Die Atemsperre (Teil 2)

Arthur Craig vom Barrow Neurological Institute at St. Joseph’s Hospital and Medical Center in Phoenix, Arizona hat aufzeigen können, daß verlangsamtes Atmen Schmerzempfindungen reduziert.

Seine Studie wurde mit zwei Gruppen von Frauen im Alter von 45 bis 65 durchgeführt, wobei eine der beiden unter Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) litt. Während des Versuchs wurden den Teilnehmern schmerzhafte Hitzeimpulse auf ihren Handflächen verabreicht. Währenddessen atmeten sie zeitweise normal, zeitweise um die Hälfte verlangsamt. Craig stellte fest, daß durch das langsamere Atmen Schmerzintensität und Unannehmlichkeit deutlich abnahmen. Bei Fibromalgie-Patienten trat dieser Effekt jedoch nur auf, wenn sie eine gute Grundstimmung zeigten, was bei dieser häufig unter Depressionen leidenden Patientengruppe eher untypisch ist.

Man könnte spekulieren, daß diese Schmerzpatienten dermaßen angespannt sind, daß sie bei bewußterem und tieferen Atmen in der Einatmungsphase verharren, während die anderen Teilnehmer der Studie (und auch jene Fibromalgie-Patienten, die noch nicht von den Dauerschmerzen ständig angespannt sind) sich eher auf das Ausatmen konzentrieren und nach dem Ausatmen eine kleine Pause einlegen. Auf diese Weise kommt es zu einer vagotonen Entspannung des Körpers, die der Kontraktion (den Schmerzen) entgegenwirkt.

Auf jeden Fall sind Craigs Forschungen ein weiterer Beleg dafür, wie durch denkbar simple Interventionen teilweise große Effekte erzielt werden können. Ich habe das bereits in Funktionelle Medizin und Die Panzersegmente (Teil 4): Der Brust- und Zwerchfellpanzer aufgezeigt. Zwar werden wir, um beim obigen Beispiel zu bleiben, immer auf chemische Schmerzmittel angewiesen sein, aber ihr Anteil wird im Vergleich zu heute sehr klein sein, wenn die Menschen, die biophysikalischen Grundlagen ihrer Leiden erkannt haben. Die Pharmaindustrie lebt von der Hilflosigkeit und Uninformiertheit der Massen.

Damit will ich aber auf keinen Fall irgendwelchen „Atemtechniken“ oder „kontrollierter Atmung“ das Wort reden!

In seinem Aufsatz „The Significance and Treatment of Anxiety in Orgone Therapy“ führt der Psychiater und Medizinische Orgonom Vittorio Nicola (Hamburg) aus:

Ein gepanzerter Organismus wehrt sich gegen Angst in einer Art und Weise, die von seiner Charakterstruktur und dem Muster seiner muskulären Panzerung bestimmt wird. Diese Abwehrreaktionen erweisen sich manchmal als unzureichend und das Individuum durchleidet unangenehme Angstgefühle und deren physische Begleiterscheinungen, als da sind motorische Unruhe, gastrointestinale Sensationen, Beklemmung in der Brust, ein trockener Mund, etc. Wenn die Symptome schwerwiegend genug sind, wird manchmal psychiatrische Hilfe in Anspruch genommen. (Journal of Orgonomy, Vol. 28, No. 2, 1994)

Dr. Nicola fährt fort:

Im Gegensatz zu anderen Behandlungsformen versucht die medizinische Orgontherapie nicht mit Hilfe von Medikamenten, durch das Analysieren ihrer Ursprünge oder durch „Stärkung des Ichs“ die Angst zu beseitigen. Vielmehr ermöglicht der Orgonom während der Sitzung Ausdruck und Entladung der nach außen drängenden Emotionen, ob sie nun bewußt sind oder nicht. Der Orgonom ermutigt den Patienten die Angst zu ertragen, die unvermeidlich mit der Auflösung jeder Schicht von muskulärer oder charakterologischer Panzerung zutage treten wird. (…) Der Erfolg der Therapie hängt vom Ausgang des ständigen Kampfes zwischen dem Hang des Patienten ab, sein neurotisches Gleichgewicht (Panzerung) wiederherzustellen und der Stärke seines Wunsches zu gesunden.

Es dreht sich demnach alles um die Fähigkeit des Patienten Angst zu ertragen und die richtige Einschätzung des Therapeuten, wie weit er dabei den Patienten drängen kann. Zentral ist dabei eine tiefe „hemmungslose“ Atmung. Zunächst führt sie zu Schwindelgefühlen, Kribbeln in den Extremitäten und anderen Symptomen des „Hyperventilierens“. Wenn die Panzerung sich jedoch auflöst, verschwinden diese unangenehmen Empfindungen nach und nach, bis der Orgontherapie-Patient so viel Atmen kann wie er will – ihm wird nie wieder schwindelig, etc.

In unserer gepanzerten (d.h. zutiefst „reaktionären“) Gesellschaft geht alles darum, die Konflikte, die freie Bewegung, unter Kontrolle zu halten. Die Psychiatrie spielt dabei eine integrale Rolle: Emotionen, insbesondere Angst, werden psychopharmakologisch und psychotherapeutisch kupiert. Alles soll seinen geordneten Gang gehen, auch wenn die Menschen sich dabei in kontaktlose Zombies verwandeln, die kaum atmen. Unbewußte Rebellion wird zum Schweigen gebracht.

Alicia Meuret (Southern Methodist University, Dallas) et al. haben eine neue Behandlungsmethode gegen die Beklemmungen von Panikattacken entwickelt: die Patienten werden dazu gebracht weniger zu atmen!

Die neue Methode nennt sich Capnometry-assisted Respiratory Training (CART).

Menschen in Panik wird, so Meuret, oft gesagt, sich zu beruhigen und „tief durchzuatmen“. Aber für jemanden, der während einer Panikattacke hyperventiliert sei tiefes Atmen eine schlechte Idee, weil es zum Hyperventilieren kommt, wenn die Leute zu schnell und zu tief atmen, so daß sie eine ungewöhnlich hohe Menge an Kohlendioxyd ausstoßen, was wiederum zu Symptomen wie Schwindel und Benommenheit führt. Diese Symptome bringen Leute dazu, daß sie sich fühlen, als würden sie ersticken, woraufhin sie schneller und tiefer atmen und damit das Problem weiter verschärft wird.

Die „CART-Therapie“ lehrt die Patienten mittels Biofeedback flacher zu atmen. Dazu wird ein „Kapnometer“ zur Anwendung gebracht. Ein Gerät, das den Kohlendioxidgehalt der Ausatemluft mißt.

Die östlichen Entspannungstechniken wollen das Vegetativum ins Joch legen (Sanskrit „yoga“), während die Orgontherapie das Vegetativum vom Joch befreien will. Dies wird besonders daran evident, daß die Yoga-Schulen zur sexuellen Beruhigung führen wollen, wozu sie das langsame und kontrollierte Ausatmen lehren, während die Orgontherapie den Patienten ganz im Gegenteil zur ungehemmten Ausatmung führen will (Morton Herskowitz: „Human Armoring: An Introduction to Psychiatric Orgone Therapy“, Annals of the Institute of Orgonomic Science, Vol. 4, September 1987, S. 80).

Oberflächlich mag die Yoga-Atmung beruhigend wirken und sogar gegen die Biopathie des westlichen Menschen hilfreich sein, da die Bremsung der Einatmung für die westliche „Managerkrankheit“ verantwortlich ist (hoher Blutdruck, Nervosität, Herzerkrankungen, etc.). Aber das Festhalten der Ausatmungshaltung (das schon automatisch kommt, wenn man sein Bewußtsein unnatürlicherweise auf seine Atmung konzentriert, wie es die Haupttechnik jeder Meditation ist), führt langfristig zu einer generellen Senkung der zentralen Energieproduktion und einem allgemeinen depressiven Zustand, der euphemistisch als „Tiefenentspannung“ bezeichnet wird, von Reich aber als Phlegma des östlichen Menschen gebrandmarkt wurde (Charles Konia: „Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy, Vol. 21, May 1987, S. 99f).

Diese Atemtechniken lassen den energetischen Kern der allgemeinen Sympathikotonie unberührt, so daß sie ständig praktiziert werden müssen, damit man nicht in den alten Zustand abgleitet, während die Etablierung der vollständigen Pulsationsfähigkeit das Problem der fehlgesteuerten sympathikotonen Erregung ein für allemal löst (Konia: „Reich’s Priority in Elucidating the Biophysical Basis of Somatic Diseases“, Journal of Orgonomy, Vol. 10, May 1976, S. 140f).

Charles Konia schreibt über die östlichen Atemtechniken:

Unterm Strich wird so ein verhältnismäßig expansiver Zustand hervorgerufen, indem alle innerlich erzeugten bioenergetischen Impulse abgetötet werden. Auf diese Weise (…) soll das jeweilige Individuum in die Lage versetzt werden, in besserer Übereinstimmung mit seinen emotionalen Problemen zu leben. Da die zu Grunde liegende in der Panzerung gebundene Energie nicht entladen, sondern nur reduziert wird, ist es keine Überraschung, daß die Symptome des Patienten wieder auftauchen, sobald er aufhört, diese Atemübungen zu praktizieren. Das ist genau der gegenteilige Effekt zu dem, wonach die orgontherapeutische Mobilisierung strebt. Sie will das emotionale Gleichgewicht zerstören, das von der Panzerung hergestellt wurde, und häufig den Patienten in größeren, nicht geringeren Kontakt mit seiner Angst bringen. Die Fähigkeit des Patienten, ein größeres Ausmaß von Angst auf eine gesetzmäßige, allmähliche Weise zu ertragen, ist das wichtigste therapeutische Verfahren, das dem medizinischen Orgonomen zur Verfügung steht. (Konia: „Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy, Vol. 21, May 1987, S. 103)

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10 Antworten to “Die Atemsperre (Teil 2)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Als erste Hilfe ist diese Methode CART nicht schlecht, weil wir keine Orgonomen zur Verfügung haben und flacher atmen besser ist, als Medikamente zu schlucken. Es ist nunmal die GEGENWAHRHEIT, dass es ohne ausreichende orgonomische Versorgung ein Wahnsinn wäre, Leute in Panik aufzupuschen und sie sich selbst zu überlassen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Charakteristischerweise heilt CART die Störung nicht, sondern läßt, ähnlich wie entsprechende Methoden, etwa Yoga, Meditation, diese Symptome nur so lange verschwinden, wie die Methode regelmäßig angewendet wird. Der kontrollierte Ausdruck der Angst und die Beseitigung entsprechender Muskelpanzerung läßt die Symptomatik hingegen ganz und für immer verschwinden. siehe Richard Schwartzman: „Panic Attack Treated With Brief Medical Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy 28(1), Spring/Summer 1994, pp. 44-47.

      Natürlich sind Deine Argumente von wegen Gegenwahrheit stimmig, aber ausgerechnet flache Atmung einzustudieren…

  2. Klaus Says:

    Solange keine physiologische Grundlagenforschung zum Orgon an den Unis stattfindet, ist die Lage nun mal, wie von Robert dargestellt. Auch die Medis wirken ja meist mehr oder weniger ‚anti-lebendig‘ und entsprechend angstvermindernd. (Krankenpfleger der Psychiatrie Med. Hochschulen erinnern sich an Zeiten, in denen sich besonders viele Patienten wie Automaten bewegten. Heute versucht man eine Art Spagat mittels Dosierung.) Sogar von Metylphenidat, dem Wirkstoff u. a. von Ritalin, wird manchmal Ähnliches behauptet.
    Nette unsystematische Körperübungen (Sport, Chigong, …) sollen dann wieder ein bisschen Schwung in die Sache bringen.

  3. Das Elend der gegenwärtigen Psychiatrie « Nachrichtenbrief Says:

    […] für die auftretenden emotionalen Symptome, nämlich die Panzerung, wird nicht berührt – oder, wie vor kurzem am gleichen Beispiel dargelegt, sogar weiter […]

  4. Klaus Says:

    Das beschriebene Elend lässt sich durch meine jüngsten Erfahrungen mit einer Tante von mir als einer gerontopsychiatrischen Patientin illustrieren:
    Sie entwickelte sich im Laufe der letzten Jahre zwar klar hin zu Demenz (78 Jahre). Seit Jahrzehnten geht dem schon eine extrem neurotische Bindung an ihren 50-jährigen alleinstehenden Sohn voraus: Sie meint, er könne nicht ohne sie leben; sie müsse für ihn kochen usw.; inzwischen ist sie DESWEGEN zu ihm gezogen. Doch bei all dem war sie zu Hause immerhin in der Lage, sich über Bewegung (Herumlaufen draußen) und ihren Hund zu freuen. Dann – anlässlich einer Hautkrankheit, die nur eines von vielen eher ‚äußerlichen‘ Symptömchen war – kam sie in ein Krankenhaus, ‚brachte dort die ganze Station durcheinander‘, so dass sie in die Wahrendorffschen Kliniken bei Hannover (Psychiatrie, privat) eingeliefert wurde. In dieser Klinik wurde sie binnen Kürze – grob gesagt – zu einem Wrack so, dass es mich schockierte: Auf einmal zitterte und sabberte sie und stand sie offenbar unter dem Einfluss starker Medikamente. Und seitdem ist ihr ihr meiner Meinung nach bis dahin noch größtes Potential verloren gegangen, nämlich, dass sie lange und schnell laufen konnte. Diese Fähigkeit machte sie ja für die Pfleger der Station gerade anstrengend, und sie wurde ihr als erstes genommen. Die Folge ist nun zu sehen: Ich sehe bei ihr keine Lebenslust mehr, dementsprechend trinkt sie nicht und isst sie kaum, bewegt sich nicht, zittert, extremer Speichelfluss (wie ich hörte, als Nebenwirkung best. Psychopharmaka bekannt; und ich hoffte, sie bekomme nun weniger). Das ist so geblieben, obwohl sie inzwischen zum Glück die Wahrendorffschen wieder verlassen hat und sich in einer Tagespflege befindet. Jedenfalls: deutliche Wechselwirkung: Symptombehandlung mittels kontraktionsfördernder Maßnahmen (v. a. Medikation) – Verringerung der Lebenslust – dadurch zwar pflegeleichter, aber zugleich Eintreten oder Zunahme gerade von Symptomen, die wiederum zu mehr Medikation führen; erstmals wirkt sie willenlos. Mag sein, dass das angesichts der ‚Demenz‘ später ähnlich gekommen wäre. Aber so ist es in der gerontopsychiatr. Klinik nahezu über Nacht eingetreten. (Fragt sich, in welchem Maße ‚Demenz‘, wie sie heute so sehr Thema ist, auch ein Nebenprodukt der Medizin ist.)

    • Peter Nasselstein Says:

      Klaus, in unserer Familie hatten wir einen ganz ähnlichen Fall. Ein 80jährige Verwandte, die für Außenstehende eher wie eine 60jährige wirkte, war in ihrer Wohnung hingefallen und kam nicht wieder hoch. Mein Bruder, der sie zufällig besuchen wollte und zum Glück einen Schlüssel hatte, fand die nach einem halben Tag auf dem Fußboden ganz verzweifelte alte Dame. Auf mein telefonisches Drängen hin brachte er sie ins Krankenhaus, weil sie sich beim Robben durch die Wohnung beide Ellenbogen aufgerissen hatte. Sie sollte nur richtig verbunden werden, stattdessen insistierten die Ärzte, daß sie ein paar Tage zur Kontrolle im Hospital bleiben solle. Aus Angst, daß sie erneut hinfällt und wegen Personalmangel bzw. Bequemlichkeit, zwang man sie drei Tage lang praktisch ununterbrochen im Bett zu bleiben. Resultat? Die für ihr Alter erstaunlich sportliche Frau, die unmittelbar nach dem Sturz festen Schrittes bei der Notfallaufnahme erschienen war, konnte nach den drei Tagen nicht mehr selbstständig gehen und wenn wir durch den Krankenhausflur gingen, wollte sie nach wenigen Schritten sofort zurück und sich hinsetzen, aus panischer Angst wieder hinzufallen. Es hatte sich ein klassischer Fall von Fallangst entwickelt, wie Reich ihn in Der Krebs beschreibt. Hätten die Ärzte nur einen Funken bioenergetisches Verständnis gehabt, die Frau wäre nicht innerhalb von drei Tagen Jahrzehnte gealtert („geschrumpft“). Der Kontrast war wirklich erschreckend!

      Allein schon diese Kontaktlosigkeit (ich hätte beinahe geschrieben „institutionalisierte Kontaktlosigkeit“)! Auch ohne Reich gelesen zu haben, weiß jeder, daß, wenn man mal vom Pferd gefallen ist (oder ähnliches), man sofort wieder aufsitzen muß – oder man wird sich nie mehr trauen. Wenn jemand hinfällt und die Gefahr besteht, daß er „Fallangst“ entwickelt, schont man ihn nicht, indem man ihn zu tagelanger (vollkommen sinnloser!) Bettruhe zwingt, „damit er nicht nochmal hinfällt“, sondern man insistiert, daß er jetzt gerade so viel aufrecht steht und spazieren geht wie nur irgend möglich (natürlich mit den entsprechenden Sicherungen, etwa einem Rolator).

      Diese Kontaktlosigkeit, diese Ignoranz, diese Dummheit und Idiotie! Ich war schlicht fassungslos.

      Die alte Dame hat Monate gebraucht, um zumindest einigermaßen buchstäblich „wieder auf die Beine zu kommen“. Ganz knapp am Dauerpflegefall vorbei. Und das alles nur, weil ich auf eine gute Wundverpflegung bestanden hatte.

  5. Peter Nasselstein Says:

    Der natürliche Überhang der Parasympathikus bei Mensch und Tier. Voll relaxed! Sieht fast wie ein ORAC aus im Hintergrund:

    http://a.disquscdn.com/uploads/mediaembed/images/1701/9390/original.jpg?w=800&h

  6. David Says:

    Da die zu Grunde liegende in der Panzerung gebundene Energie nicht entladen, sondern nur reduziert wird, ist es keine Überraschung, daß die Symptome des Patienten wieder auftauchen, sobald er aufhört, diese Atemübungen zu praktizieren.

    … mit Drogen und Medikamenten: dito.

    Der Alkohol enthemmt eher, so dass der Betrunkene in der Lage ist, Schwächere (beispielsweise Frau und Kinder) zu verprügeln und es häufig auch tut.

    Bei mir ist die Aggressionshemmung so stark, dass ich auch nach viel Alkohol, vor allem in Form von Bier, normalerweise nicht prügle. Statt dessen wird bei mir – wie beim Kiffer oder beim Konsumenten von Medikamenten – die Aggression eher eingeschläfert.

    Überdies spürt man die Einsamkeit nicht; es wird – vor allem beim Trinken in der Kneipe – das Gefühl von Gemeinschaft oder Gemeinsamkeit vorgetäuscht.

    Aber diese Vortäuschung will ich ja jetzt nicht mehr. Deshalb habe ich mich für ein nüchternes Leben entschieden.

  7. claus Says:

    Atemübungen auch in der Schule:

    Atemübungen in der Pagode – Schüler besuchen buddhistische Andachtsstätte

    „Die Meditation war das Beste“, sagte Jan aus der 10 FL 4. „Wir kannten die Techniken teilweise schon aus dem Unterricht, aber hier vor Ort ist die Atmosphäre natürlich eine andere als in der Schule.“

    http://celleheute.de/atemuebungen-in-der-pagode-schueler-besuchen-buddhistische-andachtsstaette/

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