Die orgonomische Religion

Es gibt vier Elemente, die jede Art von Religion zerstören:

1. Die Evolutionstheorie: Die Evolution ist derartig wirr und „ungeplant“ verlaufen, daß das schon allein jeden „Gott“ ausschließt. „Wer hat das gemacht!“ Wenn das jemand gemacht hat, dann ein armer Irrer, der ständig besoffen gewesen sein muß!

2. Die sexualökonomische Geschichtsforschung: Fortschrittliche und gutmeinende Imame weisen darauf hin, daß die gewaltverherrlichenden und frauenverachtenden Passagen des Korans interpretationsbedürftig seien. Das ganze reduziert sich also auf einen Akt der Hirngymnastik, wie man das theologisch so hinbiegt, daß es genehm wird. (Dabei kennt der Islam keine „Theologie“, sondern ausschließlich die Rechtswissenschaft!) Wenn man das ganze aber vor dem „statistischen Instrumentarium“ betrachtet, das James DeMeos Saharasia-Theorie zugrundeliegt, sieht man sehr schnell, daß diese unangenehmen Elemente Ausdruck der Entwicklung des Patriarchats sind – Ausdruck der Verpanzerung des Menschen.

3. Die Biopsychiatrie: Religionen sind Ausdruck der bioenergetischen Struktur der Religionsgründer und ihrer Anhänger. Ich habe das am Beispiel des Buddhismus durchexerziert.

4. Die Kosmologie: Wir stehen nicht im Zentrum des Universums, sondern sind Mikroben auf einem Sandkorn das durch Weiten driftet, die wir uns in ihren unermeßlichen Tiefen nicht im allerentferntesten ausmalen können. Angesichts dessen wird aus jedweder Religion eine lächerliche Farce.

Und was ist nun die „orgonomische Religion“? Ich habe sie soeben beschrieben! Unser Gott ist ein ungepanzertes Baby: unschuldig, ungepanzert, „nichts als“ ein in einem Membransack eingeschlossener Teil des kosmischen Orgonenergie-Ozeans: das Christkind.

vieleigenheit

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8 Antworten to “Die orgonomische Religion”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Die heutige Wissenschaft ist keine „Wissenschaft“ mehr, sondern eine irre Religion inklusive einer mörderischen Inquisition!

    • Frank Says:

      Es zerlegt sich eher der Autor selber …:
      https://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/die-dna-jahrhundertlegende-james-watson-zerlegt-sich-selbst-15989011.html

      • Robert (Berlin) Says:

        Der Fazke hat nur einen Kritikpunkt, die Kritik an der niederen Intelligenz der Afrikaner. Nur das ist unwiderlegbar. Sonst müsste man alle Intelligenztests wegwerfen.

        • Frank Says:

          Ich sprach mal mit einem Psychologieprofessor aus HD über das Thema – bzw. ich holte mir dort eine Abfuhr: Intelligenz ist heute relativ, die klassischen Intelligenztests nicht aussagekräftig. Und sie ist „lernbar“.
          “ … ist das doch für viele sehr problematisch, bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Kulturkreise als mehr oder weniger intelligent zu bezeichnen. Jetzt – das wusstest du ja nicht – ist Intelligenzforschung auch ein Forschungsschwerpunkt des Professors. Wobei er sich dabei mit den Messmethoden von Intelligenz befasst bzw. eher noch mit Problemlösekompetenz (was aber Ähnlichkeiten mit Intelligenz hat, aber eben eher noch vermittelt werden kann). Er betont dabei, dass die gängigen Tests ja sehr ‚westlich‘ geprägt sind und das auch ein Grund ist, warum da bestimmte Gruppen schlechter drin abschneiden. ‚Intelligenz ist, was der Intelligenztest misst‘. Das Afrikaner oder asiatische Inselbewohner z.B. schlechter abschneiden wird dann so erklärt, dass dort andere Kompetenzen gefordert sind als Matrizen lösen (was gemeinhin als sprach- und kulturunabhängiger Test gilt, aber so nicht unumstritten ist). Unterschiede in der Intelligenz, die über ganze Länder/Kulturkreise gefunden werden, werden dem Test (der Vertrautheit mit solchen Aufgaben oder auch der Wichtigkeit der gemessenen Kompetenzen) zugerechnet. Lediglich Unterschiede innerhalb desselben Landes oder Kulturkreises sind dann interpretierbar.“

  2. Frank Says:

    An die „Evolutionstheorie“ zu glauben habe ich Schwierigkeiten – habe mich allerdings auch kaum damit beschäftigt. Irgendwie klingt das alles nicht überzeugend für mich. Vielleicht geht sie von falschen Voraussetzungen aus.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Intellektuell leben wir wieder im Mittelalter, im finstersten Mittelalter! Man betrachte etwa den abergläubischen Hype um das Elektroauto:

    https://ingolstadt-today.de/lesen–der-sinnlose-traum-von-der-elektrischen-zukunft%5B44308%5D.html

  4. Peter Nasselstein Says:

    Das trifft es 100%!!

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