KISS und die Orgonomie (Teil 2)

Aus dem Nichts kommend hat sich Gene Simmons, Bassist von KISS, im letzten halben Jahrhundert ein Privatvermögen von 300 000 000 Dollar erarbeitet. Wie er das gemacht hat, zeigt, warum ausgerechnet die Orgonomie, Produkt des „Marxisten“ Wilhelm Reich ein Todfeind des Sozialismus sein muß.

Gene Simmons‘ 10 Gebote für den Erfolg im Kapitalismus. Das kapitalistische Evangelium:

1. Sei nie zufrieden mit dem, was du erreicht hast, sondern werde immer besser. Es gibt kein Ende der Geschichte, kein Ende der Mühsal, kein Paradies auf Erden. An dem Tag, an dem du fertig bist, „bist du fertig“. Es ist wie mit dem Hausbau: an dem Tag, an dem es fertig ist, fängt es an zu zerfallen, d.h. es ist nie fertig. Der Sozialismus ist aber genau von dieser Mentalität geprägt: daß ein seliges Ende erreicht wird, wo dir die Tauben gebraten in den Mund fliegen. Entsprechend abbruchreif sah am Ende die „DDR“ aus!

2. Sei du selbst, sei einzigartig und unverwechselbar, sei unersetzbar. Der Sozialismus hingegen will, daß du ein austauschbares Rädchen im Getriebe bist, nicht hervorstichst und du nicht Kern einer „Fraktionsbildung“ sein kannst.

3. Tu dich mit Leuten zusammen, die besser sind als du, und lerne von ihnen, umgekehrt können sie von dir lernen: 1 + 1 = 3. Das nennt sich Arbeitsdemokratie, die vollkommene Freiheit und Individualität voraussetzt.

4. Glaube daran, daß deine Träume sich erfüllen können. Es geht hier um individuelle, „egoistische“ Träume – um SUBVERSION in den Augen des Sozialisten.

5. Höre auf die potentiellen Kunden und produziere, was sie wollen. Höre hin! DER KUNDE IST KÖNIG. Er ist der Auftraggeber und du arbeitest für ihn. Arbeitsdemokratie. Im Sozialismus ist es immer ein „Friß oder stirb!“

6. Sei neugierig, arbeite dich in immer neue Gebiete ein und springe ins kalte Wasser. Du wirst niemals 100%ig vorbereitet sein! Antriebskraft des Kapitalismus ist das Aufsprengen festgefahrener Strukturen. Leute mit neuen Geschäftsideen oder Leute, die frischen Wind in alte Bereiche tragen, sind fast immer „Laien“ und „Amateure“. Sie stemmen sich buchstäblich gegen die „Panzerung“. (Auf diese Weise hat der biologische und physikalische Laie Reich die Orgonenergie entdeckt!)

7. Nehme es immer wieder mit neuen Herausforderungen auf, um lebendig zu bleiben. Ansonsten kannst du dich nämlich als fettes ekliges Hausschwein gemütlich hinsetzen und auf den Tod warten!

8. Investiere in dich selbst. Wie Reich sagte: habe immer die beste Ausrüstung, die besten Instrumente, das beste Equipment. Für den Studenten der Orgonomie: du kannst mit deinem Geld nichts Besseres tun, als es einem Orgontherapeuten geben, der deine Charakterstruktur optimiert. DU solltest im Zentrum deiner Interessen stehen!

9. Du hast immer genug Zeit. Zeit ist im Übermaß vorhanden – wenn man im „Flow“ ist, d.h. wirklich lebt. Es ist die Panzerung, die den Raum zusammenschrumpfen läßt und die dich unter „Zeitdruck“ setzt, wie man so schön sagt. Sie bringt dich dazu, daß du sitzenbleibst und nichts tust. (Panzerung erzeugt Enge und „Knappheit“!)

10. Laß dich nicht durch die Umstände runterreißen, sondern schöpfe dein Potential aus. Die gesamte sozialistische Propaganda will dir jedoch weißmachen, daß du ein Opfer bist.

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5 Antworten to “KISS und die Orgonomie (Teil 2)”

  1. claus Says:

    Da muss ich noch einiges tun:

    „5. Höre auf die potentiellen Kunden und produziere, was sie wollen. Höre hin! DER KUNDE IST KÖNIG.
    […]
    6. […] Leute mit neuen Geschäftsideen oder Leute, die frischen Wind in alte Bereiche tragen, sind fast immer ‚Laien‘ und ‚Amateure‘.“

    Ich rede immer gegen Wände. Ist es denn erstrebenswert, Müll zu verkaufen? Oder ist gerade das, was man verkaufen kann, kein Müll, eben weil man es verkaufen kann?
    Setzt sich Wahrheit auf dem Markt durch?

    • claus Says:

      youtube.com/watch?v=NdjMen4GFDY
      “Sie müssen das alle kaufen.” :-))

    • Frank Says:

      Ja, die Realität ist dann meistens immer noch ein Stück „tiefer“/vielschichtiger.
      Aber manche Wahrheit verliert auch nur ihre Wahrheit, wenn man den wirklichen, ursprünglichen (engeren) Zusammenhang verläßt.

  2. JanDavid Says:

    9. Du hast immer genug Zeit. Zeit ist im Übermaß vorhanden – wenn man im „Flow“ ist, d.h. wirklich lebt. Es ist die Panzerung, die den Raum zusammenschrumpfen läßt und die dich unter „Zeitdruck“ setzt, wie man so schön sagt. Sie bringt dich dazu, daß du sitzenbleibst und nichts tust. (Panzerung erzeugt Enge und „Knappheit“!)

    Das ist interessant.

    Bekanntermaßen gibt es Menschen, die immer pleite, immer knapp sind. Die immer Geldmangel haben.

    Die Zwölf-Schritte-Gruppe „Debtors Anonymous“ sagt dass man nicht nur kommen braucht mit etwa zehntausend Dollar Schulden. Auch wenn es einfach so immer knapp ist, immer klemmt, kann man da kommen.

    Und es gebe die „Time Debtors“ – Menschen, bei denen immer Zeitmangel ist. Die nicht etwa das „akademische Viertel“, sondern immer gleich vierzig, fünfzig Minuten zu spät dran sind.

    Mindestens zwei bis drei dieser Leute, die ich so kenne, sind auch schwer gepanzert.

    Vielleicht erstmal okular, wodurch der Kontakt zur Außenwelt fehlt

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