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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 13. Der Christusmord nach Johannes / Die Weltgeschichte

19. Oktober 2022

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 13. Der Christusmord nach Johannes / Die Weltgeschichte

Peter und Wladimir

9. Oktober 2022

Rußland wurde zwischen 1917 und 1990 durch den von Lenin, Trotzki und Stalin eingeführten westlichen Pseudoliberalismus in Form der deutschen Sozialdemokratie, aus der später auch der Nationalsozialismus hervorging, fast vollständig zerstört. Nach dem Untergang der Sowjetunion folgte ein neuer Ansturm westlicher pseudoliberaler Verrücktheiten auf Rußland unter dem Deckmantel der „liberalen Demokratie“ bis etwa zum Jahr 2000. Seitdem versucht Rußland verzweifelt, wieder zu seinen Wurzeln als unabhängige einmalige Zivilisation zurückzufinden, wie es Solschenizyn, der kurz vor seinem Tod Putin seinen Segen gab, vorschwebte.

Da Rußland sich weigert sich mit all dem aktuellen „woken Liberalismus“ weiter zu „verwestlichen“, ist es nunmehr ständigen Angriffen westlicher Mächte ausgesetzt, die sich zynisch die Paranoia und die Rachegelüste der einst von den Russen unterdrückten Völker zunutze machen. Jede defensive Handlung Rußlands wird vom Westen als Ausbruch des roten oder schwarzen Faschismus verteufelt, je nachdem, wie es der westlichen Propaganda gerade ins Narrativ paßt.

Ja, ist denn nicht die Ukraine der Hort der Menschenrechte? Man kann hier nachlesen, daß in der Ukraine, mit kaum verhohlener westlicher Unterstützung, gegen „Verräter“ Todeslisten geführt werden und Todesschwadrone wüten. Die Ukraine ist ein faschistisches Höllenloch! Mittlerweile benutzt die ukrainische Junta sogar Selbstmordattentäter wie ISIS! Ja, hat denn nicht Putin völkerrechtswidrig die Ukraine angegriffen und damit den Frieden in Europa zerstört? Hinter dem, was uns die Medien und „Experten“ vorspiegeln, verbirgt sich die Emotionelle Pest in Gestalt des Pseudoliberalismus und sein Streben nach der Weltherrschaft. Gemäß ihrer subversiven kommunistischen Charakterstruktur gehen die Pseudoliberalen heimlich und im Stillen vor durch Einsatz ihres Intellekts, der, anders als beim Liberalen, nicht etwa der Abwehr, sondern ganz im Gegenteil der Durchsetzung ihrer mörderischen perversen sekundären Triebe dient. Dieser Intellekt, als für die Massen undurchschaubarer Ausdruck der sekundären Triebe, untergräbt wie ein Maulwurf systematisch die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens weltweit.

Entsprechend müssen wir sehen, was sich hinter dem „Offensichtlichen“ verbirgt. Konkret spreche ich von „verdeckter Aggression“. Man stelle sich das Szenario vor, bei dem ein Mann ins Gefängnis geworfen wird, weil er seine Frau so heftig geschlagen hat, daß er ihr die Wangenknochen gebrochen hat, so daß sie in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses eingeliefert werden mußte. Ein klassischer Fall eines gewalttätigen selbstherrlichen Tyrannen, dem Einhalt geboten werden muß. Aber was, wenn sich hinter dem, was man sieht, etwas ganz anderes, geradezu das Gegenteil verbirgt? Seine Frau hat ihn jahrelang heimlich provoziert, um dieses Ergebnis zu erreichen, das ihr von allen Seiten Zuspruch und Unterstützung, eine günstige Scheidung, lebenslangen Unterhalt, das Haus, das Sorgerecht für die Kinder und süße Rache beschert. Sie ist die Pest, während ihr Mann das eigentliche Opfer darstellt. Genau das spielte sich seit 2014 in der Ukraine im Verhältnis zu Rußland ab.

Hinzu kommen natürlich die geostrategischen Interessen des Schwarzen Faschismus in Gestalt der Chefs der amerikanischen Konzerne, denen die Medien und die Politiker in den USA gehören. Europa, insbesondere aber Deutschland, soll vom rohstoffreichen Rußland abgeschnitten werden (die 200 Millionen Dollar pro Schiffsladung verflüssigten Erdgases stecken die USA lieber in die eigene Tasche!) und natürlich soll die „neue Seidenstraße“, die China mit Deutschland verbinden soll, von vornherein gekappt werden. Ich kann nur immer wieder auf meine langen Ausführungen über Deutschland als Opfer der Emotionellen Pest verweisen.

Im Moment lebt der Westen in einer Phantasiewelt, in der man der eigenen cartoon-haften Propaganda glaubt (Putin wird bald von den Russen selbst gestürzt, Rußland verliert an Boden, Putin ist ein verrückter Irrer, schlimmer als Hitler etc.pp.), aber tatsächlich ist es Washington, das vor einem Scherbenhaufen steht, zutiefst verunsichert und verängstigt ist, weil im Weißen Haus ein VOLLIDIOT sitzt, die Spritpreise und die Inflation und die inneren Konflikte in Amerika außer Kontrolle geraten und seine Verbündeten in Europa im Winter schlichtweg kollabieren werden: Deutsche und auch britische Industrie praktisch ausgelöscht, tatsächlicher Hunger (bis zum Verhungern!) und Erfrieren, ein ganz Europa umfassender Stromausfall, usw. Das westliche Finanzsystem im freien Fall. Die Ukraine ist bereits seit Monaten für immer verloren, Hunderte von Milliarden wurden vergeblich ausgegeben, Hunderttausende (sic!) von ukrainischen jungen Männern sind vergeblich gestorben, eine ganze Generation ist sinnlos gefallen (auf einen Russen zehn Ukrainer!). Nichts von alledem erwartet Rußland.

Man vergesse nicht den Beginn des Krieges, als Rußland Kiew angriff. Die Ukraine schickte alle ihre Truppen Richtung Hauptstadt, um die Regierung zu retten, während dieser russische Angriff in Wirklichkeit nur vorgetäuscht war und Rußland in der Zwischenzeit den Osten ohne jede Anstrengung einnahm. Der Krieg war schon damals verloren, ungeachtet allen ukrainischen Heldentums danach. Der Westen als ganzes hat den Krieg bereits verloren. Deshalb all die Hysterie in Washington über ein nukleares Armageddon und all die Hysterie immer mehr Milliarden und Waffen in die Ukraine zu schicken – die in Schweizer Nummernkonten und auf dem Schwarzmarkt landen… Genau diese Finanzmittel und Waffen werden in den Händen von Terrororganisationen landen und Europa in ein blutiges Schlachtfeld à la ISIS verwandeln. Dank des lobotomierten Biden und der noch größeren Schwachköpfe, die an seinen Fäden ziehen, haben die USA den Dritten Weltkrieg bereits jetzt verloren. Die europäischen Verbündeten sind wandelnde Tote und China kontrolliert große Teile der amerikanischen Gesellschaft, angefangen bei Hollywood und der akademischen Welt. Die industrielle Basis Amerikas wurde nach China ausgelagert. Alle wichtigen seltenen Mineralien und technischen Komponenten, die für die Kriegsproduktion notwendig sind, werden in China abgebaut bzw. produziert, im KOMMUNISTISCHEN CHINA. In der Zwischenzeit wird der US-Dollar wertlos, weil die moderne Wirtschaftstheorie, die von einigen pseudoliberalen Ökonomen ausgeheckt wurde, die nie in der realen Welt gearbeitet haben, besagt, daß man so viel Geld drucken kann, wie man will – während Rußland den Goldstandard einführt. Die Vereinigten Staaten sind ein Kartenhaus, regiert von Biden und woken Generälen, die alle von Obama eingesetzt wurden!

Wie der Orgonom Dr. Peter Crist schon vor 20 Jahren sagte: Amerika befindet sich in einem Zustand gefährlicher bioenergetischer Überexpansion, wie im Drogenrausch, die es ahnungslos und wahnhaft macht. 9/11 war ein Weckruf, aber stattdessen wurde alles nur noch schlimmer. Ganze Armeen könnten über die Südgrenze in die USA einreisen, und die Bundesbehörden würden sie durchfüttern und in das Sozialversicherungssystem einfügen, solange sie nicht blauäugig und blond sind.

Ging es nicht darum, die Ukraine zu unterstützen, um Rußland zu schwächen? Das Ergebnis ist, daß die militärischen Lagerbestände der gesamten NATO einen kritischen Tiefstand erreicht haben, da alles in die Ukraine geschickt wurde. Die NATO steht praktisch nackt da und ist verwundbar wie nie zuvor! Deutschland hat gegenwärtig Munition für vielleicht ein, höchstens zwei Tage Krieg! Amerikas militärische Lage ist verzweifelt, da die Menge bestimmter Spezialmunition für die Artillerie, die in den USA in einem Jahr produziert wird, von den ukrainischen Streitkräften in zwei Wochen ohne Sinn und Verstand verfeuert wird! Wenn das so weitergeht, ist Amerika waffenlos, wehrlos, erledigt! Es dauert nämlich Monate, um von der Produktion in Friedenszeiten, die vernachlässigbar ist, zur Kriegsproduktion überzugehen. Naheliegenderweise braucht eine Armee in Friedenszeiten nämlich keine neue Munition bzw. nur minimale Mengen, weil alles auf Vorrat produziert wurde. Die USA haben einen Militärhaushalt von 700 Milliarden Dollar pro Jahr, aber in den letzten sieben Monaten wurden bereits 100 Milliarden für die Ukraine ausgegeben (fast alles in militärischer Ausrüstung, die amerikanischen Einheiten entwendet wurde). Währenddessen hat Rußland fast nichts verbraucht außer Schrottpanzer, die eh vor der Ausmusterung standen! Wenn jetzt China die USA angreifen würde, gäbe es kaum noch genug Munition, um lang genug zur notwenigen Mobilisierung des Landes durchzuhalten!

Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich haben ihre Streitkräfte auf vielleicht 20% der Fähigkeiten reduziert, die sie beim Ende des Kalten Krieges hatten. Es gibt keine Kriegsreserve. Hinzu kommt, daß Westeuropa keine Energie hat, die Fabriken geschlossen werden und Stromausfälle jede militärische Aktion unmöglich machen werden.

So, und jetzt lese man bitte die SCHWACHSINNIGE Propaganda in den westlichen Medien über den weisen Mann in Washington, die triumphierende Ukraine, das für immer ruinierte Rußland und den verzweifelten „Putler“!

Ist Peter ein nihilistischer Schwarzmaler? Keineswegs! Entweder überlebt Rußland oder die Menschheit ist dem Untergang geweiht, versklavt von den bösen Kräften, die heute die Ukraine kontrollieren. All der degenerierte DOR-Abfall, mit dem der Westen das Gefüge der menschlichen Gesellschaft bis hinab auf die grundlegendste biologische Ebene untergräbt – vom Transgenderismus bis zum Transhumanismus.

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 8. Der Kampf der Götter/ Im Reich der Dämonen

6. August 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 8. Der Kampf der Götter / Im Reich der Dämonen

Orgonomie und Metaphysik (Teil 59)

8. Mai 2022

Die Pupille und das gesamte Nerven- und Hormonsystem, das mit dem Lichteinfall zusammenhängt (man denke nur an die Lichttherapie bei Winterdepressionen), ist auf ständig wechselnde Lichtintensitäten durch Wolkenzug, Bewegung durch die Natur, etc. eingerichtet, während das heutige monotone künstliche Licht das Auge und damit das gesamte vegetative System sozusagen „hypnotisiert“. Folge ist eine Einschränkung der Pulsation – DOR. Es ist erschreckend, wenn man an die Kindergärten und Schulen denkt.

Man könnte einwenden, daß dies doch durch das Flimmern der Bildschirme und der Neonlampen (100x an und aus in der Sekunde) wettgemacht wird, ganz zu schweigen von der action auf den bunten Bildschirmen, doch entspricht das dem ORANUR, d.h. einer toxischen Übererregung der Lebensenergie, die sich sehr schnell erschöpft und in DOR übergeht.

Die Zweite Industrielle Revolution, die erst nach Reichs Tod so richtig angelaufen ist und inmitten der wir noch stecken, ist in erster Linie durch den Computer geprägt. Wie das den Menschen im orgonomischen Sinne biophysikalisch verändert hat, haben Leute wie Neil Postman aufgezeigt. Und jeder kann es direkt an den Kindern sehen, die den ganzen Tag vor irgendwelchen Bildschirmen hocken. Und schon zeichnet sich am Horizont in der Integration von Gentechnik, Neurochirurgie und Computertechnik die nächste Stufe der Entmenschung ab: die „Neurobionik“ mit Computern auf biologischen Trägern und menschlichem Bewußtsein auf Silikatbasis, „Künstliche Intelligenz“ („KI“). Bereits heute wird die virtuelle Welt in den Computern von „Künstlichem Leben“ („KL“) bevölkert, anhand dessen man z.B. die Evolution untersucht. Schon jetzt kann man vor einem ernsthaften Problem stehen, wenn man ein solches „künstliches Lebewesen“ von einem menschlichen Gegenüber am anderen Ende der Leitung unterscheiden soll. Man denke nur an Fernschachspieler.

Allein schon beim alltäglichen Umgang mit dem Fernseher gleiten wir unmerklich in eine von der Wirklichkeit ununterscheidbare Parallelrealität. Es gibt Millionen, die in der „Lindenstraße“ leben. Die „Lindenstraße“ und ähnliche Soap Operas bestimmen unser Leben vielleicht schon mehr, als alle wirklichen Straßen.

Die wenigsten wissen, daß der originale Ku-Klux-Klan eine verhältnismäßig unbedeutende Angelegenheit war, eine Fußnote der Nachwehen des amerikanischen Bürgerkrieges, sich nach Greueltaten schnell selbst auflöste und mit der Wiederherstellung der Vorherrschaft der Demokraten im Süden ganz verschwand. Heute würden nur Fachhistoriker mit dem Begriff „Ku-Klux-Klan“ etwas anfangen können, wäre nicht Hollywood auf den Plan getreten. In dem Spielfilm Birth of a Nation von 1915 werden die Klansmitglieder als heroische Freiheitskämpfer dargestellt. Wie aus dem Nichts bildeten sich in der Folgezeit landesweit KKK-Gruppen mit einer vollkommen künstlichen Identität, künstlichen Traditionen und künstlichen Ritualen. Eine Massenpsychose, die an den nicht weniger künstlichen Nationalsozialismus gemahnt und sich im übrigen fast parallel zu ihm entwickelt hat.

Oder man nehme Kubricks Film Clockwork Orange, der Arthur Bremer 1972 zu seinem Attentat auf den unabhängigen US-Präsidentschaftskandidaten George Wallace inspirierte. Dieser Fall war wiederum die Inspiration für Scorseses Film Taxi Driver (1976), – der wiederum John Hinckley 1981 zu seinem Attentat auf Ronald Reagan animierte. Es haben nur ein oder zwei Zentimeter gefehlt – und wir würden heute auf einem anderen Planeten leben. Im übrigen hat Clockwork Orange auf die durch und durch unauthentische „Jugendkultur“ ganz ähnlich gewirkt, wie zuvor Birth of a Nation auf frustrierte Kleinbürger in den USA.

Fernsehen ist nicht nur das Betrachten von Bildern. Es verändert uns biophysisch, so wie uns z.B. Meditation verändern würde. Dies kommt durch den „Tunnelblick“ zustande: genau umgekehrt wie im richtigen Leben befindet sich das Bewegte im Zentrum unseres Gesichtsfeldes, während der äußere Bereich ruhig bleibt. Dies macht, entsprechend den indischen und tibetischen Meditationsbildern, den Mandalas, aus dem Fernseher ein visuelles Hilfsmittel, das einen veränderten, meditativen Bewußtseinszustand hervorruft, durch den wir willenlos in eine andere Welt hinübergleiten.

Vielleicht sollte man Filme ähnlich einschätzen wie „bewußtseinserweiternde“ Drogen!

Primitive, die man das erste Mal ins Kino bringt, denken, sie hätten einen Traum und bekommen es mit der Angst, ihr Geist könnte sich in dieser übernatürlichen Vision verlieren. Nietzsche nahm an, daß die Vorstellung von einem Leben nach dem Tode aus dem „Leben nach dem Einschlafen“, den Träumen, erwachsen ist (Menschliches, Allzumenschliches, A 5). Wir mögen mehr wissen als die Primitiven, wir bleiben trotzdem dieselben Menschentiere, die offenen Mundes vor einer überweltlichen Vision stehen: die Religion wird buchstäblich elektronisch. Nach der Emanzipation von den alten überweltlichen Mächten, die nur unsere eigenen Projektionen waren, stehen wir nun wieder vor dem gleichen Problem und da der Bildschirm handgreifliche Realität ist, wird dieses Mal materialistische Aufklärung nichts bewirken können. Das, was wir aus der Religion kannten, kommt uns nun aus der technischen Welt entgegen: unsere eigenen, von uns geschaffenen geistigen und materiellen Werkzeuge schwingen sich als Ikonen zum Herren über uns auf. Die Medien bestimmen die Wirklichkeit, wie es vorher nur die Religion tat.

In der Fernsehgesellschaft sind wir exakt wie in der Religion zu bloßen Zuschauern regrediert. Dabei ist das „Jenseits“ Produkt des proportionalen Verhältnisses zwischen Information und Aktionsmöglichkeit: im „Diesseits“ bedeutet dies Ohnmacht und Ergebung! Aufklärung, z.B. über das Kriegsgeschehen im ehemaligen Jugoslawien, im Kongo, im Irak, in Afghanistan und in Libyen, macht so die Menschen nur noch passiver und schicksalsergebener. Im MTV wurde ein Cartoon gezeigt, das alles zusammenfaßt, was ich hier sagen will: man sieht einen Fernseher, der zum Zuschauer sagt: Justify your existence! Diese Rückwirkung des abhängigen Überbaus auf die materielle Basis ist eine auf den Kopf gestellte Welt. Es läuft alles darauf hinaus, daß die funktionelle Rangordnung nicht durcheinandergebracht werden darf: Herr muß Herr bleiben und das Werkzeug (der Fernseher) muß Sklave bleiben, der seine Existenz vor der Herrschaft zu rechtfertigen hat. Dieser unerbittliche Wille zur Macht ist das einzige, was die Menschheit noch retten kann. Und ausgerechnet ihn bekämpfen die progressiven, die guten, die toleranten, die gläubigen Menschen…

Nicht nur das „Über Ich“, selbst das triebhafte „Es“, unsere Sexualität, wird vom Computer aufgesogen und durch neues ersetzt werden. In wenigen Jahren wird es eine ganz neue Art von Filmen geben, in denen sich der Zuschauer in einer von der Wirklichkeit ununterscheidbaren dreidimensionalen Realität wiederfindet, solange er selber passiv bleibt – und selbst diese Hürde wird sich schließlich überspringen lassen. Wie vorher bei den Videos wird auch hier wieder die Pornographie der Vorreiter sein, um die neue Technologie an den Mann zu bringen. Schon vor Jahren schwärmte der inzwischen verstorbene Timothy Leary vom „elektronischen Kopulieren“ als nächste evolutionäre Stufe des Menschen. In den USA gab es in den 90ern die Illustrierte Future Sex, die sich mit „Cybersex“ beschäftigt und von den Anzeigen aus diesem Bereich leben konnte. Sie handelte von der Verknüpfung von Sex und neuen Technologien (interaktive Porno-PC-Spiele mit dem „Joystick“, „Telefonsex“ via Modem, sowie „richtiger“ Sex im Cyberspace mit sensorischen Anzügen). Man prognostiziert bereits Ehen im Cyberspace, wo sich die Partner nie in Fleisch und Blut begegnen, sondern nur „im Computer“ koitieren. Verbunden mit den neuen Reproduktionstechnologien könnten sie sogar Kinder zeugen, die sie dann, nachdem sie in computergesteuerten künstlichen Uteri ausgebrütet wurden, via Cyberspace betreuen. Irgendwann wird dann der Mensch aus Fleisch und Blut zu einem vollends überflüssigen, nur noch störenden „Computervirus“ werden.

Und dann natürlich das leidige Thema der Ego-Shooter: Solange wir keine entsprechenden organischen Gehirnschäden haben, ist es uns so gut wie unmöglich Menschen umzubringen. Was normalerweise mehr als zu begrüßen ist, kann im Krieg für die gleiche Gesellschaft, die dieser Tötungshemmung ihre Existenz verdankt, absolut fatale Folgen haben. Soldaten, die nicht richtig trainiert sind, gefährden sich selbst und andere. Ihnen muß das Menschsein abkonditioniert werden. Auf Zielscheiben schießen, bringt gar nichts. Auf Plastikmänneken schießen, schon mehr. Doch die US-Armee hat den ultimativen Weg gefunden, um ihre Soldaten in Tötungsmaschinen zu verwandeln: Ego-Shooter.

Dank der Unterhaltungsindustrie werden unsere Straßen zunehmend von derartigen Zombies bevölkert. Das bedeutet natürlich nicht, daß überall potentielle Massenmörder rumlaufen, die nur darauf warten wild um sich zu schießen. Nein, wir sind massenhaft von Menschen umgeben, denen jede Empathie systematisch abtrainiert wurde. Man schaue sich die Zeichentrickfilme auf Comedy Central, MTV, etc. an, etwa Drawn Together oder Little Tree Friends:

Das schauen sich deine Kinder Tag für Tag an!

Die innere Dynamik der antiautoritären Gesellschaft (Teil 7)

30. März 2022

Eine antiautoritäre Erziehung erzeugt beim Kind starke Ängste und fixiert infantile Züge dauerhaft. Resultat dieser „Erziehung“ sind Egoismus, Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen und Haß auf die Eltern, weil diese nie wirkliche Eltern (indogermanisch für „wachsen machen“) waren und ihre Kinder emotional vernachlässigt haben. Der dergestalt herangezogene Homo novis ist in einem Zustand biopathischer Dauerexpansion fixiert (reaktive Parasympathikotonie). Er ist „in einem katatonischen Zustand der vermeintlich guten Laune, Lockerheit und Lässigkeit gefangen.“ Sein Gefühlsleben ist sozusagen „entzündet“, d.h. von Wut und einer ständigen Irritation gekennzeichnet und geht mit impulsivem Verhalten einher. In vieler Beziehung ähnelt er den Menschen im Subproletariat, die Reich bereits 1925 in Der triebhafte Charakter beschrieben hat. Beziehungen sind grundsätzlich oberflächlich, weil diese Menschen selbst nur an ihrer Oberfläche leben. Wenn man das ganze plastisch vor Augen gestellt haben will, schalte man den Fernseher an, um sich irgendein neueres Produkt aus Hollywood anzuschauen oder höre sich die „Musik“ im Radio an.

Diese Entwicklung hat Barbara Koopman bereits Anfang der 1970er Jahre beschrieben, als das alles gerade erst angefangen hatte. Ich kann auch aus der vorher unveröffentlichten jährlichen Rede Elsworth F. Bakers als Präsident des American College of Orgonomy von 1972 zitieren (The Journal of Orgonomy. Elsworth F. Baker Commemorative Issue, February 1986, S. 65-69). In der Rede geht es um die sich damals formierende antiautoritäre Gesellschaft, die sich mittlerweile (2022) fest etabliert hat und alle Facetten unseres Lebens bestimmt. Baker beschreibt das gesellschaftliche Chaos und die antiautoritäre Erziehung und frägt:

Was erreicht der liberal mit diesem ganzen Aufruhr? Indem er daran teilhat, bekommt er durch all die Aufregung und Aktivität das Gefühl lebendig zu sein, obwohl er innerlich tot ist. Er setzt andere in Bewegung, weil er sich selbst nicht bewegen kann. Ihre Destruktivität verschafft ihm ein Ventil für den unterdrückten Haß, den er in seinem Inneren hegt. Er, der sich für den Retter der Menschheit ausgibt, ist das perfekte Beispiel für die Emotionelle Pest. Jeder, der nicht mit ihm übereinstimmt, wird als vorurteilsbeladen, als Rassist, Reaktionär und als Schwein hingestellt.

Damals waren es die radikalen Studenten, „Weather Men“, etc., heute sind es „social justice warriors“, die die Linksliberalen begeistern. Und da die Linksliberalen die Medien und die Wissenschaft und damit die sogenannte „öffentliche Meinung“ dominieren oder besser gesagt kontrollieren, schließt sich auch der konservativste Politiker diesem enthemmten Wahnsinn an. Es muß stets alles in Bewegung sein, es darf beim vermeintlichen „Fort-Schritt“ kein Innehalten geben. Man denke nur an das „Projekt Europa“! Auf jede Verzögerung wird mit hysterischen Ausbrüchen reagiert, so als wäre der „Reformstau“ buchstäblich der Stau sexueller Energie, die die Leute in den Wahnsinn treibt. „Reform“ wohin man schaut, von der Schule bis zur Bauordnung. Alles ist ständig in hektischer Aufregung – nur daß sich tatsächlich nichts ändert, außer daß alles nur noch verfahrener wird.

Die Linksliberalen sitzen in den Redaktionen, Universitätsinstituten und nicht zuletzt an Lehrerpulten, sind selbst innerlich wie tot, goutieren sich aber an der Unordnung, der chaotischen Bewegung, die sie um sich herum anstacheln mit ihren unverantwortlichen „Theorien“ und ihren Propagandalügen.

Das deutsche Fernsehen ist symptomatisch, geht es doch untergründig immer darum, die Bevölkerung, insbesondere aber Jugendliche, zu sozialem Aktivismus zu animieren. Ganz gezielt werden Heranwachsende dazu animiert, irgendwas Politisches zu machen, egal was, solange es „progressiv“ ist. Sie entschließen sich dann meist für das Thema „Klimaänderung“.

Menschen sollen sich „engagieren“, d.h. nicht etwa ihr eigenes Leben auf die Reihe kriegen, sondern sich in das Leben anderer einmischen. Andere terrorisieren! Sie sollen „Sand im Getriebe“ sein! Oder mit anderen Worten: die rationalen, arbeitsdemokratischen Kernfunktionen sollen durch irrationale, ideologische Aktivitäten ersetzt werden, die aus der sekundären Charakterschicht stammen. Der pseudoliberale Modju, etwa unsere Innenministerin, sitzt dann zuhause und genießt, wie um ihn herum die Gesellschaft kollabiert. Jeder, der sich gegen diesen organisierten Wahnsinn stemmt, wird als „Nazi“ niedergeschrien.

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / Vorwort

7. Februar 2022
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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / Vorwort

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 42)

1. Mai 2021

Es zeichnet sich immer mehr ab, daß Libertäre einen fatalen Fehler begangen haben, als sie vorbehaltlos die freie Wirtschaft unterstützt und gegen den Staat verteidigt haben, inklusive der Großbanken und vor allem Unternehmungen wie Amazon oder Tesla. Es zeichnet sich nämlich immer mehr ab, daß diese Konzerne unsere Freiheiten noch mehr, auf perfidere und vor allem auf effektivere Weise einschränken, als es der Staat je getan hat. Als Beispiel nähme man nur die illegalen Zensurmaßnahmen in den sozialen Medien. Es ist ungeheuerlich, denn mit unseren Beiträgen generieren wir letztendlich genau jene Klickzahlen, die Werbekunden für diese Unternehmungen anlocken – und als dank werden wir wie Untertanen behandelt. Man denke auch auf die Beeinflussung unseres Konsumverhaltens und willkürliche Sanktionen, denen wir jederzeit ausgesetzt werden können, ohne rechtlichen Schutz. Bankkonten können im Rahmen der „Vertragsfreiheit“ gekündigt werden, das „Hausrecht“ kann zur Geltung gebracht werden, man kann bloßgestellt und praktisch für vogelfrei erklärt werden, etc.

Und das trifft ausschließlich Leute, die sich dem Globalisierungsprojekt, dem Gendermainstreaming, der systematischen Zerstörung des Christentums, etc. entgegenstellen, also „Rechten“. Und diese Handlungsweise kann man nur bedingt mit ökonomischen Interessen erklären, denn beispielsweise Hollywood und all das „Merchandising“ das damit verbunden ist, verliert sehenden Auges Jahr für Jahr Milliardenbeträge, weil man konsequent am Massengeschmack vorbeiproduziert und stattdessen mit stupider Konsequenz die Zielvorgaben der Political Correctness erfüllt. Statt um Profit geht es um Volkserziehung, selbst wenn das Volk mit den Füßen abstimmt und den Kinosälen fernbleibt.

Die Fehlkalkulation der Libertären beruht darauf, daß sie den zentralen, den alles entscheidenden Faktor übersehen haben, nämlich die soziopolitische Charakterologie. Erstens lag von Anfang an eine verborgene Harmonie zwischen den Kommunisten und anderen Kräften der extremen Linken und den Großkapitalisten vor, einfach weil beide vom gleichen Haß auf das Lebendige in Gestalt des Autonomen und „Kleinstrukturierten“ geprägt sind: den Selbständigen bis hin zu mittelständischen Unternehmen. Es ist die Harmonie zwischen den beiden Seiten der Emotionellen Pest, die formal Gegensätze sein müssen, aber in ihrem Lebenshaß Gemeinsamkeiten, eine gemeinsame Handlungsbasis finden. Zweitens gelangen im Gegensatz zu früher immer mehr Linksextreme in hohe und höchste Positionen innerhalb der Wirtschaft, einfach weil das digitale Zeitalter zu ihrer linken Charakterstruktur paßt. Das erkläre ich im folgenden Video:

https://youtu.be/KhMAZBpr7cc

Die Zukunft der Orgonomie in Deutschland

18. März 2021

Wenig begreift das Volk das Große, das ist: das Schaffende. Aber Sinne hat es für alle Rufführer und Schauspieler großer Sachen.

Um die Erfinder von neuen Werten dreht sich die Welt – unsichtbar dreht sie sich. Doch um die Schauspieler dreht sich das Volk und der Ruhm: so ist der Welt Lauf.

Nietzsche: Also sprach Zarathustra.
Von den Fliegen des Marktes

 

Die Zukunftschancen der Orgonomie werden durch drei Aussagen Reichs umrissen:

Eine sozialwissenschaftliche Anschauung von einigem Format kann nur dann durchdringen und soziale Praxis werden, wenn sie von den Menschenmassen bereits im Leben spontan erworben wurde. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 195)

Er sagt aber auch:

Man macht Geschichte nur, wenn man Prozesse und Probleme, die der Allgemeinheit verborgen sind, rechtzeitig sieht. (Menschen im Staat, Stroemfeld, S. 45)

Und:

Der Neue Führer führt vielleicht schon eine ganze Welt, ohne daß er selbst davon weiß oder ohne daß sich die Welt bewußt ist, von diesem Führer geführt zu werden. (…) Die Art, in der der Neue Führer lebt, seine Ideen, sein Verhalten und seine Ziele können schon weit in das öffentliche Bewußtsein gedrungen sein, ohne daß es auch nur jemand gemerkt hat. (Christusmord, Walter, S. 376f)

Die Orgonomie kann sich unmöglich ausbreiten, wenn sich nicht bereits in der Bevölkerung spontan lebenspositive, quasi „orgonomische“, Anschauungen immer weiter durchsetzen. Man denke beispielsweise an die „lebensreformerischen“ und „mentalhygienischen“ Motive, die am Ende des vorletzten und Anfang des letzten Jahrhunderts die Gesellschaft durchzogen: Freud und nach ihm Reich sind daraus hervorgegangen und getragen worden.

Leider war die Reaktion stärker, die Nazi-Bewegung. Heute haben wir eine ähnliche Situation angesichts all der Mystiker und „Esoteriker“, die der Orgonomie mit ihrer „Spiritualität“ das Wasser abgraben – manchmal im Namen „Wilhelm Reichs“!

Die Orgonomie wird nur überleben können, wenn sie der Gesellschaft voraus ist. Sie wird untergehen, wenn sie ständig die alten Kamellen wiederkaut, etwa über die „autoritäre Gesellschaft“. Es ist einfach nur zum Kotzen, wenn „Reichianer“ beispielsweise so argumentieren, als wären Lehrer Autoritäten, gegen die man rebellieren müsse.

Hier, frei nach dem Journal of Orgonomy von 1999 (Salvatore Iacobello: „The Prison of Permissiveness: Understanding Adolescent Misery Today“), 11 Punkte, die die heutige anti-autoritäre Gesellschaft kennzeichnen.

  1. Eine zunehmende Impulsivität, triebhaftes Verhalten. Das zeigt sich im Konsum, wo Leute sich für Dinge verschulden, die sie im nächsten Augenblick schon nicht mehr interessieren, und im persönlichen Umgang, wo es zu unvorhersehbaren Ausbrüchen kommt („Da habe ich ihm eine gescheuert!“). HEUTE GEHT ES NICHT MEHR UM DEN GEHEMMTEN CHARAKTER!
  2. Eine Zunahme der Augenpanzerung. Die Konsequenzen des eigenen Verhaltens werden buchstäblich „nicht mehr gesehen“. Es kommt zu einer erstickenden (Pseudo-) Intellektualisierung, bei der alles buchstäblich „wegerklärt“ wird. Man denke etwa an die sinnleere Verbaldiarrhöe mit der man eingedeckt wird, wenn man die schleichende Islamisierung Deutschlands diskutieren will. ES GEHT HEUTZUTAGE NICHT PRIMÄR UM MUSKELPANZERUNG!
  3. Mit dem Zusammenbruch der autoritären Gesellschaftsordnung wächst im Individuum und in der Gesellschaft generell der Angstpegel. ES GEHT NICHT UM EINE ZERSTÖRUNG „GEPANZERTER“ STRUKTUREN!
  4. Trivialkultur und Sentimentalität ersetzen zunehmend emotionale Intensität und Nähe. Man denke nur mal daran, wie Millionen am Schicksal irgendwelcher Promis „anteilnehmen“ – Leute, denen die Krebserkrankung des Nachbarn am Arsch vorbeigeht. DAS LÄCHERLICHMACHEN DER HOCHKULTUR FÜHRT VOM KERN WEG!
  5. Ein zunehmendes Anspruchsdenken hinsichtlich dessen, was einem „die Gesellschaft“ schuldig ist. EINE „MOBILISIERUNG“ DER MASSEN, DIE FÜR IHRE „RECHTE“ KÄMPFEN SOLLEN, FÜHRT VON DER ARBEITSDEMOKRATIE WEG!
  6. Der Zeitgeist ist von reaktiver Expansion geprägt, die ich in Zukunftskinder diskutiert habe. „ENERGETISCHE EXPANSION“ UM JEDEN PREIS IST NICHT LEBENSPOSITIV!
  7. Die Grenze zwischen dem persönlichen- und dem öffentlichen Leben verschmieren. Persönliche Konflikte, die man normalerweise mit sich selbst und der engeren Umgebung ausmacht, werden in die Öffentlichkeit getragen. Beispielsweise Gerichtsprozesse angestrengt, am Arbeitsplatz gemoppt, vollkommen unbeteiligte involviert, etc. DASS DAS PERSÖNLICHE GLEICHZEITIG AUCH IMMER „POLITISCH“ SEI, IST EIN ZERSTÖRERISCHER SLOGAN!
  8. Natürliche expansive Funktionen gehen zurück. Beispielsweise wird der persönliche Austausch durch die unpersönliche virtuelle Welt ersetzt, wo „Avatare“ miteinander kommunizieren. SICH DER „GEPANZERTEN GESELLSCHAFT“ ZU ENTZIEHEN, ETWA DURCH EIN PROVOZIERENDES ÄUSSERES, ZERSTÖRT DAS EMOTIONALE LEBEN!
  9. Die alten Werte, wie Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, werden durch ihr Gegenteil ersetzt: die wetterwendische Anpassung an das, was grade en vogue ist. „LIBERAL“ ZU SEIN FÜHRT VOM KERN WEG!
  10. Die sekundäre Schicht wird ausgelebt und die natürliche Abneigung gegen „das Böse“ und „das Abscheuliche“ ausgetrieben. Man betrachte nur einmal die Jugendkultur. DAS AUFBEGEHREN GEGEN DIE „HEILE WELT“ DER SPIESSER FÜHRT VOM KERN WEG!
  11. Die Grenzen zwischen der zärtlichen Genitalität und der sadomasochistischen Prägenitalität lösen sich auf in einer Gesellschaft, die durch Pornographie und Political Correctness geprägt ist. DIE BEFREIUNG „DER“ SEXUALITÄT FÜHRT VON DER GENITALITÄT WEG!

Als weiteren Punkt würde ich die zunehmende Infantilisierung anführen. Die Jugendphase, wenn nicht sogar die der Kindheit, wird immer weiter ausgedehnt. „Echte“ Männer und Frauen werden immer rarer. Milchbubis wie Matt Damon oder Leonardo DiCaprio in Heldenrollen wären früher in Hollywood undenkbar gewesen. DER JUGENDKULT IST NICHT MEHR LEBENSPOSITIV, SONDERN LEBENSNEGATIV.

Man führe sich auch vor Augen, daß zur Zeit des Ersten Weltkriegs sich die Leute bei Filmen von Charlie Chaplin vor Lachen auf dem Boden gewälzt haben, während wir heutigen über seine Filme kaum noch lächeln können. Wir lachen hysterisch über Mister Bean. Der Unterschied liegt darin, daß Chaplin einen Erwachsenen verkörpert hat, der sich selbst todernst nahm, während Rowan Atkinson einen 12jährigen im Körper eines vertrottelten 30jährigen spielt. Verglichen mit den Menschen des 19. Jahrhunderts sind wir „nicht satisfaktionsfähige“ Witzfiguren!

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 31)

9. März 2021

Ich habe soeben beim Spazierengehen einen Gesprächsfetzen aufgeschnappt. Einer dieser persönlichkeitsgestörten „Aufklärer“ sprach auf sein geduldig zuhörendes Opfer ein: „…der Markt regelt alles – der Markt regelt gar nichts! Der Markt, das sind die Menschen und die Menschen sind…“. Klingt gut, quasi orgonomisch, denn letztendlich zielt hier alles auf die Charakterstruktur der Menschen ab.

Es könnte aber kaum eine größere Lüge geben, denn der Markt ist eine vom Menschen unabhängige Macht wie die Natur. Beide zwingen dich dazu funktionell zu agieren, d.h. entgegen deinem neurotischen Charakter. Wenn du den Winter in Alaska überleben willst, mußt du dich zusammenreißen. Für irgendwelche Irrationalismen ist keinerlei Platz. Die Natur ZWINGT dich funktionell, d.h. naturgemäß zu agieren. Und genauso ist es in einer funktionierenden Marktwirtschaft. Als Ladenbesitzer kannst du es dir schlichtweg nicht leisten, Leute aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Ethnie oder ihrer politischen Einstellung zu diskriminieren. Du MUSST deinen Charakterpanzer neutralisieren, wenn du überleben willst.

Das ist letztendlich das Erfolgsgeheimnis des Kapitalismus: der Markt bestraft letztendlich die Neurose. Und die, die mit neunmalklugen „kritischen“ Aussagen, wie der oben zitierten, oberflächlich betrachtet den neurotischen Charakter angreifen („die Menschen sind…“), verteidigen ihn in Wirklichkeit, weil sie den Markt ausschalten wollen. Das zitierte persönlichkeitsgestörte Ars..l…, propagiert den Sozialismus, weil es seine Charakterneurose schützen will! Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn es ein „Reichianer“ war.

Solche Leute schneiden gegenwärtig den Ast ab, auf dem sie sitzen, indem sie, etwa in Hollywood, den Leuten politisch korrekte Filme und ähnliches aufzwingen, die diese gar nicht sehen wollen. Oder man denke an Aushänge an Geschäften und Restaurants, daß hier AfD-Anhänger nicht bedient werden. Der Markt wird diesen Irrationalismus hinwegfegen!

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 12)

27. November 2020

Vermeintlich „rechten“ Orgonomen und Studenten der Orgonomie wird oft vorgehalten, sie würden Reich verraten, wenn sie wahllos Menschen als „rote Faschisten“ titulieren, nur weil diese Marxisten seien. Dazu ist zweierlei zu sagen.

Zunächst einmal hat Reich den Begriff „rote Faschisten“ nicht nur auf Stalinisten beschränkt, obwohl diese der unmittelbare Anlaß zu dieser Begriffsbildung waren. Schließlich war auch beispielsweise die englische Labour Party für Reich „rot-faschistisch“ (vgl. Zeugnisse einer Freundschaft).

Und zweitens: die heutigen Marxisten sind faktisch durchweg „Stalinisten“, die Marx und jedweden progressiven Ansatz verraten haben! Fällt denn niemandem auf, daß der gewöhnliche Marxist heutzutage in seinen alltäglichen Meinungen hundertprozentig auf Linie der Großkapitalisten bzw. von deren Sprachorganen ist: Bertelsmann-Stiftung, CNN, Hollywood, Sony etc. Wer finanziert denn beispielsweise „Black Lives Matter“?! Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden! Beispielsweise hat Wall Street die Wahlkämpfe von Killary und Uncle Joe finanziert.

Auch geschichtlich: all die Sympathisanten der „Nationalen Befreiungsbewegungen“ (sic!), von „Che“, der RAF, all die Mao-Jünger und nicht zuletzt der SDS und all die Bloch-Jünger, später die K-Gruppen – all das Gesocks, das in die Grünen eingegangen ist: durchweg explizit Stalinisten. Die „Autonomen“ und vermeintlichen „Anarchos“ – identisch mit den chinesischen Roten Garden: man kann gar nicht Stalinistischer sein!

Ich bin alt genug, um mich noch lebhaft an die unfaßbare Hetze der Illustrierten Stern gegen Solschenizyn zu erinnern. Oder daran, daß das angedachte Bündnis der SPD mit der blutroten Die Linke ungebrochen zurückgeht auf die Zusammenarbeit der SPD mit der SED: „Gemeinsame Wertekommission“ (sic!).

Und schließlich auch ganz aktuell und praktisch: Gesinnungsjustiz, politische Korrektheit, Meinungsverbote, ständig wird ganz offen vom GULAG geträumt… Äh, HALLO!!