Peters Erfahrungen mit der Orgontherapie

In ganz Europa gibt es gegenwärtig vielleicht zwei oder drei Orgontherapeuten – und jede Menge „Reichianischer“ Quacksalber, denen ich sonstwas an den Hals wünsche. Von daher, d.h. mangels Alternativen und weil ich das Gegenteil eines Großverdieners bin, sind meine Erfahrungen mit der Orgontherapie sporadisch. In jeder anderen Therapieform wäre das problematisch, denn: „Was bringt das? Wenn ich den Patenten alle Jubeljahre mal sehe, kann von einer Therapie wohl kaum ernsthaft die Rede sein!“ Mit der Orgontherapie ist es grundsätzlich anders, obwohl auch hier der wöchentliche Besuch beim Therapeuten natürlich ideal wäre. Es ist anders, weil ab dem ersten Händedruck mit einem Orgontherapeuten ein Prozeß der Panzerauflösung einsetzt, der entweder in der orgastischen Potenz oder, da diese praktisch nie erreicht wird, in einem deutlich weniger gepanzerten Zustand mündet. Dieser Prozeß hört nie mehr auf, egal wie oft er unterbrochen wird.

Die Panzerung ist unser größter Fluch und verkörpert gleichzeitig unsere größte Stärke. Bei mir ist es ein unbeugsamer Trotz und Eigensinn. Es ist eine langandauernde unendlich frustrierende Sisyphusarbeit solche ein Arschloch zu therapieren! Welche erschöpfenden Grabenkämpfe das Augensegment zu befreien und dann den Brustkorb zu lockern! Aber meine lebenslängliche chronische Bronchitis hat sich in Luft aufgelöst und damit wohl auch mein sicher geglaubtes Todesurteil, irgendwann an COPD elendig zu verrecken. Ist das Brustsegment erledigt, kommt das wirklich unangenehme Gefühl, mit dem nun um so stärker gepanzerten Zwerchfell konfrontiert zu sein. Man fühlt sich in zwei Zonen geteilt.

Lohnt sich dieser jahrzehntelange Therapiekrampf, bei dem sich über frustrierend weite Strecken praktisch gar nichts zu bessern scheint? Und dann verpanzern sich noch untere Segmente zusätzlich, kaum daß sich die oberen gelöst haben! Ja, denn erstens wird die Panzerung geregelt, also mehr oder weniger gradlinig von oben nach unten, unwiederbringlich abgebaut, egal wie langsam, und zweitens: Ein schnelleres Vorgehen wäre möglich, nichts einfacher als das, aber je länger man in der ORGONtherapie ist, spürt man auch, daß das Orgon real ist und man nicht mit ihm spaßen kann. Es ist unausdenklich, was meine gebundene „Trotzenergie“ in meinem Organismus anrichtete, würde man sie vorschnell befreien. Praktisch alle lebenswichtigen Organe finden sich im Zwerchfellsegment. Ich wäre sicherlich schon tot, wenn die Energie in meinen oberen Segmenten schnell freigesetzt worden und mit voller Kraft unvermittelt auf das Zwerchfellsegment getroffen wäre: die reaktive mörderische Kontraktion hätte Leber, Bauchspeicheldrüse und Konsorten förmlich zerfetzt.

Es ist der ultimative Hohn, wenn man all die „Reichianischen“ „Therapeuten“ oder gar die nicht vom Amercan College of Orgonomy autorisierten vermeintlichen „Orgontherapeuten“ sieht, wie sie sich wichtigtuerisch im Lichte Reichs spreizen! Für sie paßt nur ein Wort, das ich hier nicht ausschreiben werde!

Bei einer Orgontherapie lege artis ist es so, als würde man ein Schiff betreten, das flußabwärts der Flußmündung unaufhaltsam entgegen schippert. Vielleicht ist es langsam, aber dafür umschifft der Kapitän traumwandlerisch stets alle Stromschnellen, an dem alle anderen Boote zerschellen, wenn sie nicht rettungslos auf Sandbänken feststecken oder gar das absurde Kunststück fertigbringen stromaufwärts zu treiben. Man selbst kommt voran und alles fühlt sich organisch, folgerichtig, sicher und, ja, funktionell an. Man spürt instinktiv, daß jeder andere Weg unsinnig und zerstörerisch wäre. Wie Reich sagte: zu jedem gegebenen Zeitpunkt ist nur eine einzige therapeutische Intervention die richtige. Es ist wie in der Chirurgie: nur ein Schnitt ist der richtige, alle anderen sind – MORD. MORD!!!

Du bist wirklich so eine Marke, Kleiner Mann! An Dein Auto läßt Du nur eine zertifizierte Fachwerkstatt, aber Dich selbst lieferst Du jedem dahergelaufenen „Reichianischen“ Quacksalber aus. DU BIST EIN IDIOT!

Peters Bild 15

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4 Antworten to “Peters Erfahrungen mit der Orgontherapie”

  1. Avatar von O. O. Says:

    Letzte Woche habe ich Peters Bemerkung über eine seltsame Wetterlage in HH gelesen und hatte bei mir noch einen schön sonnigen Samstag, den ich verschlafen habe. Am Sonntag kam dann wieder nebeliges bis dunstiges Wetter auf und im Wetterbericht (wird ohnehin immer schauerlich berichtet nach irgendwelchen Wettermodellen) sollte für Ende der Woche am Freitag ein Smogalarm ausgerufen werden. Kurz und gut, ich wurde schon Montag krank und die Nase lief in phasischen Stürzen, nicht nur morgens nach dem Austehen, wie die Woche zuvor, sondern über den Tag verteilt, Di. kam ein Schwächegefühl hinzu, abends schon leichte Temperatur und Mi. war lag ich dann im Bett mit hauptsächlich Schnupfen. Am Do. ging ich wieder arbeiten (weil viel zu tun war) und Freitag verwandelte sich das ganze in schweren trockenen Husten bis in die Lunge rein. In jeder Phase versuchte ich mit leichten Medikamenten zu reagieren.

    Je später die Woche wurde, desto mehr wurde klar, dass von Mo. bis Freitag usf. die „Wetterlage“ für den Smogalarm – also schon ab Montag – als ursächlich galt und der „Autofahrerausstoß“ halt nicht abziehen könne. Dies galt für die ganze BRD. Zu Deutsch: Hier wird eine Chemieattacke durchgeführt.

    Ich befürchtete heute Nacht von Fr. auf Sa. schon, dass die Lunge stark angegriffen werde (Richtung Lungenentzündung oder sowas), also griff ich diesmal recht spät zum Shooter und hielt ihn mal 2x für 20 – 30 Minuten drauf, kombiniert mit altem Spitzwegerichsaft (2x Teelöffel von Gebauer). Letzterer zeigt keine große Wirkung, aber war auch nicht verkehrt. Ergebnis: der Husten ist wieder reduziert und leicht. Ich bin immer häufiger von der Anwendung des OR überrascht, wie effektiv es wirkt, auch unter schlechten (aber Oranur-freien) Bedingungen.

    Die Vorraussetzung für die Anwendung eines Orak ist natürlich, dass er auch als solcher funktioniert und nicht mit teuflischem Material gebaut wurde, was als „engelsenergie“ verkauft wird. Wie Peter hier sagt, ergänze ich es mal genauso: Es gilt auch für die physikalische OT nur einen richtigen Weg, jede falsche Abzweigung ist MORD!

  2. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:
  3. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Zwei Modju und im Verdacht Stehende, kriminelle Betrüger zu sein und Nichtskönner, miteinander verheiratet, die das Land aus innerer Leere und Mordlust in den Untergang treiben:

    https://journalistenwatch.com/2025/02/15/anleitung-zum-schlachten-schwangerer-hamster-aus-der-feder-von-robert-habeck/

    • Avatar von O. O. Says:

      Ich lese diese 3 Zeilen hier nach dem Aufstehen vor dem ersten Cafe und erschrecke „near to death“, dass der größte orgonjournalist bzw. die beiden größten orgonjournalisten*innen hier hier enttarnt worden sind … – also nicht wegen des hamstermordes … sondern … egal.

      Aber es ist nur Rudolf (plus der andere*innen), der hier eine Schreibart entwickelt und sein Eigen nennt, was ein stilistisches Plagiat eines orgonjournalisten*innen sein könnte. Ich freue mich auf das kommende Plagiatsvorwurfsverfahren.

      Die neueste Genre „no-name-genius“, die ich hier als „Literaturgeschädigter“ identifiziere, ist die dreiste Umschreibung eines Originaltextes, vorzugweise eines bekannten Werkes, um eine Wahrheit des (narzisstisch gestörten) Schreiberlings zu verschleiern (hier als der Hamsterdoppelmord), die breit erzählt wird, aber ja nur als „Genie der Literatur“ der Öffentlichkeit vorgeführt wird. Hier wird nicht für den Leser geschrieben, sondern für die eigene Empfindung, ein großer Schirftsteller zu sein.

      Dem Schreiberling ist aber noch nicht aufgefallen, dass die meisten Bücher nur Schund sind und dass es für eine Genius sicherlich nicht das konzeptuelle Abschreiben ausreicht. Aus heutiger Sicht – und dies konnten die Texter zu ihrer Verteidigung noch nicht ahnen – ist es wie ein Quasi-KI-Werk ohne IQ.

      Um dieses neue Genre „no-name-genius“ zu toppen, ist nicht die genderkorrektive Schreibweise nötig, sondern ein besonders gut ausgewähltes Werk wie Goethes „Faust„: Ich kann dieses Werk mit dem Titel „Mittelfinger“ kaum erwarten; es fragt sich nur, welcher Schwachkopf es als erstes schreiben wird. Der Startschuss hierfür ist am 16.2.25 mit diesem Post gegeben.

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