Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 2)

„Die Afrikaner sind so arm, weil wir so reich sind!“ An die Stelle der Afrikaner kann man jede beliebige Gruppe der „Armen und Entrechteten“ setzen und dieser eine Satz wird das zentrale Moment der linken Ideologie erfassen. Der Linke ist ein Mechanist, sein Universum ist eine Art Uhrwerk oder ein hydraulisches System kommunizierender Röhren. Wenn hier etwas geschieht, geschieht absolut zwangläufig seine spiegelverkehrte Entsprechung dort. Wenn hier etwas hinzugefügt wird, muß es dort entnommen werden. Der Erste Hauptsatz der Thermodynamik gilt absolut: es kann keine Energie aus dem Nichts erzeugt werden. Das wäre nämlich die Entsprechung mystischen („rechten“) Denkens, wo Gott durch bloße Postulierung Neues erschafft!

Reichtum muß für den in einem mechanischen Getriebe gefangenen Linken zwangsläufig Armut erzeugen. Die einzige Möglichkeit Gerechtigkeit in diesem mechanischen Folterkabinett, in dem die Lust des einen zwangsläufig das Leid des anderen hervorruft, Gerechtigkeit herzustellen, ist das Einebnen aller Unterschiede (sozusagen gemäß dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik).

Auf diese Weise steht der Sozialismus für die Negation alles Schöpferischen, der Schöpfung selbst! Alles Unternehmerische, Werteerschaffende wird zum Todfeind, weil dieses Licht in der mechanistischen Weltsicht immer genausoviel Schatten hervorruft. „Wenn du mit einer Unternehmung erfolgreich bist, verhungert in Afrika ein Kind!“

Der Sozialist haßt die orgonometrische „Schöpfungsfunktion“ selbst, bei der durch Überlagerung zweier primordialer Orgonenergie-Ströme prinzipiell Neues entsteht. Das ist so in der erfüllenden Sexualität (genitale Umarmung) als auch in der produktiven Arbeit. „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ – gemäß dem orgonomischen Potential.

Während der Mechanist in einem unentrinnbaren Alptraum lebt, der nur dadurch erträglich wird, daß alle ihre Aktivitäten auf ein Minimum reduzieren und „keine Wellen“ schlagen, lebt der Funktionalist.

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4 Antworten to “Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 2)”

  1. O. Says:

    Für die Pseudo-Linke muss ich mich fremdschämen. Sie verhält sich genau so wie Konservative es seit 40-50 Jahren behaupten. Sie sind in ihrem faschistischen Denken und Tun verhaftet und glauben sich „revolutionär“ im faschistischen Agieren der staatlich gesteuerten „Anti-Fa“. – Das heutige Weltbild entspricht dem rechten Denken absolut alternativlos.

  2. Kim Says:

    „Wenn hier etwas geschieht, geschieht absolut zwangläufig seine spiegelverkehrte Entsprechung dort.“
    Für mich ist das Idealismus und Dualismus.

  3. David Mörike Says:

    Wenn man nicht-mechanisch denkt, wäre auch möglich, dass die Beschäftigunslage bei einer Arbeitszeit-Verlängerung nicht etwa schlechter, sondern – wenn es richtig gemacht wird – besser wird.

    Die knappen Arbeitsstellen müssen auf mehr Leute oder die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden. Das ist das normale Denken und es ist mechanisch.

    Frau Tsomakaeva – von mir schon paar mal erwähnt, sagt, dass meist die Transaktionskosten höher sind als der Lohn (bei einem Stundenlohn von 30 Euro ist das selbstverständlich nicht mehr der Fall …).

    Das heißt man ist eigentlich der Dumme und legt drauf.

    Das könnte bei 50 bis 60 Stunden pro Woche anders sein.

    Aber nur wenn man es richtig macht.

    Wie geht das?

    Die Menschen könnten viel mehr als heute Rücklagen / Ersparnisse bilden – davon haben ja die angeblich armen Italiener und vielleicht sogar Griechen mehr als die Deutschen.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Alle Gutmenschen sind pestilente Charaktere!

    https://flinkfeed.com/studie-gutmenschen-besonders-oft-narzisstische-psychopathen

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