Eine weitere Etappe in Amerikas antiautoritärer Transformation


Das Ungeziefer formt Kolonien.

Eine weitere Etappe in Amerikas antiautoritärer Transformation

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

11 Antworten to “Eine weitere Etappe in Amerikas antiautoritärer Transformation”

  1. Frank Says:

    Ich sehe hier einen gewissen Widerspruch zu seinem vorherigen Beitrag über Soros: https://orgonomie.wordpress.com/2020/07/13/profil-eines-emotionell-pestkranken-charakters/
    In der aktuellen Analyse (wie sonst auch immer) ist von einem sich selbst verstärkenden Prozeß (Emotionellen Pest), entstanden aus der Verfaßtheit der Gesellschaft, die Rede.
    Die Soros-Theorie spricht von einem teuflischen Charakter, der das alles – ja, vielleicht nur verstärkt …
    Die Saharasia-Theorie sieht als Auslöser für destruktive gesellschaftliche Entwicklungen die sich verschlechternden Umweltbedingungen. Das leuchtet ein.
    Aber warum sollen, bei unveränderten Umweltbedingungen, plötzlich gravierende gesellschaftliche Umwälzungen passieren? Da wären wir beim „überholten Geschichtsunterricht“, einzelne Gestalten (oder Ideen/Strömungen) der Weltgeschichte, die die Welt verändern.

    • claus Says:

      Kein Widerspruch. das eine schließt das andere nicht aus.

      • Frank Says:

        Danke für den Hinweis. Das sehe ich auch so, zumal ich grundsätzlich sehr bemüht bin mit „und … und“ die verschiedenen Aspekte zu verbinden – und nicht Gegensätze aufzubauen. Trotzdem sollte Konia die anderen Aspekte wenigstens kurz erwähnen, sonst ist der Artikel nicht richtig. Klar, Gegenargument, es wird zu lang und unübersichtlich – und dem Wesen dieser Literaturgattung liegt das Verkürzende inne. Aber – ich vermute weiterhin, dass Konia die von mir skizzierten (möglichen) drei treibenden Kräfte vielleicht nicht so klar vor Augen hat … Oder hat er auch darüber (das Zusammenspiel) mal geschrieben? Ich, ein kleiner Wichtel, sollte jetzt lieber wieder schweigen, was weiß ich schon, das wissen die anderen längst schon und besser.

    • Peter Nasselstein Says:

      Wie bei jeder anderen Pest gibt es eine quasi „demokratische“ Verbreitung in der Herde, aber auch Fokalpunkte, die „Superspreader“. Bei der EP gibt es die EP-Reaktion, die ausnahmslos jeden betreffen kann, und EP-Charaktere, die ständig die EP vertreten. Sie können gar nicht anders.

      • Frank Says:

        Danke, Peter. Für mich bleibt dann noch die schwierige Frage, ob EP-Charaktere auch in einer Vor-Saharasia-Zeit (oder einer Nach-Saharasia …) auftreten können. Das würde die ganze Theorie wohl aber in einem (nur in einem!) Grundsatz ad absurdum führen …

  2. Robert (Berlin) Says:

    Die Saharasia-These ist keine der EP, sondern der allgemeinen Panzerung von Kulturen/Gesellschaften über einen längeren Zeitraum (Jahrhunderte/Tausende Jahre). Konia sieht ja auch einen historischen Prozess, der nach dem 2. WW beginnt und mit der Rotverschiebung und der Propaganda von Peststaaten (roter Faschismus) immer stärker wird.
    Die Angelegenheit ist überhaupt nicht statisch und Pestausbrüche hängen nicht von den ökologischen Umweltbedingungen ab.

    • Frank Says:

      Wie stehen SA-These und EP-These in Zusammenhang? SA-Theorie eine Unterabteilung der EP-Theorie?

      • Robert (Berlin) Says:

        Als erstes muss ich daran erinnern, ich bin auch nur Laie auf diesem Gebiet.
        Die EP ist eine Folge der Panzerung der Gesellschaft infolge der ökologischen Katastrophe.

    • Peter Nasselstein Says:

      Irgendwie… Man darf nicht zu sehr in Ausschließlichkeiten denken. Auch in einer ungepanzerten Frühzeit, wenn es denn eine solche je gegeben hat, kann es alles mögliche gegeben haben. Das gilt auch für eine vielleicht paradiesische Zukunft. Der Unterschied ist nur, daß die Neurose und die EP heute die Norm sind, während sie damals eine exotische Ausnahme waren und in Zukunft vielleicht wieder sein werden. Wir vereinfachen die Wirklichkeit, um über sie reden zu können, aber das ist natürlich nicht die „wirkliche“ Wirkichkeit! Außerdem vertritt die Orgonomie kein „Weltmodell“, sondern sie ist eine Forschungsmethode. Um über sie reden zu können, müssen wir zwar zu Modellen Zuflucht nehmen, aber wir sollten uns immer bewußt sein, daß das alles nur Hilfskonstrukte sind.

      Wie Dr. Holbrook immer wieder hervorhebt: beobachten, beobachten, beobachten und nochmals beobachten, die Dinge auf sich wirken lassen, keine vorgefaßte Meinung haben und vor allem nicht „die Orgonomie“ vertreten, als ginge es hier darum, eine „Lehre“ zu verkünden.

      Auch z.B. die Sache, daß die Panzerung Folge einer ökologischen Katastrophe ist. Naheliegend, wahrscheinlich, aber ist das DIE „orgonomische Lehre“? Vielleicht gehört sie ja zum Menschsein selbst und wir müssen lernen mit diesem Schutzmechanismus umzugehen?

      Wir sollten uns vor dogmatischen Aussagen hüten, die das vorurteilslose betrachten der Wirklichkeit verhindern, weil wir so eine „Brille“ aufsetzen, die alles verzehrt. Andererseits muß man die Orgonomie natürlich irgendwie kommunizieren und da ist eine „Lehre“ natürlich am einfachten überzubrigen. Aber trotzdem sollten wir immer im Hinterkopf behalten, daß alles im Fluß ist und das hier keine Weltanschauung, Doktrin, Heilslehre, Religion oder so ist. KEIN PARADIGMA, SONDERN DAS FALLENLASSEN ALLER PARADIGMEN.

  3. Robert (Berlin) Says:

    Zum Thema:

    „Ein kurzer Rückblick: Praktisch seit der ersten Wiederwahl von Franklin D. Roosevelt als US-Präsident im Jahre 1936 haben die Demokraten auf ein spezielles Erfolgsrezept gesetzt: Sei der Anwalt der (unterdrückten) Minderheiten. Diese plus die weißen liberals sichern dir die Mehrheit. Nun sind liberals in den USA alles andere als die namensgleichen deutschen Liberalen des vergangenen Jahrhunderts, sondern sie sind ausgewiesene Linke – und zwar in allen Schattierungen einschließlich der Kommunisten diverser Glaubensüberzeugungen.

    Die Linksaußen sind zu einer bedeutenden Macht angewachsen und haben sich in der Partei der Demokraten fest eingenistet. Sie dominieren mittlerweile die Hochschulen und die nicht-mehrheitlich weißen Kommunen, bevorzugt an der Ost- und an der Westküste. Sie haben die einst als unverrückbar geltenden amerikanischen Traditionen – Auserwähltsein und Einmaligkeit (God’s own country & exceptionalism) – als rückschrittlich über Bord geworfen. Dieser Ideologiewechsel war eine schlichte Notwendigkeit der Wahlwerbung, um sich weiterhin als fortschrittlich darstellen zu können.“

    „Das Establishment hat erkannt, dass es Trump auf friedlichem Wege nicht quitt kriegt. Deswegen verbinden sich hier zwei Partner, die unterschiedlicher kaum gedacht werden können, wobei ich davon ausgehe, dass der Pöbel, der in beträchtlicher Zahl auf die Straßen gelockt worden ist, nur als Kanonenfutter dient. Ist der Trump-Sturz erst einmal gelungen, wird kein Hahn mehr nach den wirklichen Plebejern krähen. Sie werden, wenn sie dann nicht von selbst die Kurve kriegen, von privaten Sicherheitsfirmen zusammengeschossen werden.“

    https://kopp-report.de/usa-update-juli-wuerden-sie-jack-twitter-dorsey-einen-gebrauchten-jeep-abkaufen/

  4. Robert (Berlin) Says:

    Und wie sieht es in Deutschland aus?

    https://kopp-report.de/migrantenkrawalle-weiten-sich-auf-frankfurt-aus/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: