Posts Tagged ‘Physik’

To-T und Td-T

18. Mai 2021

1972 beschäftigen sich Courtney F. Baker (unter dem Pseudonym C. Frederick Rosenblum) und Charles Konia im Journal of Orgonomy (vol. 6, no. 1) in den beiden Aufsätzen „The Orgone Accumulator Temperature Difference: Experimental Protocol” und „The Thermal Effects of the Reich DOR-Buster” experimentell mit den thermischen Auswirkungen der Orgonenergie.

Im Orgonenergie-Akkumulator (ORAC) kommt es, wie der Name schon sagt, spontan zu einer höheren Konzentration von Orgonenergie (To-T). Das läßt sich jenseits jeden vernünftigen Zweifels dadurch nachweisen, daß man neben dem ORAC einen zweiten Behälter, das Control konstruiert, der die gleichen thermodynamischen Eigenschaften besitzt, d.h. genauso schnell abkühlt bzw. sich erwärmt wie der ORAC. Durch Abschätzen und nachfolgendes empirisches Feinkalibrieren läßt sich das verhältnismäßig einfach bewerkstelligen. Wenn beide Behältnisse, der ORAC und das Control, genauso schnell wärmer werden und wieder abkühlen, dabei jedoch der ORAC bei gutem Wetter durchgehend wärmer ist, sich bei schlechtem Wetter die Temperaturdifferenz jedoch ausgleicht und vielleicht sogar negativ wird, – dann kann die gängige Physik nur noch zu albernen Einwänden Zuflucht nehmen und den Versuchsaufbau solange zerreden, bis wirklich jede Chance genommen ist, daß sich das Orgon zeigen kann.

Noch verheerender für die Grundlagen der mechanistischen Physik sind Konias Versuche mit dem DOR-Buster. Das ist eine Miniaturversion des Reichschen Cloudbusters: Metallrohre werden in Wasser „geerdet“ und ziehen aus dem Bereich, auf den sie gerichtet sind, Orgonenergie ab und leiten sie ins Wasser. Konias Überlegung war, ob nicht dadurch das Wasser wärmer werden sollte entsprechend dem ORAC (Td-T). Tatsächlich ist das der Fall, dabei zeigt sich jedoch, daß die beiden Gerätschaften diametral entgegengesetzt funktionieren. Das verdeutlicht folgende Aufstellung:

Demnach verstärken ORAC und DOR-Buster nur die natürliche energetische Flußrichtung der Orgonenergie: der ORAC verstärkt die atmosphärische Expansion (Wasser → Luft), der DOR-Buster verstärkt die atmosphärische Kontraktion (Luft → Wasser). Entsprechend wird der ORAC bei atmosphärischer Expansion wärmer, während bei Kontraktion der DOR-Buster das Wasser wärmer werden läßt, in das er „geerdet“ ist.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 1. Kosmische Überlagerung: a. Dunkelmaterie

12. Mai 2021
Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist oranurphysik.jpg.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 1. Kosmische Überlagerung: a. Dunkelmaterie

Außerdem habe ich in der Einleitung die Fußnote 7 hinzugefügt.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: Einleitung (Teil 1)

27. April 2021

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: Einleitung (Teil 1)

nachrichtenbrief201

18. April 2021

Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum (Teil 2)

3. Februar 2021

von Paul Mathews, M.A., Sekretär
Richard Blasband, M.D.
März 1972

 
Das ursprüngliche Ziel des Labors war es, verschiedene Forschungsinstrumente und -methoden zu entwerfen und zu erlernen. Es wurde gehofft, dass sich sowohl Lernen als auch Leistung auf organische und funktionelle Weise entwickeln und dass arbeitsdemokratische Verfahren sowohl für verantwortungsbewusstes Arbeiten als auch für Kritik zur Geltung kommen. Ein zentrales Labor wurde ursprünglich in New Jersey eingerichtet und später nach Vermont verlegt. Schließlich wurde es zugunsten breit gefächerter Experimente in einzelnen Labors aufgelöst, die von verschiedenen Mitgliedern in ihren eigenen Räumlichkeiten zu Hause oder anderswo eingerichtet wurden. Etwa alle drei Monate oder, falls angezeigt auch öfter, finden Treffen in den Wohnungen oder Labors verschiedener Mitglieder statt, bei denen Berichte und Demonstrationen von Ergebnissen präsentiert, diskutiert und kritisiert werden.

Die Amtsträger werden jährlich gewählt und bestehen aus einem Präsidenten, einem Sekretär und einem Schatzmeister. Es gibt ein Kuratorium, das die Verwaltung und Finanzierung von Laborprojekten beaufsichtigt. In Übereinstimmung mit den Prinzipien des Orgonomischen Funktionalismus verlangen die Statuten, dass jedes Mitglied bestimmte strenge Normen bezüglich Arbeit und Charakter erfüllt, und sehen vor, dass die Vollmitgliedschaft aus diesen Gründen widerrufen oder verweigert werden kann. Es ist vorgesehen, dass angesehene Nichtmitglieder zu Einzelversammlungen eingeladen werden und dass diese Personen gegebenenfalls ein Forschungsprojekt vorstellen.

Es ist nicht das Ziel dieses Berichts, alle detaillierten Ergebnisse der letzten zehn Jahre vorzustellen, sondern einige der wichtigen und repräsentativen Arbeiten zusammenzufassen, die geleistet wurden. Die Hauptuntersuchungsbereiche waren experimentelle und theoretische Studien in der Orgonphysik, der biologischen und Krebsforschung sowie der Wetterkontrolle.

Experimentelle Studien in der Orgonphysik konzentrierten sich auf die Replikation von Reichs ursprünglichen Experimenten und die Quantifizierung von Orgon(OR)-Funktionen. Dazu gehörten die fotografische, radiometrische, elektroskopische, thermometrische, barometrische und Geigerzähler-Detektion der Orgonenergie und die Korrelation mit verschiedenen meteorologischen Parametern. Theoretische Arbeiten umfassten Untersuchungen zu orgonometrischen Gleichungen der Schwerkraft, der „Rotverschiebung“ im Weltraum, dem Bode-Gesetz und der Kreiselwelle in planetarischen Zusammenhängen. Einige der vielen ursprünglichen Ergebnisse wurden in früheren Ausgaben dieser Zeitschrift (1, 2, 3) berichtet und experimentelle Studien von C. Fredrick Rosenblum und Dr. Charles Konia werden in dieser Ausgabe vorgestellt.a

 

Anmerkungen des Übersetzers

a C. Fredrick Rosenblum [Courtney F. Baker]: The Temperature Difference: Experimental Protocol (S. 61-71)
Charles Konia: The Thermal Effects of the Reich DOR-buster (S. 48-60)

 

Literatur

1. Blasband, R. A.: „Thermal Orgonometry“, Journal of Orgonomy, 5:175-88, 1971

2. Rosenblum, C. F.: „Mass and the Gravitational Function“, Journal of Orgonomy, 2:210-214, 1968
„The Electroscope (Teil I)“, Journal of Orgonomy, 3:188-197, 1969
ibid, „(Teil II)“, Journal of Orgonomy, 4:79-90, 1970
„The Red Shift“, Journal of Orgonomy, 4:183-191, 1970

3. Blasband, R. A.: „Orgonomic Functionalism in Problems of Atmospheric Circulation (Teil I. The Normal Atmosphere)“, Journal of Orgonomy, 3:166-187, 1969
ibid, „(Teil II. The Drought)“, Journal of Orgonomy, 4:79-90, 1970
ibid, „(Teil III. On Desert)“, Journal of Orgonomy, 4:167-182, 1970

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 6 (1972), Nr. 1, S. 104-107.
Übersetzt von Robert (Berlin)

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Krebsbiopathie der Atmosphäre

26. Januar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Krebsbiopathie der Atmosphäre

nachrichtenbrief186

3. Januar 2021

Die Wissenschaft bahnt sich ihren Weg:

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 6)

6. Oktober 2020

Man kann der Marxschen Wertlehre nur gerecht werden, wenn man das berücksichtigt, was ich als „funktionellen Raum“ bezeichnet habe. Wichtiger als der Raum, den man mit mechanischen Instrumenten mißt, ist der „Raum“ deiner Beziehungen: deine Familie, deine Kollegen, deine Freunde, die allgemeine Arbeitsdemokratie usw. Einiges davon ist nicht einmal physischer, sondern immaterieller Natur wie Bräuche, Meme, Regeln, mathematische Fähigkeiten, was auch immer. Auch die meisten deiner „Organe“ befinden sich tatsächlich außerhalb des „Raumes deines Körpers“: dein Ofen (Eingeweide), dein Auto (Beine), deine Seife (Immunsystem), dein Büro (Energie- [Geld-] Produktion) usw. All dies bildet den Funktionsraum, in dem du lebst. Selbst die rechteckigen „kartesischen“ Räume in denen du lebst: primär ist, daß sie „Funktionsräume“ sind, d.h. deine externe Haut, die dich vor Sonne, Kälte, Wind und Regen schützt. (Siehe dazu meine Ausführungen in Hans Hass und der energetische Funktionalismus.)

Wir sehen unsere Umwelt als die Bühne, auf der all dies geschieht, und betrachten diese Bühne als das Wesentliche. Das kartesische Koordinatensystem ist unser Bezugssystem. Es ist so, als würden wir die Bühne für wichtiger nehmen als das eigentliche Drama von, sagen wir, Shakespeare, das auf dieser Bühne gespielt wird. Orgonometrisch gesehen ist aber der funktionelle Raum der primäre Bezugsrahmen, nicht der materielle Raum aus Beton und Holz! Man schaue sich die Landschaft Deutschlands an: Es stimmt, daß irgendwann zu Urzeiten unsere Urväter einen bestimmten geographischen Raum besiedelten, aber inzwischen, im Jahr 2020, ist alles, jeder Baum und jeder Stein, wegen der menschlichen „Terraformung“ dort, wo er ist. Deutschland ist zuallererst ein funktioneller Raum und nicht einfach nur ein Siedlungsraum („Landstrich“). „Deutschland“ macht nur Sinn im Hinblick auf Geschichte, Wirtschaft, Soziologie und sogar Psychologie! Die tatsächlichen („mechanischen“) Raumkoordinaten sind nicht mehr so wichtig. Oder wie Reich betonte: die Biologie ist fundamentaler als die Physik!

Nun, die Marx’sche Werttheorie kann nur im Sinne dieses funktionellen Raumes verstanden werden, weil Arbeit eine soziale Funktion ist, die nicht richtig verstanden werden kann, wenn man sie auf eine einfache mechanische Tätigkeit reduziert. Arbeit ist immer Teil eines grenzenlos komplizierten Gefüges gesellschaftlicher Zusammenhänge (Arbeitsdemokratie!), so daß die Zeit nicht die „individuelle Arbeit“ (ein Begriff, der überhaupt keinen Sinn macht), sondern den Querschnitt des funktionellen Raumes mißt. Wie mißt man den Funktionsraum eines beliebigen Arbeiters, etwa eines psychotherapeutisch tätigen Psychiaters? Oder besser gesagt: wie kann man einen Querschnitt durch den Funktionsraum, den wir „Orgontherapeut“ nennen, erstellen? Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist, sagen wir, „45 Minuten Orgontherapeut Dr. xyz“, also ein Zeitmaß zu nehmen, genau wie es seine Patienten ja ohnehin tun! Aber wie ich bereits gezeigt habe, ist selbst dieser Ansatz fehlerhaft, wenn man seine Arbeit isoliert betrachtet und von der Gesellschaft trennt (Infrastruktur, all die Menschen, die für ihn direkt und vor allem indirekt arbeiten, usw.).

Die Arbeitswertlehre hantiert also nicht einfach mit „Arbeitszeiten“, sondern mit sozusagen „Querschnitten“ durch einen kollektiven Funktionsraum. Dazu ein Bild – das man nicht überstrapazieren sollte: Wenn ich (beispielsweise) von Hamburg nach Bremen fahre und dazu eine Stunde benötige, spiegelt dieser Wert den Straßenverkehr wider, ist also Ausdruck des kollektiven Verhaltens aller Verkehrsteilnehmer. Was im Einzelnen auf meinem Tacho passiert ist, d.h. wie schnell ich jeweils in kleineren Zeitabschnitten gefahren bin, wie ich gebremst und beschleunigt habe, etc. ist dabei vollkommen gleichgültig. Oberflächlich betrachtet wäre es zwar eine „qualitativere“ Betrachtungsweise, aber tatsächlich gibt der scheinbar rein quantitative Wert „1 Stunde“ die Qualität dieses letztendlich kollektiven Ereignisses weitaus besser wider: dieser Wert hängt nicht so sehr von mir, als von der „Verkehrslage“ ab. Die „Verkehrslage“ wird aber am besten wiedergegeben, wenn man die durchschnittliche Reisezeit aller Verkehrsteilnehmer betrachtet.

nachrichtenbrief173

4. Oktober 2020