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Paul Mathews: Besprechung SEX-POL-ESSAYS, 1929-1934 von Wilhelm Reich

5. Januar 2022

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Besprechung SEX-POL-ESSAYS, 1929-1934 von Wilhelm Reich

Corona und soziopolitsche Charakterologie

30. Dezember 2021

Man muß es bei montäglichen Spaziergängen selbst erlebt haben, von staatshörigen Gutmenschen hysterisch als „Nazi“ beschimpft zu werden; man solle, so grölt dir die Antifa ins Gesicht, seine Maske aufsetzen und sich endlich nicht mehr selbstsüchtig, sondern solidarisch verhalten. Oder wie ich gerade auf Facebook lese: „Du gehst für den Erhalt der Grundrechte und der Demokratie auf die Straße und wirst als Nazi beschimpft!!!“ Derartigen Wahnsinn kann man nur charakteranalytisch erklären.

Soeben bin ich über folgenden Tweet gestolpert:

Ich geh schon deswegen so gern Impfen, weil das ein kurzer Ausflug in eine Welt voller Menschen ist, die unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen, Geschlecht, Religion, Bildungsgrad oder Familienstand den Konsens teilen, daß Impfen hilft – es ist wie ein Bad in Gemeinsinn.

Für solche Leute sind Impfgegner und Impfskeptiker dreierlei:

  1. schlichtweg dumm,
  2. Egomanen und
  3. Nazis.

Wobei in dieser rotverschobenen Republik „Nazi“ das Codewort für „die Mitte“ ist. Aus orgonomischer Sicht sind Konservative von einer muskulären Panzerung bestimmt und sie leben aus dem Bauch heraus. „Muskuläre Panzerung“ bedeutet einfach, daß man Aggression und Flucht wirklich im Körper auslebt bzw. durch Muskelverspannungen kontrolliert. „Aus dem Bauch heraus leben“ bedeutet, daß man seinen Instinkten vertraut, seinen spontanen Emotionen und Gefühlen.

Der Linke bzw. Pseudoliberale ist grundlegend anders strukturiert. Er „intellektualisiert“ und versucht „vernünftig“ zu sein. Er glaubt an „die Wissenschaft“, d.h. sie ist seine Religion, die durch kein Hinterfragen, keine Beobachtung und kein Experiment hinterfragt werden darf. Entsprechend ist bei ihm alles „vermittelt“, d.h. er benutzt seinen Intellekt als Abwehr. Beispielsweise reagiert er auf Alltagskriminalität nicht mit Wut und Angst, sondern er räsoniert über „soziale Ursachen“ und darüber, „daß wir als Gesellschaft versagt haben“. Auf Menschen, die stattdessen instinktmäßig reagieren, schaut er mit Verachtung herab. Konservative sind für ihn nur dumm (nicht hirnzentriert) und brutal („muskulär“).

Letztendlich sind „Nazis“ für ihn selbstsüchtige, autistische Tiere, die rücksichtslos ihre egoistischen Triebe ausleben, intolerant sind und andere ausgrenzen. Der Linke hingegen, kann, so Elsworth F. Baker, sich nur erlauben aggressiv zu sein, wenn es um die jeweilige „Sache“, etwa das „Durchimpfen“, und pure Abstraktionen, etwa den „Gemeinsinn“, geht.

Jede andere Aggression erfüllt ihn mit intensiver Angst und veranlaßt ihn zum Kompromiß und zum Beschwichtigen. (…) Er will Vorrechte als ein Recht und nicht als etwas, das man sich im Wettstreit verdienen muß. Der Intellektualismus, die Schuldgefühle und die Angst vor dem Vater des Liberalen führen direkt zu seinem Streben nach Gleichheit. (…) Er braucht das Gefühl, daß im Grunde alle Menschen gleich sind. Sie sind Brüder und sollten sich verbrüdern. (…) Er möchte, daß die Regierung alle Unterschiede zwischen den Menschen beseitigt (Nivellierung). (…) Der Liberale ist im wesentlichen ein sozial orientiertes Wesen, ein Teil der Herde, und er ist in bezug auf seine Sicherheit und den Ausdruck seiner Bedürfnisse von der Herde abhängig. Sicherheit wird also wichtiger als Freiheit und Unabhängigkeit und sogar echte Gerechtigkeit. (Der Mensch in der Falle, S. 251f)

Sicherheit (gleich Bewegungslosigkeit) geht dem Linksliberalen über alles. Bei Kontaktsperren, Hygienewahn und „Lockdowns“ ist er in seinem Element. Endlich kann er seine Charakterstruktur voll ausleben, d.h. auf alle dummen und gefährlichen „Tiermenschen“ herabblicken, die sich partout nicht in die Herde einpassen wollen, die ihm, dem Pseudoliberalen, Geborgenheit, Stabilität und Identität verschafft; etwas das er, kopflastig wie er ist, aus sich selbst nicht schöpfen kann.

Warten auf Charles Konias Buch CLUELESS

3. November 2021

2008 erschien Charles Konias Buch The Emotional Plague: the Root of Human Evil, 2013 Neither Left Nor Right: Preventing America’s Decline into Socialism. Sein neues Buch Clueless: the Great Human Disconnect steht kurz vor der Auslieferung. Als Vorbereitung auf diese Lektüre verlohnt ein kurzer Rückblick auf die genannten vorangehenden Bücher.

Bei oberflächlicher Lektüre wird man Konia politisch rechts verorten, doch tatsächlich führt er aus, wie kontraproduktiv es ist, gesellschaftliche Entwicklungen einseitig von einer linken oder einer rechten Warte aus zu betrachten. Vielmehr bräuchte es eines funktionellen Blicks. Dessen Richtigkeit zeigt sich darin, wohin diese Annäherungsweise an die gesellschaftlichen Probleme führt, nämlich zur Förderung von Freiheit und Unabhängigkeit, während linke und rechte Ansätze letztendlich immer in Unfreiheit und Sklaverei münden.

Gesellschaften und Kulturen müssen dem Wohl und der Freiheit des Einzelnen verpflichtet sein. Das ist letztendlich aber nur durch sexuelle Freiheit möglich, auf daß sich beim Einzelnen kein verhärteter, unnachgiebiger Charakter ausformt. Dieser beruht auf der moralistischen Regulierung unserer Triebe von Kindheitsbeinen an, statt der Natur zu vertrauen. Die künstlichen sexuellen Hemmungen führen zu antisozialem Verhalten, das mehr Hemmungen nötig macht: die „gepanzerte Gesellschaft“ entsteht, in der sich Linke und Rechte gegenseitig blockieren.

Das Denken der Linken ist vor allem mechanistisch, d.h. sie leitet alles vom Funktionieren der Maschine ab. Alles sei kontrollierbar nach den Vorgaben des Kollektivs und seiner „Ideale“. Der gute Planer, das Supergehirn, könne eine utopische Gesellschaft hervorbringen. In der heutigen Welt haben sich generell die gesellschaftlichen Einstellungen weit nach links verschoben. Sie ist entsprechend immer mechanistischer geworden. Diese allumfassende Linksdrift bedingt, daß diejenigen, die heute als Rechts gelten, früher in der Mitte standen. Konia spricht von „Rotverschiebung“ bzw. der „antiautoritären Transformation“, die mit einer Verlagerung der Panzerung vom Gesamtkörper hin zum Augensegment einhergeht.

Das mystische Denken der Rechten beruhte darauf, daß die Natur unerkennbar und etwas Bedrohliches sei, das eingehegt werden muß. Das Leben sei ein Überlebenskampf. Immerhin sah die Rechte die moralische Schwäche und Unvollkommenheit des Menschen und damit die Gefahr, die von einer übergriffigen Regierung ausgeht. Wir alle erleben, daß dieses einigermaßen „klarköpfige“ Bedenken fast vollkommen verschwunden ist und heute alle träumerische Hoffnung in einen alle Lebensbereiche bestimmenden Staat gelegt wird.

Die Menschen müssen die die Panzerung erzeugenden mechanistisch-mystischen Denkweisen der Linken und der Rechten von sich weisen und eintauschen gegen ein funktionelles Denken, das in Übereinstimmung mit dem naturgegebenen organismischen Funktionieren steht. Das würde vor allem die Kindererziehung betreffen und die Kultur von den Hindernissen befreien, die einer angemessenen Sozialisierung und dem Streben nach Glück im Wege stehen.

Daß dies nicht geschieht, ist der Emotionellen Pest zu schulden, dem zerstörerischen Ausleben der charakterstrukturell bedingten, „neurotischen“ Symptome im Gesellschaftsleben. Sie erkennt man daran, daß das vorgeschobene Motiv nicht mit den wirklichen Beweggründen übereinstimmt. Man behauptet mit einer Aktion „a“ erreichen zu wollen, doch tatsächlich ist „b“ das sich einstellende Resultat dieses Projekts. Entsprechend fühlt sich das Opfer der Emotionellen Pest desorientiert und vollständig verwirrt. „Was geschieht hier!“

Es ist wie beim Zauberer, dessen vermeintlich magische Kunststücke nur funktionieren, weil er deine Aufmerksamkeit auf „a“ richtet, während das entscheidende Geschehen sich bei „b“ zuträgt. Beispielsweise wird deine gesamte Aufmerksamkeit und seelische Energie auf das angeblich weltbewegende Problem der Rechte von Transgender-Menschen und der unmittelbar bevorstehenden Machtübernahme durch Hitleristen gerichtet, während gleichzeitig deine Meinungs- und Bewegungsfreiheit und deine Rechtssicherheit auf null gefahren werden.

Illustrieren wir die individuelle und gesellschaftliche Panzerung: Plötzlicher Wintereinbruch, die Gehwege sind gefroren, Rutschgefahr. Normalerweise habe ich einen sehr guten Gleichgewichtssinn und hervorragende Reflexe, was mich schon häufiger vor dem Rollstuhl bewahrt, wenn nicht das Leben gerettet hat. Jedesmal hatte sich mein Bewußtsein ausgeschaltet und mein Körper tat, was zu tun ist. Jetzt aber fühle ich mich beobachtet und im doppelten Sinne „unsicher“ bei meinen „schwulen“ Trippelschritten in meinen vollkommen unangebrachten, profillosen Sommerschuhen. Ich bin das, was die Engländer unübersetzbar als „self-aware“ bezeichnen. Wie der Tausendfüßler, der auf seine Schritte achtet, statt einfach zu gehen, falle ich auf meine Schnauze. (Ich erinnere an das Schlußkapitel von Reichs Die kosmische Überlagerung, wo er den Ursprung der menschlichen Panzerung erkundet.)

In meinem Fall sind es Auswirkungen der Panzerung der autoritären Gesellschaft; die Unsicherheit meiner Eltern hinsichtlich dessen, was sich gehört und wie man sich zu benehmen hat, die autoritäre Schule, eine gesellschaftliche Atmosphäre, die Menschen erzeugt, die ständig Angst haben, gegen gesellschaftliche Konventionen zu verstoßen und die deshalb immer verkrampft sind und entsprechend einen Trottel aus sich machen. Das wird sehr schön in Loriots Sketchen gezeigt und unübertroffen in John Cleese‘ Fawlty Towers.

In der antiautoritären Gesellschaft zeigt sich das gepanzerte Trotteltum anders: Etwas derangiert an meinem Zielort angekommen, werde ich Zeuge einer Diskussion von höheren Verwaltungsbeamten, die auf den Beginn eines Lehrgangs warten. Es geht um die Bedrohung von Einsatzkräften. Da war beispielsweise eine fünfköpfige Familie, die bei einem Hausbrand in einen Bus der Feuerwehr evakuiert wurde. Nach drei Stunden ist dieser restlos vollgemüllt, beschmiert, teilweise zerstört. Es wären Menschen gewesen, die Ethnie tue nichts zur Sache, vielmehr stelle sich die Frage nach dem Warum, d.h. wie wir „als Gesellschaft“ versagt haben. Es fehlt nur noch, daß sich diese Verwaltungstrottel bei der Familie Üsösügürz entschuldigen und eine großzügige Entschädigung anbieten! Wir leben in einer Gesellschaft, die durch und durch verunsichert ist und alle sich bemühen, ja nicht den Anschein zu erwecken, man wäre ausländerfeindlich und Sympathisant der AfD. Die autoritäre Gesellschaft ließ sich noch den Spiegel vorhalten, d.h. Comedy war möglich. Heute wäre selbst die Scary Movie-Filmreihe (2000 bis 2013) schlichtweg undenkbar. Mit den Roten Garden ist nicht zu scherzen und alle Menschen sind vollständig verpeilt – clueless.

David Holbrook, M.D.: DIE FUNKTIONEN VON STAAT, WIRTSCHAFT, UNABHÄNGIGKEIT UND FREIHEIT IM VERGLEICH ZUM ZENTRALEN NERVENSYSTEM, DEM AUTONOMEN NERVENSYSTEM, DEN EMOTIONEN DER DER SPONTANEN AKTIVITÄT / DER MANGEL AN EMPATHIE, DER SICH HINTER DER OBERFLÄCHLICHEN IDEOLOGIE DER LINKEN VERBIRGT

28. Oktober 2021

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Die Funktionen von Staat, Wirtschaft, Unabhängigkeit und Freiheit im Vergleich zum Zentralen Nervensystem, dem Autonomen Nervensystem, den Emotionen und der spontanen Aktivität

Der Mangel an Empathie, der sich hinter der oberflächlichen Ideologie der Linken verbirgt

DIE SITUATIONISTISCHE INTERNATIONALE: Wilhelm Reich kontra die Situationisten (Teil 5)

2. Oktober 2021

von Jim Martin

REICHs „WAHN“

Ein Problem, daß bei der Erörterung von Reich und den Situationisten auftaucht, ist Reichs Vorstellung vom Roten Faschismus. Philosophen haben mit Unverständnis auf Reichs Kritik am charakterlichen Rebellen reagiert, der in der „Bewegung“ die emotionale Entsprechung zum Nationalsozialisten bzw. Nazi darstellt. Der charakterliche Rebell schafft es nicht, die erstarrte rebellische Pose unter sich verändernden Bedingungen abzulegen, die ein konstruktiveres Engagement erfordern. Der Emotionelle Pest-Charakter, ob er nun von der Linken oder von der Rechten her wirksam wird, arbeitet unbewußt jedoch unermüdlich an der Unterdrückung des Lebens und freier Bewegung, all dessen, was lebendig ist und in Blüte steht.

Traditionell haben Europäer jene Theorien Reichs sehr geschätzt, die er während der späten Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre entwickelt hat, als er ein aktives Mitglied der deutschen Linken war. Zu dieser Zeit schrieb Reich seinen Klassiker Die Massenpsychologie des Faschismus. Mit dem gleichen logischen Roten Faden legte Reich die emotionalen Grundlagen frei, die sowohl Nazis als auch Stalinisten in der patriarchalen Familie haben. Er erklärte, daß die geschichtliche Sexualunterdrückung die Grundlage für die Fähigkeit der einzelnen Überlieferungen war, Massenpsychosen und Massenmorde hervorzurufen. Als Reich jedoch gezwungen war, in den Vereinigten Staaten Asyl von nazistischen Bücherverbrennungen und Todesdrohungen, kommunistischen Säuberungen und moralistischen Verfolgungen durch die Justiz der liberalen sozialistischen Staaten Skandinaviens zu suchen, begann er mit einer vernichtenden Kritik am Marxismus selbst, mit der sich die meisten progressiven Europäer nicht abfinden konnten. So wird seine Amerikanische Periode als Ergebnis von Geisteskrankheit und „verständlichem“ Verfolgungswahn abgetan, unter dem er wegen seiner früheren Verfolgung gelitten habe. (Man, es heißt, er habe Eisenhower gemocht.) Der Haß auf Reichs politische Haltung erstreckte sich auch auf seine wissenschaftliche Arbeit, insbesondere seine Entdeckung einer biologischen Energie, der Grundlage für Freuds Libidotheorie, die er Orgon nannte.

Es ist jedoch die Sache mit dem Orgon, die viele Progressive wirklich beunruhigt und stört. Es ist ein Thema, das immer wieder in linken Auseinandersetzungen mit Reichs Werk auftaucht, daß man die sexualökonomische Arbeit, die er als Marxist in den Zwanziger und Dreißiger Jahren in Deutschland leistete, nicht durch Reichs Verrücktheit und Verfolgungswahn seiner späteren Jahre verdunkeln lassen darf.

Ich möchte an dieser Stelle feststellen, daß diese Haltung absolut falsch ist. Zunächst war auch ich selbst von Reichs zukunftsweisender Analyse der modernen Politik überrascht und gleichzeitig enttäuscht über seinen „späteren geistigen Verfall“ mit der „Orgon-Geschichte“. Doch mittlerweile habe ich von Reich ersonnene Experimente durchgeführt und sehr zu meiner Überraschung eine vollständige Übereinstimmung mit seinen späteren Befunden festgestellt. Der Orgonakkumulator funktioniert.

Er erzeugt einen Bereich, der wärmer als die umgebende Luft ist, im direkten Widerspruch zum Zweiten Thermodynamischen Gesetz. Er unterstützt biologische Vorgänge und Heilungen. Reichs Cloudbuster kann Regen erzeugen, wo Umweltverschmutzung die Atmosphäre zum Stagnieren gebracht hat. Ich habe einen im Gebiet der Bai von San Francisco in den trockensten Sommermonaten zu einer Zeit eingesetzt, in der es nie regnet. Nach meinen Operationen gab es Überschwemmungen entlang des Russian River. (Ich stelle hier nicht notwendigerweise die Behauptung einer kausalen Beziehung auf, sondern erwähne nur die Tatsachen. Es hat mir gereicht, um aufzuhören damit herumzuspielen.)

In jedem Linken schlummert ein stalinistischer Politkommissar, der herauswill – und die ANTIFA hat das lästige „ANTI“ längst überwunden!

12. September 2021

von Christian

Es ist mir wichtig, noch etwas zu ergänzen zu meinem kürzlichen Kommentar.

Ich möchte alle Leser hier bitten, den dort angegebenen Link zu öffnen und aufmerksam von der ersten bis zur letzten Zeile zu lesen!

Es lohnt den Aufwand, denn es handelt sich um ein protypisches Lehrstück über „organisierte emotionale Pest“ bei der ach so „emanzipatorischen“, „basisdemokratischen“ und „woken“ heutigen (grünen) Linken, der es ja so sehr um „Antidiskriminierungspolitik“ und um die Menschenrechte von „Minderheiten“ geht, und die so unglaublich mutig gegen „Hatespeech“ und „Hetze im Internet“ kämpft.

Man würde über diese Ironie gar nicht mehr aus Lachkrämpfen herauskommen, wenn die Angelegenheit nicht so ernst wäre: es ist ein absolut typisches Merkmal der emotionalen Pest, dem vermeintlichen Gegner exakt dasjenige vorzuwerfen, was man selber gerade praktiziert!

Diese „ANTIFA“ beruft sich ja notorisch immer wieder auf das angebliche Rosa-Luxemburg-Zitat: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“.

Dass Luxemburg dass erstens nie so gesagt hat, es sich zweitens nur auf leicht unterschiedliche Fraktionen innerhalb der kommunistischen Bewegung bezog, und drittens die gute Rosa alles andere als eine Demokratin war, sondern eine totalitäre, autoritäre und militante Fanatikerin, macht das Ganze noch absurder.

Oder eben gerade nicht, da die heutige „ANTIFA“ den Slogan ganz genau so anwendet, wie die intolerante Anti-Demokratin Luxemburg das auch intendiert hat!

Aber nun zurück zu meinem eigentlichen Anliegen, nämlich den Inhalten des Textes, zu dessen bösartiger emotionalen Pestilenz ich Folgendes anmerken möchte:

Zunächst wird der mutwillige Eindruck vermittelt, dass es sich bei Prof. Bernd Senf um einen Antisemiten handeln würde und bei Dr. DeMeo um einen geistigen Wegbereiter des angeblichen („Lattorfschen?) „Faschismus“.

Dass Senf ein „Antisemit“ und DeMeo ein „geistiger Faschist“ sei, dazu kenne ich keinerlei Evidenz, noch werden dafür irgendwelche belastbaren Beweise in dem o.g. ANTIFA-Pamphlet geliefert.

Nach typischem Muster der EP (= emotionalen Pest) werden hier in manipulativer Weise nur assoziative Zusammenhänge suggeriert, Andeutungen gemacht, wenig aussagekräftige Fußnoten eingefügt usw.

M.a.W: es handelt sich schlichtweg um Rufmord, um Verbreiten von Tratsch und Klatsch, um die Konstruktion und Anprangerung von Feindbildern „weißer toxischer Männlichkeit“ ohne jegliche Beweisführung, die bei solch schweren Vorwürfen doch wohl dringend geboten wären – speziell für solche „Menschenrechtler“ und „Minderheiten-Beschützer“, als die sich die Autoren durchgängig aufspielen.

Menschen ohne hinreichende Belege als Antisemiten und/oder Faschisten öffentlich im Netz bloßzustellen und zur Hetzjagd gegen sie aufzurufen, das sind exakt jene malignen Mechanismen der EP, wie Wilhelm Reich sie uns gelehrt hat!

Kommen wir nun aber zur eigentlichen Zielscheibe des äußerst umfangreichen Pamphlets, Ottmar Lattorf, der schon in der fetten Überschrift „Keiner von uns! Zum rechten Esoteriker, Sektierer und Pseudo-Feministen Ottmar Lattorf“ ausgegrenzt und zum Abschuss freigegeben wird.

Es fehlt mir die Zeit und die Lust, hier eine umfassende kritische Textanalyse des gesamten ANTIFA-Pamphlets durchzuführen, denn der Text ist den Aufwand nicht wert, den dies erfordern würde.

Ich möchte jedoch ein paar Beispiele dafür aufzählen, mit welchen bösartigen, polemischen, stigmatisierenden und stereotypen Klischees Lattorf in dem Artikel verleumdet wird; u.a. wird er des Folgenden beschuldigt:

  • des „(linken) Mackertums mit heteronormativen Verhältnissen“ (was immer man sich unter solch einer Begrifflichkeit vorzustellen hat)
  • einer „kruden Weltverschwörungskonstruktion“ und „Verschwörungstheorien“
  • einer „Verklärung des Patriarchats zum Matriarchat“
  • einer „Romantisierung antizivilisatorischer Technologiefeindlichkeit“
  • er predige ewige “Liebe und Frieden” und „treibe damit Menschen in die Fänge von Sekten“
  • er sei „bekennender platter Antiamerikanist – Antizionist – Antisemit”
  • er habe „männlichdominant die sexuelle Revolution propagiert“
  • er sei „rassistisch pseudofeministisch“
  • als Reichianer vertrete er ein „biologistisch ausgerichtetes, völkisches, ethnopluralistisches und damit antifeministisches und rechtsextremes Konstrukt“ (bei dieser plakativen Aneinanderreihung von Worthülsen kriegt man einen Krampf im Hirn)
  • er stehe „in ideologischer Hinsicht äußerst rechts“.
  • Sein eigentliches Verbrechen bestehe darin, dass er im Gegensatz zu den Autoren dieser Hetzkampagne eine „Klare Haltung für (Queer-)Feminismus“ vermissen lasse (dazu fällt einem nun wirklich nichts mehr ein…).

Am Ende des Textes mündet die „anti“-faschistische (in Wahrheit aber zutiefst emotional pestkranke) Verleumdung des Opfers Ottmar Lattorf in den folgenden Forderungskatalog von geradezu militanten Maßnahmen (s.u.).

Wie man gleich sehen wird, stehen diese der übelsten demagogischen Verfolgung von „Regimekritikern“ und ideologischen „Abweichlern“, wie wir sie aus rechts- und linksfaschistischen Systemen kennen, in nichts nach – und reihen sich zwanglos in die menschenverachtende Tradition von Julius Streichers Stürmer und der stalinistischen „Säuberungen“ in der UdSSR ein.

Die Treibjagd wird eröffnet und die Meute von der Leine gelassen.

Ich zitiere nun die geforderten Maßnahmen der „ANTIFA“, mit denen man den „Unmenschen“ (oder „Untermenschen“?) Lattorf und seine Freundin Johanne Liesegang buchstäblich zur Strecke bringen und zum Abschuss freigeben will.

„Und jetzt?

Mit dieser Aufklärung über Ottmar Lattorf ist es nicht getan. Darum fordern wir

  • Weitergabe der Informationen über Lattorf, seine Positionen und sein Umfeld auch über linke Zusammenhänge hinaus in zivilgesellschaftliche Strukturen und den öffentlichen Raum!
  • Deutliche Abgrenzung und Aufkündigung jeglicher Zusammenarbeit mit Lattorf und Umfeld!
  • Offenlegung der Strukturen und Projekte, die mit Lattorf zusammenarbeiten oder zusammengearbeitet haben im Rahmen öffentlicher Distanzierungen!
  • Interne Auseinandersetzung mit dem Problem jeglicher Formen des Antisemitismus und der Notwendigkeit von feministischen Forderungen, nicht nur in linken Strukturen!
  • Haus- und Zutrittsverbote für Ottmar Lattorf an allen Kultureinrichtungen sowie Orten der Politik und Selbstverwaltung wie z.B. Alte Feuerwache, Ökoprojekte, Kirchen etc.!
  • Kündigung der städtischen Verträge mit Ottmar Lattorf und seinem Verein (z.B. Nutzungs- und Pachtverträge) beruhend auf der Charta der Stadt Köln für Vielfalt und Toleranz sowie den Ratsbeschluss gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln!
  • Auftritts- und Sprechverbot auf städtischen Veranstaltungen und Podien z.B. als Funktionsträger seines Vereins und für Bürger_inneninitiativen!
  • Ausschluss von Demonstrationen und Kundgebungen sowie E-Mail-Verteilern einschließlich der Deaktivierung seiner Zugänge zu bestehenden Kommunikationsstrukturen (E-Mail, Blogs, Foren etc.)!
  • Ausschluss aus Bürgerinitiativen und BI-Netzwerken!
  • Abwahl von Ottmar Lattorf aus Ämtern/Funktionen, die er z.B. in Vereinen, Netzwerken oder öffentlichen Gremien ausübt!
  • Verhinderung der Neuinstallation der antisemitischen Kölner Klagemauer durch Lattorfs Weggefährtin Johanne Liesegang!
  • Breiter Protest gegen die sog. “Hygiene”-Mediationen, Corona-“Spaziergänge” und andere Aktionen der Corona-Querfront als Sammelbecken des Rechtsextremismus mit allen Mitteln und auf allen Ebenen!
  • Einrichtung von konkreten Hilfsangeboten für Betroffene aus dem sektenartigen Umfeld Ottmar Lattorfs, bspw. Menschen die aufgrund seiner medizinischen “Beratungen” geschädigt wurden, Opfer seiner Manipulationen!
  • Klare Haltung gegen jeden Antisemitismus!
  • Klare Haltung für (Queer-)Feminismus!“

Es bleibt einem buchstäblich die Spucke weg, wenn man so etwas liest, denn es geht um nichts anderes als um soziale Annihilation aus rein politischen Gründen!

Ein missliebiger Mensch soll „unmöglich gemacht“, stigmatisiert und in die Isolation getrieben werden, damit er sowohl in virtuellen „sozialen Netzwerken“ als auch in „analogen“ zwischenmenschlichen Zusammenhängen (siehe: „Haus- und Zutrittsverbote“ usw.) ausradiert und jeglicher Artikulationsmöglichkeit beraubt wird (letztlich läuft es auf ein „Geh doch sterben!“ hinaus). Erinnert dieser Aufruf für die Errichtung „Lattorf-freier Zonen“ nur mich an die sukzessive und systematische Ausgrenzung der Juden aus dem öffentlichen Leben in den Jahren nach 1933?

Was für ein unglaublicher, geradezu „eliminatorischer“ Hass auf Andersdenkende!

Der oben zitierte „Ausschluss von Demonstrationen und Kundgebungen sowie E-Mail-Verteilern einschließlich der Deaktivierung seiner Zugänge zu bestehenden Kommunikationsstrukturen (E-Mail, Blogs, Foren etc.)!“ bedeutet nichts anderes als: „wir stimmen mit Dir politisch nicht überein, deshalb darf´s dich nicht mehr geben!“.

Erst wird ein Mensch, der anscheinend keinerlei Straftat begangen hat (sonst hätten die Autoren das doch mit Sicherheit erwähnt und ausgeschlachtet), kommunikativ und sozial „gelöscht“. Und dann im zweiten Schritt ggf. auch physisch „ausgelöscht“?

Und das (Zynismus hoch zehn!) auch noch alles im Namen des „Antifaschismus“ und Kampfes gegen „Hatespeech“, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten…

Das Ganze ist organisierte emotionale Pest, und nichts anderes!

Die Verfasser des Hetz-Artikels gegen Lattorf und Freundin können vor lauter vorgeblichem „Humanismus“ und grün-roten „Gutmenschentums“ kaum kaschieren, dass sie selber womöglich funktionell identisch sind mit jenen, die im Dritten Reich die Hetzjagd auf die Juden nicht nur theoretisch begründet, sondern auch praktisch durchgeführt und die „Meute“ zu Pogromen aufgehetzt haben.

Sind sie nicht funktionell und v.a. auch charakterologisch identisch mit den Protagonisten des sogenannten „Großen Terrors“ und der Schauprozesse in der Sowjetunion, der Kulturrevolution in China oder der „La Grande Terreur“ in der Französischen Revolution? Unglaublich „böse“ sein „im Namen des Guten“!!

Wenn ich Ausmaß und Inhalt der geforderten „Maßnahmen“ gegen Lattorf und Freundin lese, frage ich mich: Wo bitteschön ist hier noch der Unterschied der ach so „ANTI-faschistischen“ Verfasser zu einem geifernden NS-„Blutrichter“ Freisler vor dem „Volksgerichtshof“? Oder zu einem Tschekisten wie Feliks Dzierżyński?

Zu einem Robespierre, Marat, de Talleyrand-Périgord bzw. den Jakobinern, die (ebenfalls im ideologischen Fahrwasser der „Aufklärung“, „Emanzipation“ und der „Menschrechte“) gnadenlos Menschen abschlachteten? 

Würden solche Menschen wie die Autoren nicht in einem Stasi-Gefängnis, ohne mit der Wimper zu zucken, „Staatsfeinde“ bzw. „Regimekritiker“ foltern? 

Würden diese Leute, wenn sie einmal „an die Macht kommen“, nicht Hinz und Kunz denunzieren und in einem „Revolutionstribunal“ Abertausende von politisch Andersdenkenden, Abweichlern, „Querdenkern“, „Impfgegnern“ und vermeintlichen Konterrevolutionären „liquidieren“? 

Oder muss man sogar befürchten, dass solche Fanatiker wie die Verfasser des o.g. Hetzartikels, die die Meute zu einem „Maßnahmenkatalog“ auffordern, schon jetzt (also vor deren „Machtergreifung“) jemandem wie Lattorf auflauern, ihn entführen, zusammenschlagen oder gar Schlimmeres? 

Man fragt sich unweigerlich, „was hat dieser Lattorf eigentlich getan“, dass er solch einen unstillbaren Hass bei den rot-grünen Spinnern von der „ANTIFA“ auslöst? 

Ich kenne Herrn Lattorf nicht persönlich und weiß also nicht, ob ich ihn sympathisch oder unsympathisch finden würde, mit welchen seiner Positionen ich übereinstimmen würde und mit welchen nicht. 

Fasst man die biographischen Eckdaten Lattorfs aus o.g. Schmierblatt zusammen, so hat er sich u.a. jahrzehntelang mit Wilhelm Reich, mit der Orgonomie und mit James DeMeo´s Saharasia-Theorie beschäftigt, hat historische Untersuchungen zur Hexenverbrennung und zur Heimatforschung betrieben und sich mit deutscher Geschichte beschäftigt. Er war/ist in diversen Bürgerrechts-Initiativen und Öko-Gruppen sowie sozialen Aktivitäten im Großraum Köln aktiv, empfindet (wie Millionen anderer Menschen hierzulande) ein tiefes Unbehagen angesichts der Problematik der Masseneinwanderung und „Islamisierung“ sowie der ganzen Corona-Thematik und hat diese Sorgen auch öffentlich artikuliert und argumentativ begründet; ferner hat er sich mit Frauenthemen, Matriarchatsforschung und der Unterdrückung weiblicher Sexualität auseinandergesetzt. 

Vielleicht habe ich den einen oder anderen Punkt ausgelassen, aber in der Summe läuft das alles doch „nur“ darauf hinaus, dass er politisch eine andere Meinung vertritt als z.B. die rot-grünen Verfasser jener „ANTIFA-Website“, deren intellektuell so ungemein anspruchsvoller ideologischer Horizont auf Aspekte abhebt wie den, dass man/frau „eine klare Haltung für (Queer-)Feminismus“ zu entwickeln habe (und man zum Todfeind erklärt wird, wenn man das nicht tut) – Prost Mahlzeit! 

Ganz besonders schlimm sei, dass Menschen wie Lattorf sich nicht genügend mit dem „(linken) Mackertum mit heteronormativen Verhältnissen auseinandergesetzt“ hätten – dazu fällt einem nichts mehr ein! 

Summa Summarum wird Herrn Lattorf nichts weiter vorgeworfen, als dass er eben eine andere Meinung vertritt als die Autoren jener obskuren ANTIFA-Plattform (soviel also zu der von den Rotgrünen so vielbeschworenen „Freiheit, die immer auch die Freiheit der Andersdenkenden meint“). 

Und der Hass ist wohl auch deshalb so groß, weil Lattorf, wie selbst der o.g. Artikel erwähnt, über Jahrzehnte hinweg dem linken politischen Lager zuzurechnen war und erst später versucht hat herauszufinden, welche seiner alten „linken“ Positionen ggf. eine Schnittmenge aufweisen (was die Autoren „Querfront“ nennen) mit Positionen und Initiativen, die früher dem sogenannten eher „rechten“ Lager zugeordnet wurden. Als ob das alte mechanistische Schubladendenken „Rechts versus Links“ noch in einem Zeitalter unbeschränkte Gültigkeit besäße, wo die meisten Großkapitalisten heute politisch dezidiert links stehen (und der sächsische Arbeiter „rechts“) und die frühere SPD-Bundesregierung unter Helmut Schmidt heute als „rechts“ gelten würde. 

D.h. also, Lattorf ist in den Augen der ANTIFA-Autoren ein Renegat, und das löst bei jenen Linken, die trotz erdrückender Gegenevidenz in all den Jahren nichts hinzugelernt haben, sondern dogmatisch weiter bei ihren überholten marxistischen Positionen verharren, die heftigsten negativen Emotionen („Verräter!“) aus. 

In der Geschichte gibt es ja zahllose Vorläufer dafür, dass Kommunisten nichts so sehr hassen wie andere Kommunisten (die ideologisch von der „Hauptlinie“ abweichen, wie es z.B. die Menschewiki oder die Trotzkisten taten) bzw. Sozialdemokraten, die von der KPD und KPDSU als „Sozialfaschisten“ und „Revisionisten“ tituliert und teilweise sogar vehementer bekämpft und liquidiert wurden als die tatsächlichen Faschisten bzw. Nationalsozialisten.  

In meinen Augen jedenfalls ist das Ganze ein Paradebeispiel für die „organisierte emotionale Pest“, und spätestens jetzt ist es endlich an der Zeit, der „ANTIFA“ mit Fug und Recht das „ANTI“ wegzustreichen!

Zum Schluss würde ich gerne wissen, wie andere Nachrichtenbrief-Blogger den o.g. ANTIFA-Artikel gegen die Reichianer Lattorf, Senf und DeMeo empfinden, und was sie speziell über den zitierten Forderungskatalog von eliminatorischen „Maßnahmen“ am Ende des Artikels denken. 

DieRoteZora says:

Also, MIR gehen diese windelweichen, viel zu liberalen Forderungen der „ANTIFA“ zur „Endlösung der Lattorf-Frage“ nicht weit genug!

Gegen solche toxische weiße Männlichkeit, welche sich DERMASSEN sexistisch, heteronormativ, anti-queer, rassistisch, gender-intolerant, postkolonialistisch und frauenfeindlich aufführt, muss noch VIEL konsequenter vorgegangen werden!

Und dass dieser widerliche Fascho-Typ mit seiner Cis-Nazischlampe obendrein auch noch den wissenschaftlich überholten und LGBTQIA-diskriminierenden Androzentrismus des reaktionären Orgasmus-Papstes Wilhelm Reich propagiert und eine protofaschistische „Orgonenergie“ postuliert, erfordert allerschärfste Gegenmaßnahmen unserer coolen Community.

Bei Ekelpaketen wie Lattorf und seiner Heterofaschisten-Braut helfen meines Erachtens nur noch konsequente Sippenhaft, Aburteilung durch polygeschlechtliche revolutionäre Volkstribunale, Zwangsarbeit im Steinbruch und sofortige Verbringung in eines unserer bewährten Umerziehungslager, in denen engagierte Sozialpädagog*INNEN die notwendigen kognitiven Umstrukturierungen vornehmen. 

Wenn die Reaktanz des Delinquenten dennoch therapieresistent ist, sollte Spießrutenlaufen in der Community praktiziert werden.

Sollten diese aufklärerischen und liebevollen pädagogischen Ansätze nichts fruchten, müssten wirklich terminale Maßnahmen ausdiskutiert werden, denn im Kampf gegen Faschismus und postkoloniale toxische Männlichkeit ist jedes Mittel moralisch legitimiert.

Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen

1. September 2021

Beim Linken dreht sich alles um Gerechtigkeit und wenn der Rechte darauf verweist, daß einem die Güter und Privilegien schließlich nicht zugewiesen werden, sondern daß man sie erarbeiten müsse, d.h. Leistung belohnt wird, verweist der Linke triumphierend auf die Erben, die ihre Stellung und ihren Reichtum sich eben nicht erarbeitet haben.

Dagegen ist natürlich kaum etwas einzuwenden, aber im Grunde ist das ein moralisches Argument. Was sagt die Bioenergetik dazu?

Zunächst einmal: in Der Mensch in der Falle führt Elsworth F. Baker aus, daß der Linke auf subversive Weise gegen den Vater rebelliert, während der Rechte in offener Konkurrenz mit ihm steht. Dabei müsse es, so Baker, natürlich nicht in jedem Fall um den wirklichen Vater gehen, sondern ganz allgemein um das Vaterimago bzw. „das von den Vätern überkommene“.

Wegen seiner Rebellion sagt sich der Linke von der Generationenfolge los: vom Vater und seinem eigenen Vatersein, d.h. von „den Vätern“. Das ist seine Art zu sagen: „Ich bin kein Tier“! (Der Rechte bringt dieses Diktum des gepanzerten Menschen weitaus direkter mit seiner tiefsitzenden Sexualverneinung, die sich in den diversen überkommenen Religionen und „philosophischen Lebensanschauungen“ organisiert hat, zum Ausdruck.) Wenn der Linke also gegen das Erben wettert, geht es in Wirklichkeit gar nicht um Gerechtigkeit (ist ein Lottogewinn gerecht?), sondern im obigen Sinne um seine grundsätzliche Verneinung des „Vätererbes“. Der Rechte sieht sich als Teil einer Generationenfolge, die seinem Leben auf der einen Seite Sicherheit (Vergangenheit) und auf der anderen Seite Sinn (Zukunft) verleiht. Der Linke hingegen ist der geborene „Existentialist“, unglücklich, verbiestert, voller Ressentiment und durch und durch nihilistisch.

Bevor wir über die soziale Frage des Erbens überhaupt diskutieren können, haben wir uns mit der charakterlichen Frage auseinanderzusetzen! Im übrigen sollten wir alle von tiefster Dankbarkeit durchdrungen sein, denn wirklich ALLES haben wir leistungslos ererbt: uns selbst, unsere Sprache, unsere Umwelt und unsere Werkzeuge.

Heil Dir Heiliges Deutschland!

HIV/AIDS und Corona/Covid-19

17. August 2021

Der ganze moralistische Ton, die Aufmachung der Kampagne, der zentral generierte Gruppendruck der AIDS-Kampagne der 1980er Jahre („Benutze ein Kondom!“) kehrt in der gegenwärtigen Corona-Impfkampagne zurück. Auch damals stand die Menschheit vor der Auslöschung,– wenn wir nicht alle Kondome benutzen!

Damals, nach 20 Jahren sexueller Befreiung durch die Pille, die endlich sorgenfreie Spontanität im intimen Umgang zwischen Männlein und Weiblein ermöglichte, setzte eine besonders von „Linken“ fanatisch forcierte Gegenreaktion ein, die aus dem Geschlechtsakt etwas inhärent Lebensgefährliches und für die Gemeinschaft Lebensfeindliches machte, den Akt auf eine streng geregelte klinische Verrichtung reduzierte (Aufstülpen, Rein, Raus, Entsorgen) und den Orgasmus fast verunmöglichte. Liebevoll streicheln mit Gummihandschuhen!

Heute wieder genau das gleiche: Seit etwa 20 Jahren sind alle Krankheiten besiegt. Wir haben wirklich alle Stoffe des Planeten auf ihre medikamentöse Wirksamkeit durchprobiert und dank MRT gibt es nichts Verborgenes mehr. (Der eine oder andere mit einer schrecklichen Krankheit wird jetzt empört sein, aber wir sprechen hier selbstverständlich nicht von Absolutheiten, sondern von dem was maximal in der mechanistischen Medizin erreichbar ist!) Die Menschen lebten noch nie gesünder, jede Generation erringt neue Altersrekorde – und die Pharmaindustrie steht vor dem Ruin. Deshalb sind Impfstoffe, die Gesunden verabreicht werden, der Markt der Zukunft.

Mit Covid wird wieder bei voller Fahrt die Handbremse gezogen: die Menschheit steht wieder vor dem Untergang! Nur diesmal sollen uns nicht glitschige Gummitüten retten, sondern die Spritze. Und wieder können sich die „Linken“ vor Begeisterung und Fanatismus gar nicht wieder einkriegen. Der gleiche geiferende „Zieh … über!“

Ging es vor vier Jahrzehnten um die Einschränkung der Sexualfunktion, ist heute die Arbeitsfunktion dran. Und genauso wie damals nichts, wirklich gar nichts stimmte, denn es war für einen Heterosexuellen faktisch unmöglich AIDS durch normalen Geschlechtsverkehr zu kriegen, stimmt heute nichts, wirklich gar nichts: außerhalb der Risikogruppen ist es fast unmöglich an Covid zu sterben, solange man so behandelt wird, wie bei jeder anderen Grippevariante auch!

Alles genauso wie damals. Statt die eine entscheidende Risikogruppe, die Homosexuellen (besonders die heimlichen Homosexuelle) mit dem Kondom zu retten, wurde genau die Gruppe belästigt, die das alles praktisch nichts anging: junge heterosexuelle Paare. Das war Emotionelle Pest pur: ein gigantischer Generalangriff auf die Genitalität und eine einzige Propaganda für die Homosexualität. Das ganze ist dann über die Jahre mehr oder weniger versandet und das Endresultat ist kurioserweise eine erschreckende Durchseuchung der sexuell aktiven Bevölkerung mit sexuell übertragbaren Krankheiten, u.a. weil sich dumme Nutten und ähnliche Menschen in ihrer AIDS-Panik irgendwelche Antibiotika einwarfen und so resistente Keimstämme züchteten.

Heute habe ich keine Angst vor den Ungeimpften, sondern vor den Geimpften, denn so sicher wie das Amen in der Kirche, werden die immer neue Generationen Krankheitserreger ausbrüten – gegen die wir uns ins alle Ewigkeit werden regelmäßig werden impfen lassen müssen. Und noch etwas: Ich persönlich habe von AIDS-Diagnosen gehört, die ich nie und nimmer glaube. Wer will schon wissen, auf was die entsprechenden Tests so alles ansprechen! Die Konsequenzen der positiven Tests waren jedenfalls lebenszerstörend. Urplötzlich ging es, ob der neuen vorgeblich „lebensrettenden“ Medikation, bergab und zwar rapide! Bei Covid haben wir eine ähnliche Situation. Patienten wurden sinnlos intubiert und die üblichen Medikamente für Lungenerkrankungen abgesetzt, da die in den aus dem Nichts instantan hervorgezogenen Covid-Leitlinien nicht vorgesehen sind.

Bione im Untergrund (Teil 2)

31. Juli 2021

Das Leben schlägt einen Tiefenrekord nach dem anderen. Ich verweise auf die Herkunft des Erdöls.

Heute geht man davon aus, daß Organismen, die an der Erdoberfläche an extreme Bedingungen angepaßt waren, langsam bis in diese Tiefen vorgedrungen sind. Reichs Forschung legt eine andere Sichtweise nahe. Er hatte gefunden, daß Materialien, wie etwa Eisenfeilspäne, sofort Bione bilden, wenn man sie vorher zum Glühen bringt und dann in Nährlösung taucht.

Es ist so, als wäre das Leben am äußeren Rande des flüssigen Magmas in den Tiefen der Erdkruste entstanden und breite sich zur Oberfläche hin aus, wenn die entsprechenden Lebensbedingungen gegeben sind. Käme es zu einer kosmischen Katastrophe, würde sich das Leben wieder Richtung Magma zurückziehen, um gegebenenfalls später sich wieder zur Erdoberfläche hin auszubreiten.

Wäre diese Theorie richtig, müßte man beispielsweise auf dem Mars bei Bohrungen auf Bakterien stoßen – wahrscheinlich identisch mit denen auf der Erde. Auch Erdöl und Erdgas (bzw. „Marsöl“ und „Marsgas“) wird man wohl finden. Methan (sic!) hat man schon gefunden.

Genauso wie es für die Arbeiterschaft keine größeren Feinde gibt als Gewerkschafter und Sozialisten, sind Grüne für die Umwelt die wohl gefährlichste Pest. Allein schon wenn ich einen dieser bodenversiegelnden sadistischen Vogelschredder („Windkraftwerke“) in der Landschaft sehe, möchte ich dem nächsten Grünen eine Backpfeife verpassen! Zumal sie durchaus für die verheerende Flutkatastrophen verantwortlich sein könnten, die vor kurzem den Westen unseres Vaterlandes heimgesucht haben.

Im Kapitel „Smog, DOR und die Emotionelle Pest“ von Ein Querschnitt durch das Schaffen Jerome Edens habe ich dargelegt, daß es für die Umwelt kaum etwas Schädlicheres gibt, als das Verbrennen von „Biomasse“. Ein schönes Beispiel ist Ethanol, das uns als „Biosprit“ verkauft wird. Tatsächlich ist es so, daß die Produktion von Ethanol nach einer Studie des International Council for Science, wenn sie wirtschaftlich sinnvoll ausgebaut wird, sowohl für die Umwelt als auch für die Nahrungsmittelproduktion weltweit verheerende Folgen zeitigen wird. Beispielsweise ist der Wasserverbrauch 70 bis 400mal höher als bei der Produktion anderer Energieträger. Konkret bedeutet das, daß bereits 2007 sechsmal mehr Wasser für „Biosprit“ vergeudet wurde, als die Menschen weltweit als Trinkwasser genutzt haben! Außerdem entläßt die Produktion von „Biosprit“ dermaßen viel des „Treibhausgases“ N2O, daß jedweder Einspareffekt bei CO2 bei weitem eingeholt wird, da N2O ein dreihundertfach potenteres „Treibhausgas“ ist als CO2.

Das ganze ist um so tragischer, als Ethanol, die Vogelschredder, mit denen wir unsere Landschaft verunstalten, etc. vollkommen überflüssig sind. Mit Erdöl und Erdgas haben wir eine saubere und unerschöpfliche Energiequelle, die ständig aus dem Erdinneren nach oben steigt und engstens mit „wärmeliebenden Bakterien“ (= Bione) in den tiefen Schichten der Erdkruste verbunden ist. (Ist das Erdöl vielleicht sogar Produkt des bionösen Zerfalls der unteren Erdkruste?)

Das Buch von Thomas Gold über den abiotischen Ursprung des Erdöls ist auf Deutsch unter dem Titel Biosphäre der heißen Tiefe erschienen.

Erdöl ist ein Segen und im Überfluß vorhanden, da es unerschöpflich aus dem Inneren der Erde quillt. Es ist kein Umweltgift! Wissenschaftler der NASA fanden auf Satellitenaufnahmen vom Golf von Mexiko Erdölteppiche, das auf Öl zurückgeht, welches auf natürliche Weise durch den Meeresboden dringt und an die Oberfläche aufsteigt. Vorher wurden solche Bilder, in denen sich das Sonnenlicht im Ozean so spiegelt, daß man ebene von welligen Bereichen im Ozean unterscheiden kann, als „überbelichtet“ abgetan. Ungefähr die Hälfte des Öls, das auf den Ozeanen treibt, sickere auf natürliche Weise aus der Erde.

Eine Studie der University of California hat herausgefunden, daß vor der Küste von Santa Barbara, Kalifornien „erstaunliche Mengen“ an Erdöl vom Meeresboden aufsteigen. Über die letzten Jahrhunderttausende müssen täglich 20 bis 25 Tonnen Erdöl ins Meer gesickert sein!

Da ich in der EUdSSR leben muß, habe ich mich für den Rest meines Lebens mit 100 Watt-Glühbirnen ausgestattet. Der Zoll soll ja das Einschmuggeln von Glühbirnen verhindern! Verhältnisse wie einst in der „DDR“! Ich verbrauche so viel Energie, wie nur irgend möglich, damit der Planet endlich wärmer wird. Belasten tut mich nur, daß ein Teil des Stroms durch Vogelschredder gewonnen wird. Weitaus ökologischer als alle Grünen Hysteriker sind die Erdölkonzerne. Sie ahmen nur einen natürlichen Prozeß nach.

Man kann nur dann verantwortungsvoll handeln, wenn man mit seinen Gefühlen in Kontakt ist und in einer dreidimensionalen Welt lebt, d.h. kein unbewegter bloßer Beobachter ist. Man betrachte etwa die Kämpfer gegen KKWs und den „Treibhauseffekt“. Ihr Motiv war nicht das eigene Erleben von ORANUR (wie man es etwa in der Nähe von Röntgengeräten verspürt), sondern politisierte Pseudowissenschaft. Eine verkopfte Kontaktlosigkeit, die uns ORANUR-erzeugende Energiesparlampen und monströse Vogelschredder beschert hat, die insbesondere für vom Aussterben bedrohte Greifvögel gefährlich sind, die die Landschaft verschandeln und deren Stahlbeton-Fundamente eine ökologische Sauerei größten Ausmaßes sind. Bisher über 30 000 Stück „onshore“!

Das Klima wird durch die Sonnenaktivität gesteuert. Entsprechend wird es seit Anfang des Jahrtausends, in Übereinstimmung mit der abnehmenden Sonnenaktivität (gegenwärtig gibt es keine Sonnenflecken!), auf dem Globus kontinuierlich kälter. Tatsächlich steht der Planet mit abnehmender Sonnenaktivität unmittelbar vor dem Beginn einer neuen kleinen Eiszeit. Und das ist wirklich eine Klimakatastrophe!

Einer der wenigen intelligenten Beiträge zur „Klimadebatte“ fand sich 2007 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Es fällt auf, daß die selbsternannten Klimaschützer fast ausschließlich die Mobilität geißeln. Doch viel mehr Energie braucht man in der Industrie und in privaten Haushalten. (…) Die Frage, wie der Energiehunger von Milliarden Menschen gestillt werden kann, ohne die Umwelt und das Klima zu zerstören, ist viel zu wichtig, um sie Politikern zur Profilierung zu überlassen.

Die FAZ versucht den ganzen hanebüchenen Unsinn rationalistisch zu interpretieren. Was fehlt, ist ein bio-energetisches bzw. charakter-strukturelles Verständnis dessen, was in den politischen Aktivisten vorgeht. Man kann diese Irrationalität nur verstehen, wenn man begreift, daß es dem Pseudoliberalen, d.h. dem charakterlichen Kommunisten, darum geht, das einzuschränken, was er aufgrund seiner pestilenten Charakterstruktur nicht ertragen kann: freie unkontrollierte Bewegung, letztendlich das freie Fließen der Orgonenergie. Am liebsten würde er uns einmauern, wie er es einst mit der Bevölkerung der „DDR“ getan hat.

Es geht hier nicht um Politik und auch nicht um Profit, sondern um krankhafte Charakterstrukturen, die uns das Leben versauern. Es geht um Lebens- und Menschenfeindlichkeit!

Auf der Straße spricht mich unvermittelt ein wildfremder Mann an:

Kennen Sie den: Zwei Planeten treffen sich. Fragt der eine den anderen: Wie geht’s? Der Planet antwortet: Nicht so gut. Habe Homo sapiens!<br>Der Passant wirft mir einen vielsagenden Blick zu und geht weiter.

Dieser Witz spiegelt eine Art „Neo-Hitlerei“ wider. (In Mein Kampf findet sich eine ähnliche Stelle über die „Juden“, die, so Hitler, die Erde in einen zweiten Mond verwandeln werden.) Es ist das Lebensgefühl des pseudointellektuellen typischen Spiegel-Lesers, der sich über die „da unten“, d.h. alle die Genitalien haben, erhebt, über „Unter(leibs)menschen“, die sich ihres Lebens erfreuen: „Kapitalisten“, „Juden“, die sich „etwas herausnehmen“, und nicht zuletzt Konsumenten, die schlicht ihr Leben genießen. „Heuschrecken, Ungeziefer, Parasiten, Bakterien, Viren.“

Und das alles im Namen „Gaias“, die vom „Global Warming“ geschützt werden muß. In Wirklichkeit geht es um etwas ganz anderes, nämlich um die weitere Abpanzerung und Erdrosselung der Gesellschaft im Namen der „Ökologie“.

Die „sanfte“, d.h. aggressionsgehemmte Zerstörung der Umwelt kommt von der Linken. Sie ist unmittelbarer Ausfluß der linken („liberalen“) Charakterstruktur, wie sie von Elsworth F. Baker, Paul Mathews und Charles Konia beschrieben wurde, d.h. die soziale Fassade („Umweltschutz“) wird vorgeschoben, um die sekundäre Schicht um so effektiver zum Ausdruck bringen zu können (Umweltzerstörung!).

Die rechte, „kapitalistische“ Umweltzerstörung ist ganz offen brutal, rücksichtslos und sadistisch. Das gegenwärtige Beispiel ist das „Fracking“, d.h. tiefe Gesteinsschichten werden aufgebohrt, Wasser und Sand zusammen mit extrem toxischen Chemikalien hineingepreßt und Erdöl und -gas herausgepreßt. Nicht nur die besagte Biosphäre in den Tiefen der Erde wird mutwillig zerstört, sondern auch das unersetzliche Grundwasser. Das ganze ist nicht mal ansatzweise nachhaltig, sondern ein kurzes Strohfeuer. Die Quellen versiegen schnell, nur der angerichtete Schaden hat ewigkeitswert.

Eine Studie der Energy Watch Group hat gezeigt,

daß diese mit großen Umweltrisiken verbundene Methode bei weitem nicht die Erwartungen erfüllt, die in sie gesetzt wurden. In den USA zeigt sich beispielsweise, daß Quellen von in Gestein gebundenem Öl und in Schiefer gelagerten Gas nach der Erschließung sehr schnell wieder versiegen. Teilweise verlieren sie 85 Prozent der Fördermenge schon im ersten Jahr. Auch diese „unkonventionellen“ Förderquellen werden also schnell ihren Höhepunkt erreichen – und dann um so schneller versiegen.

Zum anderen haben erst bestimmte geologische, politische und ökonomische Voraussetzungen den Fracking-Boom in den USA überhaupt möglich gemacht. Im dichtbesiedelten Europa wäre eine breite Förderung ohne Rücksicht auf die Verseuchung von Böden und Gewässern dagegen nicht möglich. Praktisch überall in Europa sind wichtige Trinkwasserreservoire in der Nähe, die durch die beim Fracking verwendeten giftigen Chemikalien verseucht zu werden drohen.

Um trotz rasch versiegender Quellen doch weitermachen und die sich übervorteilt fühlenden Investoren ruhigstellen zu können, wird immer noch brutaler vorgegangen. In Kalifornien beispielsweise, wo die Gesteinsschichten nicht wie in anderen Gebieten Amerikas eben verlaufen, sondern durch Erdbeben durcheinandergewirbelt sind, wird „sogar versucht, gleich das gesamte Gestein mit Säure zu verflüssigen, um an Öl zu gelangen – vergeblich“.

Hier mehr aktuelle Informationen zum Fracking, auch was ORANUR betrifft:

Reichs funktioneller Ansatz jenseits von „Links und Rechts“ verweist auf einen möglichen gangbaren (praktischen!) Ausweg aus der Falle der mechano-mystischen („linken-rechten“) Zivilisation.

In den späten 1930er Jahren entdeckte Reich, daß (u.a. auch) feiner Eisenfeilstaub bionös zerfällt und daß die Roten Blutkörperchen eine Form von Bionen sind, die mit ihrem „oxidierenden Eisen“ nicht nur Sauerstoff, sondern auch Orgonenergie zu den Organen tragen. Eisen ist das einzige Metall, das für den Bau von Orgonenergie-Akkumulatoren verwendet werden darf.

Im Zusammenhang mit der „prä-atomaren ORANUR-Chemie“ soll Reich sich in den 50er Jahren mit den lebensfördernden Eigenschaften oxidierenden Eisens (Rost) beschäftigt haben. In diesem Zusammenhang ist interessant, welche große Rolle roter Ocker (Tonerde mit Eisenoxyd) bei den frühen Menschen gespielt hat.

Auch der moderne Forschungsbetrieb wird auf die lebensfördernden Eigenschaften des Eisens aufmerksam. So stellten Anfang der 90er Jahre die Ozeanographen John H. Martin und Kenneth Coale fest, daß Eisendüngung das Plankton-Wachstum im Ozean fördert. Und 2003 hat der Umweltingenieur Wei-xian Zhang von der Lehigh University seine Methode vorgestellt, mittels Nanopartikeln aus Eisen das Grundwasser und verseuchte Böden zu entgiften. Durch das Verrosten des Eisens werden Giftstoffe wie Tetrachlorkohlenstoff, Dioxine und PCBs in weit weniger giftige einfache Kohlenstoffverbindungen verwandelt und giftige Schwermetalle (einschließlich Uran) in schwerlösliche Formen überführt. Seit langem benutzen viele Firmen Eisenpulver, um Industrieabfälle zu reinigen. Nanopartikel sind jedoch so fein, daß sie zehn- bis tausendfach reaktiver sind als der bisher verwendete Eisenstaub. – Ob hier der bionöse Zerfall des Eisens eine Rolle spielt?

David Holbrook, M.D.: ÜBER PSEUDO-LIBERALISMUS

14. Juli 2021
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DAVID HOLBROOK, M.D.:

Über Pseudo-Liberalismus

Da Dr. Holbrook nicht ohne Grund seine eigene Seite im Weltnetz hat kann ich hier ohne Bedenken etwas eigenes anfügen, für das natürlich ausschließlich Peter Nasselstein die Verantwortung trägt:

Ebenfalls auf Facebook hat ein hier ungenannt bleibender englischer Reichianer etwas über die EM gepostet und die rassistischen Angriffe, die die drei englischen Neger (Fremdwort für „Schwarzer), die beim Elfmeterschießen gescheitert sind, über sich haben ergehen lassen müssen. Er klagt die Emotionelle Pest an, die drei wären phantastische Spieler und ganz tolle Menschen, dazu Photos mit den drei Visagen. Und es sind wirklich drei außergewöhnlich unangenehme Zeitgenossen. DAS nicht zu sehen, sondern nur, daß sie „schwarz“ und damit automatisch gut und sympathisch sind: DAS ist Rassismus. Und warum sind denn die Neger so außergewöhnlich gute Fußballer? Liegt das vielleicht an RASSISCHEN Eigenschaften? Ich verweise auf die Weltrangliste der Sprinter!

Man stelle sich das ganze mal umgekehrt vor! Wäre die englische Mannschaft 100% weiß oder hätten drei Weiße in einer ansonsten schwarzen Mannschaft die Elfmeter verschossen: „Da sieht man mal wieder wohin weiße Hybris und weiße Vorherrschaft führen!“ Goutiert wird natürlich nicht, daß die homogenste Mannschaft und die, bei der alle Spieler die Nationalhymne ergriffen mitgesungen haben, gewonnen hat, die italienische. Und, ja, – man schaue sich die schwarze Popkultur an und frage sich, warum kein einziges schwarzes Land Spitzenleistungen bringt. Afrika ist potentiell der reichste Kontinent überhaupt!

Ich weiß, die Reichianer HASSEN mich wegen solcher „Nazi-Posts“. Find ich gut! Freut mich ehrlich! Warum, weil sie immer mit dem Strom schwimmen, keinen einzigen Gedanken auch nur ansatzweise zuende denken können und ihre Schlußfolgerungen stets am Anfang, nicht etwa am Ende ihrer Überlegungen stehen. Sie machen sich die Welt, so wie sie ihnen gefällt. „Diversität ist unsere Stärke“, auch wenn das dem Gegenteil der Wirklichkeit entspricht. DAS nenne ich Emotionelle Pest!

Ja, die Hetze gegen die afro.englischen Spieler ist teilweise wirklich einfach nur abstoßend. Aber wer hat denn wirklich Schuld an dieser ganzen Misere? Die linke Woke-Kultur und sonst nichts! Der englische Trainer hat statt, wie üblich, routinierte, nervenstarke und erfahrene Spieler von Ende 20 einzusetzen, diese drei schwarzen Unglücksraben genommen, um auf jeden Fall die Quote zu erfüllen. Es sollte kein rein „weißer Triumpf“ werden und England sollte sehen, wie toll doch die „Diversity“ funktioniert. Aus fachfremden („anti-arbeitsdemokratischen“), rein politischen Gründen wurden deshalb drei Spieler genommen, die noch nicht mal 20 sind. Und ich wette darauf, daß unser „Reichianer“ das gut fand, mußte doch „ein Zeichen gesetzt werden“.