Der Rote Faden: Drei Sozialistinnen

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

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10 Antworten to “Der Rote Faden: Drei Sozialistinnen”

  1. Robert (Berlin) Says:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Seydewitz

    Er hatte auch Kontakt zu Fritz Sternberg, dessen Buch in der ZPPS besprochen wurde (Der Faschismus an der Macht). Sternberg wanderte auch in die USA aus und wurde Redakteur linker Journaillen. So auch in der New Republik, in der der Hetzartikel von Brady erschien.
    Womöglich auch hier ein Ansatzpunkt zur Verschwörung gegen Reich.

  2. O. Says:

    Eva erwähnt hier ihren deutschen Freund VKD aus dem Ströme Center (Zentrum, Berlin), so war auch Lassek in diesem Sinne ein Freund, die Fuckerts und jeder, der nett zu ihr war … sie eine offenherzige sympathische Frau, ganz ähnlich wie Myron Sharaf in seiner Art, beide schon fortgeschrittenen Alters und man sorgte sich um ihre Gesundheit.
    Ich mag mich irren, aber ich habe nicht in Erinnerung dass sie je Geld für ihre „freundschaftlichen Dienste“ – Vorträge oder Workshops genommen hatte, (und wenn war es ein relativ kleiner Betrag, der mir nicht in Erinnerung blieb). Sie lehrte vor Hebammen, Müttern Erzieherinnen etc. und gab ihr wissen weiter. Dies wurde schon Mitte der 90-er vermarktet, integriert in Ausbildungstrainings und auf gepeppt zu ganzen Babymassage Schulungen mit teilweise Senatsgeldern, mehrjährigen Hebammenschulungen sog. „Schreiambulanzen“ und Babytherpien (im Beisein der Mütter). Das Strömezentrum war hier Ausgangspunkt für erwählte Therapeuten, die kaum Erfahrungen mit Erwachsenen hatten und sich an Babys ausprobierten mit zunächst Reichschem Verständnis wie man Blockaden löst. Danach folgte man Harrers „Datendiwan“ in die UFA-Fabrik (Berlin). „Welche Blockaden bei Neugeborenen und Babys?“ Das fragte keiner, es gab sie einfach nach dem „Geburtstrauma“ nach einer suboptimalen Partnerschaft zwischen Mutter und Vater, Probleme, die das Baby als „Schreibaby“ ausdrücken würde und beim Baby gelöst werden sollte. Die Lösung war klar: Schmetterlingsmassage vom Therapeuten an dem Baby, so wie Eva es ihren Müttern beibrachte (!). Zugehört? Was tat Eva? Was taten die Babytherpeuten? Eva lehrte den Müttern/ an den Müttern die Butterflymassage. Was machten die Therapeuten (und später „Ausbilder“)?

    Nothing else than this: „die anfängliche Hinwendung zum Lebendigen, zur orgonotischen Erstrahlung, gefolgt von einem Umbiegen des so freigesetzten Lebensimpulses in sein Gegenteil.“ (PN, s. o.)

    Die Kollegen waren natürlich unbelehrbar, unkritisierbar – im Gegenteil hochempfindlich und angepisst, wenn da der richtige Kommentar zu ihrer Arbeit kam. Im Gegenteil, die Babytherapeuten Propaganda ging in die Bücherverlage und füllte die Ratgeberregale.

    Eva Reich kritisierte solche Entwicklungen nie, vielleicht weil sie sich zu schwach fühlte oder glaubte, jeder könne seine eigenen Erfahrungen machen. Jedoch als Lassek aufgrund Harrers „Orgonbiophysik“ Ergebnnisse das Orgon verwarf und für nicht existent erklärte und Lassek in seiner (sonst nicht) unbeholfenen Art und um einem Streit ausweichen zu wollen, als Vorsitzender der WRG per Abstimmung in der Mai-Erklärung 1995, die Existenz des Orgon als physikalische Energie verneinte und als „widerlegt“ proklamierte, von dem er später in diesem Block nichts mehr wissen wollte, zog Eva Reich schriftlich ihre Äußerung zurück, dass sie Herrn Lassek für legitimen „Nachfolger“ ihres Vaters ansah. Das war ihr doch zu arg. Eva Reich kam daraufhin, teilweise auch gesundheitsbedingt nicht mehr nach Berlin und Deutschland und hielt die Kontakte wohl eher oberflächlich.
    Es sei auch daran erinnert, dass Eva nach dem Tod ihres Vaters sich zu schwach fühlte die Bürde des Nachlasses (Archive und Orgonon) für die Zukunft zu verwalten und diesen Part an Frau Higgins abgab, mit dem Ergebnis den Zutritt zu den Archiven auf Lebzeiten verweigert zu bekommen. Eva war gutgläubig in vielerlei Hinsicht.

    Sicher kann man auch anderer Meinung sein, als ich es hier vertrete. Aber diese Meinung sollte man auch bedenken, weil sie in die „Tragedy“ (Tragödie) führte, in der sich die WR-Szene freiwillig und ohne Not hineinmanövrierte, so dass taz-Journalisten ein leichtes Spiel haben, die Unfähigkeit vermeintlicher Jünger auf die angebliche Inkompetenz Reichs zurückzuführen. (das Lassek & Co. Erbe)

    • Peter Nasselstein Says:

      Man darf auch nicht außer acht lassen, daß ihre Demenz verhältnismäßig früh angefangen hat. Im obigen Filmausschnitt wird es an dem sehr typischen Augenausdruck deutlich, den man in Altersheimen häufig sieht. Mag sein, daß es Folge des ORANUR und der CORE-Arbeit war.

      Auch sollte man wissen, daß sie nie als Orgontherapeutin ausgebildet worden ist, weder von ihrem Vater noch von sonst jemanden. Sie hat auch nie behauptet eine Orgontherapeutin zu sein.

      Verschiedene Leute haben verschiedene Schlüsse aus Reichs Tragödie geschlossen und was danach zu tun sei: die einen wollten die Reinheit von Reichs Botschaft für die Zukunft erhalten, Eva ging es „im Gegenteil“ darum, daß Reich nicht vergessen wird. Alles verteilen, ohne Angst vor „Verdünnung“!

  3. Robert (Berlin) Says:

    Man darf nicht vergessen, dass Ilses Reich-Biographie (1975) die einzige verfügbare war, bis dann Boadella (1982) seine veröffentlichte. Ansonsten hätte es nur das Pamphlet von Rycroft (1972) gegeben.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41496477.html

  4. Peter Nasselstein Says:

    http://quaekernachrichten.blogspot.de/2012/11/wilhelm-reich-und-ilse-ollendorff-reich.html

  5. Peter Nasselstein Says:

    Die Frau ist wirklich irritiert, daß keine vernünftigen Fragen kommen und… Das klingt ja fast so, als wollte Trettin die Zeit totschlagen und peinliches Schweigen verhindern.. Ollendorff ist wie immer wunderbar. Erinnert mich verdammt an meine Oma mütterlicherseits. Das waren noch starke, unanhängige Frauen, die mit beiden Beinen im Leben standen – nicht diese verhuschten Pseudo-Feministinnen von heute.

    • Robert (Berlin) Says:

      Schade, dass Trettin das Video erst jetzt veröffentlicht. Trotzdem vielen Dank an Joachim Trettin für die Veröffentlichung.
      Das Video ist von welthistorischer Bedeutung, sollte die Orgonomie einmal Einfluss gewinnen.

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