Buchbesprechung: THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson (Teil 1)

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Besprechung THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson

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7 Antworten to “Buchbesprechung: THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson (Teil 1)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Robinsons Buch wurde leider nie übersetzt, obwohl es eins der Grundlagenwerke im englisch-sprachigen Raum zum Freudo-Marxismus ist.
    Hier schreibt der „frühe“ Mathews, der noch nicht ganz die Perfidie der Champagner-Sozialisten durchschaut hat.

    „Die zugrundeliegende Motivation ist Hass auf die Genitalität, wie sie durch Reichs Orgasmus-Theorie bejaht wird.“
    Dies ist nicht nur so daher geschrieben! Reimut Reiche distanziert sich in seinem Frühwerk „Sexualität und Klassenkampf“ explizit von Reichs Orgasmustheorie und der Orgonomie. Reiche ist praktisch das deutsche Pendant zu Robinson. Beide schrieben ein Buch zum Freudo-Marxismus mit Reich als Thema und später sehr Intensiv zur Homosexualität (Robinson: Gay Lives; Reiche: Der gewöhnliche Homosexuelle). Ihr Interesse ist wie bei Marcuse der Perversion gewidmet, der explizit eine Theorie der Anti-Genitälität aufstellt, in der er die skurrile Theorie aufstellt, Genitalität wäre die Waffe der Imperialisten zur Ausbeutung und Prägenitalität die Befreiung. Also das genaue Gegenteil zu Reich.

    „Die Implikationen dieser Entdeckung zu verstehen und zu akzeptieren, wäre für sie äußerst verheerend.“
    Darum sind diese Werke a l l e als Abwehr zu verstehen! Diese Schreiberlinge würden verzweifeln, Alkoholiker werden oder schwer depressiv, wenn sie sich Reichs Orgasmustheorie stellen würden. Nicht wenige wie Foucault wählten lieber den Freitod (der übrigens von Robinson bewundert wurde).

  2. Corgo Says:

    There are plenty of Leftists who agree with the orgasm theory. Bertell Ollman, Lee Baxendall, Paul Ritter, David Boadella, Mitchel Cohen, and Petros Evdokas are all Leftists who accept the orgasm theory and see it as a crucial part of a Left-wing criticism of Capitalist society. As far as can be determined from their writings, none of them endorses homosexuality, all consider it a neurosis, but think as did Reich, that since it is harmless and there is currently no known cure it should be tolerated, not punished.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Marcuses Triumph:

    Konservative Christen, die die Evolutionslehre ablehnen, werden belächelt – aber in der Debatte um Transsexualität sollen biologische Fakten auf einmal nicht mehr gelten. In den vergangenen Jahren nahm der Tanz ums Goldene Kalb immer seltsamere Formen an. 2017 trugen Feministinnen beim Frauenmarsch, der sich gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump richtete, sogenannte Pussy Hats, pinke Wollmützen, die weiblichen Genitalien nachempfunden sein sollen. Schon ein Jahr später nahm man davon wieder Abstand. Man hatte erkannt, daß die „pussy hats“ rassistisch und transphob waren, schließlich würden sie Frauen mit „braunen Genitalien“ und Frauen mit Penissen ausschließen.

    Jessica Yaniv, die sich als Frau fühlt, aber immer noch über Penis und Hoden verfügt, wittert überall Transphobie. Schließlich werde sie gezielt von Intimwaxing und dem Besuch eines Gynäkologen ausgeschlossen. Sessie Blanchard durfte im Magazin „Vice“ verwundert fragen, warum heterosexuelle Männer keinen Sex mit ihr haben wollten, das sei ja intolerant. Die feministische Gleichung „Nein heißt Nein“, laut der Sex immer einvernehmlich sein soll, scheint in diesem Fall nicht zu gelten.

    Gleichzeitig beschwerte sie sich über Männer, die gezielt den Sex mit Transsexuellen suchten. Und der Meinungsbeitrag eines Mannes, der vom Sex mit einer Lesbe schwärmt, wäre vermutlich im linksliberalen Lager als sexistisch, aber nicht als „mutig“ aufgenommen worden.

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/tanz-ums-rosane-kalb/

  4. Peter Nasselstein Says:

    Hier das perfekte Lied zum Thema:

  5. Peter Nasselstein Says:

    Sehr gute Beschreibung des Wirkens des Roten Faschismus heute:

    http://www.pi-news.net/2019/12/der-weg-in-den-schoenen-neuen-weltstaat-ist-eine-sackgasse/

    Bemerkenswert ist folgender Absatz:

    Besonders fatal: Es gibt im politischen System nahezu keine Entsprechung, keinen Fachausschuss, keine Institution, mittels derer man diesem Treiben Einhalt gebieten könnte. Vielmehr gilt es, in jedem Mosaiksteinchen des gesamtpolitischen Bildes die ideologischen Elemente zu identifizieren und demokratisch zu bekämpfen.

    Reich hat zu seiner Zeit gerade dieses Problem angesprochen und mit den geplanten „Büros für die Prävention der Emotionellen Pest“ angehen wollen.

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