Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 29

orgonometrieteil12

29. Funktion und Funktionsträger sind voneinander unabhängig

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

5 Antworten to “Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 29”

  1. ausgesucht Says:

    Aber die Erkenntnis, daß das Wesen der Welt die Funktion sei, kann ja nun nicht wirklich überraschen. Schließlich erfolgt die gesamte Beschreibung der Welt (in jedem Granularitätsgrad) funktional. Würde eine beliebige Aggregation nun aus dem Funktionenkonzept herausfallen, hätten die Hüter der Wissenschaften ein arges Problem…

  2. Denis Roller Says:

    Energie, Information und Funktion- interessante Dreifaltigkeit. Laut Peter Plichta lässt sich alles auf Zahlen reduzieren, die Welt der Atome sei eigentlich die Welt der Zahlen. Er hat laut eigener Aussage die „Realexistenz“ von Zahlen bewiesen. Dementsprechend hätten wir also noch ein viertes Element: Proportion. Laut Peter Plichta ist die Proportion die letzte Natur aller Dinge, nicht die Proportionen dieser oder jener Substanzen, sondern die Proportion an sich, sie bestimmt jegliche Substanz. „Die Proportion von was?“- so könnte man fragen. „Die Proportion an sich“- lautet dann die äußerst paradox anmutende Antwort. So erhält Animismus eine ganz neue Komponente: Zahl als Anima. Proportion als Seele. Jeglicher Begriff- nur eine Frage und ein Ausdruck von Proportion. Da stellt sich für mich dann die Frage, wie man die Begriffe alle sinnvoll ordnet, die Erkenntnisse des einen Genies mit den Erkenntnissen des anderen zusammenfügt. Mal angenommen, die Zahlen seien die eigentliche, ewige Natur aller Dinge. Dann stünde am Anfang die Proportion. In der Erkenntnis folgt dann als zweites die Information. Was ich mit der Erkenntnis als gewonnener Information dann anfange, definiert die Funktion. Also müsste die eigentliche „Dreieinigkeit“ wie folgt lauten:
    – Proportion
    – Information
    – Funktion
    Die Begriffe Energie und Materie, wie lassen die sich einordnen? Es ist geradezu alchemistisch, was ich gerade denke- man könnte das ganze auch als die „fünf Elemente“ bezeichnen:
    – Proportion (Feuer, „Geist“ bzw. „Kontemplation“)
    – Materie (Erde, das Resultat von Proportionierung, „Konzentration“)
    – Information (Luft, das Erkennen und Verstehen der Materie, „Kommunikation“)
    – Funktion (Wasser, das Anwenden von Information, zielgerichtet, also „Emotion“)
    – Orgonenergie (Liebe, „Kommunion“, also das Anwenden von Funktionen: der berühmt-berüchtigte „Äther“, das „fünfte Element“) oder auch einfach Leben. Das Leben als das fünfte Element. 🙂 Oder so irgendwie… Haha, macht das Spaß.

    • Denis Roller Says:

      P.S.: Peter Plichta konnte nachweisen, dass der „unendliche Raum“ reziprok mit den „unendlichen Zahlen“ verknüpft ist- dass also jegliche „Substanz“ eine Art „Spiegelung“ des unendlichen Raumes ist, eine Art „Gegenstück“. Weil „Substanz“ jedoch letztendlich „Zahl“ ist, lässt sich das Universum als Kombination von „Raum“ und seiner Spiegelung „Zahl“ auffassen. Das bedeutet, dass Nietzsches Gedanke der ewigen Wiederkehr widerlegt ist, denn es gäbe somit keine quantitativ begrenzte Substanz, die ewig wiederkehren könnte, weil der Bereich der Zahlen grenzenlos ist, genauso grenzenlos wie der Raum und somit auch die Zeit. Nietzsches Gedanke müsste also um einen Faktor erweitert werden: Nichts wiederholt sich. Und daher gibt es dann schon eine ewige Wiederkehr desselben, aber ohne Wiederholung… Und das ist das eigentlich schwindelerregend „Hohe“ an Nietzsches Gedanken… Gepaart mit Plichtas Erkenntnis… Es wiederholt sich nichts, nichts geschieht mehr als nur einmal… Wenn aber der Raum keine Grenzen hat und die Basis von Materie definitv Geist ist- nichts anderes ist Proportion, also „Zahl an sich“-, ist der indische, monistische Gedanke, alles existiere in der Vorstellung Gottes und neben/ausser/jenseits von Gottes Vorstellung gibt es nichts, eigentlich bewiesen, sprich: Peter Plichta hat Gott bewiesen. Eigentlich… Aber wie wenig haben Wahrheit und Wirklichkeit von Grund aus gemeinsam… Die Orgonomie greift viel tiefer in die Wirklichkeit hinein als die Zahlentheorie, was bringt mir jegliche „Erkenntnis“, wenn ich sie nicht im Rahmen von „fühlbarem und erlebbaren Glück“ anwenden kann… Oder mit anderen Worten: Was bringt mir ein „unbeseelter Gott“? Nietzsche sagte einst (Also sprach Zarathustra), dass Göttlichkeit eben darin bestünde, dass es Götter, aber keinen Gott gibt- mit anderen Worten könnte man sagen, Beseelung ist immer begrenzt! Nämlich auf den sinnlich-erfahrbaren Bereich. Aber alles beseelte zeugt von Göttlichkeit. Mit einem jüdisch-kabbalistischen Verständnis lässt sich Nietzsche auf eine Weise annehmen, die nicht atheistisch sein muss- wenn man nämlich akzeptiert, dass „Gott“ nicht „existiert“, denn „Existenz“ ist immer räumlich-zeitlich-begrenzt, und dergestalt „Existenz“ (den Bereich der Seele, den „Sohn“ der Trinität) von „Sein“ (den Bereich Gottes des „Vaters“ der Trinität, also desjenigen, das losgelöst von der sinnlichen Wahrnehmung erfassbar ist, losgelöst davon ist, „ab“-solut davon zugänglich ist) trennt… (Wer hat „Sein“ und „Existenz“ eigentlich dergestalt definiert? Und wie hat er sich dabei gefühlt? Und wenn „Sein“- Vater ist, „Existenz“- Sohn, was wäre dann der heilige Geist? „Zeit“?…) Wir müssen beim Wesentlichen bleiben. Ob Quantenphysik oder Zahlentheorie oder Idealismus oder irgendeine andere Philosophie- wenn es sich nicht lebendig „anfühlt“ bleibt fraglich, ob es die Wirklichkeit überhaupt „berührt“. Ansonsten stecken wir im Heideggerschen Sinne im subjektiven Sprachgefängnis, jenseits dessen wir nichts kennen (wie sollten wir da überhaupt mutmaßen können, ob wir uns in der „Falle“ befinden oder nicht, ob unser „Heimatgefühl“, unser „Lebensgefühl“ nicht abartig erbärmlich ist und wir das eigentliche Leben nicht vielleicht verpassen). „Ich bin der Herr Dein Gott- Du sollst Dir kein Bildnis machen.“ Warum nach der Wahrheit streben? Was liegt an der Wahrheit? Fühlt die sich gut an? Bringt die mir was? Ja? Dann her damit… Doch nicht vergessen- was ich nicht weiß, tut mir auch nicht weh. Auch das „Unverstandene“ kann sich sehr gut anfühlen 😉 (Quantenphysik in der Praxis. Merkt ihr was? Unsere Sprache zeugt von Quantenphysik, an jeder Ecke, ohne dass wir uns dessen oftmals bewusst sind. Man nehme nur den Begriff „wahr-nehmen“. Eines unter unzähligen Beispielen)

  3. Wo ist der Zustand? | Unerhörte Worte Says:

    […] der Web-Seite nachrichtenbrief ist am 14. September ein Artikel publiziert worden, in dem auf ein Phänomen hingewiesen wurde, daß nämlich die Eigenschaft vom […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: