Posts Tagged ‘Physik’

Die Janusköpfigkeit der Quantenmechanik

25. August 2022

Die Begriffsbildung in der Physik ist zeitbedingt, wenn nicht teilweise sogar vollkommen willkürlich. Beispielsweise ist, wie ich in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur ausgeführt habe, die „Ultraviolettkatastrophe“ das physikalische Grundproblem schlechthin, wobei „Ultraviolett“ einfach für die kurzwelligste Strahlung steht, die man am Ende des 19. Jahrhunderts kannte. Worum es dabei geht, kann man sich vielleicht am besten am Planetenmodell des Atoms vergegenwärtigen. Die Elektronen kreisen um den Atomkern, wie die Planeten um die Sonne. Problem ist, daß Kreisbewegung eine andauernde Beschleunigung bedeutet, werden aber elektrisch geladene Teilchen, hier die Elektronen, beschleunigt, strahlen sie Energie ab. Die Elektronen würden wegen rapide abnehmender Bewegungsenergie in Sekundenbruchteilen in den Atomkern stürzen. Alle Materie würde sich in hochenergetische Strahlung auflösen, kaum daß sie entstanden ist.

Die Quantenphysik löste das Problem, indem sie eine ganzheitliche Sichtweise einführte. Die „Elektronenorbits“ sind gar keine „Bahnen“, auf denen sich „Dinge“ mechanisch bewegen, sondern sozusagen „energetische Zustände“, die man nicht mit mechanistischen, maschinenartigen Modellen beschreiben kann. Mit anderen Worten: die Welt ist keine Maschine, da sich die mechanistischen Gesetze gegenseitig aufheben würden, wäre sie eine. Alles weist auf eine „organismische“, funktionelle Deutung der Wirklichkeit hin!

Das Problem fängt an, wenn man quantenmechanisches Geschehen beschreiben will. Ein Elektron springt von einem Orbit zum anderen, darf sich dabei aber nicht bewegen bzw. es ist „zwischen den beiden energetischen Zuständen nicht definiert“. Was wir hier vor uns haben, ist sozusagen die „Digitalisierung“ der Physik: es gibt „0“ und es gibt „1“, was besonders an der Heisenbergschen „Matrizenmechanik“ deutlich wird, die tatsächlich aus dem ganzen Universum ein Computerprogramm macht ganz so wie im Film „Matrix“.

Die Physik vor dem Jahr 1900 mag zwar mechanistisch gewesen sein, doch es gab immerhin Platz für einen strömenden „Äther“. Die Physik des 20. Jahrhunderts mag in vielerlei Hinsicht „ganzheitlich“ sein, doch kehrte sich das praktisch instantan in einen mechano-mystischen Platonismus um, bei dem statt „Bewegung“ und „Energie“ die Größe „Information“ im Mittelpunkt steht.

Dieser neue Ansatz wurde in den 1930er Jahren auf die Mikrobiologie übertragen, als man sich auf die Suche nach der „Information“ machte, die das Leben im Kern ausmacht. Heute sitzt der Molekularbiologe nicht mehr vor dem Mikroskop, sondern vor dem Computer, um mit Gensequenzen zu hantieren. Für den modernen sogenannten „Biologen“ ist der Mensch nicht mehr als ein Computerprogramm, genauso wie für den modernen sogenannten „Physiker“ das gesamte Universum eine „Matrix“ ist.

Heutzutage haben Physik und Biologie praktisch nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun. Sie haben keinerlei Zugang zum Orgon und zu ORANUR, zu den Bionen und überhaupt zum Lebendigen selbst. Die „Energiewende“ und der ganze Covid-Terror lassen jeden naturwissenschaftlich Gebildeten ob ihrer ganzen Unsinnigkeit zusammenschrecken, soweit bei ihm nicht der gesunde Menschenverstand von all dem lächerlichen UNSINN weggeätzt wurde, der heute an den naturwissenschaftlichen Fakultäten in die Gehirne getrichtert wird. Die Orgonomie ist DIE EINZIGE Wissenschaft, die geblieben ist.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 5)

15. Juli 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Laska setzte die („vermeintliche“) Entdeckung des Orgons in den Kontext von Reichs Machtlosigkeit, und seiner Sehnsucht die Welt zu verändern. Niemand wird sich wundern, wenn ein Student der Orgonomie erstmal darauf beharrt, daß die ubiquitäre Orgonenergie eine singuläre Entdeckung ist und daß das wahrlich das Bedeutungsvollste an Reich ist. Nun wäre diese meine Aussage über das Orgon als welterschütternde Entdeckung einfach nur platt und „orgon-sektiererisch“, wenn ich sie nicht begründen würde: Alle anderen physikalischen Entdeckungen, z.B. die des Elektrons, gehen darauf zurück, daß aus dem Fluß der Erscheinungen bestimmte „Dinge“ herausgefiltert wurden. Als Reich 1934 erstmals den Strömungsempfindungen seiner Patienten gewahr wurde und damit zum ersten Mal dem Orgon direkt begegnete, war das etwas grundsätzlich Neues: die Entdeckung beruhte auf der Auflösung eines „Dinges“ (der Charakterpanzerung). Das macht die Entdeckung des Orgons gerade für den „Körpertherapeuten“ wichtig.

Wenn ich ihn richtig verstanden habe, geht Laska: „Eigner verwirklicht sich im Orgon und anderen Konzepten“. Ich halte dagegen: „Eigner entfremdet sich den menschlichen Konzepten und befreit sich anhand des Orgons, das das Gegenteil eines Konzepts und sogar das Gegenteil eines materiellen Erkenntnisobjektes ist“.

Welche Einschätzung des Orgons ist für den Therapeuten potentiell wichtiger: Laskas Haltung (die sich um die historische Person Reich dreht), die eh von allen und jedem vertreten wird, oder „meine“ Haltung, bei der es um Körperströmungen, Panzerauflösung und Wahrnehmung, Kontakt und das Orgon im Hier und Jetzt geht?

Laska hinterfragt vollkommen rational bestimmte Aussagen Reichs „im Lichte unserer Erfahrungen seit 1957“, während ich dann sage: Das ist zweifellos vernünftig, aber „Vernunft“ betrachte ich hier nicht als sonderlich fruchtbar. Daß das Orgon möglicherweise einfach nur ein künstlich zusammengelogenes Syndrom konventioneller physikalischer Beobachtungen ist, ist mir einfach zu – unfruchtbar. Viel spannender ist doch zu ergründen, was am Orgon so singulär ist im Vergleich mit den Konzepten der Schulphysik einerseits und den „anderen“ Lebensenergie-Konzepten andererseits.

Außerdem bin ich einfach doch zu sehr Physiker, um das „aufklärerische“ Wegwischen des Orgons zu akzeptieren. Ich „weiß“ ganz einfach, daß man das Orgon als künstlich zusammengelogenes Syndrom konventioneller physikalischer Beobachtungen unmöglich wegerklären kann. Ich weiß aber auch, daß es in alle Ewigkeit skeptische und „aufklärerische“ Physiker geben wird, die genau dies versuchen werden. Selbst das Plancksche Wirkungsquantum versuchen sie nach hundert Jahren immer noch mit klassischer Physik wegzuerklären.

Stirner hat nicht der subjektiven „solipsistischen“ Willkür Tür und Tor geöffnet, sondern ganz im Gegenteil sich gegen die Willkür der Menschensatzungen empört, um den Gesetzen der Natur wieder Geltung zu verschaffen, gegen die jede Empörung einfach nur eine Kinderei, also Religion ist. Aber genau das haben sich seine „Nachfolger“, Adorno & Co., zuschulden kommen lassen: kindsköpfigerweise „entlarvten“ sie auch „die Natur“ (z.B. die Genitalität) als bloße Ideologie – und öffneten so der Willkür wieder Tür und Tor. Das gipfelte dann in der gegenwärtigen „woken“ Gender-Clownerie. Getoppt wird diese merkwürdige „Dialektik der Aufklärung“ dann noch, indem plötzlich Reich und Stirner als Reaktionäre, wenn nicht Faschisten „entlarvt“ dastehen: indem diese ihre vermeintlich „naturwüchsige“ Inidividualität verwirklichen und dergestalt „gesunden“, werden sie erst recht nutzbar (arbeits- und genußfähig) bzw. Apologeten für das „irre Ganze“ – wobei Leute wie Adorno nach freiem Ermessen bestimmen, was „irre“ und was „gesund“ ist (vgl. dazu Laskas rororo Bildmonographie, S. 39).

Für mich ist die Orgonomie die „Stirnersche Naturwissenschaft“, weil die Entdeckung der Orgonenergie einen singulären Charakter hat. Das Forschungsobjekt der Orgonomie zwingt einen funktionell zu denken und zu handeln. Wenn ich das Wort „Wissenschaft“ höre, denke ich an Nietzsche, der die totale Verranntheit der Geisteswissenschaften mit „Physik“ überwinden wollte. Und ich glaube nun mal, daß das letztere näher an Reich ist, der die „psychologistische“ Verranntheit der Psychoanalyse überwinden wollte.

In diesem Zusammenhang möchte ich hier nochmals das bringen, was ich zum letzten Teil in einem Leserbrief schrieb:

…in den 1920er Jahren hat Reich sich explizit gegen Freud stellend, gegen die Laienanalyse optiert, weil die „Geisteswissenschaftler“ zu viel Ballast (Ideologie, Über-Ich) in die naturwissenschaftliche Psychologie (die Psychoanalyse) tragen würden. Diese Haltung hat er in den 1930er Jahren bei seinen bioelektrischen Experimenten und den Bion-Versuchen weiter zugespitzt und sich sogar gegen „vorgebildete“ Naturwissenschaftler vom Kaiser-Wilhelm-Institut und der Rockefeller-Foundation gewandt. Man müsse ideologisch unvorbelastet die Natur betrachten. Sein Anspruch war es naturwissenschaftlicher als die Naturwissenschaftler zu sein, denen er im Grunde „Scholastik“ vorwarf.

Laska hat geschrieben:

Der Stirnersche Eigner seiner selbst hat durch Reichs Arbeiten klare Kontur gewonnen, sowohl was seine konkrete Gestalt angeht als auch die gesellschaftlichen Bedingungen für seine Existenz. Stirners fehlende oder ratlose Gesellschaftstheorie – von Marx und Engels zwar zu Recht kritisiert, aber nicht überwunden – wurde erst hundert Jahre später möglich: durch Reichs naturwissenschaftliche Erkenntnisse über die Möglichkeit der amoralischen individuellen Selbststeuerung, die mit sozialer Selbststeuerung nicht nur nicht kollidiert, sondern sie zur Bedingung hat – und umgekehrt. (Laska: „Zur Bestimmung des Status der Reich’schen Theorie, Teil 2“ Wilhelm Reich Blätter 2/80, S. 82)

Paul Mathews: Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

29. März 2022

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist mathews6.jpg.

Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

Orgonomie und Metaphysik (Teil 44)

10. März 2022

„Peter, warum hast du das gesagt, getan bzw. so gehandelt?“ Es ist mir unmöglich, darauf zu antworten. Das ist einfach nicht die Art, wie ich funktioniere. Ich tue etwas, Punkt. Und wenn jemand fragt: „Warum?“ könnte ich vor Wut schreien: „Es ist passiert, Punkt!“ Es mag Gründe für mein Verhalten oder Handeln geben, aber ich bin nicht daran interessiert, sie zu formulieren, darüber nachzudenken oder sie zu erklären, zu verteidigen und zu rechtfertigen. Eine Antwort wäre ohnehin sinnlos. Bedeutungslos, weil sie so willkürlich wäre wie mein Handeln selbst. Es ist wie das Bewußtsein selbst und meine Identität als Mensch selbst: Es gibt Myriaden von inneren und äußeren Impulsen, die im retikulären Aktivierungssystem meines Gehirns zusammenfließen und dadurch mich hervorbringen; es gibt die erste Generation mit 2 Vorfahren, die zweite Generation mit 4, die dritte Generation mit 8, die vierte Generation mit 16 – es gibt unzählige Menschen, die mich hervorgebracht haben, keine „Erblinie“. Es macht entsprechend überhaupt keinen Sinn, zurückzublicken, denn es gibt keine einfache „Ursache und Wirkung“.

Natürlich erkläre ich meine Handlungen und die Handlungen anderer, aber nicht, um an eine „verborgene Wahrheit“ über die „wirklichen Beweggründe“ heranzukommen, sondern nur aus pragmatischen Gründen, d.h. wenn ich künftiges Verhalten mit einiger Sicherheit vorhersagen kann, bin ich zufrieden. Das ist für mich „Wahrheit“ genug. Es ist wie in der Physik, wo es die Grenze zur Idiotie überschreitet, genauer sein zu wollen als die Genauigkeit der Meßinstrumente hergibt. Oder nehmen wir das Recht: es ist wichtiger „Rechtsfrieden“ herzustellen, als zur vermeintlichen „Wahrheit“ zu gelangen. Wir sind Menschen und können nicht in die Vergangenheit zurückgehen, um genau festzustellen, was zur Tatzeit „wirklich“ passiert ist! Alles, was wir tun können, ist, Schlußfolgerungen zu ziehen, die uns eine friedliche Zukunft ermöglichen.

Auch das Orgon ist nur eine Abstraktion (Äther, Gott und Teufel, S. 156), jedes „Tiefergehen“ führt zu nichts, es wäre Metaphysik, also – Idiotie!

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 1. Die Apokalypse / Wilhelm Reich

14. Februar 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 1. Die Apokalypse / Wilhelm Reich

Orgonomie und Metaphysik (Teil 26)

21. Januar 2022

Was haben Orgonenergie und Bewußtsein gemeinsam? Beide sind massefrei und nicht begrenzbar, wie das ORANUR-Experiment und parapsychologische Experimente zeigen. Außerdem sind beide physikalisch nur sehr schwer nachweisbar, was ja allein schon der schwierige Stand von sowohl der Orgonbiophysik als auch der Parapsychologie in der Wissenschaft zeigt. Hinzu kommt, jedenfalls meines Erachtens, daß sowohl die kosmische Orgonenergie als auch das Bewußtsein nicht (durchweg) lokale, sondern (auch) nicht-lokale Phänomene sind, d.h. daß der Raum keine separierende Funktion hat, was Quantenphysik und Parapsychologie nahelegen. Man kann die Orgonenergie nicht auf „Strömen“, „Konzentrieren“ etc. beschränken, als sei sie eine Art „Fluidum“, genausowenig wie man das Bewußtsein auf die lebendige Gehirnmasse örtlich einschränken kann.

Jetzt stellt sich die Frage in welchem Sinne Orgonenergie und Bewußtsein ein mehr oder weniger identisches Doppel sind. Gibt es Orgonenergie und Bewußtsein so, wie es Land und Wasser gibt, also als zwei getrennte Entitäten, oder gibt es Orgonenergie und Bewußtsein so wie es das wirkliche Land gibt und das „unwirkliche“ Spiegelbild des Landes auf der Wasseroberfläche, also als eine Entität und ihr analoger Ausdruck. Es gibt den wahren Stuhl und die analoge Entsprechung im Bewußtsein, die durch das Wort „Stuhl“ ausgedrückt wird. Man verheddert sich in derartigen „metaphysischen“ Überlegungen, wenn man sich nicht zunächst einmal vergegenwärtigt, daß die Entdeckung der Orgonenergie sozusagen aus der „Bewußtseinsforschung“ hervorgegangen ist. Dazu ein Zitat aus The Einstein Affair:

Doch die ganze Affäre scheint mir nach reiflicher Überlegung viel tiefer zu liegen, als bloß in einem persönlichen Konflikt zwischen Einstein und mir. Tatsächlich und völlig logisch, wenn man die Sache näher besieht, sind in Form dieses Konfliktes zwei naturwissenschaftliche Welten aneinander und gegeneinander gestoßen. Einstein fiel die Rolle der Vertretung der Physik des Anorganischen, und mir fiel, oft sehr zu meinem Bedauern, die Vertretung einer Energie zu, die sowohl das Anorganische wie das Lebendige steuert. (…) Es ist kein Zufall, daß die Orgonenergie, also die kosmische Grundenergie, die das Lebendige steuert, nicht von der Physik des Toten, sondern von der Psychiatrie, den Emotionen her entdeckt wurde. Ich bin, indem ich diese Entdeckung machte, in keiner Weise aus dem Gebiet der Bio-Psychiatrie hinausgetreten. Es kehrt sich einfach ein Verhältnis zwischen den physikalisch-mathematischen und den biologischen Wissenschaften um: Bisher lief die Biologie, Medizin etc. der Chemie und Physik hinterher und versuchte sich in völlig unrichtiger Weise durch die im Toten gewonnenen Gesetze, auf eine naturwissenschaftliche Basis zu stellen. Durch die Entdeckung des Orgons kehrt sich das Verhältnis um, indem nun die Funktionen des lebendigen Organismus das tatsachenmäßige Vorbild für die Erforschung derjenigen Grundenergie abgibt, an dem nicht nur die Orgonenergie erforscht werden wird, sondern viel mehr als das: die vielen Lücken und Widersprüche im Bereich der Chemie und der Physik finden ihre einzige Lösung in den Fakten der Orgonforschung. Deshalb, und das kann ich mit Sicherheit voraussagen, wird die Biologie und Psychiatrie von nun an nicht mehr hinter der Physik und Chemie zurückbleiben, sondern es wird umgekehrt sein: Physik und Chemie werden hinter der Biologie und Psychiatrie zurückbleiben, um sich auf ein besseres und genaueres naturwissenschaftliches Fundament zu stellen. Dies gilt auch in einem anderen, grundlegenderen Sinne für eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und der Vernunft.

Hieran schließen sich dann Erläuterungen an, wie in Äther, Gott und Teufel, S. 63-65: Das Weltbild des Individuums hängt vom Funktionieren seines „Körperplasmas“ ab. Wir tasten unsere Umwelt mit unseren „plasmatischen Bewegungen ab“. Sie sind das wichtigste Werkzeug in der Naturforschung. Unsere Beobachtungen und das, was wir daraus machen, d.h. wie wir sie beurteilen, hängt von unserer Struktur ab. Auf diese Weise wurde von Reich zunächst der seelische, dann der biologische und schließlich der physikalische Bereich durchdrungen. „Das Material dieser Forschung war die Organempfindung,“ die ebenso subjektive „Ichempfindung“ wie objektive Natur ist. Der Weg zur Erkenntnis des „Dings an sich“ stand offen.

In diesem Sinne ist die Orgonphysik „wissenschaftlicher“ als die orthodoxe Physik, die sich wegen der „sekundären“ Panzerung ihrer Vertreter auf das sekundäre Tote beschränken muß, während der ungepanzerte „primäre“ Orgonphysiker zur primären Grundenergie vorstoßen konnte. Das Lebendige ist umfassender als das Tote – das ist die Reichsche Revolution in der Physik, wie sie auf Galilei und Newton zurückgeht. Aber gerade Newton wirft ein zusätzliches Licht auf unser Problem, denn er vertrat zusätzlich zur mechanistischen auch eine mystische, „spirituelle“ Sichtweise, die in seinem Gesamtwerk sogar den weitaus größten Raum eingenommen hat. Das gleiche gilt, wenn auch nicht so offensichtlich, für die beiden Platoniker Galilei und, ja, Einstein. In neuster Zeit wurde diese Position von Carl Friedrich von Weizsäcker vertreten, der ja beharrlich Reich links liegenließ und stattdessen lieber zu indischen Yogis pilgerte. Auch dieses Geistige ist das Tote, das Reich überwunden hat.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 10. Der Stellung des Menschen im Universum. b. Die Wirklichkeit

14. Januar 2022

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist oranurphysik.jpg.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 10. Der Stellung des Menschen im Universum. b. Die Wirklichkeit

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. d. Der funktionelle Raum

2. Januar 2022
Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist oranurphysik.jpg.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. d. Der funktionelle Raum

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. c. Die koexistierende Wirkung (Fortsetzung)

29. Dezember 2021
Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist oranurphysik.jpg.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. c. Die koexistierende Wirkung (Fortsetzung)

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. a. Le-Sage-Gravitation (Fortsetzung)

19. Dezember 2021
Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist oranurphysik.jpg.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. a. Le-Sage-Gravitation (Fortsetzung)