Posts Tagged ‘Blutdruck’

David Holbrook, M.D.: EMOTIONEN SPRECHEN LAUTER ALS WORTE

12. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 2)

30. Januar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Politik aus internistischer Sicht

11. November 2016

Worauf wollen die extreme Linke und die extreme Rechte eigentlich jeweils hinaus? Beziehungsweise, was ist das Endergebnis der jeweiligen Agenda? Ein Blick auf den linken Rand, sei es in Südamerika oder an der Universität vor Ort, zeigt eine unbändige Zerstörungslust. Sie sind erst zufrieden, wenn die gesellschaftlichen Institutionen irreparabel zerstört sind. Das erinnert frappant an die Schrumpfungs-Krebsbiopathie, bei der der Organismus schließlich in T-Bazillen zerfällt, d.h. verfault.

Ein rechtsradikales Regime finden wir beispielsweise in der Türkei. Hier sticht ein alles bestimmender Reinheitswahn hervor. Es dreht sich alles um die „reine“ Rasse, die „unbeschmutzte“ nationale Ehre. Das ganze gemahnt an die „Stauungsneurose“, mit zu hohem Blutdruck und Herzbeschwerden. Im Gegensatz zur Krebsbiopathie produziert der bioenergetische Kern zwar noch Energie, doch die Peripherie ist kontrahiert und starr. Dagegen muß das Herz anpumpen. Am Ende steht der gesellschaftliche Kollaps, sozusagen der „Herzinfarkt“. Bisher ist noch jedes autoritär organisierte Reich kollabiert, man denke nur an den endgültigen Untergang des deutschen Reiches 1945.

Die orgonomische Behandlung von zwei Fällen von Panikattacken (Teil 2)

10. November 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Alberto Foglia: Die orgonomische Behandlung von zwei Fällen von Panikattacken (Teil 2)

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Funktionelle Medizin (Teil 1)

1. Mai 2014

In den letzten Jahren häufen sich Meldungen, daß selbst bei schwerwiegenden medizinischen Störungen, denen man bisher hilflos gegenüberstand, durch denkbar simple und nebenwirkungsfreie Prozeduren Abhilfe geschaffen werden kann. Man denke etwa an Erektionsstörungen.

Dank des Fortschritts der mechanistischen Medizin lassen sich heute Potenzstörungen medikamentös behandeln. Um so bemerkenswerter ist es, daß simple Beckenbodengymnastik sogar noch effektiver ist als Viagra. Bei einer umfangreichen Untersuchung des Hamburger Urologen Frank Sommer hatten Probanden, denen man Viagra verabreichte, eine Erfolgsquote von 74%, während sie bei jenen, die statt dessen entsprechende Übungen (z.B. Gesäßbacken zusammendrücken) machten, nach wenigen Wochen bei 80% lag.

Das weist auf simple bioenergetische Prozesse hin, die Potenzstörungen zugrundeliegen. Nach orgonomischer Theorie beruht erektive Impotenz auf Anorgonie im Beckensegment, die durch Mobilisierung der Beckenbodenmuskulatur aufgehoben werden kann (E.F. Baker: Der Mensch in der Falle, S. 109)

Meist handelt es sich bei diesen Prozeduren um mechanische Äquivalente zu der Herangehensweise der medizinischen Orgonomie, insbesondere was die Lockerung des Muskelpanzers im Kopf und Brustbereich betrifft. Teilweise geht es in der Orgontherapie aber auch um die (zeitweise) Verstärkung der Panzerung im Beckenbereich.

Ein Beispiel für das letztere ist die Arbeit von Wouter Wieling und seiner Mitarbeiter von der Universität Amsterdam. Sie ließen Patienten, die zu Ohnmachtsanfällen neigen, die Beine kreuzen und die Muskulatur von Schenkeln, Unterleib und Po so anspannen, als würden sie versuchen Stuhl und Urin zurückzuhalten. Diese denkbar simple Methode verhindert eine drohende Bewußtlosigkeit oder zögert sie zumindest hinaus.

Wieling sieht darin eine praktische Alternative zu Medikamenten oder einen Schrittmacher. Sein Erklärungsansatz ist rein mechanistisch: die Muskelspannung würde die Adern zusammenpressen, das Blut nach oben drücken und auf diese Weise Blutdruck und Herzschlag stabilisieren.

Anders als bei den oben vorgestellten Übungen gegen Impotenz dienen sie bei Wieling nicht der Abwehr einer chronischen, sondern einer akuten Anorgonie in den Stützorganen, die mit einem Verlust des Gleichgewichtsempfindens einhergeht (vgl. Der Krebs, Fischer TB, S. 388).

Wann wird die Medizin erkennen, daß chronisch verspannte Muskeln, d.h. die Panzerung, der Dreh- und Angelpunkt der Pathologie ist?

In Der Mensch in der Falle (S. 104) führt Elsworth Baker aus, daß durch Mobilisierung des Brustkorbes das Herz entlastet wird.

Tadeusz Petelenz von der Kardiologischen Gesellschaft Kattowitz lehrte 115 Herzpatienten zu husten, wenn sie plötzliche Schmerzen in der Brust spürten. Bei 292 von 365 Vorfällen verschwanden die Symptome. Die Patienten blieben bei Bewußtsein und der Herzschlag normalisierte sich.

Es ist wirklich verblüffend, wie mit Hilfe von Reichs Panzerungs-Konzept komplizierte Krankheitszustände erklärbar werden. Man denke etwa an chronisch angespannte Halsmuskeln:

Enge Krawatten erhöhen das Risiko für Grünen Star, so eine US-Studie. Schon nach drei Minuten wurde bei 70% der Testpersonen ein erhöhter Augeninnendruck gemessen. Ist demnach das Glaukom eine typische Biopathie, die auf Panzerung, beispielsweise der Halsmuskulatur, zurückgeht?

Ian Edwards (Universität Leeds) et al. erklären wie verspannte Nackenmuskeln zu hohem Blutdruck führen:

Man kannte bereits die Stelle im Nachhirn, wo die Signale der Nackenmuskeln ankommen. Nun entdeckten die Wissenschaftler im Nachhirn von Ratten und Mäusen Verbindungen zu einer Hirnregion namens Nucleus tractus solitarii (NTS), die mit der Regulierung von Atmung, Blutdruck und Herzschlag in Verbindung gebracht wird. Eine solche Regulierung des Blutdrucks über die Nackenmuskulatur sei sinnvoll, weil der Blutfluß zum Gehirn unabhängig von der aktuellen Körperhaltung stets gleichbleibend gehalten werden muß. Da die Nackenmuskeln etwa im Liegen vollkommen anders belastet werden als im Stehen, eignen sie sich besonders gut dafür, dem Gehirn Veränderungen in der Haltung mitzuteilen.

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