nachvollziehen. Konia redet aus der Ferne und erstellt Diagnosen über jemanden, dessen positives Wirken in der russischen Gesellschaft unübersehbar ist. Wenn man sich mit Russen unterhält (!), kann man etwas darüber lernen, was es einer Gesellschaft bringt, souverän zu sein, statt von einer Mafia aus in- und ausländischen Kriminellen regiert zu werden. Warum hat Konia nicht über Michail Chodokorwsky geschrieben? Warum nimmt er sich nicht einmal einen (außer Obama) der Psychopathen heraus, die ohne Rücksicht auf Verluste erst den Irak, dann Lybien und dann Syrien zerbombt haben. Dieses Geschwätz von Leuten, denen Geschichte einerlei ist, kotzt mich an. Wir können ja gerne über EP Islam reden, war und ist es aber nicht besser, auch für Israel Sicherheit, wenn diese Gesellschaften im nahen Osten mit harter Hand regiert werden, statt fluide und chaotisch der Agitation radikaler Gruppen ausgesetzt zu sein? Im Westen habe ich keinen Politiker gesehen, der dieses Problem überhaupt verstanden hat, oder der überhaupt einmal das durch das Terrormanagement des Westen ausgelöste Schicksal der Christen thematisiert -Putin schon. Was ist ihm daher vorzuwerfen?? Konias Buch Neither left nor right habe ich gelesen, seine Analysen der amerikanischen Gesellschaft sind brillant – Schuster, bleib also bei deinen Leisten. Aus den USA ist für Deutschland nichts gutes mehr zu erwarten.

  5. PN Says:

    Zu “Was passiert im Nahen Osten?”:

    Robert (Berlin) 2014: Um Konias Beiträge besser verstehen zu können, wäre es hilfreich, das Erscheinungsdatum aus seinem Blog hier ebenfalls abzudrucken. Sonst stehen Beiträge mit mehreren Jahren Unterschied hintereinander und man wird verwirrt.

    Peter: Zur Illustration:
    http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/syrer-attackieren-iraker-in-leipzig/

    Robert (Berlin): Scholl-Latour: Die Teilung des Iraks ist praktisch vollzogen
    Der Irak, Syrien, Afghanistan – die USA stehen im Nahen Osten vor einem Scherbenhaufen. Wohl kaum ein deutscher Journalist kennt die Region so gut wie Peter Scholl-Latour. Über die Region und den Einsatz der Amerikaner dort erzählt er im Exklusiv-Interview für die Stimme Russlands.
    http://de.ria.ru/opinion/20140705/268930655.html

  6. PN Says:

    Zu “Sind alle Araber gleich?”:

    Sebastian 2014:

    Liberale und andere politisch Linksstehende haben eine starke Abwehr gegen die Wahrnehmung ihrer eigenen destruktiven sekundären Schicht. Daher existiert für sie das Böse in anderen nicht, selbst wenn es ihnen ins Gesicht starrt.

    Letztens hat mir eine Hauptschullehrerin davon erzählt, wie lebensfroh ihre muslemischen Schüler im Vergleich zu anderen sind. Ohne die politische Charakterologie hätte ich das nicht verstanden.
    Auf der anderen Seite hat mir eine Iranerin mal vorgehalten, wie herzlos und unliebsam wir Deutschen unsere Kinder erziehen. Wie sieht denn die autoritäre Erziehung der Moslems heute aus? Wie Reich sie beschrieben hat? Zu frühe Reinlichkeitserziehung etc.? Woher nimmt da Konia seine Erfahrung?

    Peter: Wie Konia schreibt, steckt in vielem, was man Gutes über den Islam und die Moslems sagt, ein Körnchen Wahrheit. Das gilt beispielsweise für das viel bessere Familienleben, zumal die Familien größer sind und die Rollenverteilung klarer. Deshalb sind Moslems im Allgemeinen auch weitaus sozial kompetenter und deshalb im Umgang unverkrampfter. Deutsche Kinder sind da in der Tendnz verwirrter und unglücklicher.
    Gleichzeitig ist der Anpassungsdruck in diesen Familien unglaublich, die häusliche Gewalt und die Frustration (Verwandtenehen – die Ehepartner können sich BUCHSTÄBLICH nicht riechen, Ekel bis zum Anschlag). Ein alles eindämmendes Miasma.
    Was Konia betrifft: Wenn er so häufig über die Türkei und moslemische Welt schreibt – seine Familie stammt aus der heiligen Stadt Konia. Der Stadt des türkischen Sunnismus schlechthin.

    Robert (Berlin): Wie man sieht, hat die Massenpsychologie des Faschismus von 1942 noch immer für autoritäre Gesellschaften volle Gültigkeit.
    Auf mich machen Moslems hier in Berlin einen oft stabileren und gefestigteren Eindruck als viele Deutsche, die häufig wie Freaks oder geistig verwirrte Aussehen, in Kleidung, Frisur und Gesichtsausdruck. Gestern erst einen 50jährigen Punker mit Bierflasche und Stiefeln gesehen; nur zum verzweifeln.

    Peter: Wie die Amerikaner (und wir) SYSTEMATISCH über den Islam verarscht werden. Das ganze ist so absurd, daß es es schon fast lustig ist.

    Peter: Noch witziger:
    http://nblo.gs/YNbUP
    Mein Gott, was für VOLLPFOSTEN doch die Politik bevölkern. Früher wurden die Dorfdeppen Pfarrer, heute schickt man sie in die Politik.

  7. Peter Nasselstein Says:

    Seit Jahrzenten immer die gleichen vulgär-Marxistischen Einwürfe: „Aber Peter, daß sind doch Millionäre.“ „Die machen doh viel Geld…“ Blablabla,,, – Es geht beim „Klassenkampf“ nicht um Ökonomie, sondern Charakterologie. Etwa hier: die größten Kapitalisten in den USA, durchweg Milliardäre (sic!) – alles KOMMUNISTEN, die Trump abgrundtief hassen und wochenlang GEWEINT haben, als er die Präsidentschaft gewann:

  8. Robert (Berlin) Says:

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