Posts Tagged ‘DDR’

DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS in drei Teilen (Teil 2)

25. Januar 2019

Teil 2 der Massenpsychologie des Faschismus handelt von der Einführung der „Sowjetdemokratie“ durch Stalin – und das in einer angeblichen „Räterepublik“, wo alle Macht von den arbeitenden Massen ausgeht. Reich ging die ganze Verlogenheit des kommunistischen Projekts auf. Er kritisiert hier sozusagen die erste „Perestroika“, Stalin als „Gorbatschow“!

Gorbatschow war als sowjetischer Parteiführer in erster Linie Leninist, d.h. zur Machterhaltung war es für ihn geradezu Routine überkommenen ideologischen Ballast über Bord zu werfen. Es geht einzig und allein um den Machterhalt der Partei – selbst zum Preis der „Demokratisierung“, da sind Tradition und Ideologie egal. Hat doch schon Lenin den Sankt Marx einen guten Mann seinlassen und die „Neue ökonomische Politik“ ausgerufen.

Als ich damals zum ersten Mal vom neuen Generalsekretär Gorbatschow hörte, mußte ich unwillkürlich an Stalin denken. Man macht sich im allgemeinen ein viel zu finsteres Bild von Stalin. Nicht, daß er kein Modju war, sondern weil er ein Modju war, ist er am Anfang bis zu Lenins Tod, sehr jovial, menschlich und sympathisch aufgetreten und hat sich dergestalt wohltuend vom Heißsporn Trotzki abgehoben, an den das Grauen des Roten Terrors haftete und der als hochmütig und fanatisch galt. Die Leute, die Stalin unterstützt haben, hatten eine Todesangst vor einer persönlichen Machtstellung Trotzkis. Also genau vor dem, was dann mit Stalin eingetreten ist.

Bei Gorbatschow hatten wir genau das gleiche: ein energischer junger Mann, der aber trotzdem jovial und vertrauenerweckend auftrat, als Reformer, jemand der sich in die kollektive Führung einreihte, etc. Aber dann ganz plötzlich trat genau das gleiche wie bei Stalin auf: während Stalin seine persönliche Diktatur aufbaute, führte Gorbatschow das Präsidialsystem ein, trat als großer Superstar auf. Plötzlich hatte er es nicht mehr nötig den Vorsitzenden des Obersten Sowjets um das Wort zu bitten, sondern quasselte frei drauf los und machte aus Gromyko eine Witzfigur, ähnlich wie Stalin aus Kalinin eine Witzfigur gemacht hatte. Seit Stalin war Gorbatschow wieder der erste Sowjetführer, der vollkommen neue ideologische Direktiven erteilte – und er war seit Stalin wieder der erste Sowjetführer, der von westlichen Intellektuellen als Christusersatz angebetet wurde.

Gorbatschow war ein Produkt Andropows, der schon mit „Gorbatschows“ Politik schwanger ging, als niemand Gorbatschow kannte. Der KGB-Chef Andropow hatte sich über KGB-Kanäle wie Spiegel und Stern (schon damals dünnschissige Schmierblätter!) als „Liberalen“, als feinfühligen Intellektuellen präsentieren lassen, der sich für Jazz interessiert. Er wollte der SU ein neues Image verpassen, um die Wirtschaft des Westens besser anzapfen zu können und dem Kommunismus seine idealistische Dynamik zurückzugeben. Gleichzeitig wollte er das Land von innen auflockern, um die Stagnation zu überwinden. Und der Westen ist so dumm und fällt darauf rein. Ergebnis: Gorbatschow diktiert die Verteidigungspolitik des Westens, der Westen saniert den maroden Osten, der sich gleichzeitig groteskerweise als frischer Quell „neuen Denkens“ präsentieren kann. Ich erinnere an die verbrecherische „Friedensbewegung“ und die Wiedervereinigung – die uns Merkel und die DDR 2.0 geschenkt hat.

Typisch für den Kommunismus waren nicht die Panzer in Budapest, Prag und Peking, wo jeweils „Demokratiebewegungen“ blutig niedergeschlagen wurden, sondern vielmehr Leute wie Andropow und Gorbatschow, die an das vermeintlich „Gute im Menschen“, an die soziale Fassade appellieren, um dann erstrecht das Lebendige um so besser töten zu können. Typisch ist die sogenannte „Friedensbewegung’“, die, unter dem Banner des Guten, alles Natürliche zu unterdrücken trachtet, alle Bewegung. Ich denke nur an die widerwärtige Propaganda gegen das „Kriegsspielzeug“ oder das kastrierte Gehabe so mancher Friedensschwuchteln. Das ist Kommunismus – die Zerstörung des Friedens durch „Frieden“, die Unterdrückung des Volkes durch eine „Volksarmee“, die Errichtung der Tyrannei durch die „Volksdemokratie“ (die Machtstellung, die Gorbatschow zeitweise „demokratisch“ errang), die Erhaltung eines mittelalterlichen Systems (Sozialismus) und seiner Theorie (Marxismus) durch „neues Denken“.

Der Ex-DDR-RGW-Funktionär Hermann von Berg stellte damals in seinem Buch Die Antiökonomie des Sozialismus (Würzburg: Creator-Verlag, 1989) dar, daß Gorbatschows Neues Denken, was die Wirtschaft betrifft, uraltes Denken ist. Schon Stalin hat versucht, die sozialistische Wirtschaft auf Gorbatschowsche Weise zu reformieren. Breschnew war auch schon ein „Gorbatschow“! Und alles ist gescheitert, genauso wie Gorbatschow kurz darauf gescheitert ist mit seiner „sozialistischen Marktwirtschaft“. Gorbatschow hat sich verzockt, ähnlich wie es zuvor Stalin mit dem Hitler-Stalin-Pakt passiert war.

Was Rotchina betrifft hat der Kommunismus zu einer apokalyptischen moralischen Krise geführt, einen Alptraum:

Modju Gregor Gysi

4. Dezember 2018

Neulich habe ich Teile eines Interviews mit Gregor Gysi auf N3 mitgekriegt. Er erzählte, wie er in den 1990er Jahren mit den „Republikanern“ (der damaligen „Afd“) umgegangen sei. Ohne Scheu habe er auf ihren Versammlungen gesprochen, billigte ihnen zu, daß man in Deutschland vielleicht tatsächlich eine Milliarde D-Mark einsparen könne, wenn man alle „Ausländer“ rauswerfe. Die „Republikaner“ hätten begeistert geklatscht, doch habe Gysi danach für betretenes Schweigen gesorgt, als er ihnen sagte (ich paraphrasiere): „Warum glaubt ihr, daß ausgerechnet IHR von dieser eingesparten Milliarde profitieren würdet?“ Er meinte damit die Deutschen aus der Unterschicht. Man könne, so Gysi weiter, die AfD nur erfolgreich bekämpfen, wenn man den Menschen klarmache, daß sich die Armen untereinander solidarisieren müßten, statt sich (von der Oberklasse) gegeneinander aufhetzen zu lassen.

Klingt gut, ist aber vollkommener Schwachsinn:

  1. Die, was das Einkommen betrifft, obersten 10% der Bevölkerung, bringt über 40% des gesamten Steueraufkommens auf und über 30% des gesamten Steuer- und Sozialbeitragsaufkommens. Bei den obersten 30% sind es entsprechend fast 70% und über 60%. Diese Steuermilliarden werden praktisch ausschließlich für Sozialklimbim ausgegeben. Für was denn sonst? Davon mehr als die Hälfte für Ausländer!
  2. Die Politik der Linken wird dafür sorgen, daß der Motor, der diese Steuermilliarden produziert, ähnlich wie einst die „DDR“ an unprofitablen Industrieruinen erstickt.
  3. Die Sozialschwachen werden schutzlos den Wölfen zum Fraß vorgeworfen, sollen sich aber mit diesen solidarisieren – sonst sind es Nazis!
  4. Weder die Kapitalisten, noch die Proletarier dürfen für ihre eigenen Interessen eintreten.

Der Kapitalismus funktioniert so gut, weil der Zwang zu Unternehmungen, die sich rentieren, für hohe Effizienz sorgt. Ein Effekt ist, daß dadurch manche märchenhaft reich werden. Und es ist vollkommen natürlich, daß sie diesen Reichtum an die Träger ihres Erbguts weiterreichen wollen. Gemäßigte sozialistische Gesellschaften wie die Bundesrepublik und beispielsweise Schweden versuchen dieses Ungleichgewicht zumindest etwas auszugleichen, indem sie Steuern und Abgaben erheben, die schlichtweg eine Enteignung darstellen. Und dann kommen Leute wie Gysi, die den Unterschichten weißmachen wollen, dieser Staat wäre nicht für sie da, sondern die Steuererträge würden für die Reichen ausgegeben (bzw. zur Finanzierung von Steuererleichterungen für die Reichen). Leute wie Gysi wollen den Mechanismus, d.h. den mörderischen Zwang zur Rendite (die kapitalistische „Ausbeutung“) abdrehen, der diese Steuererträge erwirtschaftet. Beispielsweise kämpft man gegen die „unsoziale“ Schließung von nicht mehr profitablen Werken. Auf diese Weise garantiert man, daß der Kapitalismus schon bald nicht mehr den grotesk ausufernden Sozialstaat aufrechterhalten kann. Und schließlich sollen die deutschen Profiteure dieses sterbenden Sozialstaates ihre staatlichen Zuwendungen auch noch mit vollkommen fremden Parasiten teilen.

Das Erschreckende ist, daß die Massen die ganze Perfidie und abgrundtiefe Bosheit eines Kommunisten wie Gysi nicht erfassen können. Sie kapitulieren vor einem „Denken“ und einer Pseudologik, das bzw. die von der Wirklichkeit vollkommen abgetrennt ist. Ich verweise auf meinen gestrigen Blogeintrag. Irgendein isoliertes Element wird herausgegriffen, seines funktionellen Zusammenhanges beraubt und um es herum eine Scheinwirklichkeit errichtet. Das nennt sich Demagogie.

Warum Peter kein Verfassungsfeind ist

16. September 2018

Rechte und Linke träumen von einer politiklosen Gesellschaft. Welcher Traum könnte schöner sein als der, daß dieser ganze irrationale Mumpitz endlich unser Leben verläßt! Gestalt gewinnt dieser Traum etwa im Konzept eines reinen Verwaltungsstaates nach dem Rechten (autoritären) Karl-Heinz Hoffmann („Wehrsportgruppe Hoffmann“). Die Regierung erwüchse in diesem quasi „monarchistischen“ Zukunftsmodell aus der Verwaltung, Experten regierten und Parteien und Wahlen würden abgeschafft. Klingt vernünftig, denn würden alle unsere Politiker nicht aus dem Sommerurlaub zurückkehren: kein Mensch vermißte sie. Wir müßten allenfalls auf immer neue und immer schwachsinnigere Gesetze verzichten! Aber muß diese Hoffmannsche Utopie nicht zwangsläufig in einen verknöcherten Kafkaesken Alptraum münden, wo im Extremfall „unnütze Esser“ „verschwinden“ und alles endet wie in einer Militärdiktatur. War die neo-feudalistische „DDR“ so viel anders?

Von linker (anti-autoritärer) Seite kommen rätekommunistische und anarcho-syndikalistische Träumereien, wie die ersten Ausformulierungen des Konzepts „Arbeitsdemokratie“ durch Wilhelm Reich Ende der 1930er Jahre, der damals immer noch eindeutig links stand. Auch dort sollten die Experten regieren, nur daß Reich (inspiriert von der Arbeiterbewegung im allgemeinen und dem „anti-bürokratischen“ Trotzkismus im besonderen) mehr von der Wirtschaft her dachte und von der Selbstorganisation der „Produzenten“ und Konsumenten, d.h. der Arbeiter. Auch in einer solchen nicht von oben (wie bei den Rechten), sondern von unten regierten Gesellschaft möchte ich nicht leben, einfach weil nach allgemeiner Lebenserfahrung sich persönlichkeitsgestörte Besserwisser in den Vordergrund spielen werden, Gruppendruck herrschen wird und genau das passieren wird, was bei und nach der Gründung der Grünen passiert ist: die „roten Garden“ werden sich durchsetzen und das ganze wird im ganz gewöhnlichen roten Faschismus münden! Das hatten wir schon alles in der russischen Räte-Union („Sowjetunion“)!

Ohnehin werden die beiden Utopien, so heilsam sie auch auf den ersten Blick wirken mögen, langfristig nicht funktionieren, da sich die gepanzerte Gesellschaft stets in links und rechts spalten wird. Solange die Menschen gepanzert sind, wird man die Politik nicht beseitigen können. Politik ist eine BIOENERGETISCHE Gegebenheit des gepanzerten Menschen wie jede andere neurotische Erscheinung auch. Schaltet man aber die Politik aus, wird sie schon bald in leicht veränderter Form automatisch von neuem ihre häßliche Gestalt erheben. Gepanzerte (neurotische) Menschen werden sich immer in zwei Gruppen spalten, wobei die eine jeweils den Trieb und die andere die Triebabwehr repräsentieren wird. In einer parlamentarischen Demokratie wie Deutschland wird dieser Konflikt nicht unter den Teppich gekehrt, sondern in all seiner Häßlichkeit auf kontrollierte Weise öffentlich ausgetragen. Nur aus diesem Grund konnte Amerika so lange überleben und sogar den vielleicht verheerendsten Bürgerkrieg der Weltgeschichte überstehen. Ähnliches läßt sich über das an sich unregierbare Indien sagen. Jede andere Konstruktion ist nicht überlebensfähig, weil Konflikte nicht ausgetragen werden und es über kurz oder lang zum großen Knall kommen muß. Oder mit anderen Worten: wer Alternativen zu den westlichen Demokratien entwirft, ist ein gefährlicher Spinner!

Das wirkliche, das eigentliche Problem ist, daß die bioenergetischen (charakterologischen) Grundlagen dessen, was geschieht, nicht durchschaut werden und deshalb nicht zunehmend bewältigt werden können – in Richtung des von Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus dargelegten reifen Konzepts einer Arbeitsdemokratie. Die Aufgabe, dieses bioenergetische Wissen zu vermitteln, hat sich Charles Konia gestellt, wie wir morgen sehen werden.

Iggy Pop und das Orgon

14. September 2018

Iggy Pop ist ein Phänomen, weil er stets die Spontanität zelebrierte (inspiriert vom Gottmenschen John Coltrane), keine Maske trug, sondern (im wahrsten Sinne des Wortes) stets nackt auftrat und weil er in seinen Songtexten und Statements immer unprätentiös war und außer Lebensfreude keine „Botschaft“ hatte. Ein durch und durch wunderbarer Mensch, der erfaßt hat, worum es im Leben geht: meide das DOR und suche das OR. „Wenn du Scheiße riechst, versuch wegzukommen, und wenn du etwas Schönes entdeckst, dann nichts wie hinterher.“ Das sei die einzige wichtige Lektion, die ihn das Leben gelehrt habe.

Als ich das Leben in vollen Zügen genoß, bin ich auf ein Interview mit ihm im Magazin mobil der Bundesbahn gestoßen. In den 1970er Jahren lebte er jahrelang auf der Insel Westberlin und konnte als Amerikaner problemlos Ostberlin besuchen. Hamburg und München seien „bunt“ gewesen, Berlin jedoch „schwarzweiß“, aber generell seien in Deutschland die Farben extrem „blaß“. Das kontrastiert er mit Kalifornien und Miami, wo er gegenwärtig lebt:

Deutschland ist ein blasses Stück Land, ein sehr blasses, mit einem ganz speziellen grauweißen 360-Grad-Licht, während man in Kalifornien ein heftiges Sonnenlicht sieht, das alles zu einem gelblichen Relief macht. Bei mir zu Hause in Miami haben wir hingegen eine Art rosafarbenes Streulicht, Es ist, als würde man alles durch ein Glas Champagner ansehen.

Das sind nicht nur Beschreibungen der Lichtverhältnisse auf verschiedenen Breiten- und Längengraden und in unterschiedlichen Klimazonen. Der Künstler Iggy Pop, der davon lebt, sich von der Welt „beeindrucken“ zu lassen und das dann komprimiert wieder „auszudrücken“, nimmt die unterschiedlichen Erregungszustände der atmosphärischen Orgonenergie wahr. Das DOR der „DDR“, wo die Lebendigkeit, „die Farbe“, aus der Atmosphäre verschwunden war, verglichen mit der „Buntheit“ des Westens. Die Farbe Orgonit (scheinbar schattenloses, von überall kommendes „weißes Tageslicht“) in Deutschland. Die generelle „Blässe“ und „Gedämpftheit“ Deutschlands, bedingt durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und der damit einhergehenden „atmosphärischen Anorgononie“. Im Vergleich dazu die hohe Orgonität der USA, die jedem Besucher sofort auffällt und die Atmosphäre in Gelb- und Rosatönen erstrahlen läßt. Hier anale Kontraktion („Scheiße!“), dort phallische Expansion („Fuck!“). Und dann die atmosphärischen Nuancen zwischen den beiden quasi mediterranen Provinzen der USA, Kalifornien und Florida. Es sei nur daran erinnert, wie van Gogh die atmosphärische Orgonenergie in seinen Bildern ausdrückt; der Kontrast zwischen den „deutschen“ Niederlanden und der Provence. Künstler sind wandelnde Orgonenergie-Meßapparate, die die quantitativen vor allem aber qualitativen Unterschiede der atmosphärischen Orgonenergie „messen“.

ZUKUNFTSKINDER: 8. Utopia, b. Freiheit und Verantwortung

6. Mai 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

8. Utopia, b. Freiheit und Verantwortung

DAS SCHLUSSKAPITEL DES BUCHES!

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, f. Das Kind in der Schule

13. März 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, f. Das Kind in der Schule

Der Rote Faden: Reich und Lenin

12. November 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

 

Der Rote Faden: Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

29. September 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

 

 

Robert (Berlin) 2012: Dahmer hat sich etwas mit Reichs Analyse der sowjetischen Reaktion beschäftigt, aber als typischer Kathedersozialist und natürlich negativ, da sein Idol Trotzki alles besser erklärt habe. Dahmer gab dann auch mehrere Schriften Trotzkis heraus.

O.: Reich ab 1927 noch völlig unfertig in seiner therapeutischen Sichtweise, versucht das erste Verständnis von der Wichtigkeit der sexuellen Befriedigung auf soziale Erziehung zu übertragen, um einen „besseren Typus“ zu schaffen: Kritisch, selbsbewußt, arbeitsfähig und befriedigt. Hier scheint das Missverständnis zu entstehen, es gehe überhaupt nur um die Möglichkeit zur Befriedigung, was eine Vorbedingung zu einer qualitativen Verbesserung des Einzelnen ermöglichen mag, wenn eine charakterliche Veränderung hierdurch (durchs Quantitative) möglich ist.
Ist der Stand der Orgontherapie heute weiter? Oder hängen wir in einer Charakteranalyse von 1933 fest, die heute zu sozialpolitischer Charakterologie einlädt? Erkenntnistheoretisch und am (geistes-)wissenschaftlichen Ansatz orientiert, müsste man es dann auch so benennen.

O.: „… Ihr Vater und ihre Brüder hielten Gericht über sie und verurteilten sie zum Tode. Sie wurde lebendig in Stücke geschnitten. (ebd., S. 216f)
Die gleiche Geschichte könnte sich heute so in Berlin zutragen, aber was kümmert das eine bestimmte Spezies von „Reichianern“!“ (s.o.)
Nun zuerst die Revolution auszurufen ist vielleicht auch etwas ungeschickt, insbesondere wenn man wissen sollte, wer die Peiniger sind und dass sie ihre Familienehre beschmutzt sehen. – Jedes Mädchen und jede Frau bekocht ihre Patriarchen und Peiniger täglich und bringt ihnen Tee, da gibt es genug Möglichkeiten mal ein scharfes Messer zur Hand zu nehmen oder den Tee mit Ergänzungsstoffen zuzubereiten.
Vor wenigen Jahren, gab es einen Fall eines kleinen Mädchens, dass, ich weiß nicht mehr von wo (Jemen oder so?), von ihren Eltern abgehauen ist. Die Presse berichtete darüber und sie sollte dann zu den Eltern zurückgeführt werden, wo es mit Sicherheit umgebracht worden wäre.
Wäre da die Bundesregierung mal von selbst auf die Idee gekommen, das Kind herauszuholen und in Deutschland geschützt und mit Bildung aufwachsen zu lassen? Nein, da musste man geschickt an die Ehre appellieren, damit schließlich diplomatisch eine deutsche Firma sich für das Kind einsetzte (eine Randnotiz ein paar Tage später). Offiziell ging das wohl nicht, weil da gewisse Gefühle der muslimischen Welt vermutlich verletzt worden wären. Ob das Mädchen tatsächlich von den Eltern „freigekauft“ wurde und man sich um sie kümmerte, weiß ich nicht. Vielleicht ist sie auch tot.
Hier bedarf es nicht nur eines politischen Signals, sondern einer schützenden und mit allen Mitteln ausgestattete Organisation.
Aber auch hier bleibt dann die Frage, was ist mit dem Rest des Elends?

O.: Geschichten wie diese machen fassungslos:

http://www.welt.de/politik/article1904570/Achtjaehriges-Maedchen-reicht-seine-Scheidung-ein.html

O.: In Berlin führte man vor Jahren die „Vorschule“ ein. Statt dass das Kind in den Kindergarten geht, musste es zur Schule mit 5 Jahren, damit es schneller „intelligent“ werde. Was ein denkender und empfindender Mensch schon vorher hätte sagen können, traf dann auch ein: Die Sprachentwicklung war nicht wirklich besser und die Kinder dieser Jahrgangsstufe hatten wohl deutlich mehr Probleme. Natürlich sprechen wir hier von Ganztagsschulen, wo die Kinder um vier abgeholt werden dürfen.
Ohne Kommentar (und Entschuldigung) ließ man dieses Modell wieder fallen und versuchte hingegen die Kindergärten besser auszustatten und die Kinder sollten eben da schon wissenschaftlich (ver-/) gebildet werden bei einem Personalschlüssel, der natürlich überhaupt nicht geht – d. h. die Kinder nicht individuell fördern kann, sondern fast wie in der DDR massenhaft abfertigt. Nur dank empathischer Erzieher wurden die Kinder dort gut aufgebhoben.
Wer mal so nebenbei in den ehemaligen Ost-Verwahrungstätten (Kindergärten) so rein schnuppern kann, sieht die kolllektive Abfertigung noch. Mittags wird dann gemeinsam geschlafen, dann gibt den superleckeren Einheitstee – mit oder ohne Zucker ist dann die pädagogische Diskussion – wo Eltern auch nichts mitzureden haben. Das Essen was Kinder an Schulen etc. bekommen ist so schlecht und minderwertig, das man es sich als Erwachsener kaum antun möchte. Montags Nudeln mit Tomatensoße mit Tee und Apfelmus… usw. (Das gilt in allen Schulen West und Ost).
…. ich lass mal lieber die weitere Beschreibung, das muss man einfach erlebt und gesehen haben, das ist heute immer noch nicht anders in diesen Blocksiedlungen, wo in der Mitte das kleinere Gebäude mit dem Arzt, dem Kindergarten und dem Einkaufsladen um die Ecke ist.
Die seelische Behinderung der Kinder ist hier vorprogrammiert und wird über Generationen weitergetragen werden. Da muss ich mich einfach nur schämen für dieses „arme“ Land.

O.: Mit geht es nicht darum „Ost-Pädagogen“ schlecht zu machen, darunter gibt es heute auch sehr nette und taugliche Pädagogen. Es geht mir um die Atmosphäre, die in den Neuzigern noch sehr deutlich zu sehen war und teilweise sich bis heute gehalten hat, weil eine Durchmischung von West und Ost nicht stattgefunden hat.

O.: Das ist absolut korrekt, ich habe es gelesen. Das ist einfach zu gut gemeint mit illusorischen Ansprüchen ohne finanzielle Umsetzung und Ressourcen. D.h. es geht auf Kosten der Kinder und pädagogischen Fachkräfte und an Schulsozialarbeiter und Soziale Gruppenarbeit in Schulen wird nicht gedacht (nur als Alibi-„Projekte“), ebenso weinig an Kinderclubs, Schüler- und Jugendzentren mit entsprechendem Personal. Was machen die sogenannten „Lückekinder“, wenn nach der Überbetreuung/ Überwachung, sie dann ab der 5. Klasse plötzlich nur noch die Straße haben? Drogen verticken und Banden bilden? Die Eltern und Lehrer wissen davon nichts.

Robert (Berlin): Man braucht nur solch einen abgehobenen Blödsinn wie das Berliner Bildungsprogramm ( http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/vorschulische_bildung/berliner_bildungsprogramm_2004.pdf ) zu lesen und dann die beschissene Realität zu kennen, um zu merken, wie Schwachsinnig die Verantwortlichen vorgehen.

Robert (Berlin): „Projekt Frankenstein 2.0“
Die künstliche Gebärmutter befreit die Frauen
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/03/die-kunstliche-gebarmutter-befreit-die.html

Jonas: Mit dem Erstarken derartiger Bestrebungen wird mehr und mehr Menschen klar werden, dass sie eine solche Zukunftsgesellschaft *nicht* wollen. Man wird dies dann sicherlich als „bloßes Gefühl“ oder als „Irrationalismus“ abtun.
Wenn die Orgonomie mit ihren Erkenntnissen Recht hat, dann kann wohl nur sie objektive und wissenschaftliche Gründe liefern, warum eine solche Zukunft tatsächlich nicht erstrebenswert ist.
Wer ernsthaft an der Orgonomie als Wissenschaft arbeiten möchte, sollte auf diesen Zeitpunkt vorbereitet sein – mit klaren und empirisch untermauerten Argumenten, warum sich das Leben eben nicht wie jede „andere“ beliebige Maschine behandeln lässt.

Peter 2013: Kinderkrippen sind ein rotfaschistisches Verbrechen am Kind und an der Menschheit. Seelenmassenmord – die Spezialität der Kommunisten.

http://www.pi-news.net/2013/02/roger-koppel-zweifelt-an-kinderkrippen/

Peter 2016: Krippenerziehung ist Mord an Kinderseelen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2016-06/kita-qualitaet-mitarbeiter-fehlverhalten-umfrage

Claus: Man bedenke, dass es nicht nur um Krippen geht, sondern um Kitas überhaupt: Staatsbetreuung. Dabei wird so getan, als wäre nur mangelnde personelle Ausstattung zu bemängeln. Dadurch will man also auf noch mehr Staatsversorgung, eben auch für die Betreuer, hinwirken. Und die – das habe ich selbst so erlebt – vertreten vor allem das Interesse, Jobs zu schützen. In ‚Ganztagsschulen‘ werden Grundschulkinder geradezu daran gehindert, sich zu beschäftigen (sei es etwa mit Fußballspielen), weil es nicht dem jeweiligen Gruppenangebot entspricht.

Der Rote Faden: Sexpol

20. September 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

 

 

Robert (Berlin) 2011: Der Autor Aldous Huxley zeichnete eine Diktatur in der Zukunft in welcher die Menschen “lernen, ihre Knechtschaft zu lieben“. Die beruhigende Droge Soma im Roman entspräche in der Realität einer Mischung aus zahlreichen Medikamenten, die eine künstliche Zufriedenheit bedingen. Huxley verlautbarte:

“Es wird in der nächsten oder übernächsten Generation eine pharmakologische Methode geben um Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und um Diktaturen ohne Tränen hervorzubringen, um es so zu formulieren, um ein schmerzfreies Konzentrationslager für ganze Gesellschaften hervorzubringen, damit Menschen es eher genießen dass man ihnen ihre Freiheiten nimmt, weil sie abgelenkt sind von jeglichem Verlangen nach Rebellion durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder durch via pharmakologischen Mitteln ergänzte Gehirnwäsche. Und das scheint die endgültige Revolution zu sein.”

http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/infokrieg-%E2%80%93-oxford-professor-fordert-zwangsmedikation-der-gesamten-bevolkerung-durch-trinkwasser/

Robert (Berlin): Zu Jef Last:

http://www.munzinger.de/search/portrait/Jef+Last/0/1804.html

Robert (Berlin): „In Norway Last was supported by Willy Brandt who gave him jobs
as an interpreter.“

Jef Last gehörte zu den Kulturradikalen und war Mitglied der SDAP (wie Brandt).

http://www.bevrijdingintercultureel.nl/eng/illsutraties/lasteng.pdf

Weitere Informationen auch in Einhart Lorenz: ‚Willy Brandt in Norwegen. Die Jahre des Exils 1933 bis 1940‘

Sebastian: Eine Frage zur ersten Grafik: Reich schreibt, daß Sexualität und Arbeit beim genitalen Charakter keine Gegensätze sind. Die biologische Erregung pendelt zwischen Arbeit und Liebesbetätigung hin und her. Heißt das, daß Arbeit = Lust bzw. im pädagogischen Kontext Lernen = Lust ist?

Dazu Peter: Liebe, Arbeit und Wissen sind Kernimpulse, die nach außen gerichtet und deshalb in sich luftvoll sind. Für diesen Lustgewinn nimmt man gerne einige Mühen in Kauf. Erst durch die Panzerung verwandelt sich Sexualität in Frust, Arbeit in „sinnlose Plackerei“ und Wissen in dröge „Information“. Dies wird dann versucht sekundär zu kompensieren: durch „Pornographie“ (im denkbar weitesten Sinne), durch „Boni“ und etwa durch einen Unterricht, der aufgebaut ist wie Fernsehunterhaltung. Ohne Panzerung wären diese künstlichen Maßnahmen nicht notwendig.

Und O.: „Lustvolles“ Arbeiten und Lernen geht nur, wenn man auch einiger Maßen lustvolle, befriedigende Sexualität hat, erst dann kann es wie im Modell „pendeln“.
Was kreatives, produktives und „lustvolles“ Arbeiten ist, muss sich jeder für sich überlegen. Man arbeitet aus eigenem Antrieb und nicht, weil man muss im Idealfall. Ohne befiedigende Sexualität wird das Arbeiten starr, spasslos und mehr und mehr zur Qual zum reinen Gelderwerb, um sich gerade so zu ernähren. Wer liebt, kann ja sich auch nicht den ganzen Tag „sexuell“ betätigen … über einen längeren Zeitraum gedacht, sondern wird dann auch einfach etwas arbeiten wollen, Arbeit, für die sich jemand berufen fühlt und die Sinn macht für den einzelnen …
Arbeit und Sexualität ist mehr eine Frage der Qualität nicht der Quantität! Das wird oft verwechselt.

Kinder (und Erwachsene) lernen am besten, wenn sie sich ihren Stoff selber aussuchen können und ihre Zeit selbst einteilen können. Das Schulsystem widerspricht dieser Idee per se. Noten sind überflüssig … in die Richtung würde es gehen. Und Kinder brauchen auch Zeit für sich und für ihre Freunde und Platz zum spielen ohne Einmischung von außen, dann könne sie mal sehr langsam und dann wieder ganz schnell lernen. Lernen findet oft phasisch statt und jedes Kind hat einen eigenen Rhythmus. Im Einheitsrhythmus macht man die Selbstregulation der Kinder kaputt, das wird ja mit dem Schulsystem ja auch beabsichtigt, weil man eben kein willensstarke Kinder will, sondern lieber seelisch und somatisch verstümmelte Kinder.

O. Says: Mit der Annahme oder Vision wir hätten eine zügellose sexualisierte Gesellschaft mit viel Pornographie … verwischt man schnell das tatsächliche sexuelle Elend, das nach wie vor existiert. Natürlich kann man sich mit Drogen vollpumpen, den ganzen Tag oder vor RTL rumhängen und eine Anzüglichkeit nach der anderen konsumieren, das Ergebnis ist aber, das im Bett der Leute nichts mehr läuft, also genau das Gegenteil von dem, was man vermuten wollte. Die Erregung läuft auf niedrigem Niveau zur fast dauerhaften Erregung und Spannung, die keine Abfuhr bekommt. Diejeinigen, die sich dann unter eigenem Zwang sexuell austoben für ein paar Jahre sind doch relativ wenige und eben auch gar nicht entspannt. Von sexueller Freiheit sind wir Lichtjahre entfernt, unsere Freiheit besteht darin, dass wir theoretisch uns irgendwo in einer Disco oder Club besaufen können und versuchen mal jemanden abszuschleppen, um einen One-Nigth-Stand für das Selbstbewußtsein hinzubekommen. Ob das dann einer umsetzen kann, hängt vom Geschick (oder von der plumpen und dümmsten Art der Anmache ab …), das ist die Freiheit, die wir noch haben. So können wir auch unsere Partner auf diese Weise schnell betrügen (und bekommen dann ein schlechtes Gewissen), aber solche Erlebnisse sind so emotional dürftig, dass man sie sich auch gleich stecken lassen kann, wenn man sich in früheren Jahren mal „ausgetobt“ hat. Die heutige Zeit ist prüder, sehr viel prüder geworden. Und das geht stetig voran.
Von sexueller Befriedigung redet ohnehin keiner, da weiß auch keiner genau, was das sein soll. Das wird dann mit dem schlichten „Orgasmus des Mannes“ verwechselt. Um mal zu provozieren: Frauen haben eben keinen im Akt.
Was die Männer nicht wissen, ist: Sie haben auch keinen!

Peter; Eine sehr gute Beschreibung der chronischen „energetischen Überexpansion“ in Wirtschaft und Politik:

http://www.pi-news.net/2011/08/der-westen-am-scheideweg/

Dazu O.: Eine neue Generation von Politikern. Bis die am Bahnhof angekommen wären, ist der Zug lang abgefahren. Wer immer noch auf Politik (-er) hofft, ist verloren. Warum wird da so nett mit denen umgegangen? Wird Zeit, dass man sich was neues ausdenkt bzw. dass man überhaupt mal wieder sich was denkt … und dann handelt.

Robert (Berlin) 2013: Die KPD war allerdings die einzige Partei in der Weimarer Republik, die den Schwulenparagraphen (denn Verboten war nur die männliche Homosexualität) abschaffen wollte. Federführend war hier Richard Linsert, ein Mitarbeiter Hirschfelds.
Rohrwasser fand nur einen kommunistischen Roman, der sich mit sexuellen Themen auseinandersetzte, „Maria und der Paragraph“.

O.: Wilhelm Reich mal wieder nur unter Beschuß sexualökonomisch pestkranker Politfunktionäre, die eines schnellstens begriffen, Reich wollte ihnen und ihren Untertanen an die orgastische Impotenz, was unbedingt von allen Faschisten (braun bis rot) verhindert werden sollte.
Reich hätte daraus schlußfolgern müssen, dass es eine politische Änderung nicht ohne Therapie der Massen und ihrer Anführer geben kann.

Robert (Berlin) 2014: Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933)
eine Online-Ausstellung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

http://www.hirschfeld.in-berlin.de/institut/de/ifsframe.html

Robert (Berlin) 2015: Kurze Mitteilung: Wilhelm Reich 1931 in Düsseldorf
Klar war bislang schon, dass Wihelm Reich bei der Gründungskonferenz des ersten “Einheitsverbandes für proletarische Sexualreform und Mutterschutz”, am 2.5.1931 in Düsseldorf, eine zentrale Rolle spielte.

http://andreas-peglau-psychoanalyse.de/kurze-mitteilung-wilhelm-reich-1931-in-duesseldorf/

Robert (Berlin) weiter: Zu Schröter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Schr%C3%B6ter_(Politiker)

Robert (Berlin): Schröter unterwarf sich schon Mitte 1929 völlig der Parteilinie und wurde 1930 von der KPD mit der Leitung der ARSO beauftragt. Auch 1930 und 1932 wieder in den Reichstag gewählt, leitete er 1932/33 den kommunistischen Reichsausschuß der Erwerbslosen

http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5138

Robert (Berlin): Das Thema „Kapitalistische und proletarische Sozialpolitik“ könnte sich an einer Broschüre von Paul Merker, Proletarische oder kapitalistische Sozialpolitik, Berlin: Internat. Arbeiter-Verlag 1928, anlehnen.

Robert 2011: Excellenter Artikel über Reichs mittlere Phase. Die Stalinisierung der KPD läßt sich auch an deren häufigen Kurswechsel feststellen, was zu ihrer großen Fluktuation beitrug.

Robert (Berlin) 2013: Zu Martha Ruben-Wolf:


Robert (Berlin) 2016:
https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Dornemann

Robert (Berlin): „In der Broschüre Liebe verboten (Verlag für Arbeiterkultur, Berlin 1931) wurde über den gescheiterten Berliner Kongreß berichtet und für eine Lösung der Sexualnot nach sowjetischem Vorbild geworben, außerdem enthielt sie die Auseinandersetzung mit einer Papstenzyklika. Ihr Kern bildete aber eindeutig Reichs Plattform.“

http://bit.ly/1XwD6An

Kapitalismus bedeutet Leben, Sozialismus bedeutet Tod

31. August 2017

Drei Elemente: erstens ich, zweitens ein Klempner und drittens Geld. Der Klempner würde den ganzen Tag auf dem Sofa liegen, wenn nicht Leute wie ich an ihn heranträten und ihm einen Auftrag geben. Ohne Geld könnten wir einfach tauschen: er macht mein Bad und ich erledige dafür gleichzeitig seinen angehäuften Schreibkram. Mit dem dritten Element, dem Geld tritt etwas Zusätzliches in Erscheinung. Er muß mir vertrauen, daß ich ihn für seine erbrachte Leistung wirklich zahle (jeder Handwerker kann ein Lied davon singen!), bei Vorkasse muß ich ähnliches Vertrauen in seine Vertragserfüllung haben. Es kommt also zu einer engen Beziehung, nicht nur zu einer oberflächlichen Begegnung. Es ist ein Unterschied wie der zwischen einer Liebesbeziehung und einem schnellen Fick. Die durch Geld vermittelte Beziehung zum Klempner ist in ein enges weltumspannendes Gewebe eingebunden, die buchstäblich Milliarden von Menschen dazu bringt von ihrem Sofa aufzustehen. Wir könnten nämlich alle ganz gut leben, wenn wir alle auf unseren Sofas sitzen blieben und nur ab und zu etwas tauschten, dann wenn wir etwa etwas essen müssen. Warum in eine Beziehung investieren, wenn man doch ab und zu ins Bordell gehen kann?!

Die besagte Gewebe der wirtschaftlichen Beziehungen ist von drei Faktoren abhängig:

  1. einem Grundvertrauen zwischen den Menschen. Tatsächlich ist, frei nach Nietzsche, ein vollwertiger Mensch nur jemand, der versprechen kann! Alle anderen sind Kinder, Verbrecher (Soziopathen) oder Irre!
  2. der Arbeitsfähigkeit der einzelnen Menschen. Tatsächlich ist ein vollwertiger Mensch nur jemand, der arbeiten kann bzw. will, also kein Kind, Verbrecher, Irrer oder Invalide ist. Die Arbeitsfähigkeit ist individuell und erklärt und rechtfertig die wirtschaftlichen Unterschiede. Alles andere sind Träumereien von arbeitsscheuem Gesocks!
  3. Das Geld garantiert, daß dieses Gewebe erhalten bleibt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, daß es stabil bleibt , d.h. ihm vertraut werden kann, etwa durch eine Golddeckung. Des weiteren übt das Geld einen übergroßen Schlüsselreiz aus, weil man alles, wirklich alles gegen es tauschen kann. Alle sind „geldgeil“, was die wirtschaftliche Aktivität weiter anstachelt und die Leute zusätzlich vom bequemen Sofa reißt.

Die sozialistische Utopie ist das genaue Gegenteil. Sie ist der Traum vom Sofa, der Traum vom „direkten Tausch“ ohne, um mit Marx zu sprechen, den „Fetisch der Ware“ und es ist der Traum vom Ende des Geldes. Jeder kriegt das zugeteilt, was er braucht bzw., noch utopischer, er nimmt es sich einfach. Sozialismus ist der Krebstod der Gesellschaft, d.h. die Energieproduktion kommt zum erliegen. Ist der Sozialismus hergestellt, sind es die Schwachen und Schutzbedürftigen, die als erste sterben: die Kinder, die in alptraumhafte Kinderkrippen abgeschoben werden, die Kranken, die man ermordet (in Nordkorea gibt es keine Behinderten!) und die Alten, die man „abschiebt“, wie einst in der „DDR“. Menschen, die versprechen können, die arbeiten können und die in einem stabilen, „reliablen“ System leben, geben mit Freuden an jene, die leider weniger glücklich sind. Sie sind natürlicherweise dankbar für die Vergangenheit (die Alten, Kranken und Bedürftigen) und identifizieren sich mit einer leuchtenden Zukunft (den Kindern).

Das ist eine bioenergetischer Blick auf die Welt. Linke verkörpern den Tod und handeln und denken entsprechend. Sie sind der „Todestrieb“ in der Geschichte. Sie lieben nicht etwa die Kranken, sondern sie liebe das Kranke! Man schaue sich die Kunst dieser widerlichen Kreaturen an!