Zeitzeugen haben immer wieder berichtet, daß alle Hollywood-Streifen über den Zweiten Weltkrieg, etwa Der Soldat James Ryan, ein vollkommen falsches Bild zeichnen, egal wie sie sich bemühen, die Deutschen nicht klischeehaft zu behandeln. Sie können die damalige Wirklichkeit unmöglich darstellen, denn es war tatsächlich so, daß, wenn beispielsweise 20 deutsche SS-Männer auf eine US-Einheit von 100 Soldaten stießen, die letzteren kaum eine Chance hatten. Wenn umgekehrt 100 Amerikaner auf 20 Deutsche stießen, zogen sie sich erst in Panik zurück, ließen die deutsche Einheit unter Artilleriebeschuß setzen und trauten sich selbst erst wieder aus der Deckung, wenn jede Menge amerikanischer Panzer auf dem Schlachtfeld erschienen waren.
Daß die deutschen Soldaten mit ihren Erzählungen eigener Heldentaten nach dem Krieg durchaus nicht übertrieben haben, hat der bereits erwähnte bedeutende Militärhistoriker Martin van Creveld in seinem Buch Kampfkraft (ARES Verlag, Graz 2007) aufgezeigt, in dem er die amerikanische Armee mit der deutschen Wehrmacht verglich. Das Ranking der Kampfkraft sah demnach ungefähr wie folgt aus: 1 Waffen-SS-Mann = 2 Soldaten der Wehrmacht = 5 englische Soldaten = 10 US-Marines = 20 normale US-Soldaten. Das meinte ich, wenn ich vom „Mangel an Professionalität“ der US-Armee sprach, die dann von technischem Overkill (mit entsprechenden Kollateralschäden!) überkompensiert werden mußte, das ansonsten nicht notwendig gewesen wäre. Man denke nur an Vietnam. Das erklärt auch zum Teil den weltweiten Antiamerikanismus.
Interessanterweise ist die Kampfkraft der Armeen direkt mit der Sexualökonomie der Gesellschaften verknüpft, die sie an die Front geschickt haben! Es ist schon etwas seltsam, wenn man ein militärhistorisches Buch über die „Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945“ wie das von van Creveld liest und dabei unvermittelt ausgerechnet der Name „Wilhelm Reich“ auftaucht (S. 26). Im Kapitel über die Rolle des Nationalcharakters in der Kampfkraft der deutschen und amerikanischen Armee referiert der Autor die typischen Charakteristika, die man „dem Deutschen“ gemeinhin zuschreibt, und er fährt fort:
All dies ist zweifellos das Ergebnis einer verfrühten Erziehung zur Sauberkeit, zu der deutsche Mütter angeblich neigen. Unter Verwendung der Gedanken von Wilhelm Reich sind einige Psychologen zu dem Schluß gelangt, die Deutschen hätten einen zwanghaften analerotischen Charakter. Das führt zu Starrheit, Disziplin und Unfähigkeit zur Entspannung. Ihr Verhältnis zu Frauen wird „oft durch bewußte und unbewußte Furcht, Aggression und Verachtung bestimmt“.
Der Autor van Creveld zitiert hier eine Untersuchung aus dem Jahre 1948 (Some Psychological Hypotheses on Nazi Germany) von Kecskemeti und Leites.
Interessanterweise sind die Ausführungen über den amerikanischen Nationalcharakter weit näher an Reichs sexualökonomischen Erkenntnissen. Der Autor referiert breit ein Buch über den Unterschied zwischen Green Berets und Kriegsdienstverweigerern (D.M. Mantell: Familie und Aggression: Zur Einübung von Gewalt und Gewaltlosigkeit. Eine empirische Untersuchung, Frankfurt a.M. 1972):
Im Gegensatz zu den Kriegsdienstverweigerern wuchsen die kriegsfreiwilligen Elitesoldaten (Green Berets) in weniger harmonischen Familien auf. Zwischen den beiden Elternteilen herrschte eine Beziehung von Überordnung und Unterordnung. Es wurde in den Familien besonders auf materiellen Besitz, Sozialstatus, Arbeit und Fleiß, Ordnung und Sauberkeit, Disziplin, Anpassung, Gehorsam und körperliche Ertüchtigung Wert gelegt. Bei den Familien der späteren Kriegsdienstverweigerer waren es hingegen Güte, Freude am Leben und persönliche Leistung. Während bei den ersteren vor allem Stehlen, Lügen, Vandalismus und Ungehorsam als Sünden galten, war es bei den letzteren in erster Linie Rücksichtslosigkeit, die geächtet wurde. Außerdem waren in den „kriegerischen“ Familien Strafen und Drohungen viel weiter verbreitet.
Und schließlich:
Die Kriegsdienstverweigerer betrachteten Frauen als gleichberechtigte Partner und die Sexualität als gemeinsame Erfahrung. Obwohl zu oberflächlicher Beziehung fähig, lachten sie doch nie über Frauen oder verachteten sie. Im Gegensatz dazu waren die „Green Berets“ „bemerkenswert skrupellos und gefühllos“ in ihren Beziehungen zu Frauen. Auch waren sie männliche Chauvinisten in dem Sinne, daß sie die sexuelle Freiheit nur auf die Männer beschränken wollten. Das wiederum bedeutete, daß eine Frau, mit der sie schliefen, automatisch zu einem Gegenstand der Verachtung wurde. (van Creveld, S. 29)
Ich verweise auf meinen Vergleich von Deutschen und Franzosen in Teil 7 und natürlich generell auf Teil 2.
Schlagwörter: Anpassung, Antiamerikanismus, Arbeit und Fleiß, Clint Eastwood, Der Soldat James Ryan, Deutschland, Disziplin, Elitesoldaten, Frauenverachtung, Gehorsam, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Green Berets, Heartbreak Ridge, Hollywood, Kampfkraft, Kriegsdienstverweigerung, Lügen, Marines, Martin van Creveld, Massenpsychologie des Faschismus, Militarismus, Militärgeschichte, Ordnung und Sauberkeit, Sozialstatus, SS-Männer, Starrheit, Stehlen, Ungehorsam, Vandalismus, Vietnam, Wehrmacht, Zeitzeugen. Kriegsfilme, Zweiter Weltkrieg
26. Oktober 2011 um 22:28 |
Der Marxisten-Abschaum an der Trierer Karl-Marx-Universität (sic!) hat den oben zitierten Militärhistoriker Martin van Crefeld in die Wüste geschickt. Linker ABSCHAUM!
http://www.pi-news.net/2011/10/judischer-professor-creveld-aus-trier-vertrieben/
27. Oktober 2011 um 20:30 |
Martin van Creveld weist Vorwürfe zurück
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M59219ae1f58.0.html
28. Oktober 2011 um 21:51 |
Was die Linken besonders wütend gemacht haben muss, ist van Crefelds durchgehend sexualökonomische Argumentation:
1)
Aber im Ernst, die Bedeutung der Frau für den Krieg kann gar nicht überschätzt werden. Denn Frauen erwarten von jeher, daß Männer im Krieg für Heim und Herd kämpfen. Sie sind es, die dann auf deren Wiederkehr warteten, für ihr Überleben beteten, sie mit offenen Schenkeln willkommen hießen, wenn sie heimkehrten, oder ihre Wunden versorgten bzw. um sie weinten, wenn sie fielen. Ohne all das gäbe es keinen Krieg. Der Römer Horaz wußte das schon vor zweitausend Jahren, ebenso wie Lysistrata, die Titelheldin aus dem gleichnamigen Stück des attischen Dichters Aristophanes.
2)
Bei jedem Gladiatorenspiel des Altertums, bei jedem Turnier des Mittelalters, bei jedem Boxkampf oder Fußballspiel der Moderne sind Frauen an prominenter Stelle unter den Zuschauern. Und um den Sieger von sich einzunehmen, setzten sie zu allen Zeiten alle Mittel der sexuellen Verführungskunst ein
3)
Wie ich in meinem Buch „Die Zukunft des Krieges“ bereits schrieb: Der wahre Grund, warum es Kriege gibt, ist, daß Männer den Krieg lieben und Frauen den Krieger.
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M531b0b554fb.0.html?&tx_ttnews%5Bswords%5D=Martin%20van%20Creveld
28. Oktober 2011 um 23:40 |
Generell gibt es nichts Dümmeres auf diesem Planeten als die deutsche Linke:
„Deutsche Antifaschisten wollen polnische Neonazis stoppen“ http://nachrichten.t-online.de/deutsche-antifa-will-polnische-neonazis-stoppen/id_51016046/index
Ähhh…. Hä?!
2. November 2011 um 20:41 |
Der Feminismus, überhaupt dieser ganze postmoderne Krampf („Gender“ und all dieser unglaubliche Mist), ist nichts anderes als Emotionelle Pest, die wirklich jede lebendige Regung erstickt:
http://www.pi-news.net/2011/11/creveld-wegen-diesem-vortrag-links-entlassen/
3. November 2011 um 21:25 |
In einem Offenen Brief kritisiert Prof. Dr. Gerhard Amendt die Leitung der Universität Trier im Falle Martin van Creveld: Sie würde mit ihrem Verhalten Ideologien unterstützen und so die Freiheit der Wissenschaft opfern.
Klicke, um auf Amendt-OFFBRIEF-Cleverd-Copy.pdf zuzugreifen
6. November 2011 um 14:44 |
Akademische Feigheit
Von Thorsten Hinz
Zitat:
„Ausgerechnet bei diesem beinharten israelischen Patrioten latente Israelfeindschaft zu diagnostizieren zeigt in seltener Deutlichkeit, daß solche Vorwürfe in aller Regel sinnfrei sind und nur dem sozialen Totschlag dienen.
An den AStA-Wahlen in Trier haben sich keine zehn Prozent der Studenten beteiligt. Die Unterzeichner entstammen sämtlich dem linken Milieu. Betrachtet man dazu noch ihre Studienfächer (Politologie, Soziologie, Medienwissenschaft), dann ist klar, daß sich keine potentiellen Koryphäen und Leistungsträger zu Wort gemeldet haben, sondern bloß künftige Gleichstellungs-, Ausländer- und Schwulenreferenten, überflüssige Kostgänger des Steuerzahlers also.“
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57fb296cac9.0.html?PHPSESSID=768735c52287f63d12f163f562d25d89
24. November 2013 um 09:59 |
Mir wurd vorgeworfen, daß mein Haß auf die westlichen Demokratien „verdächtig“ wäre. Ich hasse dieses PACK tatsächlich: es sind die selbsen Leute, die den Ersten Weltkrieg zu verantworten haben, die Hitler an die Macht gebracht haben, die mit ihren Zugeständnisssen den Zweiten Weltkrieg zu verantworten haben. Heute wiederholt sich die Geschichte mit dem Iran – und wieder sind die Juden die Leidtragenden. Die liberalen westlichen Politiker waren und sind der Abschaum der Menschheit.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_66664042/-erster-wichtiger-schritt-durchbruch-bei-atomverhandlungen-mit-iran.html
24. November 2013 um 10:13 |
Weiß nicht – hört sich nicht die Meldung so an als würde der Iran folgen?
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_66664042/-erster-wichtiger-schritt-durchbruch-bei-atomverhandlungen-mit-iran.html
Andererseits: Die Wildwest-Politik eines Ronald Reagan nach dem Motto: Reden ist Silber, Schlagen ist Gold!
führt vielleicht doch schneller zum Erfolg …
wobei man selbstverständlich unter „Schlagen“ anstelle eines heißen Krieges gegen den Iran auch ein
scharfes Hochrüsten in Verbindung mit einem Hinunter-Manipulieren des Ölpreises verstehen könnte – dies hat bekanntlich damals auch gegenüber der erdöl-exportierenden Sowjetunion – und Ostblock insgesamt – ganz gut funktioniert.
24. November 2013 um 12:47 |
Die Westmächte werden es nie lernen mit dem Faschismus umzugehen. Sie sind dem Untergang geweiht.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_66665384/atom-deal-mit-iran-historischer-fehler-oder-wichtiger-schritt-.html
24. November 2013 um 18:45 |
GENAU VOM FOLGENDEN HABE ICH GESPROCHEN!!!
http://haolam.de/artikel_15584.html
26. November 2013 um 10:57 |
PN hat gesagt:
Ganz ähnlicher Artikel auch gestern in der Schwäbischen Zeitung.
Es heißt, Netanjahu ist über die „Entspannung“ überhaupt nicht erfreut:
Neueste Meldung von der Börse: Angesichts der „Entspannung“ zwischen dem Westen und dem Iran jubeln die Börsen und die Kurste steigen nach oben!
22. April 2014 um 12:15 |
Als Postskriptum dieser Artikelserie:
http://www.pi-news.net/2014/04/die-alliierten-sind-die-hauptschuldigen-am-ersten-und-zweiten-weltkrieg/
ES LEBE DAS HEILIGE DEUTSCHLAND!!!!
21. Mai 2017 um 11:15 |
Vergangenheit, die nicht vergehen will
von Martin van Creveld
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/vergangenheit-die-nicht-vergehen-will/
8. Dezember 2025 um 09:18 |
Vince Ebert über den ganz gewöhnlichen BRD-Faschismus des Kleinen Mannes:
„Seit 25 Jahren kämpfe ich auf der Bühne für mehr Rationalität und Pragmatismus. Gleichzeitig werden wir als Gesellschaft immer emotionaler, aggressiver, weniger rationaler. Das Gros der vernünftigen Menschen wird immer mehr zu Duckmäusern. Nicht die ideologisierten Ränder sind das Problem, sondern die vielen, vielen Menschen auf allen Ebenen, die sich anpassen.“
„Immer häufiger rufen Leute bei den Theatern an – von Zeitungsredakteuren bis zu normalen Leuten – und sagen: ‚Überlegen Sie sich, ob Sie diesen Vince Ebert noch auftreten lassen können …‘ Und dann werden diese Menschen ernst genommen! Noch ist es mir nicht passiert, aber es ist immer knapp vorm Canceln. Wie gesagt: Es liegt nicht an den Irren, die sich melden, die da anrufen. Aber an denen, die auf die reagieren: Aus politischer Korrektheit wird darüber diskutiert, ob man diesen Irren eine Bühne bieten kann.
Nehmen Sie nur diese Geschichte von den Familienunternehmern, die sagten, auch AfD-Leute zu kritischen Diskussionen einladen zu wollen, und die nun vor einem linken Mob einlenken!“
„Ich wollte immer das machen, was ich für witzig und gut gehalten habe“, so der Comedian: „Ich habe aber keine Lust, als Ikone oder Märtyrer der Bürgerlichen zu enden, nur weil sich die Mehrheit nicht traut, den Mund aufzumachen.“
Ebert weiter: „Ich habe die Nase voll, wenn mir der Hundertste nach der Show auf die Schulter klopft oder der nächste Manager sagt: ,Ich finde toll, was Sie sagen, aber ich in meiner Position, ich kann das nicht sagen.‘ Die schieben einen vor und lassen keinen Zweifel: Wenn es hart auf hart kommt, man angegriffen wird, dann lassen die einen über die Klinge springen und tun nichts. Nein: Wenn ihr das so schlimm findet, wie ihr das behauptet, dann steht euren Mann und eure Frau, aber schiebt nicht mich oder andere vor!“
Sie wollen nicht der Robin Hood der Feigen werden?
Vince Ebert: „Mir ist es immer wichtig, die Leute zum Selbstdenken und zum freiheitlichen Denken zu animieren. Wenn den Leuten dieses Land und diese Gesellschaft so am Herzen liegen, dann müssen sie es selbst machen, sich keinen Stellvertreter suchen.“
Also: Macht euren Scheiß alleine?
Vince Ebert: „Im Grunde ja: Wenn es wichtig ist, dann sucht euch nicht vier, fünf, denen ihr zujubelt, die ihr es machen lasst … Am Anfang fand ich es total schmeichelhaft, wenn die kamen, die Unternehmer, Manager und andere, und mir auf die Schulter klopften.“
Welches Gefühl haben Sie jetzt: Wut, Frust, Erleichterung?
Vince Ebert: „Die wirtschaftliche und die gesellschaftliche Stimmung in Deutschland sind am Ende. Die mentale Rezession ist in den letzten paar Monaten voll durchgeschlagen – auch durch politische Entscheidungen. Diese Duldungsstarre der Deutschen: Immer noch zu denken, das löst sich von selbst, dazu müssen wir selbst nichts tun. Das ist frustrierend. Ja, da ist auch Trauer.
Wenn das Pferd tot ist, muss man absteigen. Das ist Pragmatismus. Aus eigener Psychohygiene: Ich will nicht die nächsten fünf Jahre durch Talkshows gehen und immer dasselbe sagen. Ich habe zu dieser Situation alles gesagt.“
„Ich könnte dieses Vermarktungsmodell laufen lassen: regelmäßig zu Lanz gehen, die Theater sind voll … Aber mir macht es schlechte Stimmung“, klagt der Comedian.
„Die Leidensfähigkeit der Deutschen geht bis in den Abgrund. Da mag ich nicht mehr als Mahner dabei sein. Ich habe dazu alles gesagt. Ich sehe die Aufgabe als erledigt. Jetzt bin ich müde. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich verpisse. Aber: Macht euren Kram alleine. Kriegt es hin!“