Modju im Weißen Haus

Die Beziehung zwischen dem Wirken eines Politikers und seiner „soziopolitischen Charakterstruktur“ ist nicht immer eindeutig. „Sachzwänge“ und der politische Opportunismus haben selbst Politiker wie Stalin und Hitler zu positiv zu bewertenden Entscheidungen gezwungen, umgekehrt erwiesen sich Entscheidungen von dezidiert nicht-pestilenten Politikern, etwa Adenauer und Gorbatschow, als zerstörerisch. Manche Entscheidungen sind jedoch derartig irrational und in ihren Auswirkungen derartig verheerend, daß sie eindeutig als Aktionen des pestilenten Charakters in seiner schlimmsten Ausprägung („Modju“) dastehen. Man denke etwa an die Paranoia von Stalin und Hitler, die Millionen aus jedem Blickwinkel betrachtet vollständig sinnlos das Leben gekostet hat. Dieser Einbruch des „mörderischen Absurden“ brandmarkt auch Modju im Weißen aus. Insgesamt hat es vier Stück gegeben, allesamt pseudo-liberale Charaktere (modern liberals).

Thomas Jefferson hat mit seinem subversiven Liberalismus dafür gesorgt, daß sich die Zentralregierung kaum gegen die einzelnen Staaten der Union durchsetzen konnte, so daß drei Generationen später der Bürgerkrieg praktisch unvermeidlich war. Das vorgeschobene Motiv war die Freiheit, die Sicherung gegen die Tyrannei, das wirkliche Motiv war neurotische Rebellion gegen den Vater, das Grundmotiv der pseudo-liberalen Psyche.

Woodrow Wilson, ebenfalls ein „Idealist“, hat während des Ersten Weltkrieges mit seiner Intervention in Europa und substanzlosen Versprechungen für die kleinen Völker Europas („Unabhängigkeit“) für genau jenes heillose Durcheinander gesorgt, aus dem heraus der Zweite Weltkrieg zwangsläufig sich entwickeln mußte. Wilson rief im Weltmaßstab genau den gleichen unhaltbaren Zustand hervor wie zuvor sein „Charakterbruder“ Jefferson.

J.F. Kennedy traf sich Anfang Juni 1961 mit Chruschtschow in Wien gegen den ausdrücklichen Widerstand seiner Berater und des State Department. Kennedy wollte „Entspannung“, was nach übereinstimmender Einschätzung der Historiker Chruschtschow dazu animierte die Mauer bauen zu lassen und im Oktober 1962 Atomraketen auf Kuba zu stationieren. Kennedy hat mit seinem unverantwortlichen Auftreten dafür gesorgt, daß sich die Sowjetunion bis zum Amtsantritt Reagans der Illusion hingab, sie könne den Kalten Krieg gewinnen, angefangen mit der Eskalation in Indochina, gefolgt von den „Befreiungsbewegungen“ in der Dritten Welt und endend mit Afghanistan. All das ist einzig und allein Produkt von Kennedys persönlichem Wirken! In dieser Hinsicht kann man Kennedy allenfalls mit Hitler vergleichen, dem deutschen Modju.

Kaum waren die USA dabei diese dritte Krise endlich zu bewältigen, sorgte Jimmy Carter höchstpersönlich für die vierte Krise, in der wir gegenwärtig noch immer stecken. Ein „Idealist der Demokratie“; ähnlich wie Jefferson, Wilson und Kennedy, sorgte er für den Sturz des Schahs von Persien – und damit für den Startschuß der weltweiten „islamischen Revolution“.

Die Katastrophe begann mit Präsident Carter der, im Namen der „unteilbaren Menschenrechte“ von irgendwelchen Roten Faschisten in iranischen Gefängnissen, den Untergang des „Schahregimes“ einleitete. Sie wurde besiegelt, als Präsident Bush durch einen weiteren dieser wirrköpfigen „Idealisten“, einen Verfechter der „offenen Gesellschaft“, des „internationalen Rechts“, der „Entspannung“ und des „Dialogs“ abgelöst wurde.

Jimmy Carter war derjenige, der „im Namen der Demokratie“ darauf bestand, daß nach Ende der weißen Alleinherrschaft in Rhodesien, statt Bischof Abel Muzorewa, der Marxist Mugabe an die Macht kam. Zu allem Überfluß fordert er in seinem Buch Palestine. Peace not Apartheid, daß sich Israel „im Namen der Demokratie“ gegenüber den „Palästinensern“ öffnet.

Es ist bezeichnet, daß alle vier Modjus eine extrem gute Presse haben. Jefferson ist der Held aller Libertären, inklusive der konservativen, sogar konservative Blogs werden regelmäßig von einem Jefferson-Zitat geziert. Jeder Reichianer, inklusive Reich selbst, würde sicherlich ihn als den freiheitlichsten und „lebenspositivsten“ Gründervater küren. Eine geradezu christus-artige Gestalt!

Reich hat Wilson in Rede an den Kleinen Mann und in Christusmord sogar explizit in die Nähe von Christus gerückt! Kennedy wird nicht zuletzt durch seine Ermordung allgemein als moderner Christus betrachtet. Carter ist der Gutmensch vom Dienst.

Nach Jimmy Carter ist mit Hussein Obama erneut ein pestilenter Charakter Präsident der USA geworden. Aus orgonomischer Sicht besonders bemerkenswert ist erstens, daß Hussein Obamas Wahlkämpfe wie eine Illustration von Reichs Massenpsychologie des Faschismus wirkten. Das Auftreten von Hitler und Hussein Obama ist praktisch identisch: eine leere Form, in die die Massen ihre infantilen Sehnsüchte projizieren. Oder man betrachte die Wahlkampfplakate, die exakt so aussehen, daß man das Gesicht Hussein Obamas durch das Stalins, Maos oder Kim Il Sungs ersetzen und dergestalt problemlos in eine Ausstellung über den Realsozialismus hängen könnte.

Hussein Obamas politische Karriere begann 1995 in der Wohnung von Bill Ayres und Bernadine Dohrn – sozusagen die amerikanische Entsprechung von Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Die Details kann jeder im Netz selbst suchen.

Wir haben es hier mit zwei waschechten Stalinisten zu tun. Man betrachte ihre Gesichter und ihre Körpersprache ganz genau… Dohrn wirkt wie eine Reinkarnation von Mildred Brady. Genau mit der gleichen Art von „Kommissaren“ mußte sich Reich in der sozialistischen Bewegung in Europa und in dem seit der Roosevelt-Administration kommunistisch unterwanderten USA herumschlagen – bis sie ihn zur Strecke gebracht haben.

Die Massen leben in einem bizarren Paralleluniversum, in dem die Massenmedien einen US-Präsidenten an die Macht bringen, über den die Wähler so gut wie gar nichts wissen; der, aufgrund seiner Verbindungen mit Dutzenden von zwielichtigen Gestalten, keine Anstellung in einem sicherheitsrelevanten Bereich finden würde; der nichts, wirklich nichts in seinem Leben zustande gebracht hat; und der nicht mal „schwarz“, sondern, wie sein Name schon sagt, arabischer Abstammung ist. In Kenia würde man auf der Stelle getötet werden, sollte man es wagen, einen Moslem als „Neger“ zu bezeichnen! Hussein Obamas Vorfahren haben mehr Schuld am Sklavenhandel auf sich geladen, als die jedes „weißen“ Amerikaners.

Der ganze Irrsinn kulminiert jetzt mit Biden, der mit seiner Politik gegenüber Rußland und China den Untergang Amerikas einleitet: die Waffen für die durch und durch und durch korrupte Ukraine landen auf dem Schwarzmakt und werden Europa und den Nahen Osten destabilisieren; die Länder Osteuropas werden sich das Schicksal der Ukraine zu Herzen nehmen und sich wieder an Rußland orientieren; die Sanktionen „gegen Rußland“ treiben Westeuropa, insbesondere aber Deutschland, an den Rand des Kollaps und wird amerikafeindliche Parteien an die Macht bringen; Rußland und China werden immer engere Verbündete; die Taiwanesen und ander ostasiatische Länder werden es den osteuropäischen Ländern gleichtun und sich eher China annähern, als Amerika in den Untergang zu folgen.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

3 Antworten to “Modju im Weißen Haus

  1. Zeitgenosse Says:

    Salut!

    In Punkto Woodrow Wilson bin ich absolut nicht der Meinung von Hrn. Nasselstein. MMn war er kein Modju im eigentlichem Sinne aber man muss sein Verhalten oder das seiner Berater von mir aus bei den Friedensverhandlungen kritisieren. Ich habe dies bereits an anderer Stelle erwähnt. Die Friedensverhandlungen von Compiegne welche dann in den Vertrag von Versailles mündeten waren eine grossangelegte, tlw ins persönliche gehende Abrechnung primär Frankreichs mit dem Deutschem Reich. Treiber war Georges Clemenceau der als Präsident Frankreichs auch seine persönlichen Hass gegen die Deutschen dabei auslebte.

    Selbst die Briten waren bestürzt über die Verhandlungsführung dieses kleinen Franzosen. Es gab im britischem Stab vor allem einen der gewarnt hat: John Keynes. Er sagte bereits früh voraus das Versailles in den nächsten Krieg münden wird. Die Bedingungen waren weit jenseits aller normalen Revanchegelüste. Korrekt: Frankreich hat extrem gelitten während des 1. Weltkrieges; NO-Frankreich eine Trichterlandschaft, die Wirtschaft am Boden und der Blutzoll (vor allem durch die Fehler eines durch die Kriegsführung von 1876 geprägtem Generalstabes) enorm. Auch die Wegnahme Elsass-Lothringens im letzten Krieg war nicht vergessen.

    Trotzdem waren die Bedingungen eben jenseits aller durchaus berechtigten Ansprüche eines Kriegsgewinners. Was man Wilson vorhalten muss war sein schnelles Einknicken vor den französischen Forderungen oder ich drücke es mal ganz platt aus: vor der Rache Georges Clemencaus. Er reiste ja dann relativ schnell ab mitsamt seinen Beratern und dies war ein verhängnisvoller Fehler. Er hätte seine Macht ausspielen MÜSSEN und im Verbund mit dem nicht weniger bestürzten Briten den Franzosen in die Parade fahren um einen besseren Frieden aushandeln zu können. Die Briten alleine konnten und wollten am Ende auch nicht mehr gegen ihren Alliierten Frankreich argumentieren. Die USA waren faktisch der einzige wirkliche Sieger und im Verbund mit dem Druckmittel der riesigen Kredite, welche sie den anderen Entente-Mächten ausgereicht haben, hätten sie die Möglichkeit gehabt Druck auszuüben. Leider nutzten sie es nicht. Der Rest ist Geschichte.

    DIe Zerschlagung der Donaumonarchie tat sein übriges. Mich als Österreicher bedrückt es natürlich besonders wenn man bedenkt, dass „wir“ unser Imperium völlig verloren haben. Aber sei es drum. Schlimm an der Zerstörung des sogenannten „Völkerkerkers“ Habsburg war vielmehr das Fehlen einer starken mittel/osteuropäischen Macht welche das Gleichgewicht in Europa aufrechterhalten hätte. Daher gab es bereits kurze Zeit nach 1919 die Bestrebung die Monarchie wieder aufzubauen aber im Rahmen einer Art Union die nicht zwangsläufig eine Monarchie sein musste. Firmierte unter der Bezeichnung Donaustaat/Donauföderation. Derartige Planungen gab es auch bis kurz vor Ende des 2. Weltkrieges obwohl es hier um einen zusätzlichen Block gegen Stalin ging.

    Lange Rede kurzer Sinn. Als Modju würde ich Wilson nicht bezeichnen aber als naiven Politiker der dringend einen crash-Kurs in Sachen Machtpolitik und strategisches Denken gebraucht hätte. Auch hätte er sich informieren müssen über die Gefühlslage der Ententepolitiker insbesondere Frankreichs. Denn dann hätte er feststellen müssen, dass eben auf Seiten Frankreichs ein unbändiger Hass bestanden hat in Gestalt von Georges Clemenceau. Kurz: ein typischer modern-liberal in der extremsten Ausprägung. Modju? Nein.

    Zur Info: ich bein KEIN Franzosenhasser aber Clemenceau mache ich primär verantwortlich für das Entstehen des 3. Reiches.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Ganz so einfach, wie du es darstellst, ist es nun wieder auch nicht. G.W. Bush kann als einer der größten Kriege Führer in den USA gelten. Er hat nur Katastrophen hinterlassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..


%d Bloggern gefällt das: