Posts Tagged ‘Physik’

Paul Mathews: Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

29. März 2022

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Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

Orgonomie und Metaphysik (Teil 44)

10. März 2022

„Peter, warum hast du das gesagt, getan bzw. so gehandelt?“ Es ist mir unmöglich, darauf zu antworten. Das ist einfach nicht die Art, wie ich funktioniere. Ich tue etwas, Punkt. Und wenn jemand fragt: „Warum?“ könnte ich vor Wut schreien: „Es ist passiert, Punkt!“ Es mag Gründe für mein Verhalten oder Handeln geben, aber ich bin nicht daran interessiert, sie zu formulieren, darüber nachzudenken oder sie zu erklären, zu verteidigen und zu rechtfertigen. Eine Antwort wäre ohnehin sinnlos. Bedeutungslos, weil sie so willkürlich wäre wie mein Handeln selbst. Es ist wie das Bewußtsein selbst und meine Identität als Mensch selbst: Es gibt Myriaden von inneren und äußeren Impulsen, die im retikulären Aktivierungssystem meines Gehirns zusammenfließen und dadurch mich hervorbringen; es gibt die erste Generation mit 2 Vorfahren, die zweite Generation mit 4, die dritte Generation mit 8, die vierte Generation mit 16 – es gibt unzählige Menschen, die mich hervorgebracht haben, keine „Erblinie“. Es macht entsprechend überhaupt keinen Sinn, zurückzublicken, denn es gibt keine einfache „Ursache und Wirkung“.

Natürlich erkläre ich meine Handlungen und die Handlungen anderer, aber nicht, um an eine „verborgene Wahrheit“ über die „wirklichen Beweggründe“ heranzukommen, sondern nur aus pragmatischen Gründen, d.h. wenn ich künftiges Verhalten mit einiger Sicherheit vorhersagen kann, bin ich zufrieden. Das ist für mich „Wahrheit“ genug. Es ist wie in der Physik, wo es die Grenze zur Idiotie überschreitet, genauer sein zu wollen als die Genauigkeit der Meßinstrumente hergibt. Oder nehmen wir das Recht: es ist wichtiger „Rechtsfrieden“ herzustellen, als zur vermeintlichen „Wahrheit“ zu gelangen. Wir sind Menschen und können nicht in die Vergangenheit zurückgehen, um genau festzustellen, was zur Tatzeit „wirklich“ passiert ist! Alles, was wir tun können, ist, Schlußfolgerungen zu ziehen, die uns eine friedliche Zukunft ermöglichen.

Auch das Orgon ist nur eine Abstraktion (Äther, Gott und Teufel, S. 156), jedes „Tiefergehen“ führt zu nichts, es wäre Metaphysik, also – Idiotie!

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 1. Die Apokalypse / Wilhelm Reich

14. Februar 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 1. Die Apokalypse / Wilhelm Reich

Orgonomie und Metaphysik (Teil 26)

21. Januar 2022

Was haben Orgonenergie und Bewußtsein gemeinsam? Beide sind massefrei und nicht begrenzbar, wie das ORANUR-Experiment und parapsychologische Experimente zeigen. Außerdem sind beide physikalisch nur sehr schwer nachweisbar, was ja allein schon der schwierige Stand von sowohl der Orgonbiophysik als auch der Parapsychologie in der Wissenschaft zeigt. Hinzu kommt, jedenfalls meines Erachtens, daß sowohl die kosmische Orgonenergie als auch das Bewußtsein nicht (durchweg) lokale, sondern (auch) nicht-lokale Phänomene sind, d.h. daß der Raum keine separierende Funktion hat, was Quantenphysik und Parapsychologie nahelegen. Man kann die Orgonenergie nicht auf „Strömen“, „Konzentrieren“ etc. beschränken, als sei sie eine Art „Fluidum“, genausowenig wie man das Bewußtsein auf die lebendige Gehirnmasse örtlich einschränken kann.

Jetzt stellt sich die Frage in welchem Sinne Orgonenergie und Bewußtsein ein mehr oder weniger identisches Doppel sind. Gibt es Orgonenergie und Bewußtsein so, wie es Land und Wasser gibt, also als zwei getrennte Entitäten, oder gibt es Orgonenergie und Bewußtsein so wie es das wirkliche Land gibt und das „unwirkliche“ Spiegelbild des Landes auf der Wasseroberfläche, also als eine Entität und ihr analoger Ausdruck. Es gibt den wahren Stuhl und die analoge Entsprechung im Bewußtsein, die durch das Wort „Stuhl“ ausgedrückt wird. Man verheddert sich in derartigen „metaphysischen“ Überlegungen, wenn man sich nicht zunächst einmal vergegenwärtigt, daß die Entdeckung der Orgonenergie sozusagen aus der „Bewußtseinsforschung“ hervorgegangen ist. Dazu ein Zitat aus The Einstein Affair:

Doch die ganze Affäre scheint mir nach reiflicher Überlegung viel tiefer zu liegen, als bloß in einem persönlichen Konflikt zwischen Einstein und mir. Tatsächlich und völlig logisch, wenn man die Sache näher besieht, sind in Form dieses Konfliktes zwei naturwissenschaftliche Welten aneinander und gegeneinander gestoßen. Einstein fiel die Rolle der Vertretung der Physik des Anorganischen, und mir fiel, oft sehr zu meinem Bedauern, die Vertretung einer Energie zu, die sowohl das Anorganische wie das Lebendige steuert. (…) Es ist kein Zufall, daß die Orgonenergie, also die kosmische Grundenergie, die das Lebendige steuert, nicht von der Physik des Toten, sondern von der Psychiatrie, den Emotionen her entdeckt wurde. Ich bin, indem ich diese Entdeckung machte, in keiner Weise aus dem Gebiet der Bio-Psychiatrie hinausgetreten. Es kehrt sich einfach ein Verhältnis zwischen den physikalisch-mathematischen und den biologischen Wissenschaften um: Bisher lief die Biologie, Medizin etc. der Chemie und Physik hinterher und versuchte sich in völlig unrichtiger Weise durch die im Toten gewonnenen Gesetze, auf eine naturwissenschaftliche Basis zu stellen. Durch die Entdeckung des Orgons kehrt sich das Verhältnis um, indem nun die Funktionen des lebendigen Organismus das tatsachenmäßige Vorbild für die Erforschung derjenigen Grundenergie abgibt, an dem nicht nur die Orgonenergie erforscht werden wird, sondern viel mehr als das: die vielen Lücken und Widersprüche im Bereich der Chemie und der Physik finden ihre einzige Lösung in den Fakten der Orgonforschung. Deshalb, und das kann ich mit Sicherheit voraussagen, wird die Biologie und Psychiatrie von nun an nicht mehr hinter der Physik und Chemie zurückbleiben, sondern es wird umgekehrt sein: Physik und Chemie werden hinter der Biologie und Psychiatrie zurückbleiben, um sich auf ein besseres und genaueres naturwissenschaftliches Fundament zu stellen. Dies gilt auch in einem anderen, grundlegenderen Sinne für eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und der Vernunft.

Hieran schließen sich dann Erläuterungen an, wie in Äther, Gott und Teufel, S. 63-65: Das Weltbild des Individuums hängt vom Funktionieren seines „Körperplasmas“ ab. Wir tasten unsere Umwelt mit unseren „plasmatischen Bewegungen ab“. Sie sind das wichtigste Werkzeug in der Naturforschung. Unsere Beobachtungen und das, was wir daraus machen, d.h. wie wir sie beurteilen, hängt von unserer Struktur ab. Auf diese Weise wurde von Reich zunächst der seelische, dann der biologische und schließlich der physikalische Bereich durchdrungen. „Das Material dieser Forschung war die Organempfindung,“ die ebenso subjektive „Ichempfindung“ wie objektive Natur ist. Der Weg zur Erkenntnis des „Dings an sich“ stand offen.

In diesem Sinne ist die Orgonphysik „wissenschaftlicher“ als die orthodoxe Physik, die sich wegen der „sekundären“ Panzerung ihrer Vertreter auf das sekundäre Tote beschränken muß, während der ungepanzerte „primäre“ Orgonphysiker zur primären Grundenergie vorstoßen konnte. Das Lebendige ist umfassender als das Tote – das ist die Reichsche Revolution in der Physik, wie sie auf Galilei und Newton zurückgeht. Aber gerade Newton wirft ein zusätzliches Licht auf unser Problem, denn er vertrat zusätzlich zur mechanistischen auch eine mystische, „spirituelle“ Sichtweise, die in seinem Gesamtwerk sogar den weitaus größten Raum eingenommen hat. Das gleiche gilt, wenn auch nicht so offensichtlich, für die beiden Platoniker Galilei und, ja, Einstein. In neuster Zeit wurde diese Position von Carl Friedrich von Weizsäcker vertreten, der ja beharrlich Reich links liegenließ und stattdessen lieber zu indischen Yogis pilgerte. Auch dieses Geistige ist das Tote, das Reich überwunden hat.

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 10. Der Stellung des Menschen im Universum. b. Die Wirklichkeit

14. Januar 2022

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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 10. Der Stellung des Menschen im Universum. b. Die Wirklichkeit

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. d. Der funktionelle Raum

2. Januar 2022
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. d. Der funktionelle Raum

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. c. Die koexistierende Wirkung (Fortsetzung)

29. Dezember 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. c. Die koexistierende Wirkung (Fortsetzung)

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. a. Le-Sage-Gravitation (Fortsetzung)

19. Dezember 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. a. Le-Sage-Gravitation (Fortsetzung)

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. a. Le-Sage-Gravitation

17. Dezember 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. a. Le-Sage-Gravitation

Orgonomie und Metaphysik (Teil 15)

10. Dezember 2021

Meine allererste Vorlesung im Physikstudium handelte davon, daß man seinen Sinnen nicht trauen dürfe. Um Physik zu treiben, müsse man seine Gefühle draußen vor lassen. Sogar im Musikunterricht auf dem Gymnasium lautete die vordringlichste Botschaft des Lehrers, daß die Tonarten und Melodien keine Gefühle vermitteln, diese würden nur durch „Soundeffekte“ hervorgerufen werden. Musik im Kern eine Sache des Intellekts!

Wie sehr diese mechanistische Sichtweise, die die westliche Welt durchdringt, an der Wirklichkeit vorbeigeht, zeigt folgendes Zitat:

Ich erinnere mich an ein Sitarkonzert in Deutschland, es war ein heiterer Sommertag gewesen, das Publikum versammelte sich am Abend unter freiem Himmel. Manfred Junius, der deutsche Sitar-Virtuose, dem ich auch in Indien oft zugehört hatte, stimmte einen Raga an, der das Nahen der Wolken in der Regenzeit andeutet. Der Himmel war bei Sonnenuntergang noch klar gewesen, niemand hatte an Wolken gedacht, doch kaum verklangen die ersten Töne des Ragas in der Nacht, da begann es zu regnen. Zwischen den Gefühlen des Meisters und den Wandlungen des Wetters schien ein seltsamer Einklang zu bestehen. (Dietmar Rothermund: 5 mal Indien, München 1979, S. 87)

In Indien glaubt man, daß die Tausenden unterschiedlichen Ragas (ein Zwischending zwischen Modus, Tonart, „Stimmung“, „Farbe“ und Melodie) tiefgreifende energetische Auswirkungen haben.

Zu den (nordindischen) Regen-Ragas gehören Gaud malhar, Megh malhar und Miyan ki malhar. Hier Sur malhar.

Man muß sich auf die indische Musik einlassen, man muß erlebt haben, wie sich einem beim Hören des südindischen Kriti Rama Rama Gunaseema im Raga Simhendra Madhyama das „Herzchakra“ spontan geöffnet hat, um nachvollziehen zu können, daß die Lebensenergie in uns und die atmosphärische Energie denn gleichen Gesetzmäßigkeiten gehorchen.

Als ich zuhörte wie die göttliche M.S. Subbulakshmi dieses Stück sang, hatte ich unerwartet ein intensives spirituelles Erlebnis. Sowas ist natürlich schwer zu beschreiben, aber es war als öffne sich mein mittleres Auge auf der Stirn und ich blicke durch es in einen rosafarbenen Wirbeltrichter, der von diesem Auge ausging, begleitet von einem intensiven Gefühl v

Mir bedeutet sowas wenig und ich finde es ziemlich erschreckend, daß praktisch jeder andere total darauf abfahren würde, ähnlich als würde er Rauschgift genommen haben. Er wäre unrettbar z.B. für die Orgonomie und jede andere Rationalität verloren. Es ist kaum zu ermessen, was man empfindet, wenn sich das Scheitelchakra öffnet! Die Orgonomie muß endlich daran gehen, diesen Bereich offensiv zu entzaubern.

Dazu ist zu sagen, daß die orgonomische Auseinandersetzung mit der Mystik zwei Aspekte hat: das Volk lehren und vom Volk belehrt werden. Dazu schrieb Reich:

Es ist nun ein Grundsatz der Massenpsychologie, nicht „prinzipiell objektive Wahrheiten“ zu verkünden, sondern sich erst zu fragen, wie die durchschnittliche Masse der arbeitenden Bevölkerung auf einen objektiven Prozeß reagiert. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 198)

Reich hat gesagt, daß „wir (…) die Volksmeinung ernst nehmen (müssen), die sich durch den Satz ausdrückt, daß man im Sterben seine ‚Seele aufgebe’“ (Der Krebs, Fischer TB, S. 258). Es komme nur darauf an, was man unter der Seele versteht. Man muß also alles sehr ernst nehmen, was Mystiker behaupten – es ist dann nur eine Frage der Interpretation. Oder besser ausgedrückt: eine Frage des funktionellen Denkens.

Es ist zu erwarten, daß die Vitalisten und Spiritualisten (…) das Argument ins Feld führen werden, daß Bewußtsein und Selbstwahrnehmung noch immer unaufgeklärt bleiben. Dies ist richtig, sagt jedoch nichts über die Berechtigung eines metaphysischen Prinzips und kann überdies mit einer endgültigen Klärung rechnen. Es hat sich bei den [bio-]elektrischen Versuchen gezeigt, daß die biologische Erregung von Lust und Angst mit ihrer Wahrnehmung funktionell identisch ist. (Wilhelm Reich: Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 287)

Diese Aussage läßt sich in folgende in zwei Abbildungen präsentierte einfache orgonometrische Gleichung umsetzen, die sich immer weiter aufspaltet und damit die gesamte subjektive (Abb. oben) und objektive (Abb. unten) Natur umfaßt, wie in Orgonometrie (Bd. 2, Kapitel 2) eingehend erläutert: