Das Antisemiten-Problem

Es wird immer gruseliger: eklige Antisemiten belästigen mich mit Kommentaren wie dem folgenden. Ich habe Nicolai Levashov mit meinen entsprechenden dezidiert antifaschistischen Postings, den beliebtesten des NACHRICHTENBRIEFs überhaupt, bei deutschen Nazis bekannt gemacht 😦

Nikolai Levashov scheint ein kluger Kopf mit guten Geschichtskenntnissen zu sein.
Vielleicht hat er ja das Buch des Historikers Eustace Mullins mit Titel New History of the Jews gelesen? Ist auf jeden Fall sehr lesenswert, allerdings in Englisch!

DOR pur.

Es gibt keinen Antisemitismus ohne verschwörungstheoretischen Hintergrund. Dabei geht es immer um einen Punkt: Antisemiten sind mit einer Gruppe von Menschen konfrontiert, denen es im Durchschnitt weitaus besser geht, als es ihnen nach Meinung der Antisemiten gehen sollte. Messerscharfe Schlußfolgerung der Antisemiten: diese Gruppe arbeitet mit unlauteren Mitteln und ist von Grund auf böse.

Der Hitler-Biograph Werner Maser führt aus, daß die Juden von alters her eines auszeichnete: eine hohe Arbeitsethik und damit einhergehend ein hohes ethisches Niveau, was beispielsweise Vertragstreue betrifft. Ihr Erfolg ist entsprechend mit dem überproportionalen Erfolg der Parsen, Jainas und Sikhs in Indien oder der Chinesen in Malaysia und Indonesien vergleichbar.

Der Antisemit ist jemand dessen eigene Arbeitskapazität sehr niedrig ist und der entsprechend auch ein sehr niedriges ethisches Niveau besitzt. Solche Leute haben immer das Gefühl, daß ihnen Dinge zustehen, die sie nicht selbst erarbeitet haben! Diese alles andere als schönen Charaktereigenschaften projiziert der Antisemit auf die Juden, um so sein Selbstwertgefühl aufrechtzuerhalten. Aus einem verachtenswerten antisemitischen Wicht wird dergestalt ein moralischer Ankläger!

Der Antisemitismus wird erst dann verschwunden sein, wenn die Massen lernen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Der Sozialismus hingegen, d.h. die systematische Zerstörung des der Arbeitsfähigkeit der Massen, ist ein veritables Zuchtprogramm für Antisemiten.

Da die Probleme der Arbeitsdemokratie untrennbar mit denen der Sexualökonomie verzahnt sind, ist es kein Wunder, daß der typische Antisemit ein ziemlich ekliger Zeitgenosse ist, der seine bioenergetische Anspannung vor allem mit pornographisch gefärbten Gewaltphantasien zu bewältigen trachtet. Siehe dazu auch Jerome Edens Ausführungen über „Die energetische Grundlage des Faschismus“ in Die kosmische Revolution, wo sich Eden auch mit dem eingangs im Leserkommentar erwähnten Machwerk auseinandersetzt. Was bleibt ist ein ekliges Gefühl.

Reich schreibt zum Antisemitismus:

Der Jude wird im allgemeinen, besonders unter dem Druck so konsequenter Propaganda wie der des Banditen Streicher, als „Schächtjude“ erlebt, also als ein Mensch mit einem langen Messer, der christliche und deutsche Kinder zum Pessachfest abschlachtet. Da er kleine Kinder am Glied beschneidet, untermauert sich die Angst vor ihm durch die uralte Kastrationsangst, die in allen sitzt. Solche Dinge tut nur ein Wesen, das selbst alle Lust, speziell Sexuallust für sich rauben will. Der Jude nimmt also dem Arier die Mädchen weg, nachdem er die Männer kastriert hat. Der Jude nimmt immer etwas weg. Da er zudem das Unglück hat, durch frühere Judenverfolgungen dem Handel zu frönen, raubt er Geld. Nur ein Schritt noch, und er ist der Inbegriff des „Kapitalisten“ geworden. So kann sich unter geschicktester Ausnützung der Sexualangst vor dem Schächtjuden der gesamte Gefühlshaß der Massenmenschen gegen den Geldwucherer, mit anderen Worten, den „Kapitalisten“, auf den Juden verlagern. Der Jude zieht somit sowohl den sozialistischen Kapitalistenhaß wie die erworbene Sexualangst auf sich. (Menschen im Staat)

Reich hat den „pestilenten Charakter“ als jemanden gekennzeichnet, „der mit Schwung und Hingabe etwas vermeintlich Gutes tut“ (Christusmord, Freiburg 1978, S. 191). Desgleichen Nietzsche:

Es ist nicht auszurechnen, was sich alles unter dem Anscheine eines Kampfes gegen das Böse von schlechten, von rachsüchtigen, von gänzlich rücksichtslosen Instinkten versteckt. Selbst schmutzige Antisemiten wie Eugen Dühring nehmen in Anspruch, die Sache des Guten zu vertreten… (Kritische Studienausgabe, Bd. 14, S. 496)

Nietzsches Beschreibung der Emotionellen Pest und des pestilenten Charakters, etwa des besagten „Berliner Rache-Apostels Eugen Dühring“, dessen Sozialismus und Antisemitismus in ihrer Untrennbarkeit sich wie eine Vorwegnahme des Nationalsozialismus ausnehmen, ist perfekt (KSA, Bd. 5, S. 368-375). Nietzsche hat das Wesen der Pest durchschaut: von „bösen Gedanken, Vorsätzen, Schurkereien“ ist der „ekle Quell so häufig der Unterleib“ (KSA, Bd. 2, S. 203).

Die „Verschwörung der Leidenden“ gegen jene, denen es besser geht: aus ihrem „Ressentiment“ heraus vergiften sie alles mit ihrem ständigen Argwohn:

das Grübeln über Schlechtigkeiten und scheinbare Beeinträchtigungen, sie durchwühlen die Eingeweide ihrer Vergangenheit und Gegenwart nach dunklen fragwürdigen Geschichten, wo es ihnen freisteht, in einem quälerischen Verdachte zu schwelgen und am eignen Gifte der Bosheit sich zu berauschen – sie reißen die ältesten Wunden auf, sie verbluten sich an längst ausgeheilten Narben, sie machen Übeltäter aus Freund, Weib, Kind und was sonst ihnen am nächsten steht. (KSA, Bd. 5, S. 374f)

Besser kann man den antisemitischen Modju gar nicht beschreiben! Es fängt bei der Kindererziehung und der Ehemisere an und endet im Holocaust.

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32 Antworten to “Das Antisemiten-Problem”

  1. O. Says:

    Nach den ersten Sätzen konnte ich mir das Lachen auch nicht mehr verkneifen, wozu auch? Lachen ist bekanntlich gesund.

    Nun es bleibt einfach zu hoffen, das die antisemitische Fangemeinde sich um Levashov schare und seine virtuosen Künste „erlerne“ und anwende, schließlich lasse sich dadurch doch ein hervorragendes höheres Bewußtsein schaffen, das tatsächlich quasi eine Herrenrasse legitimiere für eine gewissen Zeitraum zumindest, dessen Zeitfenster kleiner werdend, letzlich dann ins Nirwana (der Erleuchtung) überführend, wo menschliches Leid, das am eigenen Leibe zu erlebende, jenes elendige Verrecken – eine kleine Nebenwirkung der kostbaren Technik – den Transfer schaffen kann, zum Himmlischen, wo sich die „Brüder“ dann vereint treffen werden.

    Kleingedrúckter Hinweis: Zu den Hauptwirkungen der Geistheilung von Levashov befrage man verstorbene Ärtze oder einen sonstig Kundigen, wohl eher aber nicht einen Apotheker, dem es an Erfahrung mangelt. Vielleicht noch der Hinweis, dass Hauptwirkungen zwar angegeben sind, jedoch nicht bzw. gar nicht auftreten, hingegen man sich der Nebenwirkungen jedoch zuverlässig sicher sein kann.

    Nun somit würde der Antisemitismus sich wirksam in höhere Sphären verflüchtigen.

    Levshov könnte zumindest dann ein neues Buch schreiben mit dem Titel „The Last History of the Antisemitism“. Möge im Anhang von einem Arzt die ICD Klassifikation der am Geiste geheilten und körperlich verfallenen für die Nachwelt sammeln und statistisch festhalten, als Beweis, dass Geistheilung auf diese Art durchaus eine Wirkung habe, die von der Medizin erst noch erklärt werden muss.

  2. Dolphin Says:

    Böhse Onkelz:
    Merkwürdige „Musik“.
    Wer mag so etwas hören?
    Vielleicht geht hier es nur um die Botschaft.

    • O. Says:

      Das ist ja wohl die authentische Mahrzahner (Stadtteil von Berlin) Ghettokinder-Band. Mit frisiertem Opel oder Audi die B1 hoch nach MOL und wieder zurück.

  3. Dolphin Says:

    „Der Antisemitismus wird erst dann verschwunden sein, wenn die Massen lernen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.“
    Wie soll das jemals gelingen …?
    Und:
    Ist der Mensch wirklich der „Individualist“, der hier verlangt wird – und als der wir uns per Kopf „fühlen“?

  4. Peter Nasselstein Says:

    Radikale Sozialisten und Nationalsozialisten sind, jedenfalls was den Judenhaß betrifft, ununterscheidbar. Wieder, ist das folgende eine linke oder eine Nazi-Seite?

    http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/05/22/linkspartei-von-der-mossad-fraktion-komplett-ubernommen/

    • O. Says:

      Das hat wohl weder mit dem einen, noch mit dem anderen zu tun, hier tobt sich jemand einfach nur aus.

    • Lass andere Says:

      Jemand der Rothchild Familie nicht mag hasst alle Juden? Kinder Ihr habt noch so viel zu lernen… ich bin im Umfeld aufgewachsen und es gibt solche und solche… Es ist auch nicht ok sogenannte Antisemiten zu hassen, denn das ist auch Menschenhass und genauso zu verachten. Wer hassen will hasst. Ich gehen jede Wette ein, dass viele die Juden hassen auch Frauen hassen oder Moslems und sich selber. Seid vorsichtig… die Energie ist genau die gleiche. Es geht um Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen. Wenn ein Jude schei$e baut dann ist es die gleiche Schei$e als wenn ein anderer Mensch Schei$e baut? Das ist die Wahrheit.

      Wollt ihr den Antisemiten ermorden weil er angeblich mehr hasst als andere Menschen? Wie vermessen ist so was? Wacht auf und seht erst mal Euren eigenen ungglaubliche Hass auf das was gehasst werden darf gesellschaftlich. Ja, aber der wird ja belohnt… Ihr seid die Guten, denkt Ihr? Es ist aber genau dasselbe….

      Ihr habt noch viel zu lernen. Wenn es heute Krieg geben würde in Deutschland, oder Israel oder egal wo, Ihr würdet keine Heiligen sein mit dem Hass und dem Abstempeln…

      • Peter Nasselstein Says:

        Es ist nicht auszurechnen, was sich alles unter dem Anscheine eines Kampfes gegen das Böse von schlechten, von rachsüchtigen, von gänzlich rücksichtslosen Instinkten versteckt. Selbst schmutzige Antisemiten (…) nehmen in Anspruch, die Sache des Guten zu vertreten… (Nietzsche: Kritische Studienausgabe, Bd. 14, S. 496)

  5. Emmo Says:

    Übeheblichkeitskomplex und Minderwertigkeitskomplex sind beide destruktiv.

    Anti-Semitismus und Deutschhass sollte mal gemeinsam untersucht werden. Das eine schließt das andere nicht aus. Man sollte auch nie vergessen, dass Deutschland ausgerottet werden sollte.

    Neid ist die eine Sache und die andere ist Ignoranz. Natürlich waren viele der Juden gut gebildet aber noch lange nicht alle. Das gleiche gilt auch heute noch.

    Interessanterweise habe ich noch nie einen jüdischen Heiligen gesehen (vielleicht halten sie diese ja Geheim wie vieles in ihrer Religion). Ich vermisse jüdische Mutter Theresa, jüdische Menschen die sich für die Menschen vorbehaltlos einsetzen würde ich gerne kennenlernen….

    Ich glaube nicht, das Bildung und die Schaffung von mentalen Glaubens-Konstruktionen zur geistigen Erleuchtung führt. Genau das Gegenteil ist oft der Fall. Intelligenz und „Puffed Up Intellectual Ego,“ mag ja gut und schön sein, aber sie bringt keine Selbsterkenntnis. Diese kommt durch Sein lassen und De-konstruktion unserer Muster und Konditionierungen. Ein intellektueller Turmbau zu Babel macht keinen glücklich. Schriften nehmen nicht die Ignoranz sondern eher die Versenkung ins Hier und Jetzt.

    Ich wünsche den jüdischen Menschen dass sie lernen die Menschheit so zu lieben wie sich selber. Nut dann kann Anti0Semitismus erfolgreich bekämpft werden.

    Außerdem, sollte es keine Rothschilds geben und das juden freundliche Zinsbankensystem sollte abgeschafft werden. Solche Psychopathen Banker helfen der Menschheit nicht… Zwar sehe ich ein, dass dies nur eine Familie ist, aber und es andere gibt aber sie steht für ein Symbol der totalen Ausbeutung, Diebstahl und letztlich Kriege und unsagbar viel Leid. Diese Familie wird sehr schlechtes Karma bekommen, das ist klar, denn das Universum erlaubt keine uneingeschränkte Macht die mehr Leid als Harmonie Leid bringt. Die Menschen sind mit Sicherheit nicht neidisch auf die Rothchilds, sehen diese Familie aber eher als einen machtvollen Feind an. Diese Angst vor den Banken erdrückt zu werden projiziert sich auch auf die normalen Juden, von den viele auch nur arme Schlucker sind.

    Es gibt viele relative wenig gebildete Menschen die Erleuchtung in Indien und Nepal bekommen – allein durch ihre spirituelle Praxis – was kein Dogma ist und keine Religion. An diesen einfachen Menschen sollte man sich eher orientieren.

    Sie, der Begriff Antisimit, dabei geht es immer nur im Judenhass, Hass erfahren aber alle Bevölkerungsgruppen auch Alte, Frauen, Deutsche und egal wer. Wer hassen will hasst.

    Schmeiss den Begriff Anti-Semit, Jude, Christ, Muslim oder egal welche andere Etikettierung in den Abfalleimer und sehe nur den Menschen und seine Konditionieriung und das ganze ist schon viel freier.

  6. Ein Mensch Says:

    Die Leute sind nach dem ersten Weltkrieg verhungert. Es gab mehr Opfer als während des 1. Weltkrieges. Hungrige Menschen die mit ansehen wie ihre Freunde sterben, sind nun mal neidisch auf das Essen der Reichen.

    Ich sehe eher ein Problem im deutschen Bildungswesen. Wir waren einfach nicht so darauf aus unsere Kinder zu fördern und wollten sie in Unterklasse/Kasten als Arbeitstier haben.

    Die Juden hatten oft mehr Privilegien. Sie förderten ihre Kinder mit Stolz. Diesen Stolz die eigenen Kinder zu fördern ist in Deutschland wichtig.

    Das Schulsystem war unterdrückend und ist es noch heute. wie viele Hauptschüler mussten in späteren Jahren in Abendschulen ihr Abitur nachmachen, weil sie als Kind keiner förderte? Wir, Deutsche mussten uns alleine stärken. Vielleicht haben die Juden ja noch ein schönes Familien Leben und deshalb werden die Kinder so gefördert.

    Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen. Lasst die deutschen Kinder nicht so verkommen.

    Es sollten mehr gerechtere Deutsche Bankiers werden, damit wir nicht auf die Judenbanken mehr gehen müssen. Wir sollten uns nicht als Zinssklave unsere Würde nehmen lassen. Schafft bessere Banken – Deutsche Banken – mit Menschen denen das Wohl der Deutschen auf ab und zu ein bisschen am Herzen liegt.

    • Peter Nasselstein Says:

      Lassen wir mal den antisemitischen Unterton des Kommentars auf sich beruhen (bevor ich wirklich wütend werde und an einer Herzattacke versterbe): Banken sind dazu da Geschäfte zu machen. Was geschieht, wenn „das Herz“ mitspielt, hat die Sub Prime Krise in den USA gezeigt.

      • Lasse doch in Says:

        Wer ist hier der eigentliche Menschenhasser? Das ist die Frage. Es gibt Menschen die aus dem Moment heraus etwas sagen was uns zu wieder ist und dann sind sie abgestempelt und zwar für immer? Das ist doch Faschismus, Junge wach auf und sehe deine eigenen brutalen Vorurteile. Sie haben ja keine eigene Meinung sondern schwatzen unmenschlicherwise alles nach. Sind sie denn so viel weiter mit ihrer eigenen Kontrolle übere Ihre eigene Hasserei? Sind sie etwa so viel besser? Sie hassen doch auch Menschen und zwar nicht weniger als ein Antisemit sondern mehr, weil sie angreifen anstatt zu verstehen. Schauen sie dich mal in den Spiegel. Wachen sie Auf. Es geht um Gerechtigkeit Junge. Der Antisemit steckt in Ihnen weil sie auf Hexenjagt aus sind. Primitiv.

  7. Peter Nasselstein Says:

    Wie lange wohl die Reichsdeppen meinen Blog besudeln?

    http://www.reichsdeppen.pinkolatorium.com/index.php?PHPSESSID=bf016b9f152adcf211ee8bb5f90f7d3d&topic=2042.0

    • O. Says:

      Eine sehr schöne Selbstdarstellung der Reichsdeppen und zeigt auf schlichte Weise, wessen Geistes Kind sie und ihr Levashov sind. Das lässt natürlich auch auf andere einen Schluss zu, die diesem über Jahre nachgehangen sind. Und die Sekte gibt sich auch noch einen Namen „Die Reichsdeppen“, wobei Wilhelm Reich ja wohl nicht gemeint sein kann.

    • O. Says:

      Ja, wenn man um 1000 Ecken denken muss, verzählt man sich schon mal und versteht nur Bahnhof. Wer hier wen zitiert hat ist irgendwie auch unklar, daher bin ich davon ausgegangen, dass es sich auf diesen Blog bezieht und die „Ernie“ Geschichte nur einfach „blaBla“ sei, wie es in anderen chat auch manchmal sinnfreie Äußerungen gibt. – Dann nehme ich das Mit den „Reichsdeppen“ mal zurück und hoffe jemand anderes blickt da mehr durch als ich.

      • Peter Nasselstein Says:

        Um das ganze zu verstehen, muß man wissen, was „Reichsdeutsche“ sind. Und das versteht man nur, wenn man sich in die Gedankenwelt von Irren hineinversetzen kann 😉

  8. Tzindaro Says:

    Two very prominent orgonomists, Dr. Richard Blasband and the late Dr. Barbara Koopman, both past presidents of the American College Of Orgonomy, became dedicated followers of Levashov.

    They were both asked to leave the ACO because they had no longer been practicing orgone therapy, but using the psychic healing methods taught by Lavashov and urging the other orgonomists to send their difficult cases to Levashov for treatment.

    They both certainly knew of the antisemitism of Levashov, since his insane rantings on the subject were posted on his website, but were seduced by his strident anti-communism, which they considered a more important aspect of the man.

    Despite his involvement with Levashov, Blasband remains active in orgonomy, having been a speaker at several international conferences and his earlier writings in the Journal Of Orgonomy are still cited by younger students of orgonomy.

    The question is, why did the rest of the orgonomic movement not denounce these apostates PUBLICLY instead of concealing this dangerous lapse of sanity on the part of two individuals so publicly associated with orgonomy?

  9. O. Says:

    Die eheliche Misere ist es Wert näher zu betrachten. Es gibt selten einen Mann, der sich über seine Frau beschwert, doch häufig eine Frau, die sich über ihren Man beschwert und ihn nur schwerlich verlassen kann. Konservative Strukuturen wirken heute wie noch vor 50 Jahren. Die Ehe als Fortführung der inszenierten Traumhochzeit, des Höhepunktes weiblichen Wahns eines Glücks nach Familie – Mann mit Kindern – und der Vorstellung des versorgt werdens.
    Modern ist hingegen nur das Ziel jeder Ehe: die Scheidung. Wozu dies? fragt man sich. Um den Kick des wieder ewiglich Verliebtseins nochmals zu spüren. Doch das ist nicht mehr als eine Wiederholungstat des eigenen Charakters, verläuft möglicherweise gleich oder etwas besser, weil man die Wahl etwas besser getroffen habe und wenn nicht gilt eine neues Scheitern.
    Immerhin scheint der Sinn der Ehe und das Versprechen bis in den Tod längst Makulatur.
    Reich hat auf den wirtschaftlichen Sinn einer Ehe verwiesen, der auch heute noch gilt – das Häuschen bauen, würde Mensch noch etwas verdienen – was die heutige und gestrige Politik zunichte gemacht hat.
    Und was war da noch? Ach ja – Reich bringt es auf den bekannten Punkt der Traum von Liebe und ihre Unfähigkeit diese zu erreichen. Wo die „Funktion des Orgasmus“ zerstört wurde, gibt es keine Liebe.

    Daher „lieben“ und heiraten Frauen irgendeinen Typen, dies reicht zur narzisstischen Befriedigung und sie besitzten einen Mann und bekommen Kinder, die zur Ausrede für die nächsten Jahzehnte herhalten, ihr Leben sinnfrei zu verpfuscht zu haben.

    Möchte man nun gegen die Eheinstitution zu Felde ziehen, wird man unter garantiert angefeindet und zwar als erstes als Homosexuellenhasser. Die Homoehe war ja notwendig und bescheinigt, wie wichtig die Ehe überhaupt sei, vor allem für das Kinder kriegen. Nun ja auch Homosexuelle können irgendwie Kinder kriegen, sonst mache da ja keinen Sinn. Und hier werden auch die Kleinen als Verfügungsmasse eines sentimentalen Wahns „called love“ instrumentalisiert. Bleiben wir bei der Heteroehe und strafen die Homoehe mit Nichtachtung. Nichts ist rekationärer als die freie Beziehung zwischen Gleichgeschlechtlichen mit der Sitte einer konservativen Ehe zu belasten und zum Ideal zu erheben. Auch hier gilt die Unfähigkeit zum Erleben des Orgasmus (genau nach Reich) braucht einen „Ersatz-Orgasmus“, auch Ehe genannt. Versprochen wird das ewige Glück bis dass der Tod euch scheide, vor allem auch in schlechten Zeiten, von denen es mehr geben wird.

    Argumentiere man also gegen die Ehe und wolle sie sogar abschaffen, schlicht gesetzlich verbieten, wird man einen Sturm der Entrüstung entfachen. Man hasse den Schwulen, möge die Liebe abschaffen, die Religion, das Erbrecht, die gute Zwangsehe usw.
    Freilich gehe für manchen der Sinn des Lebens verloren, war er doch von Geburt an auf die Ehe indoktriniert worden, es genau so zu treiben, wie seine Eltern und seinen Kindern das gleiche Leid anzutun, wie es ihm angetan wurde. Wäre man denn ohne staatlichen Trauschein keine Familie? Der Gesetzgeber sieht das schon längst anders, wenn er Sozialleitsungen verweigern möchte, dann wird jeder menschliche Mitbewohner zu einem eheähnlichen Partner verdächtigt und erklärt. Und deshalb sind auch die Schwulen zu Mann und Frau – oder was auch immer – erklärt worden, eine Partnerschaftsgemeinschaft („eingetragene Partnerschaft“) hätte ja nicht genügt.
    Für die Psychotherapie ist die Ehe eine lukrative Krankheit, also heiratet fleissig, dumm und unüberlegt. Juristen und Psychotherapeuten freut es.

    • Robert (Berlin) Says:

      Wenn ich deine Texte lese, habe ich immer das Gefühl, in einem ganz anderen Land mit einer ganz anderen Kultur und Bevölkerung zu leben. Ich kenne nur Männer, die von ihren Frauen verlassen wurden. Statistisch werden die meisten Beziehungen von Frauen getrennt.
      Die Homos heiraten nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Versorgung und dem Erbe.
      Die Heirat geht bei den Biodeutschen zurück. Also wieso gegen einen Popanz kämpfen? Beerben werden es die Mohammedaner, die immer auf Sitte und Tradition wert gelegt haben. Ihr Linksliberalen werdet einfach aussterben oder euch anpassen müssen.

  10. Frank Says:

    „Der Antisemit ist jemand dessen eigene Arbeitskapazität sehr niedrig ist und der entsprechend auch ein sehr niedriges ethisches Niveau besitzt.“ Das ist doch allzu sehr verallgemeinert und einfach(st)es Schwarz-Weiß Denken!
    „daß die Juden von alters her eines auszeichnete … ein hohes ethisches Niveau, was beispielsweise Vertragstreue betrifft.“
    Auch hier bin ich skeptisch. Es bezieht sich vielleicht nur auf den Umgang in der eigenen Gruppe (siehe Islam)? Überhaupt: Eine Religion, die sich als ein auserwähltes Volk sieht. Wenn man das hier (eben willkürlich ausgewählt) liest, wird einem schon ein bißchen sehr komisch: http://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/691900/jewish/Das-auserwhlte-Volk.htm
    Es gibt fanatische Antisemiten – aber vielleicht auch fanatische (charakterlogisch bedingt …) Für-Semiten.
    Mir hat vor Jahren jemand glaubwürdig und eher nicht „antisemitisch“ erzählt, seine Familie wäre (wohl im Frankfurter Raum) von einem Juden betrogen worden.
    Das ethisches Niveau des Alten Testamentes?

    • Peter Nasselstein Says:

      Mir hat vor Jahren jemand glaubwürdig und eher nicht „antisemitisch“ erzählt, seine Familie wäre (wohl im Frankfurter Raum) von einem Juden betrogen worden.

      „Mal ehrlich“ – Soll das ein Scherz sein?! Loriot?

      In KINDER DER ZUKUNFT, S. 55 analysiert Reich „die Juden“.

      • Frank Says:

        Nein, kein Scherz. Ich habe mich unreflektiert zu später Stunde auf das dünne Eis des Redens von „den“ Juden eingelassen.
        Mein erstes Problem löst sich einfach, nur ein Definitionsproblem. Der Antisemit ist von Peter richtig beschrieben. Ich habe vor meinen Augen eben keinen Antisemiten gehabt, sondern einen nur kritischen Geist, der sich an vielen Dingen stört – ohne Fanatismus. Wie kam ich zu meiner Unschärfe? Auch durch die heutzutage weitverbreitete Unsitte, Begriffe zu mißbrauchen: Ein AfD Anhänger ist ein Nazi, ein kritischer Blick auf manches Jüdische ein Antisemit.
        Mein „fanatischer Für-Semit“ ist also lediglich ein Aufklärer gegen den echten Antisemiten.

        • Frank Says:

          Werner Maser und das hohe ethische Niveau der Juden, was beispielsweise Vertragstreue betrifft.:
          Wieder nur ein Klischee (oder sogar geschickte Propaganda?) – und ein Hoch auf den wachsamen und kritischen Geist? Wo sind Belege? Wenn dazu die Geschichtsschreibung auch noch grob verfälscht ist (und z.B. Judentum, Christentum und Islam gleichzeitig und viel später entstanden sind) – wenn man den alten Texten sowieso nicht trauen darf, dann halte ich mich zunächst doch lieber an das offen vor meinen Augen liegende, oder?
          Vor Tagen fiel mir im Bett dazu ein: Bernard L. Madoff.
          Interessanter Einblick: http://www.juedische-allgemeine.de/article/print/id/1019
          Reich wird zitiert mit „uralter Kastrationsangst“ – eine andere „Einbildung“? Man hat eine Idee und will damit „brillieren“ – um Peter aus einem kürzlichen Beitrag zu zitieren – wie auch immer ernst das von ihm gemeint war. Und die Vielschichtigkeit des Lebens bleibt dabei sowieso auf der Strecke – so wichtig das „Eckpfosten einschlagen“ auch ist.
          Frauen = erregende Gefühle beim Stillen (ebenfalls kürzlich behauptet)? Meine Frau (mit perfektem sexuellen Funktionieren) zumindest sagt Nein für sich und Ihre Bekannten.
          Stichwort Frau, da hatte ich bei einem anderen Beitrag bzw. der Diskussion dazu den Gedanken: Wieviele aktive Teilnehmer leben eigentlich in einer halbwegs klassischen Beziehung? Nur mal so.

          • Frank Says:

            Mafia = jüdisch! War mir nicht bekannt – ist das allgemein bekannt? Im Artikel überzeichnet?
            http://www.juedische-allgemeine.de/article/print/id/1019
            „Arnold Rothstein baute Anfang des 20. Jahrhunderts mit Wettbetrug und Alkoholschmuggel ein
            krimi- nelles Imperium auf; F. Scott Fitzgerald hat ihn in seinem Roman Der große Gatsby als
            »Meyer Wolfsheim« verewigt. Rothsteins Schüler Meyer Lansky war jahrzentelang zusammen mit
            Lucky Luciano der Kopf der organisierten Kriminalität der USA, die praktisch ein jüdischsizilianisches
            Joint Venture war. Benjamin »Bugsy« Siegel verwandelte mit Mafiageld das Wüstenkaff Las Vegas in ein Zockerparadies.“

            • Tzindaro Says:

              There was always a Jewish Mafia, just as there was an Irish Mafia an a Chinese Mafia. There is crime wherever there are men, and nowhere else. No single group has a monopoly on it. Crime is an equal opportunity employer.

              There is now an Israeli Mafia active in Los Angeles, which is why the U.S. still requires visas from Israeli citizens to visit the U.S. despite their close relations and economic parity.

  11. Peter, die Juden und Jabba Desilijic Tiure | Nachrichtenbrief Says:

    […] die ich aus dem Netz nehmen mußte, weil sie von Antisemiten mißbraucht worden sind. Tatsächlich waren das meine populärsten Blogeinträge überhaupt. Ich könnte jetzt, wie billig, auf diese Antisemiten eindreschen, die könnten sich wehren und so […]

  12. Peter Nasselstein Says:

    Hitlers Tochter lebt in Schweden und hat feuchte Träume!

    https://www.achgut.com/artikel/wohin_mit_den_juden

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