Posts Tagged ‘Yoga’

Orgonomie und Metaphysik (Teil 10)

22. November 2021

Swami Muktananda (1908-1982), einer der wichtigsten und einflußreichsten „erleuchteten Meister“ des 20 Jahrhunderts, hat in seiner „spirituellen Autobiographie“ Spiel des Bewußtseins, seine Verzweiflung beschrieben, daß er immer noch sexuelle Gefühle während der Meditation hatte, obwohl er doch Siddhasana pratizierte: „Eine Ferse zwischen Geschlechtsorganen und Anus (am Perineum […]), die andere Ferse am Schambein.“ Er hatte doch alles gemacht, um sich dergestalt impotent und gefühllos zu machen! Eben Yoga! Dieses Versagen war die schlimmste Krise seines Lebens.

Schließlich realisierte er, daß die nackte Frau, die ihn während seiner Meditationen gepeinigt hatte, niemand anderes war als die Göttin Kundalini. Die sexuelle Erregung war darauf zurückzuführen, daß seine Yogapraktiken dazu geführt hatten, daß das zweite Chakra durchstoßen worden war, um die Sexuallust ein für allemal nach oben abzuleiten, auf daß sein Unterleib und dessen niedrige Instinkte ihn nie wieder peinigen würden.

Nunmehr begann seine Yogapraxis Fortschritte zu machen. Bei der Meditation preßte er seine Ferse gegen seinen Anus. Das hilft nicht nur dabei das Sperma zurückzuhalten, sondern zwingt die Kundalini ihren Weg nach oben zu nehmen entlang dem Rückgrat. Und wer sich fragt, was eigentlich das „yogische Fliegen“ soll: bei einer entsprechenden Haltung der Füße wird dergestalt der Anus denkbar heftig stimuliert.

Bei aller tieferen „Esoterik“ geht es tatsächlich einzig und allein um die Stimulation der „Kundalini“, d.h. „der Schlange“, die in der Region des Steißbeins schlummert. Sie soll aufsteigen und dergestalt zur „Erleuchtung“ führen, wenn sie die Schädeldecke erreicht. Es geht um den einen extrem unappetitlichen „Ritus“, der alle möglichen „Geheimgesellschaften“ zusammenschweißt und seit vielleicht zwanzig Jahren zunehmend unsere „Kultur“, d.h. unsere Sexualökonomie prägt. Was glaubt Ihr eigentlich, was mit den kleinen Jungs in den Aschrams und Lama-Klöstern auf ihrem „Initiationsweg“ gemacht wird?

„Spiritualität“ – am Arsch!

Orgonomie und Metaphysik (Teil 9)

21. November 2021

Die „Fachleute für Religion“ gehen weltweit auf die Schamanen zurück. Schamanen waren typischerweise Männer, die nur schwer in die arbeitsteilige Stammesgesellschaft integriert werden konnten. Männer gingen Jagen und stählten sich für den Krieg, während die Frauen sammelten und sich um „Haus und Hof“ kümmerten. Hermaphroditen, Homosexuelle, Schizophrene, Autisten, Verstümmelte, etc. paßten nicht ins Schema und machten sich stattdessen damit nützlich, daß sie sich mit der „Anderswelt“ beschäftigten, in die sie durch Drogen, Exzesse jeder Art und Selbstkasteiung („Yoga“) eintraten. In früheren Zeiten wurden solche Leute in Europa Mönche und Priester – die sich tragischerweise um die Kindererziehung kümmerten. In Indien, wo das Priestertum erblich ist, bot die informelle Institution der „heiligen Männer“, wie etwa Ramakrishna, Vivikananda oder Ramana Maharishi, den ansonsten nutzlosen sexuellen Neutrums eine geachtete soziale Nische. Typischerweise haben diese heiligen Männer einen weiblichen Körperbau inklusive Titten. Man schaue sich beispielsweise dieses Video von Ramana Maharishi an:

Heutzutage wird diese sehr profitable Profession weitgehend von soziopathischen Kriminellen wie Baba Rampal, ein typischer Modju, beherrscht – die charakteristischerweise von sich behaupten ebenfalls Sexualkrüppel zu sein.

Im Unterschied zu den alles andere als unsympathischen Gurus der Vergangenheit sind es, was jedem, der zumindest etwas natürliches Lebensgefühl in sich bewahrt hat, sofort auffallen sollte, ekelerregende Arschgesichter!

Man denke nur an das von tiefer Weisheit durchwirkte Antlitz von Swami Paramahamsa Nithyananda, der eine beträchtliche Anhängerschaft in Indien, Malaysia und den USA hat. Er hätte vielleicht das Zeug zu einem neuen „Osho“ gehabt, wäre nicht das folgendes Video auf einem indischen Fernsehkanal gelaufen, das den offiziell zölibatär lebenden Gottesmann beim Drogenkonsum und Sex mit einer bekannten indischen Schauspielerin und einer weiteren Gespielin zeigt:

Was so skandalös an diesem Video ist? Ähnlich wie Sri Chinmoy, mit dem ich mich in Teil 8 beschäftigt habe, predigte Swami Nithyananda vollkommene Hingabe an den gottähnlichen, wenn nicht gottidentischen Meister (er selbst!), den zu hinterfragen eine schwere seelenzerstörende Sünde sei. Er predigte „sexuelle Reinheit“, verging sich aber selbst „auf unnatürliche Weise“ an seine ihm hörigen Anhängerinnen. Er verlangte Opfer von seinen Jüngern, um dann selbst im Luxus zu schwelgen. Er versprach Glück und Freiheit – und hat durch Manipulation, Machtmißbrauch, teilweise sogar körperliche Gewalt viele Ehen und Familien zerstört und Anhänger in den wirtschaftlichen Bankrott gestürzt, ganz zu schweigen von den seelischen Schäden (Depressionen, Selbstmordversuche).

Auch angesichts immer neuer abartiger Sexskandale in der Katholischen Kirche: Wann werden die Massen endlich begreifen, daß das, was ihnen als „Spiritualität“ verkauft wird, nichts anderes als sexuelle Perversion ist – und daß es keine „wahre Spiritualität“ gibt (irgendwo in exotischen Ländern), die in irgendeiner Weise anders wäre als das, was sie aus ihrer eigenen Kultur, vielleicht sogar aus eigener leidvollen Erfahrung, kennen!

Eure Priester, Lamas und Swamis sind Alkoholiker, Junkies und ihre erbärmliche Sexualität ist unauslöslich in ihren Arschgesichtern geschrieben. Frauen sind nicht besser: je „spiritueller“ sie sind, desto schmutziger sind ihre Seelen!

Wer sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen will, insbesondere dem Gottmenschen und Kinderficker Sai Baba, verweise ich auf den Blog von Robert Priddy. Siehe auch die Videos hier.

Wie eine Sanyasin gesagt hat, gab es bei Osho Kindersex (d.h. Erwachsene haben mit Kindern geschlafen), damit, so Osho, die Kinder schon von Anfang an ihre Hemmungen, ihre Programmierungen verlieren. Ziel ist ein Wesen, dessen höheres Selbst nicht mehr von Emotionen vernebelt wird.

Der Yogi erstrebt vollkommene Stille im Schädel. Das ständige Geschnatter der Gedanken soll aufhören. Dies wird durch „Fokussierung“ erreicht. Etwa durch das ständige Wiederholen von „Mantras“ (ursprünglich Zaubersprüche wie unser „Abrakadabra“) oder durch das detaillierte Visualisieren irgendwelcher Götter oder die Konzentration auf das Ein- und Ausatmen, etc. Er tut auf systematische Weise genau das, was jeder Neurotiker spontan tut, wenn er mit Zwangsgrübeleien und irgendwelchen „Ritualen“ und vor allem Kontrolle der Atmung versucht, seinen Erregungs-, also Angstpegel zu senken, der durch die Energiestauung so hoch ist, die auf chronischer orgastischer Impotenz beruht.

Seine Heiligkeit Sri Sri Ravi Shankar (nicht zu verwechseln mit dem verstorbenen Sitar-Spieler!) will der Welt Frieden bringen mit Atemübungen. Er ist heute einer der größten „Gurus“, die uns Indien beschert. Was einst Maharishi oder Osho waren, ist heute Sri Sri:

Wer und was sind Leute wie seine Heiligkeit? Sie sind das reaktionäre Gegenteil der Orgonomie. Sie vertreten exakt das gleiche Gedankengut, das Beispielsweise Reichs Gegenspieler in der Psychoanalyse, Paul Federn (der später von Reich ausdrücklich als „Modju“ gebrandmarkt wurde), 1928 zum Durchsetzen einer konsequenten Enthaltsamkeit vorschlug. Es sei gut, so Federn,

wenn man gewürzte Kost und Alkohol völlig meidet, wenig Eier, Fleisch und Milch, namentlich abends, zu sich nimmt, viel Sport und körperliche Tätigkeit treibt und ein geregeltes, inhaltsvolles Leben führt. (…) Kühles, nicht zu hartes und nicht zu weiches Bett ist nützlich. Sexuelle Erregung kann durch kaltes Baden und Schwimmen herabgesetzt, wirkliche Reizzustände und Schlafstörungen können durch Arzneimittel bekämpft werden. Die spontane Erektion, die den Anlaß zur Onanie gibt und die das Einschlafen hindert, hört auf, wenn man solange als möglich den Atem anhält und das einige Male wiederholt. (z.n. Andreas Peglau: Unpolitische Wissenschaft? , Gießen 2013, S. 63f)

Yogis, wie Sri Sri, haben nie etwas anderes gepredigt: fleischlose Kost, Körperertüchtigung, kalte Duschen und – Atemanhalten, als alternativer Weg zu Glück und Seelenruhe, die ein befriedigendes Liebesleben schenkt. Wie das Federnsche Atmen konkret im Yoga aussieht, kann man beispielsweise hier nachlesen. Wer eine Orgontherapie möglichst effektiv konterkarieren will, sei dieses Einüben der orgastischen Impotenz wärmstens empfohlen!

Wie Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus ausgeführt hat, geht diese Art von „Züchtigkeit“ immer mit „Züchtigung“ (= Faschismus) einher. Dazu ein Leserbrief eines ehemaligen Mitgliedes von Ravi Shankars Organisation Art of Living (AOL):

Ich war über zehn Jahre hinweg Trainer in der AOL und habe viel Zeit mit ihm [Sri Sri Ravi Shankar] verbracht. Jahre rang ich mit der Frage, ob das AOL ein Kult sei oder nicht. Schließlich tendierte ich dazu, das AOL als Kult zu betrachten. Einer der Hauptgründe, der mich zu diesem Schluß brachte, war die Unehrlichkeit, die den Organisationen zugrundeliegt.
Das AOL ist auf eine sehr grundlegende Art und Weise unredlich. Es stellt sich selbst öffentlich als eine wunderbar humanitäre, pädagogische Organisation dar, die spirituell orientiert ist, aber frei von den Dogmen und Regeln der Religionen. Sri Sri wird entsprechend als ein visionärer spiritueller und humanitärer Führer angesehen, der die Inspiration hinter den wunderbaren Hilfsprojekten ist, die das AOL auf der ganzen Welt durchführt. Sobald du jedoch in der AOL bist, wird eine ganz andere Lesart propagiert (aber es wird nie offen propagiert).
Diese Lesart läuft ungefähr darauf hinaus, daß Sri Sri eines der höchsten spirituellen Wesen auf Erden sei. Er sei in früheren Leben vermutlich Buddha, Jesus oder Krishna (oder alle drei) gewesen. Er sei ein vollkommen erleuchtetes Wesen, dem keine Fehler unterlaufen könnten. Wenn er einen Fehler zu machen scheint, ist es entweder eine Prüfung seiner Jünger oder es seien nur die geheimnisvollen Wege des Guru. Sri Sri weiß alles und seine Gnade kann alles erreichen. Alle Dinge sind möglich, wenn jemand nur an den Guru glaubt und voll und ganz seiner allgegenwärtigen Gnade offensteht. Er wird seine Jünger über das Meer der Täuschung zur Erleuchtung tragen. Ich erinnere mich, wie mir gesagt wurde, daß Buddha 50 von seinen Jüngern und Jesus nur 12 oder so erleuchtet habe, aber Sri Sri Hunderte erleuchten werde.
Unausgesprochenes Ziel des AOL ist es, den Menschen zu der Erkenntnis zu verhelfen, wie groß Sri Sri ist und den Glauben an ihn zu fördern. Es geht darum, sie in echte Jünger von Sri Sri zu verwandeln. Ich habe in meinen Jahren im AOL bemerkt, daß das Hauptziel der Hilfsprojekte darin besteht, Jünger, wahre Gläubige zu produzieren. Es reichte nicht, daß Sudarshan Kriya [d.h. Yoga-Atmung] oder Meditation erlernt wird oder daß irgendwie bei einem Hilfsprojekt geholfen wurde und daß es das war. Es gab immer eine sanfte (und wenn du DSN [ich komme darauf zurück, PN] machtest nicht so sanfte) Ermutigung dazu, daß die Leute echte Jünger wurden.
Ich dachte, daß diese Mythenbildung um Sri Sri nichts mit ihm zu tun hatte. Er selbst sagte nicht, daß er perfekt und ein Avatar Gottes sei. Es gehöre nur zu spirituellen Organisationen, ihre Gründer zu idealisieren. Ich glaube das nicht mehr. Wenn ich zurückblicke, sehe ich, daß Sri Sri reichlich Gelegenheit hatte, seine Vergöttlichung zu dämpfen, aber er tat es nie. Er kann einige bescheidene Aussagen tätigen wie: „Ich bin nicht anders als ihr. Ich bin genau wie ihr“, aber niemand hat ihm das wirklich abgekauft, weil die eigentliche Botschaft das genaue Gegenteil ist. Ich war mit ihm im gleichen Raum und sah, wie er Leute täuschte. Die Leute kamen zu ihm mit allen möglichen Problemen und Sri Sri schien auf magische Weise alles über ihre Probleme zu wissen. Derjenige war dann über Sri Sris Allwissenheit erstaunt. Sri Sri unterließ es dabei zu erwähnen, daß er über die Probleme dieser Person von jemand anderem unterrichtet worden war. Er ließ sie in dem Glauben, daß er allwissend sei.
Sri Sri ließ die Vergöttlichung zu und förderte sie auf subtile Weise. Er war darin sehr geschickt. Dieser Mythos vom Guru ist einer der Hauptgründe, warum ich glaube, daß das AOL eine Sekte und keine Religion ist. Religionen sind sehr offen hinsichtlich ihres Glaubenssystems. Das AOL hält sich sehr bedeckt. Das versteckte Glaubenssystem unterhalb der offiziellen Parteilinie ist nicht so offensichtlich und würde nie in ihren Marketing-Broschüren auftauchen. Du wirst nie in einem AOL-Grundkurs hören, daß Sri Sri der größte erleuchtete Meister aller Zeiten ist, daß der schnellste Weg zur Erleuchtung darin besteht, an ihn zu glauben, ihm zu dienen und ihm zu folgen, und daß du dich so glücklich schätzen kannst, auch nur von ihm gehört zu haben, geschweige denn von ihm zu lernen und ihm zu dienen. Wenn du diese Chance nicht nutzt und ihm nicht folgst, vertust du eine Möglichkeit, die sich dir nur selten in vielen, vielen Lebenszeiten bietet. Das ist, woran im inneren Kreis um ihn herum geglaubt wird.

Und so jemanden, der nach christlichem Verständnis nichts anderes als der Antichrist ist, präsentieren die scheiß Liberalen in der Evangelischen Kirche als eine Art Ersatz-Jesus! Der Abgesandte Satans thront in der Kirche des Herrn! Man schaue sich nur mal die seligen Gesichter der grenzdebilen Kirchentagbesucher an, wenn sie diese leere Witzfigur vergöttern!

„DSN“ steht für Divya Samaaj ka Nirmaan, ein Kurs zur Persönlichkeitsbildung, der alle Blockaden beseitigt. Das eigene Ego, der „Charakter“, wird zerstört und an seine Stelle das Ego von Sri Sri gesetzt!

Die bioenergetischen Grundlagen der indischen Mystik

23. Januar 2021

Die indische Mystik beruht auf den beiden Energiesystemen im Menschen: 1. das „energetische Orgonom“, wo die Energie vom Steißbein ausgehend den Rücken emporfließt und dergestalt das Zentrale Nervensystem mit Rückenmark und Gehirn nachzeichnet; und 2. das „orgonotische System“ (Pulsation), das sich im Vegetativen Nervensystem niederschlägt (Parasympathikus und Sympathikus), welches im Sonnengeflecht, also im Oberbauch, sein Zentrum hat.

Das erstere System kommt im Kriya-Yoga, wie ihn etwa Paramahansa Yogananda (der Pop-Guru der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) vertreten hat, noch am besten zum Ausdruck. Durch Atemübungen und Konzentration auf das „Dritte Auge“ auf der Stirn soll die Lebensenergie mobilisiert werden, die ihren Hauptsitz im Zentralen Nervensystem habe. Die mobilisierte und „gereinigte“ (entsexualisierte) Energie soll das Rückenmark hochsteigen und sich im Gipfelpunkt des Schädels in einem „kosmischen Orgasmus“ mit Gott vereinigen.

Das zweite System kommt in der Transzendentalen Meditation von Maharishi Mahesh Yogi (der Pop-Guru der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts) zum Ausdruck. Man stellt sich die Gedanken (und damit letztendlich das gesamte Universum) als Luftblasen vor, die vom Seeboden aufsteigen. Mittels der Konzentration auf Mantras gilt es diese „Luftblasen“ auf ihren Ursprung zurückzuverfolgen und mit dem Seeboden (dem „Brahman“) eins zu werden, mit anderen Worten dem „Seelengrund“ – dem Solar plexus.

Schaut man sich unvoreingenommen den typischen indischen „Heiligen Mann“ an, fällt einem sofort ins Auge: „Den kenne ich doch!“ Das Gehabe, der Körperausdruck, das Lächeln, der Augenausdruck, die wohlfeilen „Weisheiten“ – im Westen sind genau so ein Gutteil der Obdachlosen, hirnorganisch Behinderte, insbesondere aber katatone Schizophrene (der den kundigen Briten in Indien stets als erstes ins Auge sprang!):

In ausnahmslos allen Gesellschaften dieser Welt wurden aus diesem unproduktiven Teil der Gesellschaft die Schamanen und Medizinmänner, die sich in Indien in „Yogis“ transformierten. Im Westen machte man sie zu Mönchen und teilweise zu katholischen Priestern.

Ich stelle in keinster Weise in Abrede, daß sie ein inniges Verhältnis zur kosmischen Orgonenergie haben (man lese nur Reichs Fallgeschichte einer Schizophrenen in Charakteranalyse!) und daß sie teilweise schier unfaßbare Fähigkeiten haben (etwa nackte Sadhus, die den Winter im Himalaya überleben), aber mir kann keiner erzählen, daß extreme Pathologie irgendwo hinführt als zu mehr Pathologie. Man schaue sich doch bitte Indien an: mehr Faschismus, mehr Rassismus, mehr Sexualpathologie geht gar nicht:

Der eine Aspekt, der wirklich alle mystischen Lehrer Indiens vereint, ist die Aussage, man solle Kontakt mit seinem „wahren Ich“, dem Selbst aufnehmen. Für uns bedeutet das, Kontakt mit dem bioenergetischen Kern jenseits der Panzerung aufzunehmen. Doch beim indischen „Weisheitslehrer“ bedeutet das etwas grundlegend anderes: die Wahrnehmungsfunktion löst sich von der Erregung, d.h. das Ich zerfällt, und all die Rituale, Atemübungen etc. dienen dazu eine neue Scheinidentität aufzurichten. Es ist ähnlich wie bei Transvestiten, die in ihrer Rolle, Kleidung und Aufmachung als Frau vor Ekstase und Seligkeit schier platzen, „ihr wahres Ich leben“, aber wenn das alles wegfällt, nur noch ein Häufchen Elend sind. Also: immer schön meditieren, die Mantras aufsagen, den Atem kontrollieren und nie das geistige Umfeld verlassen! Om Shanti!

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Lebensenergie am Rande der Wissenschaft

3. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Lebensenergie am Rande der Wissenschaft

Papa! (Teil 2)

13. August 2020

Es ist ein Irrtum, daß die von der psychoanalytischen Religionskritik abgeleitete sexualökonomische Religionskritik durch Reichs „Spätwerk“, wo viel von „Gott“ die Rede ist, irgendwie relativiert würde. Das Gegenteil ist der Fall! Zumal es nicht nur um Religion, sondern auch bzw. grade um „Spiritualität“ geht.

Der Mensch lebt in zwei Welten: etwa 16 Stunden in der Welt des Tages, wo die Funktion „relative Bewegung“ vorherrscht, und etwa 8 Stunden in der Welt der Nacht, wo die Funktion der „ko-existierenden Wirkung“ überwiegt.

In der Tageswelt drehen sich alle Sehnsüchte um die orgastische Entladung, bei der wir für einen Augenblick in einer „anderen Welt“ sind. Annäherungsweise erleben wir das beim heftigen Nießen, wenn der ganze Körper zuckt und wir für den Bruchteil einer Sekunde „wegtreten“, oder etwa, wenn wir beim herzhaften Lachen die Kontrolle über uns verlieren, etc. (Wenn Männer Frauen Witze erzählen…) Mit anderen Worten dreht sich tagsüber alles um die Zeit: die Erwartung einer zukünftigen Befriedigung.

Im Funktionsbereich der ko-existierenden Wirkung entlädt sich die Energie nicht durch die orgastische Zuckung, sondern beim Träumen, in abgeschwächter Form in Tagträumereien, Phantasien, etc. Von daher ist es kein Zufall, daß insbesondere Buddhisten und andere spirituelle Schulen alles tun, um nicht nur die sexuelle Begierde, sondern auch das „Wegdriften des Geistes“ zu unterbinden. Im Funktionsbereich der ko-existierenden Wirkung dreht sich alles um die Dimension des Raumes: ich bin hier in der Wirklichkeit und betrete eine andere Wirklichkeit, den Bereich der Träume.

In der noch einigermaßen sexuell gesunden Vorzeit und bei heutigen Naturvölkern überwiegt die Vorstellung von einer „Anderswelt“, mit deren Hilfe man diese Welt manipulieren kann (Magie) und in die man eingeht, wenn man aufhört sich bewegen zu können, also vermeintlich „stirbt“. Mit zunehmender sexueller Hemmung (Panzerung) schwand diese Gewißheit und aus schamanistischen Praktiken entwickelten sich Meditationstechniken, Yoga, Mantras (ursprünglich Zauberformeln) etc., um die „Seele“ aus der Welt der Bewegung und ständigen Veränderung für ein statisches „Jenseits“ zu retten. Beispielsweise gehen die exaltierten Hare Krishnas in ein geistige Parallelwelt über, wo alles ist wie hier, nur eben „geistig“ und rein (asexuell). Die mehr intellektuellen, und stets etwas depressiv wirkenden, Typen verfallen dem Buddhismus oder dem Vedanta und gehen ins unterschiedslose „Leere“ bzw. das Brahman ein.

Abgesehen von ihren mystischen Rändern, die ähnliche Vorstellungen hegen, geht es bei Juden, Christen, Moslems, Parsen etc. um das Warten auf eine grandiose Zukunft, nachdem sich in einer letzten Anspannung beim Jüngsten Gericht alles in Wohlgefallen auflösen wird, jedenfalls für die schließlich Erlösten. Die „Ungläubigen“ werden in alle Ewigkeit unbefriedigt bleiben.

Nur gut, daß du nicht mal ahnst, was ich sehe, wenn ich dich anschaue! Deine „Spiritualität“ ist schlichtweg obszön…

Stottern (Teil 2)

3. Juni 2020

von Richard Schwartzman, D.O.

 

Für die meisten Stotterer ist die Unterbrechung des Sprechens mit Belastungs- oder Spannungsgefühlen verbunden. Diese finden sich normalerweise in den Muskeln für die Artikulation, können aber an anderer Stelle im Körper wahrgenommen werden. Solomon (1) beobachtete, dass eine Person, die stottert, das Sprechen kurzzeitig mit Ablenkung durch eine unwillkürliche Muskelaktion wie der Bewegung eines Arms oder Beins oder der Atmung befreien konnte. Manchmal weisen Atembewegungen einen Antagonismus zwischen Bauch- und Brustbereich auf. Elektromyographische Untersuchungen der Kaumuskeln haben Hinweise auf eine fehlerhafte Synchronisation gezeigt, während andere Studien ergaben, dass die Spannung primär im Kiefer, vorne im Mund, vorne auf der Brust und im Bauch registriert wurde und sekundär in der Innen- oder Rückseite des Rachens und vorne bei der Zunge.

Ungewöhnliche Augenbewegungen, die mit dem Stottern verbunden sind, wurden sowohl beim mündlichen Lesen als auch beim spontanen Sprechen festgestellt. Es wurden vertikale Zuckungen der Augen und eine verlängerte Fixierung mit gehemmtem oder erhöhtem Lidschlag registriert. Die Dilatation der Pupillen ist variabel. Eine Studie weist auf eine grössere Ausdehnung während des Sprechens hin, mit einer Zunahme des Pupillendurchmessers während des Stotterns, und eine andere Studie berichtet von einer Kontraktion der Pupillen zu Beginn des Sprechens. Auch während der Blockade weisen Stotterer häufig eine erhebliche Unfähigkeit auf, akustische oder visuelle Reize wahrzunehmen. Diese Beobachtungen sind ein klarer Hinweis für einen gestörten Energiefluss, der das Augensegment beeinflusst.

Die folgende Fallgeschichte beschreibt die Behandlung eines Stotterers und es werden einige vorläufige Schlussfolgerungen über die Störung gezogen.

Ein 28jähriger, alleinstehender Schwarzer kam ausdrücklich wegen seines Stotterns zur Therapie. Es begann kurz nachdem er das Sprechen lernte. Er war ein Einzelkind, das willensstarke Eltern hatte. Er beschreibt seine Mutter als unterstützend und ziemlich religiös und seinen Vater als dominant und eigensinnig. Der Vater bestrafte ihn fürs Weinen und forderte oft, dass er „die Klappe hält“. Das Stillen wurde schroff beendet, als die Mutter krank wurde und A acht Monate alt war. Er lernte mit einem Jahr laufen und wurde mit zwei Jahren einer Sauberkeitserziehung unterzogen. Er erinnert sich daran, dass er als Kind Spielkameraden gebissen hat und daran, dass ihm dies von seinem Vater mit Prügel ausgetrieben wurde. Seine Händigkeit wechselte von links nach rechts im Alter von etwa 2 1/2 Jahren. [D] Er hatte sich immer unbehaglich mit Menschen gefühlt, hatte Schwierigkeiten im Umgang mit ihnen und es mangelte ihm an Selbstvertrauen und Zuversicht. Er war besessen von dem Gedanken, dass die Leute auf seinen Mund schauen. Als Heranwachsender fühlten sich Frauen zu ihm hingezogen, aber er war schüchtern, misstrauisch und hatte eine harte und bösartige Einstellung entwickelt, um die Angst und Unsicherheit zu verbergen, die er fühlte. In der Schule war er ein durchschnittlicher Schüler.

Eine sechsmonatige Behandlung im Alter von 16 Jahren bei einem Sprechtherapeuten war nicht hilfreich. Die erste Verabredung und der Sex begannen im Alter von 19 Jahren und die Masturbation begann ein Jahr später. Sein Interesse an östlicher Philosophie, Yoga und Meditation begann im Alter von 14 Jahren. Und als er aus dem Vietnamkonflikt zurückkehrte, in dem er sich als Offizier auszeichnete, schloss er sich einem Aschram an, um den Lehren des Gurus Maharaji zu folgen. Für sechs Monate sei er „glückselig“ gewesen, mit einem Monat perfekten Sprechens, völlig frei von Stottern. Dieses bemerkenswerte Ereignis geschah, nachdem er sich geliebt und in der Gnade des Gurus fühlte und Episoden tiefen Schluchzens erlebte. In dem Monat, in dem er nicht stotterte, nahm er die Energie wahr, die sich an der Vorderseite seines Körpers zwischen Hals und Genitalien auf und ab bewegte, mit einem veränderten Bewusstseinszustand, den er seitdem nicht mehr erlebt hat. Dieser Zustand konnte nicht aufrechterhalten werden, und das Stottern nahm seine frühere Häufigkeit wieder auf. In letzter Zeit hatte er zum ersten Mal das Gefühl von Energiebewegungen im Unterleib verspürt. Diese Wahrnehmung seiner selbst vermittelte ihm eine dreidimensionale Qualität und unterscheidet sich bemerkenswert von dem für ihn üblichen Gefühl des „Nichts“ zwischen Hals und Genitalien. Wenn er die strömenden Empfindungen in seinem Körper wahrnimmt, fühlt er sich solider, klarer und konzentrierter, und bei diesen Gelegenheiten kann er ohne Schwierigkeiten sprechen. Die Wiederherstellung eines freieren Energieflusses in seinem Organismus hat ein gesteigertes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sowie die Fähigkeit mit sich gebracht, die Welt um ihn herum mit einer besseren Perspektive zu sehen. Bisher war dieser Zustand selten und flüchtig, aber es gibt einige Anzeichen dafür, dass er sich in diese Richtung bewegt.

 

ZUSÄTZLICHE HINWEISE

[D] Der Wechsel der Händigkeit oder andere emotionale Traumata, wie z.B. das abrupte Ende des Stillens, führen nicht immer zum Stottern. Dies wirft die Frage auf: Warum entwickelt ein Individuum, das einem emotionalen Schock ausgesetzt ist, die Erkrankung, während ein anderes nicht stottert? Warum tun die meisten Kinder, die anfangen zu stottern, dies, ohne augenscheinlich traumatisiert worden zu sein?

Basierend auf Reichs Arbeit und meiner Erfahrung theoretisiere ich, dass emotionale Schocks sich nur dann als Symptome manifestieren, wenn mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu gehören, ohne darauf beschränkt zu sein: die angeborene Empfindlichkeit des Kindes, die Schwere des Schocks und das Alter zum Zeitpunkt des traumatisierenden Ereignisses. Wichtig ist auch der Grad, in dem die Eltern mit ihrem Kind in Kontakt sind. In dem Maße, in dem sie sich einfühlen können, werden sie spüren, welche Auswirkungen ein Ereignis gehabt hat und wie viel Trost notwendig ist, um ihr verzweifeltes Kind zu trösten. Schließlich wird die Entwicklung von Kiefer- und Halsblockaden häufig dadurch bestimmt, ob das Kind laut sprechen und/oder Gefühle ausdrücken durfte, insbesondere Wut und Weinen.

 

Literatur

1. Hahn, E.F.: Stuttering, Significant Theories and Therapies. Stanford, Ca.: Stanford University Press, 1943.

 

Quelle der Übersetzung:
https://orgonomist.blogspot.com/p/stuttering-by-richard-schwartzman-do.html
Erstabdruck: Journal of Orgonomy, Jhg. 16, Nr. 2 (ohne zusätzliche Hinweise)
Übersetzung: Robert (Berlin)
Veröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis von Dr. Schwartzman

Der kosmische Hintergrund von Liebe, Arbeit und Wissen (Teil 2)

25. Februar 2020

Der Puls ist mit dem Genital verbunden. Dies erinnert mich an das „Mahlen“ als zentrales Merkmal der von Robert Harman beschriebenen Puls-Funktion. Es ist funktionell identisch mit der Friktion während der genitalen Umarmung („Reiben“). Das „Vorwärtsschwingen“ ist zwiefach: Die „Kundalini-Bewegung“ die Wirbelsäule hinauf und natürlich der Orgasmus, begleitet vom gerichteten, strahlartigen Ausstoßen hochenergetischer Flüssigkeiten:

  • Was ist Arbeit (nach Marx und damit Reich)? Geist, Planung, Erstellung von Blaupausen (Kopf, Wellenfunktion) → gefolgt von Armen und Händen (Pulsfunktion). Nach Reich sind die Arme/Hände sozusagen kleine Genitalien.
  • Was ist Sex? Wahrnehmung, Flirten mit den Augen, Riechen und Schmecken (wir sind Säugetiere!), gefolgt von genitaler Aktivität: Welle → Puls, Kopf → Genitalien.

Was nun unsere vermeintlich „höheren Aspirationen“ betrifft, gibt es prinzipiell zwei Empfindungsbereiche. Da wäre zunächst das Empfinden, wie es insbesondere von der nordwestindischen Religionsgemeinschaft der Sikhs verkörpert wird: das „Wow!“, wenn dir die Nackenharre abstehen und der energetische Impuls des Orgonoms sozusagen „über das Ziel hinaus“ nach oben geht.

Das wird in den folgenden beiden Illustrationen aus einem Sikh-Broschüre sehr schön dargestellt:

Welche Rolle der Turban dabei spielt, habe ich an anderer Stelle dargelegt.

Die Sikhs gehen letztendlich auf die hinduistische Bhakti-Bewegung des Mittelalters zurück, die wir vor allem durch die „Hare Krishnas“ kennen. „Bhakti-Yoga“ beruht auf der Liebe zu Gott und drückt sich vor allem im „Chanten“ aus, bei den Sikhs ist das das Wort „Waheguru“ (der „wunderbare Guru“, der ein „Wow“ erzeugt, das man erlebt, wie oben dargestellt). Beim Bhakti-Yoga geht es aber natürlich vor allem um die Liebe, „die vom Herzen kommt“, d.h. hier geht es um das Erstrahlen des bioenergetischen Zentrums im Solar plexus, im „Sonnengeflecht“:

Bisher wurde alles im Rahmen der Funktion „relative Bewegung“ (insbesondere Kreiselwelle) erläutert, hier geht es schließlich um die parallele Funktion „koexistierende Wirkung“:

Wenn man das Video auf sich wirken läßt, wird unmittelbar offensichtlich, daß diese Art von Religion auf einer Blockierung der genitalen Befriedigung beruht und nichts als ein abgeschmackter Ersatzkontakt darstellt.

Wilhelm Reich, Reichist

23. Oktober 2018

Doktrinen wie der Marxismus und die Psychoanalyse, die in der Rückschau die gesamte Aufmerksamkeit okkupieren, waren in Wirklichkeit zu ihrer Zeit nur Teil von, nur jeweils ein Ausdruck unter vielen von entsprechenden umfassenden Bewegungen. Bei beiden waren es zwei Reaktionen auf den Kapitalismus: beim Marxismus war es die „soziale Bewegung“ und bei der Psychoanalyse die, wenn man so will, „surrealistische Bewegung“. Die erstere wehrte sich gegen die Zerstörung der alten Sozialstrukturen durch den Druck der kapitalistischen Rationalisierung, die letztere gegen die entsprechende Okkupation des Innenlebens. Reichs Sexualökonomie war Teil der umfassenden „Mentalhygiene-Bewegung“ der Zwanziger Jahre, die im Lichte der modernen Medizin das antike Ideal eines gesunden Geistes in einem gesunden Körper wiederbeleben wollte und zwar für die Massen der arbeitenden Bevölkerung. Ähnliches läßt sich über die Orgonomie sagen. Die entsprechende umfassende Bewegung wird anhand des „Reichianismus“ evident.

Die Orgonomie ist Teil jener „Wellness-Bewegung“, die seit vielen Jahrzehnten in Frauenzeitschriften evident wird, Yoga, Tai-Chi, Thai-Massage, Feldenkrais, Alexander-Methode, etc. Nicht zuletzt aber die schier unzähligen „neo-Reichianischen“ Therapien. Reich war sich dieses Zusammenhangs durchaus bewußt.

Myron Sharaf zeigte Reich einmal einen Artikel aus dem Magazin Look, in dem Übungen zur Lockerung von Körperverspannungen vorgestellt wurden, die jetzt durch Esalen und andere Encounter-Schauplätze populär werden. „Ich war wütend“, schrieb Shraf, „weil die Übungen oberflächlich wirkten und weil seine [Reichs] eigene tiefere Arbeit nicht erwähnt wurde. Aber zu meiner Überraschung lächelte Reich in einer wohlwollenden Weise und sagte, solche Bemühungen seien gut, sie gehörten zu einer allgemeinen kulturellen ‚Aufweichung‘, die den Weg für ein tieferes Gewahrsein bereite.“ Zu anderen Zeiten kritisierte Reich derartige Entwicklungen scharf. (David Boadella: Editorial zu Energy and Character, Vol. 3, No. 1, Jan. 1972, S. ii)

ZUKUNFTSKINDER: 8. Utopia, a. Der Kult der Expansion

3. Mai 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

8. Utopia, a. Der Kult der Expansion

nachrichtenbrief87

11. November 2017