Posts Tagged ‘Religion’

nachrichtenbrief128

24. März 2019

Zum Thema, daß der Kampf gegen die Emotionelle Pest selbst zur Emotionellen Pest wird, siehe unbedingt auch diesen Artikel von Kolja Zydatiss: Michael Jackson und die Exorzisten.

David Holbrook, M.D.: EMOTIONEN UND POLITISCHE DISKUSSION

2. März 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen und politische Diskussion

 

Die orgonomische Religion

16. Januar 2019

Es gibt vier Elemente, die jede Art von Religion zerstören:

1. Die Evolutionstheorie: Die Evolution ist derartig wirr und „ungeplant“ verlaufen, daß das schon allein jeden „Gott“ ausschließt. „Wer hat das gemacht!“ Wenn das jemand gemacht hat, dann ein armer Irrer, der ständig besoffen gewesen sein muß!

2. Die sexualökonomische Geschichtsforschung: Fortschrittliche und gutmeinende Imame weisen darauf hin, daß die gewaltverherrlichenden und frauenverachtenden Passagen des Korans interpretationsbedürftig seien. Das ganze reduziert sich also auf einen Akt der Hirngymnastik, wie man das theologisch so hinbiegt, daß es genehm wird. (Dabei kennt der Islam keine „Theologie“, sondern ausschließlich die Rechtswissenschaft!) Wenn man das ganze aber vor dem „statistischen Instrumentarium“ betrachtet, das James DeMeos Saharasia-Theorie zugrundeliegt, sieht man sehr schnell, daß diese unangenehmen Elemente Ausdruck der Entwicklung des Patriarchats sind – Ausdruck der Verpanzerung des Menschen.

3. Die Biopsychiatrie: Religionen sind Ausdruck der bioenergetischen Struktur der Religionsgründer und ihrer Anhänger. Ich habe das am Beispiel des Buddhismus durchexerziert.

4. Die Kosmologie: Wir stehen nicht im Zentrum des Universums, sondern sind Mikroben auf einem Sandkorn das durch Weiten driftet, die wir uns in ihren unermeßlichen Tiefen nicht im allerentferntesten ausmalen können. Angesichts dessen wird aus jedweder Religion eine lächerliche Farce.

Und was ist nun die „orgonomische Religion“? Ich habe sie soeben beschrieben! Unser Gott ist ein ungepanzertes Baby: unschuldig, ungepanzert, „nichts als“ ein in einem Membransack eingeschlossener Teil des kosmischen Orgonenergie-Ozeans: das Christkind.

vieleigenheit

Ergänzung zu: Peter im Netz (Teil 4): Vorsicht Heckenschützen!

21. Dezember 2018

Sind die „Pestkranken“ und „Modjus“ nicht einfach nur krank? Ist der Haß, den Reich offensichtlich gegen sie empfand, nicht unangebracht? Dazu ist viererlei zu sagen:

  1. Bekämpft man Kriminelle im allgemeinen und emotionell Pestkranke im besonderen nicht etwa deshalb, weil sie „gepanzert“ sind, sondern ganz im Gegenteil, weil ihre Panzerung versagt hat und es entsprechend zu Symptomen kommt. Deshalb muß ihnen verbal und gegebenenfalls sogar mit physischer Gewalt Grenzen gezogen werden, d.h. jene Barriere (Panzerung) gegen ihre sekundären Triebe aufzurichten, die sie selbst nicht bewerkstelligen konnten.
  2. Jede Emotion ist gerechtfertigt, jede, auch der Haß, solange sie aus dem bioenergetischen Kern stammt und durch die Panzerung nicht verzerrt wird. Gepanzerte Emotionen sind im Kampf gegen die Emotionelle Pest eh vollkommen wirkungslos, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Leute, die Reich in dieser Hinsicht kritisieren, sind schlichtweg zu gepanzert, zu verkorkst, als daß sie Emotionen überhaupt würdigen könnten.
  3. Die Bazillenträger der Emotionellen Pest, die Pestratten, mögen zwar krank, d.h. gepanzert sein, doch das exkulpiert sie noch lange nicht von jeder Schuld. Vielmehr handeln sie irrational aus, so Reich, „unbewußter Absicht“ (Äther, Gott und Teufel, S. 80). Sie spiegeln nach außen hin etwas vor; wie etwa die Nationalsozialisten, die etwas vom „Schutz des Deutschen Volkes“ faselten, doch tatsächlich nur ihre sadistischen Rachephantasien an Schwächeren ausleben wollten. Es mag sein, daß sie teilweise selbst der eigenen Propaganda glaubten, doch das spricht sie noch lange nicht frei. Modju spiegelt also etwas vor, um seine wahren Beweggründe zu verbergen. Das macht ihn nicht weniger böse, sondern macht aus ihm den ultimativen Bösewicht!
  4. Letztendlich geht es um die wechselseitige Sequestration von OR (der Lebensenergie) und DOR (wenn man so will der „Todesenergie“). Die Religion, insbesondere das Christentum, mythisiert das als Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“. Diese Sichtweise kommt der Wahrheit noch am nächsten, solange man sich bei aller abstrakten Wahrheit stets der konkreten moralistischen (insbesondere antisexuellen) Verzerrung bewußt bleibt.

Peter im Netz (Teil 2): Fickt sich Peter selbst ins Knie?

17. Dezember 2018

Ist es nicht selbstschädigend alles zu vermengen? Warum einen Linksliberalen mit rechter Politik verprellen, wenn der wertvolle Beiträge meinetwegen zur orgonomischen Astronomie leisten könnte? Warum immer diese Anspielungen auf das Christentum, was Leute abschrecken könnte, die gegen so etwas allergisch sind? Allein schon was ich Buddhisten antue! Warum wirklich jeden Reichianer davontreiben, der kein Fan von Elsworth F. Baker, Paul Mathews und Charles Konia ist?

Dazu ist zweierlei zu sagen. Erstens ist dieser Blog kein Geschäft. Das Unangenehme am Kapitalismus ist nicht etwa, daß man hart und rücksichtslos sein muß, sondern vielmehr daß man jedermanns Freund sein muß. Geschäftspartner, Kunden, Beamte, relevante Politiker – allen muß man ständig Honig um den Bart schmieren. Doch ich will niemandem etwas verkaufen, bin von niemandem abhängig und genieße es, mich deshalb hier nicht verbiegen zu müssen! Außerdem schafft man sich keine Freunde, man findet sie!

Zweitens liegt das besagte „unglückliche Vermengen“ im Wesen der Orgonomie. Der Charakter formt alles, insbesondere aber die drei zentralen Tabubereiche: Sex, Politik und Religion. Der Meister des Small Talk segelt elegant an diesen drei Untiefen vorbei, an denen das Gespräch zu stranden droht. Eine orgonomische Seite, die aber am Wesentlichen vorbeigeht, statt penetrant drauf zuzusteuern, wäre eine vollständige Absurdität.

Reich ist mit schlafwandlerischer Sicherheit in die drei Fettnäpfchen getreten und hat schließlich in ihnen getanzt, als er nacheinander Die Funktion des Orgasmus (Sex), Die Massenpsychologie des Faschismus (Politik) und sein Buch über die Schöpfung, Die Bione (Religion), schrieb. Wenn du als Leser nicht von einem Herzinfarkt in den anderen taumelst, ist es keine Orgonomie, sondern bloß schwules Gesülze. Gott wird die Lauwarmen angewidert ausspucken! Entweder brennst du orgonotisch oder du bist bereits am Verwesen, ohne selbst davon zu wissen. Ein übelriechender Furz (ein Gespenst), kein Mensch!

Der UN-Migrationspakt

5. Dezember 2018

David Holbrook, M.D.

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Text wurde mit Genehmigung von Dr. Holbrook seiner Facebook-Seite entnommen und übersetzt. Anzumerken ist, daß die UN-Generalversammlung am 11. Juli den Migrationspakt verabschiedet hat. Er wird am 10. und 11. Juli 2018 in Casablanca unterzeichnet werden.

Ein Gremium der Vereinten Nationen hat letzte Woche das Verbot jedweder kritischer Äußerungen über Migration vorgeschlagen. Ein Vertreter der EU und Teilnehmer des Gremiums sagte, daß jeder, der die Einwanderung kritisiert, inhaftiert werden könnte, und alle Medien, die die Einwanderung kritisierten, könnten „dichtgemacht werden“. In einem internationalen Abkommen von 1951 wurden Flüchtlinge als Personen definiert, die Asyl suchen wegen Verfolgung aufgrund von Rasse, Religion, politischem Glauben usw. Nicht in die Definition einbezogen waren Menschen, die aufgrund von schlechten wirtschaftlichen Bedingungen in dem Land, aus dem sie fliehen wollten, eine bessere wirtschaftliche Zukunft suchen. Die UNO versucht jedoch, die Definition für jeden zu ändern, der aus irgendeinem Grund internationale Grenzen überschreiten möchte. Mit anderen Worten, will die UNO etwas etablieren, was im Wesentlichen eine weltweite Regierung ohne Grenzen und letztendlich ohne Privateigentum ist. Denn wenn jemand aus einem beliebigen Grund Grenzen überschreiten kann, gibt es praktisch keine Grenzen oder Länder mehr und, zumindest in einem gewissen Sinne, kein Privateigentum mehr, da ein Land im Wesentlichen das Privateigentum seiner Bürger ist. Wenn es keine Grenzen gibt, „besitzen“ die Bürger eines Landes dieses Land nicht mehr. Die EU, eine Einrichtung, deren Vertreter nicht von europäischen Bürgern gewählt, sondern von Bürokraten ernannt werden, stimmte dem Vorschlag zu. Die UNO wird nächste Woche über den Vorschlag abstimmen.

ÄTHER, GOTT UND TEUFEL: Übersetzung des Klappentexts und der Inhaltsangabe des Originals von 1949

25. November 2018

In diesem Buch beschreibt Wilhelm Reich den Prozeß des funktionellen Denkens und wie die innere Logik dieses objektiven Denkprozesses ihn zur Entdeckung der kosmischen Orgonenergie und anderer grundlegender orgonomischer Entdeckungen der letzten drei Jahrzehnte führte. Funktionelles Denken und Organempfindungen sind wesentliche Werkzeuge der naturwissenschaftlichen Forschung und entscheidend für die Bewältigung der Probleme des Lebendigen. Der Unterschied zwischen der Denkweise des orgonomischen Funktionalismus und der mechanistischen und mystischen Denkweise wird deutlich durch die Darstellung der Beziehung der kosmischen Orgonenergie zu den beiden Grundpfeilern des menschlichen Denkens: „Gott“ und „Äther“. Reich zeigt, wie der „Teufel“ in Religion und Volksglauben eine Verzerrung des menschlichen Körpergefühls darstellt und wie die Orgonomie jenseits des Reiches des Teufels geht.

I. DIE WERKSTÄTTE DES ORKONOMISCHEN FUNKTIONALISMUS
Das „zu viel auf einmal“ der Orgonomie; die Funktion des Orgasmus – der einzige Zugang zu den kosmischen Orgonenergie-Funktionen; außerhalb des Rahmens von Mechanismus und Mystizismus; der Funktionalismus als Forschungsinstrument; die wissenschaftliche Ordnung der Freiheit; der biophysikalische Standpunkt; Grundlagenforschung auf unbekanntem Gebiet.

II. DIE ZWEI GRUNDPFEILER MENSCHLICHEN DENKENS: „GOTT“ UND „ÄTHER“
Der Standpunkt der Lebendigen; das Irren des Menschentiers; irrationale Fehler; die Logik des Irrens; das „GÖTTLICHE“, das „ABSOLUTE“, das „STATISCHE“; die Suche nach Schutzmaßnahmen gegen Fehler; die Frage der „SCHULD“ im Bereich des Wissens; naive Fragen und ausweichende Antworten; das Gemeinsame von Gott und Äther; Unterschiede zwischen Gott und Äther; die „Nichtexistenz des Äthers“; die Selbstkontrolle der Forschung; das gemeinsame Prinzip irrationaler Fehler; die biophysikalische Panzerung.

III. DIE ORGANEMPFINDUNG ALS WERKZEUG DER NATURFORSCHUNG
Die Rationalität der primären biophysikalischen Emotionen; Wahrnehmung – unterschiedlich bei gepanzerten und ungepanzerten Organismen; das Lebendige als Bezugsrahmen; das Kind als Lebewesen und als Bürger; biosexuelle Energiestauung; gepanzertes und ungepanzertes Leben; Reaktionen der Gepanzerten auf die Orgonomie.

IV. ANIMISMUS, MYSTIZISMUS UND MECHANISMUS
Das Verbot gegen die Untersuchung des Lebendigen; die Charakteranalyse öffnet das Tor zur Einsicht in die Empfindungen; Weltbild und Struktur des Forschers; die Natur ist unexakt; Angst vor der Organempfindung und Angst vor der Orgonforschung; Animismus und Mystizismus; Mystizismus und Erforschung des Mystizismus; die Panzerung des Mystikers; die pulsierende Welt des orgonomischen Funktionalismus; die Reinhaltung von Sinneswerkzeuge; die Lebensfunktion als Modell grundlegender Naturvorgänge; die Natur ist im Fluß; grundlegende Natur und abgeänderte Natur; funktionelle Krebsforschung; das Gemeinsame und das Trennende; der Funktionalismus löst Widersprüche auf; funktionelle Verbindungen, keine Zauberei; mechanistische, mystische und funktionelle Vorstellungen vom Organismus.

V. DAS REICH DES TEUFELS
Religion und die kosmische Erfahrung des Menschen; Gott und Teufel; das Übersehen des Wesentlichen; Hauptmerkmale des gepanzerten Menschen; die Logik der Moral; der gemeinsame Nenner des gesellschaftlichen Versagens des Menschen; Ereignisse aus Sicht der Lebenden beurteilen; Orgasmusangst als Hindernis für ein rationales Leben; Orgonomie geht über den Teufel hinaus.

VI. KOSMISCHE ORGONE ENERGIE UND „ÄTHER“
Die Existenz einer alles durchdringenden und nachweisbaren Energie; kein „leerer Raum“; Allgegenwart; orgonomisches Potential; Orgon-Metabolismus; Pulsation; Pulse und Wellen; West→Ost-Bewegung; Sichtbarkeit; Erstrahlung; Wärmeerzeugung; die orgonotische Sensibilität des Beobachters; die Eigenschaften der Orgonenergie und des Äthers; Zusammenfassung.

Der Doppelcharakter der Orgonomie

23. November 2018

Jeder Geistliche der Ostkirche wird dir erklären, daß das Christentum keine Religion ist, sondern die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Gleichzeitig könne man aber das Christentum nicht von der Kirche trennen, da Israel (die Kirche) ewig fortbestehen wird. Ohne deren Verkündigung gäbe es für die Menschen gar keinen Zugang zu Jesus. Kein Komma darf geändert werden – schon ist sie wieder da, die Religion, ohne daß die ganze Konstruktion dadurch wirklich widersprüchlich wird!

Was das um Gottes Willen mit der Orgonomie zu tun haben soll? Nun, oberflächlich stellt sich die Orgonomie auch als Dogma da („1. Orgasmustheorie, 2. Entdeckung des Orgons, 3. Orgonomischer Funktionalismus“) und wehe es erlaubt sich jemand auch nur kleinste Änderungen! „An sich“ ist das aber nicht die Orgonomie, denn die ist eine Wissenschaft, kein Weltbild.

Problem ist, daß man die Orgonomie irgendwie vermitteln muß und dafür eine gemeinsame Sprache braucht. Am einfachsten ist da immer die Darstellung eines „Weltentwurfs“, damit der Student überhaupt erst mal Boden unter den Füßen gewinnt und ahnt, worum es eigentlich geht. 90% und mehr der „orgonomischen“ Literatur ist gar keine Orgonomie, sondern macht diese erst zugänglich!

Genauso ist es übrigens auch in der wissenschaftlichsten aller Wissenschaften: der Physik. Es beginnt mit dem „Katechismus“ der klassischen Mechanik, Elektromagnetismus, Thermodynamik, Quantenphysik (jeweils relativistisch ergänzt) – an jeder Uni in der gleichen Abfolge und mit fast identischen Worten. Ein hermetisch in sich geschlossenes Weltbild. Daß das nicht Physik ist, merkt man erst, wenn man mit maßstabsgerechten Modellen und mit aufwendigen Computerprogrammen vermeintlich „einfache“ Probleme lösen muß, etwa den Entwurf einer hydrodynamisch optimalen Gestalt eines konkreten Schiffsrumpfs. In den Lehrbüchern wirkt Himmelsmechanik einfach, doch beschäftigt man sich konkret damit, fragt man sich, wie um alles in der Welt das Planetensystem seit Jahrmilliarden hat bestehen können. Wirkliche Physik muß man sich mühsamst erarbeiten. Sie ist sozusagen deine persönliche Beziehung zur Materie.

Theologie ist wichtig!

17. Oktober 2018

Zwei Dinge haben mich von jeher irritiert: die Achtung, die Religionen entgegengebracht wird, und die Verachtung für die Theologie. Ich soll eine Religion achten, die mich zur Hölle, also ewig anhaltender Folter verdammt, mich als untermenschliches Wesen, als unberührbares Stück Dreck betrachtet? Ich soll jedem hirnverbrannten Schwachsinn Achtung entgegenbringen? Vor allem soll ich akzeptieren, daß jede Religion gleich ist, so als gäbe es keine Theologie. Theologisch sind beispielsweise alle neo-christlichen Religionen, die aus Amerika kommen, etwa der Mormonismus, Christian Science und die Zeugen Jehovas von vornherein null und nichtig. Erst recht kann es keinen Dialog zwischen Juden, Christen und Mohammedanern geben. Es gibt nichts zu „diskutieren“! Man kann sich allenfalls darauf einigen, sich gegenseitig zu ignorieren. Ansonsten: Warum soll ich Leute auch nur eine Sekunde ernstnehmen und achten, die ihre eigene Religion nicht ernstnehmen und achten?!

Betrachtet man, wie Reich, die ganze Angelegenheit von außen und weiß, daß religiöse Gefühle eine rationale Grundlage haben, weil die Menschen die Orgonenergie und ihre kosmischen Gesetzmäßigkeiten durch ihre Panzerung hindurch gedämpft und verzerrt spüren, kann und muß man Partei ergreifen. Welches Charakteristikum der kosmischen Orgonenergie spiegelt eine gegebene Religion verzerrt wider? Wie und in welchem Ausmaß behindert sie die Sexualökonomie, die Arbeitsdemokratie und die Wissenschaft? Unterstützt oder bekämpft sie Frauenverachtung, Tribalismus und Aberglauben? Wie gut spiegeln ihre Mythen das Wesen der Orgonomie, der Wissenschaft von der kosmischen Lebensenergie, wider?

Man braucht nicht weiter ausführen, warum bei diesen Punkten das Christentum in allen Punkten am besten und das Muselmanentum am schlechtesten abschneidet, zumal das letztere zu allem Überfluß durch die Förderung der Inzucht auch noch eine verheerende Wirkung auf den Genpool der Menschheit hat. Von vorne bis hinten eine Katastrophe.

Interessanterweise sind, aus theologischer Sicht, die beiden verheerendsten Ideologien des 21. Jahrhunderts, der Islam und der Linksliberalismus, nichts anderes als ins Gegenteil verkehrte Versionen des Christentums. In der einen ist Jesus nicht mehr der Sohn Gottes, der mit seinem „Schwert aus dem Mund“ („dem Wort“) das Böse vom Guten scheidet, sondern ein bloßes menschliches Werkzeug Gottes, der mit seinem Schwert Köpfe und Finger abtrennt. In der anderen wird versucht mit Tugendterror (der zwangsläufig im realen Terror der Gulag münden muß) das Himmelreich auf Erden zu errichten. Es sind die beiden Evangelien des Antichrist (die aktuellen Ausformungen des schwarzen und roten Faschismus). Es würde mir schon reichen, wenn sich diese beiden verirrten Menschengruppen von Satan abwenden und zurück zum Sohn Gottes finden! Mehr können wir in einer gepanzerten Welt (und damit wahrscheinlich überhaupt) kaum erreichen. Auch ist dieser theologische Blick auf das Dasein des Menschen in einer gepanzerten Welt (und damit wahrscheinlich überhaupt) der tiefst mögliche. Die endgültige Wahrheit, die Orgonomie, kann voraussehbar nur von einer lächerlich kleinen Minderheit erfaßt und ertragen werden.

Faszinosum Islam

9. August 2018

Hier soll es um den wahren, will sagen tieferen Grund für die Anziehungskraft des Islam und für die von der Linken forcierte Islamisierung Europas gehen. Meine These ist, daß der Islam ein Faszinosum ist, weil er sich gegen das Gesetz stellt. Um dem Einwand vorzugreifen, der Islam sei doch eine Gesetzesreligion, sei zunächst auf die Dialektik verwiesen: Gegensätze gehen ineinander über, wie ich anhand von Mohammed und seinem Allah beschreiben werde. Chaos führt zu absoluter Herrschaft, absolute Herrschaft ist aber notwendig identisch mit Chaos (– man schaue sich nur die Entstehung, Entwicklung und den Untergang des „Dritten Reichs“ an). Weiterführend ist natürlich die funktionalistische Sichtweise: Gegensätze gehen aus gemeinsamen Funktionsprinzipien hervor, so daß man die Dinge von verschiedenen Funktionsebenen her betrachten muß. Hierher gehört insbesondere die Betrachtung sozialer und religiöse Vorgänge von den drei Schichten der Charakterstruktur her. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob das in der sekundären Schicht verankerte Recht die sekundären Triebe in Schach hält und letztlich den biologischen Kern schützt oder ob es ganz im Gegenteil, wie im Sozialismus und im Islam, die sekundären Triebe zum Ausdruck bringt. Beispielsweise ging das jüdische Recht aus der Abwehr genau jener orientalischen Grausamkeiten hervor, die im Koran und der Scharia ihren letztgültigen Ausdruck gefunden haben. Beispielsweise soll das jüdische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ die übermäßige Rache einschränken (etwa das Handabhacken bei Diebstahl), die Trennung von Milchigem und Fleischigem soll daran gemahnen nicht „das Kalb im Milch der Mutter zu kochen“, d.h. von lebensverachtender (und damit letztendlich Gott negierender) „satanistischer“ Grausamkeit Abstand zu nehmen, etc.

Allah hat mit dem Gott der Juden und Christen rein gar nichts zu tun! Ausgehend von der Schöpfung der Welt, die er zu bewahren gelobt, über seinen Vertrag mit Israel, bis hin zur Erlösungs-Garantie durch Gottes einzigem eingeborenem Sohn. Juden und Christen leben mit Gott in einer Vertragsbeziehung. Das geht soweit, daß Rabbis in den Vernichtungslagern sogar Gerichtsprozesse (sic!) gegen Gott (sic!) abgehalten haben, weil der sie offensichtlich ohne jeden ersichtlichen Grund verraten, d.h. den geschlossenen Vertrag nicht eingehalten hatte.

Vollkommen anders mit Allah und seinem letzten und letztgültigen Propheten Mohammed. Allah tut und läßt, was er will. Er ist der ultimative absolutistische Souverän, der sich durch nichts und niemanden, nicht mal durch sein eigenes Wort binden läßt. Genauso sein Prophet. Nicht nur, daß Mohammed ständig neue Suren diktierte, die ältere Suren („das letztgültige Wort Gottes“!) ungültig machten – er selbst hielt sich an keinerlei überkommene Gebote, etwa was eine (im arabischen Verständnis) humane Kriegsführung oder Heiratsgesetze betraf, die Inzucht verhindern sollten. Mohammed und sein Allah haben schlichtweg getan, wie ihnen beliebte.

Wegen seiner sekundären Triebe benötigt der gepanzerte Mensch Gesetze, die ihn in Schach halten und so ein einigermaßen reibungsloses Leben ermöglichen. Der Mohammedanismus ist eine vollständig andere Kultur: man identifiziert sich mit der Willkür und würde willkürlich und selbstsüchtig handeln, wenn nicht die Willkür der Nachfolger Mohammeds einen mit brutaler Gewalt Einhalt gebieten würden. Fällt das weg, dann hat man – das heutige Berlin vor sich.

Hier ist auch der tiefere Grund zu suchen, warum sich so viele Menschen, insbesondere aber „emanzipatorische Linke“ so sehr vom Islam angezogen fühlen und diesen geradezu fanatisch verteidigen. In ihrer Kontaktlosigkeit glauben sie untergründig, daß hier das authentische, herrschaftsfreie Leben, das UNGEPANZERTE Leben sein Haupt erhebt. Übrigens fließt das mit einer älteren Faszination in eins: die für die „Gesetzlosen“. Man denke an die Besessenheit mit der ausgerechnet Linke sich für Gangsterfilme a la Der Pate interessieren, wo aus mörderischen feigen Ratten Helden gemacht werden. Das unsere Gefängnisse von Moslems bevölkert sind, rundet das Bild ab.

Die Migrationspolitik ist eine weitere mißlungene biologische Revolution = mißgeleiteter Versuch die Panzerung zu beseitigen.