Posts Tagged ‘Eva Herman’

ZUKUNFTSKINDER: 6. Das sexuelle Elend der Jugend, c. Der Antiautoritarismus

28. März 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

6. Das sexuelle Elend der Jugend, c. Der Antiautoritarismus

ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? d. Das moderne Leben

29. Januar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

1. „Rousseauismus“? d. Das moderne Leben

Der Rote Faden: Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

29. September 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

 

 

Robert (Berlin) 2012: Dahmer hat sich etwas mit Reichs Analyse der sowjetischen Reaktion beschäftigt, aber als typischer Kathedersozialist und natürlich negativ, da sein Idol Trotzki alles besser erklärt habe. Dahmer gab dann auch mehrere Schriften Trotzkis heraus.

O.: Reich ab 1927 noch völlig unfertig in seiner therapeutischen Sichtweise, versucht das erste Verständnis von der Wichtigkeit der sexuellen Befriedigung auf soziale Erziehung zu übertragen, um einen „besseren Typus“ zu schaffen: Kritisch, selbsbewußt, arbeitsfähig und befriedigt. Hier scheint das Missverständnis zu entstehen, es gehe überhaupt nur um die Möglichkeit zur Befriedigung, was eine Vorbedingung zu einer qualitativen Verbesserung des Einzelnen ermöglichen mag, wenn eine charakterliche Veränderung hierdurch (durchs Quantitative) möglich ist.
Ist der Stand der Orgontherapie heute weiter? Oder hängen wir in einer Charakteranalyse von 1933 fest, die heute zu sozialpolitischer Charakterologie einlädt? Erkenntnistheoretisch und am (geistes-)wissenschaftlichen Ansatz orientiert, müsste man es dann auch so benennen.

O.: „… Ihr Vater und ihre Brüder hielten Gericht über sie und verurteilten sie zum Tode. Sie wurde lebendig in Stücke geschnitten. (ebd., S. 216f)
Die gleiche Geschichte könnte sich heute so in Berlin zutragen, aber was kümmert das eine bestimmte Spezies von „Reichianern“!“ (s.o.)
Nun zuerst die Revolution auszurufen ist vielleicht auch etwas ungeschickt, insbesondere wenn man wissen sollte, wer die Peiniger sind und dass sie ihre Familienehre beschmutzt sehen. – Jedes Mädchen und jede Frau bekocht ihre Patriarchen und Peiniger täglich und bringt ihnen Tee, da gibt es genug Möglichkeiten mal ein scharfes Messer zur Hand zu nehmen oder den Tee mit Ergänzungsstoffen zuzubereiten.
Vor wenigen Jahren, gab es einen Fall eines kleinen Mädchens, dass, ich weiß nicht mehr von wo (Jemen oder so?), von ihren Eltern abgehauen ist. Die Presse berichtete darüber und sie sollte dann zu den Eltern zurückgeführt werden, wo es mit Sicherheit umgebracht worden wäre.
Wäre da die Bundesregierung mal von selbst auf die Idee gekommen, das Kind herauszuholen und in Deutschland geschützt und mit Bildung aufwachsen zu lassen? Nein, da musste man geschickt an die Ehre appellieren, damit schließlich diplomatisch eine deutsche Firma sich für das Kind einsetzte (eine Randnotiz ein paar Tage später). Offiziell ging das wohl nicht, weil da gewisse Gefühle der muslimischen Welt vermutlich verletzt worden wären. Ob das Mädchen tatsächlich von den Eltern „freigekauft“ wurde und man sich um sie kümmerte, weiß ich nicht. Vielleicht ist sie auch tot.
Hier bedarf es nicht nur eines politischen Signals, sondern einer schützenden und mit allen Mitteln ausgestattete Organisation.
Aber auch hier bleibt dann die Frage, was ist mit dem Rest des Elends?

O.: Geschichten wie diese machen fassungslos:

http://www.welt.de/politik/article1904570/Achtjaehriges-Maedchen-reicht-seine-Scheidung-ein.html

O.: In Berlin führte man vor Jahren die „Vorschule“ ein. Statt dass das Kind in den Kindergarten geht, musste es zur Schule mit 5 Jahren, damit es schneller „intelligent“ werde. Was ein denkender und empfindender Mensch schon vorher hätte sagen können, traf dann auch ein: Die Sprachentwicklung war nicht wirklich besser und die Kinder dieser Jahrgangsstufe hatten wohl deutlich mehr Probleme. Natürlich sprechen wir hier von Ganztagsschulen, wo die Kinder um vier abgeholt werden dürfen.
Ohne Kommentar (und Entschuldigung) ließ man dieses Modell wieder fallen und versuchte hingegen die Kindergärten besser auszustatten und die Kinder sollten eben da schon wissenschaftlich (ver-/) gebildet werden bei einem Personalschlüssel, der natürlich überhaupt nicht geht – d. h. die Kinder nicht individuell fördern kann, sondern fast wie in der DDR massenhaft abfertigt. Nur dank empathischer Erzieher wurden die Kinder dort gut aufgebhoben.
Wer mal so nebenbei in den ehemaligen Ost-Verwahrungstätten (Kindergärten) so rein schnuppern kann, sieht die kolllektive Abfertigung noch. Mittags wird dann gemeinsam geschlafen, dann gibt den superleckeren Einheitstee – mit oder ohne Zucker ist dann die pädagogische Diskussion – wo Eltern auch nichts mitzureden haben. Das Essen was Kinder an Schulen etc. bekommen ist so schlecht und minderwertig, das man es sich als Erwachsener kaum antun möchte. Montags Nudeln mit Tomatensoße mit Tee und Apfelmus… usw. (Das gilt in allen Schulen West und Ost).
…. ich lass mal lieber die weitere Beschreibung, das muss man einfach erlebt und gesehen haben, das ist heute immer noch nicht anders in diesen Blocksiedlungen, wo in der Mitte das kleinere Gebäude mit dem Arzt, dem Kindergarten und dem Einkaufsladen um die Ecke ist.
Die seelische Behinderung der Kinder ist hier vorprogrammiert und wird über Generationen weitergetragen werden. Da muss ich mich einfach nur schämen für dieses „arme“ Land.

O.: Mit geht es nicht darum „Ost-Pädagogen“ schlecht zu machen, darunter gibt es heute auch sehr nette und taugliche Pädagogen. Es geht mir um die Atmosphäre, die in den Neuzigern noch sehr deutlich zu sehen war und teilweise sich bis heute gehalten hat, weil eine Durchmischung von West und Ost nicht stattgefunden hat.

O.: Das ist absolut korrekt, ich habe es gelesen. Das ist einfach zu gut gemeint mit illusorischen Ansprüchen ohne finanzielle Umsetzung und Ressourcen. D.h. es geht auf Kosten der Kinder und pädagogischen Fachkräfte und an Schulsozialarbeiter und Soziale Gruppenarbeit in Schulen wird nicht gedacht (nur als Alibi-„Projekte“), ebenso weinig an Kinderclubs, Schüler- und Jugendzentren mit entsprechendem Personal. Was machen die sogenannten „Lückekinder“, wenn nach der Überbetreuung/ Überwachung, sie dann ab der 5. Klasse plötzlich nur noch die Straße haben? Drogen verticken und Banden bilden? Die Eltern und Lehrer wissen davon nichts.

Robert (Berlin): Man braucht nur solch einen abgehobenen Blödsinn wie das Berliner Bildungsprogramm ( http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/bildungswege/vorschulische_bildung/berliner_bildungsprogramm_2004.pdf ) zu lesen und dann die beschissene Realität zu kennen, um zu merken, wie Schwachsinnig die Verantwortlichen vorgehen.

Robert (Berlin): „Projekt Frankenstein 2.0“
Die künstliche Gebärmutter befreit die Frauen
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/03/die-kunstliche-gebarmutter-befreit-die.html

Jonas: Mit dem Erstarken derartiger Bestrebungen wird mehr und mehr Menschen klar werden, dass sie eine solche Zukunftsgesellschaft *nicht* wollen. Man wird dies dann sicherlich als „bloßes Gefühl“ oder als „Irrationalismus“ abtun.
Wenn die Orgonomie mit ihren Erkenntnissen Recht hat, dann kann wohl nur sie objektive und wissenschaftliche Gründe liefern, warum eine solche Zukunft tatsächlich nicht erstrebenswert ist.
Wer ernsthaft an der Orgonomie als Wissenschaft arbeiten möchte, sollte auf diesen Zeitpunkt vorbereitet sein – mit klaren und empirisch untermauerten Argumenten, warum sich das Leben eben nicht wie jede „andere“ beliebige Maschine behandeln lässt.

Peter 2013: Kinderkrippen sind ein rotfaschistisches Verbrechen am Kind und an der Menschheit. Seelenmassenmord – die Spezialität der Kommunisten.

http://www.pi-news.net/2013/02/roger-koppel-zweifelt-an-kinderkrippen/

Peter 2016: Krippenerziehung ist Mord an Kinderseelen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2016-06/kita-qualitaet-mitarbeiter-fehlverhalten-umfrage

Claus: Man bedenke, dass es nicht nur um Krippen geht, sondern um Kitas überhaupt: Staatsbetreuung. Dabei wird so getan, als wäre nur mangelnde personelle Ausstattung zu bemängeln. Dadurch will man also auf noch mehr Staatsversorgung, eben auch für die Betreuer, hinwirken. Und die – das habe ich selbst so erlebt – vertreten vor allem das Interesse, Jobs zu schützen. In ‚Ganztagsschulen‘ werden Grundschulkinder geradezu daran gehindert, sich zu beschäftigen (sei es etwa mit Fußballspielen), weil es nicht dem jeweiligen Gruppenangebot entspricht.

Jenseits der Tragödie der menschlichen Existenz

21. November 2015

Biologisch sind wir Herdentiere und hängen sozial und ökonomisch voneinander ab. Dies wird am offensichtlichsten in der selbstaufopfernden Beziehung der Eltern zu ihrem Kind. Leben beruht auf Solidarität, der „altruistischen“ Aufopferung der Alten und Verbrauchten für das Junge und Neue. Dies Opfer ist allein schon in der Unerbittlichkeit der Generationenfolge gegeben. Bei manchen niederen Tieren werden die Alten von den Jungen aufgefressen. Und bei den höheren Tieren ist das Säugen ganz offensichtlich eine Art von „Kannibalismus“. Eltern sagen zurecht: „Ich habe mich für Dich aufgeopfert.“ Das gleiche läßt sich über das Verhältnis der Geschlechter sagen. Hat das Männchen bei manchen niederen Tieren seine biologische Schuldigkeit getan, stirbt es oder wird sogar vom Weibchen gefressen.

Nachdem die matriarchale Welt patriarchal wurde, hat es eine Umkehr dieser Verhältnisse gegeben: das Junge wird für das Alte geopfert, die Frau soll für das Wohl des Mannes sorgen. Nach dem katholischen Katechismus ist die Frau dem Mann zu seiner Hilfe beigesellt. Biologisch ist es wohl aber eher umgekehrt. Im islamisierten ursprünglichen Saharasia schuften die Frauen für die Männer und in Ländern wie Indien, sind es die Frauen, die geopfert werden, wenn ihr Mann stirbt. Dies kündigt sich schon in der alttestamentlichen Geschichte vom Helden Jefta an, der Gott seine Tochter opfert (Ri 11,39), und so das alte matrilineare Erbrecht beseitigt, während Jahwe Isaak rettete. Hagar, die Abraham Ismael gebar, wurde später zusammen mit ihrem Sohn in die Wüste geschickt (Gen 21,9ff). Interessanterweise sind die vertriebenen erstgeborenen der Bibel (Kain, Esau) jeweils Vertreter des Matriarchats.

Bei uns im Westen wälzen sich die „emanzipierten“ Erwachsenen im ekligen Hedonismus, sie vernachlässigen ihre Kinder und pfeifen auf die Zukunft nachfolgender Generationen (Schuldenkrise, Umweltverschmutzung, „Migration“, etc.). Der egozentrische Individualismus der Erwachsenen führt zur emotionalen Verwahrlosung der Kinder und zur demographischen Katastrophe, was noch dadurch getoppt wird, daß den Kindern lauter dumme und rücksichtslose Mohammeds und Aischas vor die Nase gesetzt werden. Niemand will sich mehr für die Kinder aufopfern, dabei ist die zweite Hälfte des Lebens ohnehin die Zeit des Verfalls und der Erstarrung. Man kann dem egoistischen, sich ausschließlich seiner Lust hingebenden alternden Menschen vorwerfen, daß er nie ganz erwachsen wird, sondern immer Kind bleibt. Wir sollten uns an den Trobriandern orientieren: die jungen Leute können noch ganz frei ihr Leben leben, aber ab einem gewissen Alter geht es nicht mehr um Selbstverwirklichung, sondern einzig und allein um die Erhaltung des Mutterclans.

Diametral entgegensetzt zum patriarchalen Glauben ist die Selbststeuerung etwas für Kinder, während die Erwachsenen zu lernen haben, dem Gesetz Folge zu leisten. Es gibt für sie eine Instanz, die über ihnen steht, das aufsteigende Leben. Das Lustprinzip, das das Leben der Kinder regiert, muß langsam in die Anpassung des Erwachsenen an die harte Realität der Verantwortung für die (zukünftige) Welt übergehen, die jeder einzelne von uns zu tragen hat.

Predige ich Märtyrertum, Gedrücktheit und Entsagung? Hat nicht Reich Lebensfreude gegen Pflicht, Selbststeuerung und Arbeitsfreude gegen Zucht und Ordnung, natürliche Sexualität gegen Opferung gestellt?
Da ist die natürliche Entwicklung, gegen die wir sowieso nichts machen können. Reich schreibt, daß sich der Mensch

etwa bis zum 30. Lebensjahre, wenn er nicht durch seine wirtschaftliche Lage allzu sehr zu Boden gedrückt wird, in ständiger seelischer Entwicklung (befindet). Erst um diese Zeit pflegen sich im Durchschnitt die Interessen zu festigen, dauernde zu werden. (Die Sexuelle Revolution, Fischer TB, S. 138)

Menschen sind nur in jungen Jahren kreativ, d.h. solange Wachstum und der Drang zur Überlagerung vorhanden sind. Der Mensch will leben, wie er Lust hat, und da mit steigendem Alter die Wahlmöglichkeiten schwinden, ist es nur natürlich, wenn man keine Lust mehr zu leben hat. Die Erwachsenen haben ihre Jugend, d.h. ihre Zukunft hinter sich. Auf der Insel Oloa in West-Samoa ist es sogar üblich, daß man mit 40 Selbstmord begeht, weil der schönste Teil des Lebens vorbei ist. Die Ureinwohner können das Häßlichwerden nicht ertragen.

Die einzige Lösung dieses Dilemmas ist die „altruistische“ Selbstaufopferung, durch die man zur Funktion eines höheren Organismus, z.B. der Mutter Erde oder „der Zukunft“, wird. Im Alter braucht man eine Aufgabe, die einen in Schwung hält, den Lebensfunken nährt, dem ganzen einen Sinn gibt und so den natürlichen karzinomatösen Zerfall aufhält. In der zweiten Lebenshälfte wäre die Suche nach dem Glück als „sinnloser“ Selbstzweck nur noch Kinderei und sowieso ziemlich traurig, ohne Perspektive und Hoffnung, da wir dann sowieso nur auf Abruf, d.h. auf den Tod hin leben. Unsere Zukunft ist einzig und allein in den Kindern gegeben.

Mich hat immer beeindruckt, welch ein Glück Menschen ausstrahlen, die ein aufopferndes Leben führen. Das süße Lächeln des „Helden“, der für zukünftige Generationen arbeitet und so zur Funktion einer unvergänglichen Sache wird.

Heroismus – das ist die Gesinnung eines Menschen, der ein Ziel erstrebt, gegen welches gerechnet er gar nicht mehr in Betracht kommt. Heroismus ist der gute Wille zum absoluten Selbst-Untergange. (Nietzsche: Studienausgabe, Bd. 10, S. 37)

In der griechischen Tragödie wird die Größe des Helden durch seinen Untergang bezeugt. Er geht ohne Schuld zugrunde. Im Christentum hat sich dies verändert, denn für es ist das Schicksal des Helden eine moralische Anklage. Immerhin kann man aber Christus als den archetypischen Führer betrachten, der sich aus Verantwortungsgefühl für seine Jünger opfert, um so die Häscher von ihnen abzubringen: „Niemand liebt mehr als der, der sein Leben für seine Freunde opfert“ (Joh 15,13). Ähnliches klingt auch schon bei Moses an, der auf das Abarim-Gebirge steigt und von dort über das verheißene Land blickt, das er selbst nicht mehr betreten wird, da er dort oben sterben muß (Num 27,12f). Aus dem Selbstopfer Jesu wurde die Kirche, aus dem von Moses Israel.

Das Opfer des Helden zeigt, daß die Gemeinschaft mehr wert ist als der Einzelne. Während der Heros also die Gemeinschaft verkörpert, ist der Verbrecher das Gegenteil. Man vergleiche die glücklichen Gesichter der Helden mit den leeren Gesichtern der verbrecherischen Drohnen. Diese sinnlosen amoralischen Kreaturen geben vor Selbstzweck zu sein, aber dies ist eine Lüge, da ihr Ende der Tod sein wird – sie sind bereits tot. Sie können so viele Menschen opfern, wie sie wollen, genauso wie ihre eigene Jugend von den damaligen Alten geopfert wurde, es gibt für sie doch kein entkommen.

Es bleibt doch merkwürdig, wie sehr Menschen, die kaltblütig die Köpfe von Millionen fordern, für ihr eigenes lumpiges Leben in Sorge sind. Es muß da ein Zusammenhang bestehen. (Ernst Jünger)

Diese Ausführungen finden Unterstützung in den neusten Ergebnissen der sozialpsychologischen Forschung. In seinem allmonatlichen Beitrag zum Thema „Geist & Gehirn“ fragt der Herausgeber der Nervenheilkunde (12/2010), Manfred Spitzer, „Wie werden wir glücklich?“

Nun, Daten des „German Socio-economic Panel“, das sich über ein Vierteljahrhundert hinzog und insgesamt 60 000 Personen erfaßt hat, erwiesen,

daß Menschen, die sich um andere kümmern, mit ihren Leben zufriedener sind. Dies betrifft sowohl den Bereich des allgemeinen Sozialen (Freunde, häufige Besuche, soziale Aktivitäten und politische Aktivitäten) als auch (zu einem etwas geringeren Grad) den Bereich Familie und Kinder. Ebenfalls ließ sich mit den Daten aus der Studie die bereits mehrfach in anderen Studien aufgetauchte Vermutung belegen, daß das Streben nach Karriere und materiellen Gütern die eigene Lebenszufriedenheit negativ beeinflußt.

Bemerkenswert sind auch die spezifischen Geschlechtsunterschiede: Sowohl bei Männern als auch bei Frauen macht nicht etwa ein zu viel an Arbeit, sondern eher ein zu wenig unglücklich. Bei Männern wirkt sich Arbeitslosigkeit jedoch besonders verheerend auf das Lebensglück aus. Und was das Verhältnis von Arbeit, Karriere einerseits und Familienglück andererseits betrifft folgt aus der Datenerhebung zwingend,

daß die emanzipatorischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zu einer deutlichen Verminderung der Lebenszufriedenheit und des Lebensglücks von Frauen beigetragen haben müßten.

Viel Spaß auf dem Egotrip. Seit 40 Jahren macht ihr linken Pestratten euch selbst kaputt und tretet dabei ganz nebenbei dieses Land in die Tonne. Fahrt zur Hölle!

Eva Herman weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, wie die Emotionelle Pest funktioniert.