Posts Tagged ‘Zwerchfell’

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 3. Orgontherapie, f. Die Atemsperre

16. Juli 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 3. Orgontherapie, f. Die Atemsperre

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 3. Orgontherapie, e. Energie vom Kopf zum Genital!

14. Juli 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 3. Orgontherapie, e. Energie von Kopf zum Genital!

Die Ordnung der Panzersegmente

21. April 2026

Elsworth F. Baker zufolge ist das Brustkorbsegment das wichtigste Segment, weil es Lunge und Herz umfaßt: Aufnahme und Verteilung des Sauerstoffs. Außerdem ist es das erste Segment, das sich in der individuellen Entwicklung abpanzert: Drosselung der Energie. Außerdem erwähnt er, daß man das Brustsegment in einen oberen und unteren Bereich unterteilen kann (Der Mensch in der Falle, S. 102). Aus Sicht des energetischen Orgonoms ist es das bioenergetische Zentrum des Organismus:

Aus Sicht des orgonotischen Systems, d.h. der Struktur gewordenen Pulsationsfunktion, liegt der bioenergetische Kern hingegen im Oberbauch, d.h. dem Solar plexus: das zentrale Nervengeflecht, das Parasympathikus (Expansion) und Sympathikus (Kontraktion) miteinander verbindet.

Aber zurück zum energetischen Orgonom: Es ist, als würde das Brustsegment nach oben und nach unten verweisen als bioenergetisches Zentrum des Organismus. Oberhalb des Brustsegments gibt es drei Segmente (Hals-, Mund- und Augensegment) und unterhalb drei (Zwerchfell-, Bauch- und Beckensegment). Entsprechend gibt es eine bioenergetische Logik, die das Hals- mit dem Zwerchfellsegment verbindet, das Mund- mit dem Bauchsegment und schließlich das Augen- mit dem Beckensegment.

Zunächst einmal versuchen im Orgasmusreflex sich das Becken und der nach hinten geworfene Kopf einander zuckungsartig zu nähern, wobei die Brust kollabiert (Ausatmung), so als wolle sie sich in der Mitte zusammenfalten, was aus anatomische Gründen natürlich nicht geht. Daß Mund- und Bauchsegment zusammengehören, sollte offensichtlich sein, beginnt doch die Verdauung bereits im Mund. Bioenergetisch ist die „Magenverstimmung“ funktionell identisch mit der „depressiven Verstimmung“, die mit dem oralen Segment verbunden ist. Die Melancholie (chronische Depression) schlägt auf den Magen, während die Manie (manische Depression) mit Freßanfällen einhergeht. Hals und Zwerchfell sind die beiden Strukturen, die einerseits den Kopf vom Körper trennen (die meisten Menschen „leben“ nur in ihrem Kopf, „Sex findet im Kopf statt!“) andererseits den Unterkörper förmlich abriegeln. Mit Auflösung der Halspanzerung wird der Kopf frei bzw. verbindet sich der Kopf („der Geist“) mit dem Körper. Mit der entsprechenden Auflösung der Zwerchfellpanzerung wird der Körper erst als wirklich dreidimensional empfunden: ein Körper, durch den Ströme fließen. Am interessantesten ist aber die Verbindung von Augen- und Beckensegment: hier haben wir jeweils die innigste Verbindung zur Umwelt. An beiden Enden des Orgonoms drängt die Energie nach außen, wie an der obigen Abbildung zu sehen ist. Gehirn und Genital sind unmittelbar voneinander abhängig. Wie der Volksmund so schön kundtut, fickt der Gepanzerte mit dem Gehirn und „denkt mit dem Schwanz“. Nur der Ungepanzerte kann wirklich denken (d.h. funktionell denken) und wirklich lieben (d.h. wirklich Liebe empfinden – nicht nur „Platonisch“ bzw. pornographisch). Das zeigt sich in den Träumen und im Denken. Beides ist nicht mehr verwickelt, sondern eindeutig und einfach. Gleichfalls ist das Liebes- und Sexualleben nicht mehr „verwickelt“, d.h. voller Ambivalenz, sondern eindeutig und instinktsicher. Die „okulare Vision“ und die genitale Aktivität sind eins. Der Mensch ist mit sich und seiner Umwelt einig. ER LEBT! Für den Gepanzerten hingegen ist alles Wirrnis und Drama. Die Hysterie (Freuds „das Rätsel Weib“) ist das schlagende Beispiel, genauso aber auch der stets imgrunde saublöde Phallische Narzißt. Der verpeilte „Krieg der Geschlechter“…

Peters Erfahrungen mit der Orgontherapie

15. Februar 2025

In ganz Europa gibt es gegenwärtig vielleicht zwei oder drei Orgontherapeuten – und jede Menge „Reichianischer“ Quacksalber, denen ich sonstwas an den Hals wünsche. Von daher, d.h. mangels Alternativen und weil ich das Gegenteil eines Großverdieners bin, sind meine Erfahrungen mit der Orgontherapie sporadisch. In jeder anderen Therapieform wäre das problematisch, denn: „Was bringt das? Wenn ich den Patenten alle Jubeljahre mal sehe, kann von einer Therapie wohl kaum ernsthaft die Rede sein!“ Mit der Orgontherapie ist es grundsätzlich anders, obwohl auch hier der wöchentliche Besuch beim Therapeuten natürlich ideal wäre. Es ist anders, weil ab dem ersten Händedruck mit einem Orgontherapeuten ein Prozeß der Panzerauflösung einsetzt, der entweder in der orgastischen Potenz oder, da diese praktisch nie erreicht wird, in einem deutlich weniger gepanzerten Zustand mündet. Dieser Prozeß hört nie mehr auf, egal wie oft er unterbrochen wird.

Die Panzerung ist unser größter Fluch und verkörpert gleichzeitig unsere größte Stärke. Bei mir ist es ein unbeugsamer Trotz und Eigensinn. Es ist eine langandauernde unendlich frustrierende Sisyphusarbeit solche ein Arschloch zu therapieren! Welche erschöpfenden Grabenkämpfe das Augensegment zu befreien und dann den Brustkorb zu lockern! Aber meine lebenslängliche chronische Bronchitis hat sich in Luft aufgelöst und damit wohl auch mein sicher geglaubtes Todesurteil, irgendwann an COPD elendig zu verrecken. Ist das Brustsegment erledigt, kommt das wirklich unangenehme Gefühl, mit dem nun um so stärker gepanzerten Zwerchfell konfrontiert zu sein. Man fühlt sich in zwei Zonen geteilt.

Lohnt sich dieser jahrzehntelange Therapiekrampf, bei dem sich über frustrierend weite Strecken praktisch gar nichts zu bessern scheint? Und dann verpanzern sich noch untere Segmente zusätzlich, kaum daß sich die oberen gelöst haben! Ja, denn erstens wird die Panzerung geregelt, also mehr oder weniger gradlinig von oben nach unten, unwiederbringlich abgebaut, egal wie langsam, und zweitens: Ein schnelleres Vorgehen wäre möglich, nichts einfacher als das, aber je länger man in der ORGONtherapie ist, spürt man auch, daß das Orgon real ist und man nicht mit ihm spaßen kann. Es ist unausdenklich, was meine gebundene „Trotzenergie“ in meinem Organismus anrichtete, würde man sie vorschnell befreien. Praktisch alle lebenswichtigen Organe finden sich im Zwerchfellsegment. Ich wäre sicherlich schon tot, wenn die Energie in meinen oberen Segmenten schnell freigesetzt worden und mit voller Kraft unvermittelt auf das Zwerchfellsegment getroffen wäre: die reaktive mörderische Kontraktion hätte Leber, Bauchspeicheldrüse und Konsorten förmlich zerfetzt.

Es ist der ultimative Hohn, wenn man all die „Reichianischen“ „Therapeuten“ oder gar die nicht vom Amercan College of Orgonomy autorisierten vermeintlichen „Orgontherapeuten“ sieht, wie sie sich wichtigtuerisch im Lichte Reichs spreizen! Für sie paßt nur ein Wort, das ich hier nicht ausschreiben werde!

Bei einer Orgontherapie lege artis ist es so, als würde man ein Schiff betreten, das flußabwärts der Flußmündung unaufhaltsam entgegen schippert. Vielleicht ist es langsam, aber dafür umschifft der Kapitän traumwandlerisch stets alle Stromschnellen, an dem alle anderen Boote zerschellen, wenn sie nicht rettungslos auf Sandbänken feststecken oder gar das absurde Kunststück fertigbringen stromaufwärts zu treiben. Man selbst kommt voran und alles fühlt sich organisch, folgerichtig, sicher und, ja, funktionell an. Man spürt instinktiv, daß jeder andere Weg unsinnig und zerstörerisch wäre. Wie Reich sagte: zu jedem gegebenen Zeitpunkt ist nur eine einzige therapeutische Intervention die richtige. Es ist wie in der Chirurgie: nur ein Schnitt ist der richtige, alle anderen sind – MORD. MORD!!!

Du bist wirklich so eine Marke, Kleiner Mann! An Dein Auto läßt Du nur eine zertifizierte Fachwerkstatt, aber Dich selbst lieferst Du jedem dahergelaufenen „Reichianischen“ Quacksalber aus. DU BIST EIN IDIOT!

Peters Bild 15

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Macht” und folgende

26. November 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Macht“ und folgende

Der Rote Faden (Band 2): 44. Tuberkulose und Diabetes, Schrumpfungsbiopathien

17. November 2023

DER ROTE FADEN (Band 2): 44. Tuberkulose und Diabetes, Schrumpfungsbiopathien

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 14)

30. September 2018

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist heimann.jpg.
https://www.orgonomie.net/Entstehungsgeschichte.pdf

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett

8. März 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, c. Gestrandete Robben

5. März 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, c. Gestrandete Robben