Papa! (Teil 1)

Ein Symptom unserer zerfallenden, antiautoritären (d.h. „Antivater-“) Gesellschaft sind bestimmte junge Mädchen, die aus zerfallenden Familien hervorgehen. Der Vater (oder die Mutter zusammen mit der Tochter) verläßt die isolierte Kleinstfamilie, in der seine Tochter mangels Alternativen ihre gesamte Libido auf IHN konzentriert hatte. Nun ist er weg und gemäß ihres (fast immer!) hysterischen Charakters kleidet sie sich infolge extrem aufreizend, um auf „magische“ (d.h. psycho-logische) Weise IHN zurückzugewinnen. Psycho-logisch ist es nämlich IHR Ehemann. Gleichzeitig fühlt sie sich wie der letzte Dreck, eben weil ER sie verlassen hat und macht einen auf Punk, Gothic, Frankensteins Braut. Ihre Lektüre sind Horror- und Vampirstorys. Besonders tragisch wird es, wenn sie in sexueller Unterwerfung das sucht, was sie wirklich vermißt: Liebe, Bestätigung und Geborgenheit.

Jungen in der gleichen Situation werden Bodybuilder oder verfallen irgendeiner anderen Arten von extremem Machismo, um magisch/psycho-logisch den Vater zu ersetzen, – oder sie werden aus naheliegenden Gründen homosexuell oder zumindest „genderfluid“. (Entsprechendes läßt sich über so manches Mädchen sagen, daß dann halt keine „Bitch“ ist, sondern eine „Butch“.)

Ich bin kein Psychotherapeut und kann deshalb das obige nicht weiter ausführen. Es geht auch gar nicht darum, ob das hier nun unbedingt im einzelnen stichhaltig ist, sondern um die grundsätzliche tiefenpsychologische („Ödipuskomplex“) und bioenergetische („Charakterstruktur“) Sichtweise, die zunehmend verlorengeht. An ihre Stelle rücken „dekonstruktivistische“ (zersetzende) vulgärmarxistische und lerntheoretische Herangehensweisen, die darauf hinauslaufen, das Elend zu verfestigen durch familienfeindliche Sozialprogramme und Unterstützung „alternativer Identitäten“. Was immer sich das parasitäre rote Gesindel ausdenken mag und ihren zunehmend blööööderen „Studenten“ an den Universitäten eintrichtert.

Freud und Reich sind heute aktueller denn je. Ihre Theorien sind augenfälliger wahr als jemals zuvor. Doch die Welt wendet sich vermeintlich „zeitgemäßeren“ Erklärungsansätzen zu, nicht mal ahnend, daß sie für den, der sehen kann, vollständig nackt dasteht. Ja, du ahnst nicht mal, was ich sehe, wenn ich dich anschaue, einen üblen Wahnsinn aus genitaler Rache und genitaler Flucht.

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3 Antworten to “Papa! (Teil 1)”

  1. claus Says:

    Treffend.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Man denke nur an das Cartoon Vater und Sohn von E. O. Plauen. Das wäre heutzutage undenkbar!

  3. JanDavid Says:

    „Freud und Reich sind heute aktueller denn je. Ihre Theorien sind augenfälliger wahr als jemals zuvor. Doch die Welt wendet sich vermeintlich „zeitgemäßeren“ Erklärungsansätzen zu“

    … ich habe den Eindruck, dass die korrupte Welt, in der wir leben, sich – was das Handeln gegenüber sozial gestörten Personen betrifft – vor allem profitableren Ansätzen zuwendet.

    Eine verhaltenstherapeutische oder analytische Intervention ist nicht besonders profitabel, obwohl es einem privat zahlenden Patienten bei einem Preis von 200 Franken bzw. 100 Euro pro Sitzung so vorkommen mag

    … die betroffenen beispielsweise unter rechtliche Betreuung in Geldangelegenheiten zu setzen ist viel profitabler; es ist für unsere Sozialindustrie“ auch nachhaltig das heißt auf Dauer profitabel, weil ja an dem Problem welches die betroffene Person hat, nichts geändert wird.

    Ach so – zur Sache:

    „Ein Symptom unserer zerfallenden, antiautoritären (d.h. „Antivater-“) Gesellschaft sind bestimmte junge Mädchen, die aus zerfallenden Familien hervorgehen. Der Vater (oder die Mutter zusammen mit der Tochter) verläßt die isolierte Kleinstfamilie“

    … ich hatte mich schon einmal dazu geäußert und möchte mich wiederholen:

    meiner Ansicht nach ist der Übergang von der matriarchalen zur patriarchalen Großfamilie – einhergehend mit solchen Nettigkeiten wie Sexualunterdrückung und Vetter – Basen – Heirat ein sozialer Zerfallsprozess – ein krebsiger Prozess.

    Logischerweise setzt sich der dann fort, und zwar beschleunigt:

    – der Übergang zur Klein- und Kleinst-Familie

    – der immer häufigere Zerfall derselben

    – und gleichzeitig der Übergang in die – fälschlich so genannte – antiautoritäre Gesellschaft – fälschlich, weil sie oft sich gegenüber den Schwachen besonders autoritär und hart zeigt.

    … denn anständig sein braucht man ja nicht mehr …

    das sind alles automatische Folgen weil schon das erste Stadium, der Übergang zu Sexualunterdrückung und Patriarchat vor ein paar tausend Jahren (siehe Saharasia Theorie) ein sozialer Vorgang von krebsiger Natur ist.

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