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Eine Antwort to “Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Endphase” und folgende”
Die Ausbildung zum Arzt mag zweckmäßig sein schützt aber keineswegs vor Fehleinschätzungen, sondern läßt nur hoffen, dass dem Arzt weniger Fehleinschätzungen passieren als dem Laien.
Bei chronischen Schmerzpatienten, wo die organische Ursache nicht gefunden wird, neigt man es für „psychisch oder psychosomatisch“ zu halten. Als Psychologe wäre ich misstrauisch, nehme die Schmerzen ernst und nicht als eine Art „Einbildung“. Und so manches Mal stellt sich dann auch später heraus, dass eine schwerwiegende Krankheit gefunden wird, die von den Ärzten zunächst nicht gesehen wird.
Normalerweise gehe ich nicht davon aus, dass man durch therapeutische Gespräche Krankheiten auslöst. Beim körpertherapeutischen Arbeiten liegt dies schon anders. Aber auch in Gesprächen kann man nicht beliebig am Patienten vorbei arbeiten und seine eigenen Vorstellung durchsetzen wollen, wenn der Patient noch nicht mitgeht.
Ich finde hier die Warnungen einmal sehr klar und verständlich gemacht, da man bisher dies eher für eine Anekdote gehalten hat, der nicht nachgegangen wurde.
23. Juni 2012 um 00:25 |
Die Ausbildung zum Arzt mag zweckmäßig sein schützt aber keineswegs vor Fehleinschätzungen, sondern läßt nur hoffen, dass dem Arzt weniger Fehleinschätzungen passieren als dem Laien.
Bei chronischen Schmerzpatienten, wo die organische Ursache nicht gefunden wird, neigt man es für „psychisch oder psychosomatisch“ zu halten. Als Psychologe wäre ich misstrauisch, nehme die Schmerzen ernst und nicht als eine Art „Einbildung“. Und so manches Mal stellt sich dann auch später heraus, dass eine schwerwiegende Krankheit gefunden wird, die von den Ärzten zunächst nicht gesehen wird.
Normalerweise gehe ich nicht davon aus, dass man durch therapeutische Gespräche Krankheiten auslöst. Beim körpertherapeutischen Arbeiten liegt dies schon anders. Aber auch in Gesprächen kann man nicht beliebig am Patienten vorbei arbeiten und seine eigenen Vorstellung durchsetzen wollen, wenn der Patient noch nicht mitgeht.
Ich finde hier die Warnungen einmal sehr klar und verständlich gemacht, da man bisher dies eher für eine Anekdote gehalten hat, der nicht nachgegangen wurde.