Die Invasivität der populistischen Bewegung – eine Warnung

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über die AfD:

Die Invasivität der populistischen Bewegung – eine Warnung

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22 Antworten to “Die Invasivität der populistischen Bewegung – eine Warnung”

  1. claus Says:

    Ist sich Konia dessen bewusst, dass Populismus – vor allem im Sinne von „unsachlich vergröbernd“ – heute zum Beispiel darin besteht, mit Bezug auf Klimawandel eine Erklärung mit zu Erklärendem zu verwechseln?
    Zu Erklärendes: Klimawandel
    eine Erklärung: CO2-Zunahme
    Eben diese Erklärung wird gelegentlich hinterfragt; so kürzlich in einem Vortrag eines Physikers beim Celler Hayek-Club.
    Diejenigen, die an der CO2-Erklärung ein wenig zu zweifeln wagen, werden populistisch als ‚Klimaleugner‘ diffamiert!

  2. Robert (Berlin) Says:

    Die linken Reichianer behaupten ständig, das ACO wäre ultra-konservativ und ähnlichen Blödsinn. Hier sagt Konia, dass weder rechte noch linke Politik die Menschheitsprobleme lösen kann.

  3. Frank Says:

    Vielleicht vermag Charles Konia die Zustände in den USA richtig einzuordnen, für Deutschland kann ich das, zumindest in der Hauptlinie, nicht erkennen. Die Konservativen in D wollen doch zunächst nur die schlimmsten Auswüchse des Linken Irrsinns korrigieren. Von einem „Glaube(n) der Menschen an die Illusion, daß die emotional begründeten persönlichen Probleme, die in den Menschen selbst existieren, von außen durch die Politik gelöst werden können“ kann überhaupt nicht die Rede sein.
    Auch von von „einer Polarisierung der gegnerischen Kräfte der Linken und der Rechten, die zu zwei unversöhnlichen politischen Lagern wurden“ kann in D nicht die Rede sein, zumal das linke Lager aufgrund der geschickten Deckelung und Selbstkastration (die deutsche Schuld) der Rechten übermächtig ist. Und „unversöhnlich“ sind in D nur die Linken.

    • Peter Nasselstein Says:

      Genau das war mein Einwand. Siehe meinen Kommentar zu Konias englischem Original:

      http://charleskonia.com/the-invasiveness-of-the-populist-movement-a-warning/

    • Robert (Berlin) Says:

      „Von einem „Glaube(n) der Menschen an die Illusion, daß die emotional begründeten persönlichen Probleme, die in den Menschen selbst existieren, von außen durch die Politik gelöst werden können“ kann überhaupt nicht die Rede sein.“

      Aber das ist doch die Behauptung jeder Politik, egal welcher Richtung. Politik tut so, als wenn sie Lösungen auf gesellschaftliche Probleme hätte. Nur Steuern und Gesetze lösen nicht die Probleme, die durch die Panzerung entstehen. Und das ist der Anspruch, den Konia hier hat. Der rechte Wahnsinn wurde durch den linken Wahnsinn abgelöst – aber es gibt keinen Fortschritt hin auf die Selbstregulierung der Menschen und der Gesellschaft.

      • Frank Says:

        Gerade das glauben die „echten“ Konservativen nicht, die wollen den Menschen Freiheit (in einem vorgegebenen, historisch gewachsenen Ordnungssystem) und ihre „emotional begründeten persönlichen Probleme“ lassen.
        Robert hätte es wissen sollen, wenn er von „Steuern und Gesetze(n)“ schreibt: Die Konservativen wollen so wenig wie möglich davon.
        Natürlich hat Konia ein wesentliches Problem erkannt, vor dem auch die Konservativen nicht geschützt sind. Aber die Linken und Rechten hier in einen Topf zu werfen, das ist sehr undifferenziert – und das gilt doch sicher auch für die USA?
        Ein Problem, wenn man mit seiner „Weltformel“ alles erklären will, dann wird das Raster manchmal etwas grob.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Wenn ich Konia richtig verstanden habe, meint er, daß sich früher in in den politischen Parteien selbst Liberale und Konservative ziemlich die Waage gehalten haben und die Destruktivität der jeweils anderen Seite in Schach hielten. Das gleich galt auch im Verhältnis der beiden Parteien, Demokraten und Republikaner, gegeneinander. Außerdem stand weniger die Gesellschaftspolitik, sondern die Staatspolitik im Mittelpunkt.

    Das änderte sich in der antiautoritären Ära: die beiden Parteien wurden zu monolithischen Gebilden (nur linke Demokraten und nur rechte Republikaner), die unversöhnlich gegeneinander standen und statt in ihrer Wechselwirkung die Destruktivität einzudämmen, fingen sie an sie immer weiter anzustacheln. Zuerst hat die Linke vollkommen auf Gesellschaftspolitik gesetzt, danach als Reaktion dann auch die Rechte. Trump ist, so Konia (wenn ich ihn richtig interpretiere!), der höchste Ausdruck dieser Spaltung und damit der höchste Audruck der antiautoritären Gesellschaft. Das könne nur in einem Desaster enden.

    Ich könnte Konia ja folgen, aber mein Problem ist: wenn ich Trump oder die AfD oder Salvini, und wie sie alles heißen, konkret zuhöre, dann kann ich ihnen nur recht geben. Zumal Konia sich ja auch selbst schon sehr positiv über Trump geäußert hat.

    • Robert (Berlin) Says:

      Meines Erachtens betrifft es zwei verschiedene Ebenen.
      Die Oberflächliche ist die der Politik, die nur im Rahmen der Falle agieren kann.
      Konia könnte die Tiefere der biologischen Revolution gemeint haben.
      Ist zwar auch nur eine Interpretation von mir, aber Interpretieren tun wir hier ja alle.

      • Peter Nasselstein Says:

        Auf seinem Blog hat Konia meiner Interpretation zugestimmt.

        Ich kann ja Konia folgen, aber ich muß darauf insistieren, daß die Irrationalität und die Pogrom-Stimmung nicht von Trump und nicht von den AfD ausgeht. Man schaue beispielsweise hier:

        https://www.mmnews.de/politik/126098-mordfall-luebcke-hetzjagd-in-den-medien

        Die CDU, nicht die AfD, ist die extremistische, verfassungsfeindliche und durch und durch pestilente Partei! UNWÄHLBAR.

        • Frank Says:

          „mordfall-luebcke-hetzjagd-in-den-medien“
          Mein persönliches Geständnis als Sensibelchen:
          Seitdem ein rechter Täter feststeht, habe ich mir v o l l s t ä n d i g e Zeitungsabstinenz verordnet, denn ich kann nicht einmal die Titelzeilen im Internet überfliegen, ohne dass mein Puls sich steigert, was nicht gesund ist. Und es bringt mir und niemandem etwas! Ich bewundere die starken Leute, z.B. AfD-Politiker, die mit viel stärkeren Ungerechtigkeiten umgehen können.

        • Robert (Berlin) Says:

          Eigentlich nicht. Er sagt ja nur, dass jemand den Mut haben muss, zu sagen, dass Politik nicht die Antwort ist.
          Und in der Antwort auf A. Bruggemann:
          What you are saying is that politics is not the answer to humanity’s individual and social problems of the 21st century.

          • Frank Says:

            Ich glaube, es sind zwei verschiedene Ebenen, die vermischt werden.
            Auf der hohen (oder tiefen) Ebene hat Konia (und mit ihm Robert) recht, auf der Ebene des Tagesgeschehen hat er unrecht, was so erklärt werden kann, dass aufgrund seiner „hohen“ Perspektive die „Konturen“ verwaschen werden, wie auf einer Landkarte mit einem kleinen Kartenmaßstab.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Maßstab_(Kartografie)
            Insofern sollte man das nicht überbewerten.

      • Peter Nasselstein Says:

        Die irren Gesellianer und Minuszinsphantasten finden sich ebenfalls nicht „bei uns“, sondern bei den Mächtigen, d.h. bei der „CDU“! Nicht „wir“ rasen mit Vollgas auf den Abgrund zu und drücken immer mehr das Gaspedal, sondern die „CDU“:

        https://www.mmnews.de/wirtschaft/126031-die-globale-nullzins-bombe

        Wo man hinschaut: ein IRRENHAUS!

        • Peter Nasselstein Says:

          Interessanter Kommentar dazu: “ Im Supermarkt bekommt man für 100.- Euro nur noch einen halben Einkaufswagen voll mit Nahrungsmitteln. 100.- Euro von heute sind nur noch 50.- Deutsche Mark von früher.“ Jedes mal, wenn ich an der Kasse stehe, fäält mir die Kinnlade runter: „21 Euro“ – Ich schaue verwundert in den so gut wie leeren Einkaufswagen und möchte schreien: „WOLLT IHR MICH VERARSCHEN!!!“

          • Frank Says:

            Gibt es eine verläßliche Statistik im Internet, 250 g Butter im Verlauf der letzten … wieviel … Jahre / Löhne im Vergleich?
            Ich kenne einen ehemaligen Edeka-Händler mit einem Elefantengedächtnis, den werde ich bei nächster Gelegenheit mal mit dem Notizbuch in der Hand befragen 😉

            • Peter Nasselstein Says:

              Keine Ahnung. Spiele nur immer das Spiel an der Kasse (natürlich nur, wenn es keine Schlange gibt): „Was, 20 EUR für das bischen?!“ Und jedesmal stimmen mir der Kassierer/die Kassiererin zu. „Früher habe ich mit 20 DM den Wagen fast voll gemacht!“

              • Frank Says:

                Das ist natürlich witzig 😉
                Aber es könnte ein „Alltagsmythos“ sein 😉
                Sehr vieles, ab von den Lebensmitteln, ist auch günstiger geworden durch China und Internet und technischen Fortschritt.

  5. Peter Nasselstein Says:

    Hier wird der Populismus entlarvt:

  6. Peter Nasselstein Says:

    Wieder alles zu „rechts“, deshalb hier die Antwort auf Franks letzten Post:

    Hmmm…

    Vielleicht bringt dieser Ansatz was:

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kaufkraftentwicklung-deutsche-koennen-sich-heute-fuer-eine-stunde-arbeit-dreimal-mehr-leisten-als-1960/22874504.html?ticket=ST-4490347-iieigtYYpk7RZqv5POxL-ap3

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