Orgonomie und Metaphysik (Teil 21)

Sich etwas vorzustellen (d.h. vor sich hinzustellen) hat eine unmittelbare Auswirkung auf den Körper (Blutdruck, Muskeltonus usw.). Um so mehr muß die Vorstellungskraft das Orgonenergie-Feld beeinflussen, das seinerseits mit anderen Feldern interagieren kann. Die Vorstellungskraft formt Muster, Flußbetten für den Energiestrom. Geistheiler, die mit konzentrierter Vorstellungskraft arbeiten, zeigen auf greifbare und eindeutige Weise, daß „der Geist“ so Orgonenergie-Ströme kanalisiert. Darauf deuten auch Autogenes Training, Biofeedback, Hypnose nach Milton Erickson und Charakteranalyse hin (d.h. die Arbeit am „Geist“ kann den gesamten Körper verändern, ohne direkte biophysische Arbeit). Nur die Orgonomie kann verstehen, wie dieses „Kanalisieren“ funktioniert, und nur die Orgonomie kann verantwortungsvoll damit umgehen, denn nur die Orgonomie sieht die energetischen Wurzeln des Geistes, während für die Mystik wie auch für die „wissenschaftliche“ Bewußtseinsforschung „Geist“ eine gegebene, autonome „materialistische“ Realität ist. (Die Vorstellung, daß ein „Geist“ oder „Spirit“ ein autonomes Eigenleben erlangt, entspricht der orgonomischen Definition von Mystik. Gleichzeitig wird der Geist dergestalt etwas „Dingliches“, was sein Wesen vollkommen verfehlt.)

Nach Meinung der Orgonomen Barbara Koopman und Charles Konia organisiert das okulare Segment, also das Gehirn, das menschliche Orgonenergie-Feld. Das wird durch Reichs Schizophrenieforschung nahegelegt. Wenn dem aber so ist, dann ist doch prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, daß 1. das Bewußtsein ganz entscheidend auf dieses Orgonenergie-Feld einwirkt; 2. man dadurch auch außerkörperliche Energien umleiten kann; und 3. durch Überschneidung der Energiefelder mit dem Bewußtsein des Gegenüber direkt kommunizieren kann und so auch das Orgonenergie-Feld des Gegenüber direkt beeinflussen kann.

Die Theorie, die bildliche Vorstellung sei die „Schnittstelle“ zwischen Orgonenergie-Feld und Körper, stimmt mit den Vorstellungen des Qigong überein. Wegen dieser „Schnittstelle“, die sich im Gehirn befindet, der primitive Kult der Kopfjagd?

Bewußtsein scheint so etwas wie eine „Schnittstelle“ zwischen dem kosmischen Orgonenergie-Ozean und dem individuellen Orgonenergie-System zu sein. Der Mechanismus, über den dieser „Modulationsprozeß“ funktioniert, scheint die Imagination zu sein, d.h. die bildliche, visuelle Vergegenwärtigung. Wenn man sich etwas vorstellt (d.h. vor sich hinstellt), hat dies eine unmittelbare Auswirkung auf den Körper (Blutdruck steigt, etc.), um wieviel mehr muß da die Vorstellung dein Orgonenergie-Feld beeinflussen! Dieses Vorstellen hat nichts mit „Brain Fucking“ zu tun. Man denke nur mal wie Reich seinem Sohn Peter die Geschichte mit John Wayne erzählt hat, daß Wayne krampfhaft etwas erzwingen wollte und sich selber befahl gesund zu werden. Die Arbeit mit der Imagination läuft ganz anders, nämlich dadurch, daß du dir das Erwünschte vorstellst (z.B. Gesundheit), so eine Energiestruktur schaffst, in deren Flußbett sich dann die Energie zwanglos ergießt. Du arbeitest also nicht nach der Art der Panzerung, sondern nach der Art des ungepanzerten Lebens. Auch hat diese Imagination nichts mit einem blockierten okularen Segment und mit Mystizismus zu tun, vielmehr ist die Imagination eine Funktion eines von Panzerung befreiten okularen Segments, d.h. es geht um eine dreidimensionale Qualität, nicht um psychotische Chimären.

Je freier das Augensegment desto plastischer die Träume. Deshalb darf man mit dem Bewußtsein auch nicht rummurksen, wie Esoteriker das verantwortungslos selbstzerstörerisch machen. Man kann sich dem Orgonenergie-Fluß in der besagten Schnittstelle nur hingeben und darf nicht versuchen, neben diesen Prozeß zu treten, denn so bringt man alles heillos durcheinander. Das ist exakt genauso wie in der Sexualität (d.h. bei der „genitalen Schnittstelle“): man kann nur mitfließen oder man wird an einer Biopathie zugrundegehen.

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7 Antworten to “Orgonomie und Metaphysik (Teil 21)”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Das millionenfach – und es ist nur der Anfang der Endlösung der Menschenfrage:

    https://www.bitchute.com/video/P0W33QgWVXna/

  2. Peter Nasselstein Says:

    Tja,…

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  3. Peter Nasselstein Says:

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