DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 9. Zwischen Himmel und Hölle / Selbstaufopferung

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 9. Zwischen Himmel und Hölle / Selbstaufopferung

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14 Antworten to “DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 9. Zwischen Himmel und Hölle / Selbstaufopferung”

  1. Manuel Says:

    Korrekter Artikel, volle Übereinstimmung! Ich habe die hier so gescholtene Alice Miller aber genau so verstanden: die Eltern leben auf Kosten Ihrer Kinder (zumindest emotional), und es gehört sich eigentlich andersherum!
    Kommentar zum Thema Eva Hermann von Max Goldt:

  2. Robert (Berlin) Says:

    daß die emanzipatorischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zu einer deutlichen Verminderung der Lebenszufriedenheit und des Lebensglücks von Frauen beigetragen haben müßten.

    Das betrifft wohl eher die Männer, die nur noch als Gewalttäter, Missbraucher und Trottel dargestellt werden. Die Selbstmordrate bei Männern ist dreimal so hoch wie die der Frauen. Das sagt wohl alles.
    http://www.theologische-links.de/downloads/tabellen/selbstmorde_deutschland.html

  3. rainer Says:

    danke, lieber herr nasselstein! Einmal danke fuer ihre arbeit, die ich täglich verfolge, und nochmals danke fuer artikel wie diesen.

  4. David Says:

    Seit einiger Zeit wollte ich hier etwas über das Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin schreiben. Der heutige Blogbeitrag ist passender Anlass.

    Bei uns im Westen wälzen sich die „emanzipierten“ Erwachsenen im ekligen Hedonismus, sie vernachlässigen ihre Kinder und pfeifen auf die Zukunft nachfolgender Generationen (Schuldenkrise, Umweltverschmutzung, „Migration“, etc.). Der egozentrische Individualismus der Erwachsenen führt zur emotionalen Verwahrlosung der Kinder und zur demographischen Katastrophe.

    Noch habe ich das Buch nicht zu Ende gelesen; jedoch sind die Probleme mit den integrations-unwilligen Migranten offenbar gar nicht das Hauptthema des Buches, sondern die Probleme mit der demographischen Entwicklung und eben dem hier genannten typischen „Unterschicht-“ und „Stütze-Empfänger“ Verhalten, wie Vernachlässigung der Kinder etc.

    Sarrazin legt Betonung auf die Tatsache, dass besagte Leute offenbar verhaltensgestört seien, sie seien nicht finanziell arm, da die „Stütze“ unanständig nahe knapp unterhalb des Gehalts einer an- oder ungelernten Verkäuferin liege; sondern sie seien geistig und moralisch arm.

    So könnten z.B. viele nicht kochen, und auch deren Eltern könnten nicht kochen, was zu ungesunder Ernährung (fett und viel Fast-Food) führe.

    Sarrazin behauptet nachgewiesen zu haben, dass der Hartz IV Satz (bzw. Grundsicherung im Alter, das ist der gleiche Betrag) ausreiche, um sich gesund und vitaminreich zu ernähren.

    Überhaupt formuliert dieser Autor, welcher im allgemeinen öffentlichen Bewusstsein nichts anderes als ein „Rechtspopulist“ ist, seine Behauptungen und deren Begründungen außerordentlich präzise, das Buch erfordert ein gewisses Maß an intellektuellen Fähigkeiten, und es ist etwas trockener, als ich erwartet hatte – was aber kein Fehler ist.

    Er geht auch auf die Bildungsmisere ein und sagt, dass wer nicht fleißig lernt, eben dumm bleibt.

    Allerdings erwähnt er nicht den Umstand, dass in Deutschland – in einem Maße wie in keinem anderen westlichen Land – der junge lernende angewiesen ist auf Eltern, die selber gebildet sind und ihm Nachhilfe geben und ihn fördern können, oder die wohlhabend sind und einen guten Nachhilfe-Lehrer bezahlen können – oder gar ein Nachhilfe-Institut, von denen es immer mehr gibt – einen richtigen Boom – und das alle Fächer bietet.

    Aber vielleicht kommt das in einem späteren Kapitel.

    Der von Eva Herman erwähnte Widerspruch zwischen Karriere und Kindern klingt auch an. Da die intelligenteren Frauen eher Karriere wählen, pflanzen die sich Generation für Generation nicht fort – oder weniger – wodurch dann das Volk – genetisch – immer dümmer wird.

    Meine eigene Überlegung hierzu ist aber – rein theoretisch – zunächst könnte man Produktion, Handel und Benutzung empfängisverhütender Mittel unter Strafe stellen. Jedoch würden dann die intelligenten Frauen zwar sich – zwangsweise – fortpflanzen, würden aber jetzt in der Berufswelt und Wirtschaft fehlen, wo sie ja auch gebraucht werden.

    Abgesehen davon, dass es meiner Ansicht generell schlecht ist, Empfängnisverhütung unter Strafe zu stellen – wie etwa in Ceaucescus Rumänien – wäre es also auch keine Lösung für das angesprochene Problem. Aber vielleicht kommt später im Buch noch eine sinnvolle Idee zu diesem Punkt.

    Für 50-80% Erblichkeit der Intelligenz würde schon der Unterschied etwa zwischen Schwaben und Norddeutschen sprechen; auch gebe es entsprechende Forschungsergebnisse nicht nur von der ehemaligen DDR sondern auch von westlichen Ländern.

    Wenn ich den Rest des Buches gelesen habe, melde ich mich noch mal.

    Sarrazin ein Populist? Wohl eher ein Poulärwissenschaftler – zumindest im Buch …

  5. David Says:

    „Geistig und moralisch“ arm, im Sinne von dumm, von Nicht-up-to-date, sind wie ich glaube, sehr viele Deutsche, auch solche die nicht von der „Stütze“ leben!

    In der heutigen (4.Dez.) „Schwäbischen Zeitung“ ist ein Artikel, der sagt, dass es in Deutschland Lieferschwierigkeiten bei Winterreifen, und bei dem dafür benötigten Material, nämlich Kautschuk, gibt, weil die Leute unter dem Eindruck des Wintereinbruchs und der Gesetzesänderung (Strafe für Fahren mit Sommerreifen!) erst im letzten Moment auf die Idee kommen, Winterreifen drauf zu machen.

    Up to date sind dagegen, dem Artikel zufolge, die Kautschukbauern in Ländern wie Thailand. Sie verfügen, anders als noch vor wenigen Jahren, über das Wissen, wieviel ihr Produkt wert ist; genauer gesagt zu welchen Preisen der Kautschuk an der Kautschuk-Börse gehandelt wird. Sie würden sich nicht mehr mit Billigst-Preisen abspeisen lassen von den großen Konzernen.

    Und wie kommen die Bauern an dieses Wissen? Mit dem Handy! Mit dem Handy rufen sie die Informationen von der Kautschukbörse ab.

    Mir scheint, sie sind ein wenig intelligenter als wir …

  6. David Says:

    Sarrazin:

    nur ein Kapitel (Kapitel 7) und einige Anmerkungen in den anderen Kapiteln befassen sich mit Migration und enthalten Sarrazins politisch unkorrekte Thesen, nämlich:

    – die meisten Migranten die aus muslimischen Ländern kommen, sind integrations-unwillig

    – es muss die Zuwanderung aus diesen Ländern gestoppt werden

    Hauptthema in „Deutschland schafft sich ab“ jedoch ist die demografische Entwicklung, und der Umstand, dass die Frauen, welche am intelligentesten seien, am meisten „bildungsnah“, am wenigsten Kinder bekommen, oft gar keine, wodurch wir – Generation für Generation fortgesetzt – eine negative Selektion haben, eine Selektion zugunsten der Nachkommen bildungsferner, lebensuntüchtiger HartzIV-Empfänger.

    Die muslimische Immigration schafft nicht dieses grundsätzlich vorhandene Problem, sie verschärft es nur ein wenig.

    Als Lösung plädiert Sarrazin für Ganztags- Kindergärten und -schulen, vieles weitgehend nach skandinavischem und französischem Vorbild, wenn es auch den Traditionen und der Verfassung unseres Landes widerspricht – eine eher „linke“ Einstellung;

    und er erwähnt von USA den

    PERSONAL RESPONSIBILITY AND WORK OPPORTUNITY RECONCILIATION ACT

    aus dem Jahr 1996 unter Clinton. Die Sozialhilfe dort sei zeitlich begrenzt worden, d.h. sie hört nach einigen Jahren auf, ganz egal ob der betreffende bis dahin eine Arbeitsstelle bekommen hat oder nicht –

    so müsse wer nach Schul-Abschluss bis zum 25.Lebensjahr eine Karriere von gescheiterten oder gar nicht erst begonnenen Ausbildungen hinter sich hat, durch den Arbeitsmarkt und die Notwendigkeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, erzogen werden.

    … es müsse die Sozialhilfe (ALG II etc.) weitgehend kinderzahl-unabhängig werden, wie es auch die Arbeitseinkommen sind.

    es könnte anstelle des jahrzehnte lang gezahlten Kindergeldes eine Prämie von 50000 EUR auf einen Schlag ausbezahlt werden, welche dann z.B. den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen würde.

    Die Abschaffung der zeitlich unbegrenzten „Stütze“ würde außer ihren Wirkungen, die sie gegen bildungsferne Deutsche habe, insbesondere bei den Migranten muslimischer Herkunft bewirken, dass sie gezwungen sind, ihren Frauen zu erlauben, arbeiten zu gehen!

  7. David Says:

    Sarrazin erwähnt folgende Frage nicht:

    wie kann man bewirken, dass sich die Mentalität deutscher Arbeitgeber ändert hinsichtlich der Einstellung von Angestellten und Arbeitern, die in ihrem Lebenslauf Lücken haben?

    Bekanntermaßen riskiert ein Arbeitgebver, dass er einen Angestellten oder Arbeiter – wegen des Kündigungsschutzes – nicht wieder entlassen kann; er wird daher den Lebenslauf und andere Dinge vorher genauestens prüfen. Er wird im Zweifelsfall Dinge lieber durch Firmen, Subunternehmer etc. oder im Ausland erledigen lassen, anstatt Arbeitsstellen anzubieten.

    Es ist also – außer der Abschaffung oder zeitlichen Begrenzung der „Stütze“ – die Deregulierung des Arbeitsmarkts erforderlich; wie bewerkstelligen wir die? Dazu sagt er nichts.

  8. David Says:

    Auch ich selber habe eine Idee bekommen, angeregt durch Sarrazins Anmerkung, in der DDR hätten sehr wohl die gebildeten Frauen ebensoviel oder gar mehr Kinder bekommen, wie die bildungsfernen, und dies oft schon während des Studiums:

    Mir kam die Idee auch vor dem Hintergrund, dass das Studieren in Deutschland besonders langwierig ist (Psychologie dauert durchschnittlich 14 Semester), und das BAFöG nach dem 8. Semester aufhört:

    Mir kam die Idee: sollte das BAFöG zeitlich unbegrenzt sein für alle Studentinnen, die mit Ende des 8.Semesters ihr zweites Kind bekommen haben?

    Durch diese – sicherlich ungerechte – Gesetzesänderung würden wir Verhältnisse schaffen, welche nicht mehr die Studierenden daran hindern würden, Kinder zu bekommen.

    Wird die Studentin dann ewig BAFöG beziehen wollen? Glaube ich nicht. Denn es lockt immerhin das hohe Gehalt, welches für Diplompsychologen üblich ist …

  9. David Says:

    Neben dem von Sarrazin festgestellten übermäßigen Konsum elektronischer Medien durch die Unterschicht sehe ich ein weiteres Problem:

    Schon immer sind Schüler – zu bestimmten Mitschülern – grausam und mobben sie regelmäßig.

    Neu dagegen ist die Benutzung von Internet und Handy für diese Zwecke, die gab es vor zwanzig Jahren als ich in der Schule war, noch nicht. Es wird, wie jemand geschlagen oder sonstwie gequält wird, das auch mit dem Handy fotografiert oder gefilmt und dann im Internet veröffentlicht.

    Angenommen ich wäre Personalchef und bei mir würde sich jemand bewerben und ich hätte tags zuvor so einen Film gesehen, wo eben der missbraucht oder gequält wird. Ich würde dann vermuten, das machen die mit dem – oder der – vielleicht schon seit langer Zeit; er/sie ist deshalb vermutlich nicht mehr voll leistungsfähig und ich gebe ihm keinen Job.

    Die Erkenntnis ist bitter genug.

    Vielleicht würde ich ihn/sie aber auch – aus Mitleid – einstellen. Ich weiß es nicht …

  10. David Says:

    Mir kam die Idee: sollte das BAFöG zeitlich unbegrenzt sein für alle Studentinnen, die mit Ende des 8.Semesters ihr zweites Kind bekommen haben?

    Außerdem soll es – von diesem Augenblick an – eltern-unabhängig sein bzw. unabhängig von Personen, die etwa der Studentin unterhaltspflichtig sind.

    Es kann nicht sein, dass die Eltern der Studentin, also die Großeltern der zwei Kinder auch noch jahrelang zahlen für etwas, was die Studentin auf die Welt gebracht hat, und was – in der gesellschaftlichen und demografischen Situation – eben so wertvoll ist, wie der Studienabschluss.

    Es kann auch nicht sein, dass es wegen der Geburten zum Studienabbruch kommt. Wie in Frankreich oder Finnland muss die Frau beides machen können – Karriere und Kinder.

    Mit dem Blick in Länder wie Frankreich und Finnland ist allerdings jemand wie Eva Herman m.E. überfordert, es handelt sich, wie mir scheint, um eine schwer gepanzerte Person, die auch unsympathisch ist.

    Letzteres nur mir persönlich, d.h. das ist rein subjektiv, und wenn andere Leute sie mögen ist das ok.

  11. David Says:

    Betrifft Sarrazin:

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/10/thilo-sarrazin/verspotten-margot-kaessmann.html

  12. Alkohol, Junkfood und die Emotionale Wüste « Nachrichtenbrief Says:

    […] Eva Herman hatte recht wie kaum ein anderer Mensch in diesem sterbenden Land. […]

  13. David Says:

    Man vergleiche die glücklichen Gesichter der Helden mit den leeren Gesichtern der verbrecherischen Drohnen … Lucky Luciano

  14. claus Says:

    „Der egozentrische Individualismus der Erwachsenen führt zur emotionalen Verwahrlosung der Kinder und zur demographischen Katastrophe, was noch dadurch getoppt wird, daß den Kindern lauter dumme und rücksichtslose Mohammeds und Aischas vor die Nase gesetzt werden“
    Mit der Misere der Jugend wird dann wieder der Ganztag an Schulen gerechtfertigt, und so geht es weiter in das staatlich gut organisierte Desinteresse …, das wiederum öffentlich bezahlte ‚Arbeitsplätze‘ erfordert, die wiederum Leute produzieren, die ins Kino, ins Theater, … gehen und die Zeit vertreiben.

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