Posts Tagged ‘Gott’

Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 8)

21. Januar 2020

Atheisten stellen einen Widerspruch in sich selbst dar. Wenn sie ehrlich sind, leben sie in einer kosmischen Wüste, ohne Halt und Substanz. Ihre Ethik und Moral ist nur Produkt ihrer feigen Angst, die letzten nihilistischen Konsequenzen zu ziehen. Was sie nicht erkennen, ist, daß ihr gesamtes Glaubensgebäude (sic!) der letzte Ausdruck des Theismus ist, in dem das Lebendige auf „Gott“ reduziert wurde, so daß, wenn Gott „getötet“ wird, nichts bleibt als eben eine kosmische Wüste.

Genau aus diesem Grunde war für Nietzsche der Tod Gottes sowohl das Schrecklichste, die größte denkbare Katastrophe überhaupt, und gleichzeitig das großartigste und hoffnungsschwangerste Ereignis der Menschheitsgeschichte. Es war Gott, der die Welt entleert und sinnlos gemacht hat, so daß sein Tod das Siegel des Nihilismus ist. Gleichzeitig macht sein Tod es möglich, das Universum wieder zu „verlebendigen“. Aus einem absurden, aber für enge Seelen sinnstiftenden Schmierentheater auf „der Bühne“ kann wieder authentisches Leben auf „der Wiese“ werden.

Atheisten haben von all dem nicht den blassesten Schimmer. Sie sind der dröge und substanzlose Schatten des Theismus. Die authentischen Vertreter der neuen Welt sind einzig und allein die Orgonomen, die aus der Orgasmustheorie, der Entdeckung der kosmischen Lebensenergie und der Entwicklung des orgonomischen Funktionalismus hervorgegangen sind; drei Dinge, die ohne den Tod Gottes unmöglich gewesen wären und die zusammen die Rückkehr der vortheistischen Welt konstituieren.

Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 7)

19. Januar 2020

Es gibt zwei Gruppen von „spirituellen Menschen“.

Zunächst sind da die, die man früher als „New Age“-Anhänger bezeichnet hat und die sich früher auch häufig auf Reich bezogen haben. Ihnen ging und geht es immer nur um „Selbstverwirklichung“. Von „Gott“ wollen sie zumeist gar nichts wissen, außer vielleicht, daß sie selbst zu „Göttern“ werden wollen. Sie reden zwar ständig von „Energie“ und dem „Kosmos“, doch tatsächlich sind es die denkbar oberflächlichsten Menschen, die ganz in der charakterlichen Fassade aufgehen. Dort wohnt ihr vermeintliches „Ich“, das es zu „verwirklichen“ gilt. Tatsächlich haben sie nicht den geringsten Schimmer davon, daß dieses „Ich“ kaum etwas mit ihrer wirklichen Natur zu tun hat, sondern eine Funktion der Panzerung ist – letztendlich ein Produkt der Gesellschaft, die sie seit Säuglingszeiten verformt hat. Diese wirklich unerträglichen, imgrunde verachtenswerten Menschen, haben früher die, for lack of a better term, „Reich-Szene“ fast ausschließlich bestimmt. Heute finden sich diese Kreaturen in „Selbstverwirklichungsseminaren“. Ganz ganz schreckliches PACK, das letztendlich Kinder Opfern würde, um Satan zu gefallen! Das ganze „spirituelle“ Getue ist eine dreckige Lüge, hinter der sich ein denkbar brutaler und rücksichtsloser Wille zur Macht verbirgt, dem exakten Gegenteil von Liebe und Hingabe, d.h. von orgastischer Potenz!

Weniger unsympathisch sind jene, die explizit nach „Gott“ suchen und danach streben, wie ein Fluß im Ozean aufzugehen. Hier gibt es zwei Probleme. Erstens kommt hier ganz offensichtlich ein prä-ödipales Bedürfnis nach Nähe, Wärme, Symbiose mit der Mutter zum Ausdruck. Gelinde gesagt merkwürdige Sehnsüchte für einen erwachsenen Menschen. Zwar sind diese Strebungen eindeutig auf den biologischen Kern gerichtet, aber eben auf eine denkbar entstellte Weise. Eben das ist der Mystizismus, der bei aller Schönheit, von der die vom Mystizismus inspirierten Kunstwerke ein grandioses Zeugnis ablegen, doch etwas zutiefst Krankhaftes an sich hat. Nicht von ungefähr kommen all die exzessiven Gewaltphantasien (die Verzerrung, der Panzer, will durchbrochen werden!) und auch der auffällige Hang zum sexuellen Mißbrauch von Kindern (die Mystiker sind selbst verstörend kindliche Menschen!).

Das Problem, das spezifisch die Orgonomie mit diesen Menschen hat, ist eine Frage der Orgonometrie. Alles, wirklich alles, wird umstandslos und schnurstraks mit dem „Urgrund“ verknüpft. Wegen diesem ständigen „Kurzschluß“ sind sie komplett unfähig „dialektisch“, bzw. funktionell zu denken. Das Fatale dabei ist natürlich, daß sie keinerlei Problem mit der Orgonenergie haben. Gewisserweise sind sie wie „Sexbesessene“, die jede Form von Sexualität mit der Genitalität gleichsetzen. „Sexuelle Befreiung“, „Orgasmus“ – toll, können sie nur aus tiefsten Herzen unterstützen… Tatsächlich haben sie aber nichts, aber auch rein gar nichts verstanden und sind für nichts, aber wirklich gar nichts zu gebrauchen.

Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 5)

14. Januar 2020

Heute wo wir aus demographischen und kulturellen Gründen (die Islamisierung und der satanische Einfluß des 68er-Gesindels) sehen müssen, wie die europäisch-christliche Kultur dem sicheren Untergang entgegentaumelt, sehen wir, was wir verlieren. Die romantische Liebe verschwindet und wird durch eine frustrierende Fickerei ersetzt; die Wissenschaft löst sich in nichts auf, weil heute gewissenlose „Wissenschaftler“ nur noch unreproduzierbaren Müll veröffentlichen. Ein Wissenschaftsskandal jagt den anderen! Was wir sehen ist die Rückkehr des Heidentums in Gestalt dessen, was Charles Konia als das „antiautoritäre Zeitalter“ bezeichnet hat.

Wo ist der Ausweg? Den findet man, wenn man ergründet, was das Christentum in seinem Grundwesen ausmacht: erstens können Menschen dir vertrauen, nicht etwa, weil du an Gott glaubst und Angst vor Strafe hast, sondern weil du, die Welt und Gott in einem Vertrauensverhältnis verbunden seid (das im dreieinigen Gott vorgezeichnet ist); zweitens sind Mann und Frau nicht nur durch den Sexus miteinander verbunden, sondern sie verkörpern in ihrer Vereinigung die göttliche Liebe. Wie gesagt zerfallen diese beiden Grundelemente der christlichen Zivilisation, das Reich Gottes auf Erden, gegenwärtig zu nichts. Was bleibt ist Hinterhältigkeit, Gemeinheit und „Sex“. Das Ziel der sozialen und medizinischen Orgonomie ist die Vernichtung der Emotionellen Pest und die Befreiung der Genitalität. Entweder wird sie das Christentum in seiner Bedeutung ersetzen oder die Menschheit wird nicht überleben. Das hat nichts mit „Religion“ oder gar mit Mystizismus zu tun, aber alles mit der Bioenergetik (bzw. der Charakterstruktur) des Menschentiers.

David Holbrook, M.D.: WARUM FÜHLEN SICH MENSCHEN VON GEWALT ANGEZOGEN?

11. Dezember 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Warum fühlen sich Menschen von Gewalt angezogen?

 

Wie hältst Du es mit der Religion?

7. Dezember 2019

Es gibt zwei Arten von Religion. Die eine ist mit dem Kernkontakt assoziiert, es ist die Religion, die eng mit unserem Sozialleben verbunden ist („Sonntagsgottesdienst“), die andere ist die Privatreligion, die „Spiritualität“, der insbesondere schizophrene Charaktere frönen. Die erstere interessiert den Soziologen, die letztere (man denke nur an all die „Buddhisten“ und „Sufis“, die einem so über den Weg laufen!) den Psychiater… Hier soll es nur um geistig einigermaßen gesunde Menschen gehen.

Gretchens Frage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“, ist natürlich die Frage, ob man an Gott glaubt und sich dazu öffentlich bekennt. Letztendlich ist es die Frage, ob man sich einer letztgültigen moralischen AUTORITÄT unterwirft. Die Gretchenfrage ist deshalb DIE zentrale Frage der autoritären Gesellschaft. Nur als konsequenter Atheist konnte man sich von dieser befreien. Von daher all die Seelenqualen in den Werken eines Goethe oder Nietzsche. Deshalb die zentrale Rolle, die der Atheismus im Marxismus und in der Psychoanalyse spielte. So erklärt sich die große Bedeutung, die der Gottesglaube in Die Massenpsychologie des Faschismus innehat. Es ging um die FREIHEIT, d.h. um die Befähigung zur Selbststeuerung!

Die Zeiten haben sich drastisch geändert, die autoritäre Gesellschaft wurde zu einer antiautoritären und entsprechend verflüchtigte sich die Religion zu der überhandnehmenden anfangs beschriebenen unerträglichen Schizoscheiße (die perverserweise insbesondere bei „Reichianern“ verbreitet ist). Heute ist der Glaube an Gott, d.h. an eine „höhere Macht“, eine höhere PERSONALE Macht, an eine letztendliche AUTORITÄT, etwas, was im allgemeinen Chaos die individuelle VERANTWORTUNG und damit heute die Befähigung zur Selbststeuerung stärkt!

Eure „Spiritualität“ könnt ihr euch sonstwo hinstecken, aber die Sache mit Gott, also konkret mit dem Christentum, sieht die Orgonomie heute etwas differenzierter. Aus dem einstigen Todfeind der Selbststeuerung ist ein Freund geworden. Das gilt selbst für Kinder, die heutzutage in einem satanischen Jauchenpfuhl aus Niedertracht und Gemeinheit (und nichts anderes ist unsere heutige „Kultur“) im Glauben an Gott einen Lichtstrahl in der universellen Finsternis haben, einen Anker im Guten, Wahren und Schönen, einen Halt in der alles mit sich reißenden Schlammlawine.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 38

30. November 2019

orgonometrieteil12

38. Orgonphysik und Orgontherapie

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 26

23. August 2019

orgonometrieteil12

26. Gefühle und Mystizismus

Die soziopolitische Diathese

19. Juli 2019

 

Paul Mathews:
Die soziopolitische Diathese

 

Starchild vs. Doyle Wolfgang von Frankenstein: das Schicksal der Orgonomie

26. Juni 2019

Paul Stanley („Starchild“) von Kiss und Doyle Wolfgang von Frankenstein, einst Misfits heute Doyle, vertreten zwei Theorien zwischen denen sich die Zukunft der Orgonomie aufspannt. Kaum ein Interview, in dem Starchild nicht von den Fans schwärmt, die das alles erst möglich gemacht haben und denen er ein wunderbares Leben verdankt. Kiss sei ein Produkt der Fans. Auf der anderen Seite verflucht Doyle Wolfgang von Frankenstein praktisch in jedem Interview seine Fans und behauptet, er habe die Fans gemacht, nicht umgekehrt die Fans ihn. Ist ja auch logisch: ohne Doyle Wolfgang von Frankenstein keine Doyle-Fans! Und wofür soll er sich auch schon groß bedanken, denn, während Starchild ein Vermögen von 150 000 000 Dollar sein eigen nennt und ein entsprechendes Leben führt, muß Doyle Wolfgang von Frankenstein mit Mitte 50 noch immer in einem Campingwagen von einem Gig zum anderen die Provinz abklappern, um am Ende kaum mehr zu haben als jeder Fabrikarbeiter. An jeder Tankstelle wird er von irgendwelchen „Fans“ angequatscht, die zutiefst empört sind, wenn er sagt, sie sollen sich gefälligst verpissen. Imgrunde verbindet Starchild und Doyle Wolfgang von Frankenstein nur eins: beide sind nach eigener Aussage sehr schüchterne Menschen und leiden unter pathologischer Sozialphobie. Ihre Bühnenpersönlichkeit hat ihnen buchstäblich das Leben gerettet:

Und was haben Starchild und Doyle Wolfgang von Frankenstein nun mit der Orgonomie zu tun? Die Frage ist, wie es die Orgonomie schafft, nicht sang- und klanglos unterzugehen. Sollen die Vertreter der Orgonomie sich den Menschen andienen, nach immer neuen Angeboten Ausschau halten, mit denen man das Interesse der Öffentlichkeit weckt? Oder sollen sie, wie es etwa Jerome Eden getan hat, stur ihr Ding durchziehen und schlichtweg warten, bis die Menschen kommen?

Beide Herangehensweisen sind m.E. sozial inkompetent, denn sowohl das Anbiedern, als auch der quasi autistische Rückzug entstammen ein und derselben Angst vor Expansion, d.h. sind Ausdruck von „Sozialangst“. Die Orgonomie wird erst wieder gedeihen, wenn sich dieser Krampf löst. Die sozialphobische Verkrampfung beruht auf der tiefsitzenden Angst sich zu exponieren, wenn man über Genitalität, die Lebensenergie und die Selbststeuerung spricht. Nichts ist tiefer in uns eingebrannt als die Sexualangst, die Angst uns „Gott“ wirklich zu nähern und die Angst davor, das Gesellschaftssystem grundlegend in Frage zu stellen. Das macht die Orgonomen wenn man so will „sozialphobischer“ als alle anderen Menschen.

Es ist wie die Sache mit den Frauen: wenn man frei und „unverfroren“ auftritt, fliegen einem die Herzen im Übermaß zu.

nachrichtenbrief131

30. Mai 2019