
DER ROTE FADEN (Band 2): 56. Reich und die Linken (Fortsetzung)
Schlagwörter: Dirigismus, Freiheit, Gewaltenteilung, Hobbes, Karl Marx, Leviathan, Ludwig von Mises, Naturrecht, Politik, Roland Baader, Sozialdemokraten, Sozialismus, Sozialisten, Sozialstaat, Wohlfahrtstaat
17. September 2010 um 06:19 |
Diese Belege halte ich durch die Praxis längst widerlegt.
Die skandinavischen Länder sind die größten Sozialstaaten und haben den besten Lebensstandard. Bei Pisa schneiden sie sehr gut ab.
Dagegen ist Kapitalismus ohne Sozialstaat die reine Hölle, man denke nur an Südamerika, aktuell Mexiko.
Clinton hat die Sozialunterstützung auf 5 Jahre begrenzt. Ergebnis: 40 mio. Bezieher von Essensmarken.
Diese Träumer und Theoretiker vom reinen Markt lassen einen maßgeblichen Faktor immer weg: die menschliche Charakterstruktur.
17. September 2010 um 07:39 |
Was Skandinavien betrifft ist dort der Sozialstaat vollständig auf die Beschickung des Arbeitsmarktes mit Arbeitskräften ausgerichtet, während in Deutschland sozusagen „arbeitslose“ Existenzen ermöglicht, ja geradezu fördert.
17. September 2010 um 08:29 |
@ Peter Nasselstein:
Dann könnten wir uns ja vielleicht auf einen „skandinavischen“ Sozialstaat einigen?!
17. September 2010 um 09:07 |
Naja, ich bin kein großer Freund einer maschinenartigen Gesellschaft und des Nationalsozialismus. Wie bitte? Ja, zwischen Hitler und den Sozialdemokraten gibt es keine wesentlichen Unterschiede.
Milton Friedman hat dazu einmal gesagt:
Ich bin auch kein Freund von Friedman…
17. September 2010 um 13:46 |
Es muss nicht am Sozialstaat liegen, sondern an denen, die ihn schamlos ausrauben.
„Es gibt mehr als tausend Wege, wie man als armer Migrant in Deutschland wahrlich reich wird. Vergessen Sie die horrenden Kosten der Wirtschaftskrise. Sie sind trotz der vielen Milliarden, die wir alle dafür bezahlen müssen, nichts im Vergleich zu jenen Beträgen, die wir für die Heuschrecken der Zuwanderungsindustrie ausgeben. Es ist politisch nicht korrekt, die Zahlen zu addieren. Denn Politiker und Medien sprechen bei Migranten aus der Türkei und anderen fernen Ländern gerne von angeblicher »Bereicherung«. Doch jetzt wird abgerechnet.
Die Wahrheit lautet: Bestimmte Migrantengruppen kosten uns pro Jahr weitaus mehr als die Wirtschaftskrise. Über eine Billion (!) Euro haben Migranten allein in Deutschland in unseren Sozialsystemen bislang an Schäden verursacht.“
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/arme-deutsche-wie-zuwanderer-das-maximum-herauspressen.html
30. August 2015 um 09:47 |
Zuwanderungsindustrie.
Wie schon gesagt: außer den Migranten selbst hat es zu tun mit Menschen, die in der „Sozialindustrie“ beschäftigt sind und wegen langer Ausbildung – Rent-Seeking – ein hohes Gehalt wollen.
Kopp-Seite:
Da ist noch ein interessanter Artikel:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-morris/das-fluechtlingsdrama-laeuft-nach-plan-auf-dem-weg-in-die-neue-weltordnung.html
Es wird zunächst auf militärische Operationen der USA hingewiesen, welche überhaupt die Massenflucht – zum Beispiel aus Nordafrika und Syrien – mit verursachen. Dann geht es um den Zustand der USA selbst.
Zitat:
Doch da die USA mit ihren Kriegen diese Migrationswellen zu verantworten haben, stellt sich mir die Frage, warum Europa sie dafür nicht zur Verantwortung zieht? Warum schiebt Europa nicht einen Großteil der Flüchtlinge in die USA ab? Es gilt das Verursacherprinzip.
Und weiter:
Das Schlimme ist, dass die Verursacher allen Übels – die USA – selbst am Ertrinken sind. Wie ich in meinem Buch berichte, gingen US-Experten in einem Bericht im Jahr 2014 davon aus, dass die USA aufgrund des totalen wirtschaftlichen und sozialen Verfalls bereits in zehn Jahren in ihrer heutigen Form nicht mehr existieren werden. Sie prognostizieren ein Schrumpfen der Einwohnerzahl um 78 Prozent (!) bis zum Jahr 2025, verursacht durch massive Abwanderung in Richtung Südamerika, Europa und Asien.
Zitat Ende, Hervorhebung hinzugefügt..
30. August 2015 um 14:52 |
Americans will not migrate. It is a very strong part of the American culture that America is the best country to live in and the whole world wants to live in America. No amount of bad economic conditions will change that.
Also, most Americans cannot migrate because they do not speak any other language and are not interested in learning one. They tend to believe English is the only right language and all others are wrong. English is the One True Language and if it was good enough for Jesus Christ to write the Bible, it is good enough for us.
So, instead of migrating if conditions get bad, what Americas will do is invade other countries to take their resources.—excuse me, I mean, bring them freedom and democracy.
30. August 2015 um 15:09 |
Ein schönes Beispiel für die Psychose des westlichen Menschen: das eigene ist böse, schlecht, gemein und minderwertig. Und solche Leute reden von „bioenergetischem Kern“. Konservative, von denen es in Europa kaum noch welche gibt, haben wenigstens etwas Zugang zu ihm, während Linke und Progressive verlorene Seelen sind. Gewisserweise sind sie „böse, schlecht, gemein und minderwertig“. In Deutschland stehen sie hinter der Asylindustrie.
17. September 2010 um 13:52 |
„Armutsrate in USA steigt auf höchsten Wert seit 1965. Nach Angaben der US-amerikanischen Volkszählungsbehörde „United States Census Bureau“ lebten im Jahr 2009 rund 43,6 Millionen Menschen in Armut, das entspricht 14,3 Prozent.
Suitland (dts Nachrichtenagentur) – Die Armutsrate in den USA ist im letzten Jahr auf den höchsten Stand seit 1965 gestiegen. Nach Angaben der US-amerikanischen Volkszählungsbehörde „United States Census Bureau“ lebten im Jahr 2009 rund 43,6 Millionen Menschen in Armut, das entspricht 14,3 Prozent.
Im Jahr 2008 lag die Armutsrate noch bei 13,2 Prozent. Das mittlere Einkommen lag überdies bei rund 50.000 US-Dollar. Unterdessen stieg die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung von 46,3 Millionen im Jahre 2008 auf 50,7 Millionen im Jahr 2009. Das entspricht einem prozentualen Anstieg von 15,4 auf 16,7 Prozent.“
http://www.mmnews.de/index.php/etc/6439-usarm
Nanu, wie kann es sein, dass die USA -alles andere als ein Sozialstaat- immer mehr Bürger ärmer werden lässt. Widerspricht das nicht der heiligen Lehre des freien, ungehinderten Marktes?
30. Dezember 2023 um 15:22 |
Die USA ist im Arsch. Sie weiß es auch.
17. September 2010 um 14:22 |
Aus dem „Merkur“
In den Teufelsmühlen
Eine Bilanz des Sozialstaats
http://www.online-merkur.de/seiten/lp201009ddh.htm
20. September 2010 um 15:08 |
Wiederholung der am 16. und am 18. dieses Monats auf arte gesendeten Doku über Ronald Reagan:
http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=116849376
Er war – auch vom Charakter her – anders als die „Sozialstaatler“.
Was er – als junger Mann als Schauspieler in den Filmen – machte, war der Cowboy mit dem weißen Hut, also der auf der Seite der „Guten“. Als US-Präsident machte er dasselbe in der Wirklichkeit.
Er ging, um die Sowjetunion durch Wettrüsten in den Zusammenbruch zu treiben, das Risiko des atomaren Weltkriegs ein, und es hat funktioniert!
Dies, weil aufgrund des besseren Wirtschaftssystems der USA diese auch viel bessere elektronische Sachen hatten, was alle Bereiche, auch den militärischen, betrifft.
Ungefähres Zitat eines damaligen Mitarbeiters von ihm: R. begriff was die meisten Menschen nicht begreifen. Du musst nicht nach den Regeln des Gegners kämpfen. Du kannst nach Deinen eigenen Regeln kämpfen. Wenn Du mit dem Messer angegriffen wirst, musst Du Dich nicht unbedingt nur mit dem Messer wehren, Du hast vielleicht eine Pistole!
Während mir andere, rechte (Bush jun.) und linke (Obama) US-Präsidenten eher wie ein Aushängeschild gewisser Kräfte die hinter ihnen stehen vorkommen, war R.R. ausgesprochen intelligent und eigenwillig. Er sagte z.B. etwas über die westliche Moral im Gegensatz zu der der Kommunisten, ohne die Äußerung vorher mit seinem Stab abgesprochen zu haben.
Das haute in der Öffentlichkeit – und vor allem beim Feind – ganz besonders rein!
R.R ein Genitaler Charakter? Wohl nicht ganz. Aber nah dran.
22. September 2010 um 05:03 |
Robert (Berlin) hat gesagt:
Hier ist zu ergänzen, dass in diesem Lande, also Deutschland, mehr als sonstwo Dinge nach eingereichten schriftlichen Unterlagen beurteilt werden, anstatt zu den Leuten hinzugehen und zu schauen, was los ist.
Sind die „Sparzwänge“ die Ursache?
Aufgrund dieser Mentalität von Behörden und Firmen, nämlich weil das „Schriftliche“ übermäßig berücksichtigt wird, ist es, wie ich glaube, in Deutschland auch einfacher als in jedem anderen westlichen Land, auf Grundlage von Betrug, d.h. Urkundenfälschung, eine Arbeitsstelle zu bekommen.
30. Januar 2018 um 09:48 |
Warum der Sozialstaat verteidigt werden muss
http://www.pi-news.net/2018/01/warum-der-sozialstaat-verteidigt-werden-muss/
11. Mai 2018 um 11:47 |
Das Ende der Zivilisation – Das Calhoun-Utopie-Experiment
30. Dezember 2023 um 14:00 |
Die organisierte und schwerbewaffnete Emotionelle Pest:
30. Dezember 2023 um 15:20 |
Ich lese gerade die Massenpsychologie von 1933 – im Originalraubdruck natürlich. Reich irritiert auf den ersten Seiten, weil ich nicht weiß, wo er hin will. Was will er mit seiner Schrift erreichen? Interessant sind bei ihm oft die Randbemerkungen und die Beschreibung, wie es zum Faschismus kam – nämlich genau so wie heute.
Dann kommt er zum eigentlichen Thema, dei sozialökonomische Grundlage der Erziehung zum folgsamen Zwangscharakter. Und „nein“, mit Aufklärung und Verstehen, kommt kein Mensch aus der charakterlichen Falle raus. Und eine Therapie hat meist bescheidene oder nur zufällige Erfolge, doch darauf wierden wir unskonzentrieren müssen, wollen wir hier einmal ein Veränderung erreichen. – Ich bin ja noch nicht weit vorangeschritten mit der Lektüre, aber da scheint wieder ein Fund zu liegen, der unentdeckt geblieben ist.
Fun-fact: Bei der Rückkehr aus der „Reichs-Hauptstadt“ habe ich mich auf Deutsch mit einem Deutschen unterhalten (können). Ihr werdet mir das jetzt nicht glauben, sonst auf der Tanke waren nur Russen oder Ukrainer unterwegs. Wir kamen gleich ins Gespräch (als hätten wir uns im Ausland getroffen), tranken unseren Cafe gemeinsam und er erklärte mir die derzeitige globale Wetterlage, die hier zur Sintflut führt, die oberen Wetterlagen mit extremen Sturm versieht und auf dem Meer absolute Windstille brachte. (Der Gruß geht raus an die Chemtrailer!)
Noch im Rausch des abendlichen Gepräches unter Deutschen habe ich heute nach dem Aufstehen erstmal die örtlich Identity-Bewegung begrüsst. Das nenn ich mal einen guten Start ins kommende Jahr. Allen Lieben hier schon mal ein Frohes Neues Jahr!