Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum (Teil 2)

von Paul Mathews, M.A., Sekretär
Richard Blasband, M.D.
März 1972

 
Das ursprüngliche Ziel des Labors war es, verschiedene Forschungsinstrumente und -methoden zu entwerfen und zu erlernen. Es wurde gehofft, dass sich sowohl Lernen als auch Leistung auf organische und funktionelle Weise entwickeln und dass arbeitsdemokratische Verfahren sowohl für verantwortungsbewusstes Arbeiten als auch für Kritik zur Geltung kommen. Ein zentrales Labor wurde ursprünglich in New Jersey eingerichtet und später nach Vermont verlegt. Schließlich wurde es zugunsten breit gefächerter Experimente in einzelnen Labors aufgelöst, die von verschiedenen Mitgliedern in ihren eigenen Räumlichkeiten zu Hause oder anderswo eingerichtet wurden. Etwa alle drei Monate oder, falls angezeigt auch öfter, finden Treffen in den Wohnungen oder Labors verschiedener Mitglieder statt, bei denen Berichte und Demonstrationen von Ergebnissen präsentiert, diskutiert und kritisiert werden.

Die Amtsträger werden jährlich gewählt und bestehen aus einem Präsidenten, einem Sekretär und einem Schatzmeister. Es gibt ein Kuratorium, das die Verwaltung und Finanzierung von Laborprojekten beaufsichtigt. In Übereinstimmung mit den Prinzipien des Orgonomischen Funktionalismus verlangen die Statuten, dass jedes Mitglied bestimmte strenge Normen bezüglich Arbeit und Charakter erfüllt, und sehen vor, dass die Vollmitgliedschaft aus diesen Gründen widerrufen oder verweigert werden kann. Es ist vorgesehen, dass angesehene Nichtmitglieder zu Einzelversammlungen eingeladen werden und dass diese Personen gegebenenfalls ein Forschungsprojekt vorstellen.

Es ist nicht das Ziel dieses Berichts, alle detaillierten Ergebnisse der letzten zehn Jahre vorzustellen, sondern einige der wichtigen und repräsentativen Arbeiten zusammenzufassen, die geleistet wurden. Die Hauptuntersuchungsbereiche waren experimentelle und theoretische Studien in der Orgonphysik, der biologischen und Krebsforschung sowie der Wetterkontrolle.

Experimentelle Studien in der Orgonphysik konzentrierten sich auf die Replikation von Reichs ursprünglichen Experimenten und die Quantifizierung von Orgon(OR)-Funktionen. Dazu gehörten die fotografische, radiometrische, elektroskopische, thermometrische, barometrische und Geigerzähler-Detektion der Orgonenergie und die Korrelation mit verschiedenen meteorologischen Parametern. Theoretische Arbeiten umfassten Untersuchungen zu orgonometrischen Gleichungen der Schwerkraft, der „Rotverschiebung“ im Weltraum, dem Bode-Gesetz und der Kreiselwelle in planetarischen Zusammenhängen. Einige der vielen ursprünglichen Ergebnisse wurden in früheren Ausgaben dieser Zeitschrift (1, 2, 3) berichtet und experimentelle Studien von C. Fredrick Rosenblum und Dr. Charles Konia werden in dieser Ausgabe vorgestellt.a

 

Anmerkungen des Übersetzers

a C. Fredrick Rosenblum [Courtney F. Baker]: The Temperature Difference: Experimental Protocol (S. 61-71)
Charles Konia: The Thermal Effects of the Reich DOR-buster (S. 48-60)

 

Literatur

1. Blasband, R. A.: „Thermal Orgonometry“, Journal of Orgonomy, 5:175-88, 1971

2. Rosenblum, C. F.: „Mass and the Gravitational Function“, Journal of Orgonomy, 2:210-214, 1968
„The Electroscope (Teil I)“, Journal of Orgonomy, 3:188-197, 1969
ibid, „(Teil II)“, Journal of Orgonomy, 4:79-90, 1970
„The Red Shift“, Journal of Orgonomy, 4:183-191, 1970

3. Blasband, R. A.: „Orgonomic Functionalism in Problems of Atmospheric Circulation (Teil I. The Normal Atmosphere)“, Journal of Orgonomy, 3:166-187, 1969
ibid, „(Teil II. The Drought)“, Journal of Orgonomy, 4:79-90, 1970
ibid, „(Teil III. On Desert)“, Journal of Orgonomy, 4:167-182, 1970

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 6 (1972), Nr. 1, S. 104-107.
Übersetzt von Robert (Berlin)

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Eine Antwort to “Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum (Teil 2)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Zum Bode-Gesetz

    https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article130424690/Planetenformel-irrer-Zufall-oder-Naturgesetz.html

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