Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 29)

Aus funktioneller Sicht war der Erste Weltkrieg ein Angriff Frankreichs (das Rußland wirtschaftlich „in der Tasche hatte“) wegen nationalistischer Rache (Emotionelle Pest) im Verein mit England, das seinen wirtschaftlichen Rivalen Deutschland ein für allemal zu vernichten trachtete (Emotionelle Pest). Da der Versailler Vertrag nicht funktioniert hat, war der Zweite Weltkrieg einfach eine Fortsetzung des Ersten Weltkriegs. Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, daß Frankreich und England sich um Polen oder gar um die Juden geschert haben? Hitlers Präventivkrieg gegen die Sowjetunion muß man separat einordnen.

Zunächst einmal ist es völlig irreführend, die Wehrmacht als militärisch überlegen zu betrachten. Tatsächlich war die französische Armee in ihrer Qualität und der Menge an Ausrüstung der deutschen Armee weit überlegen. Diese konnte nur aufgrund des militärischen Genies von General von Manstein und der völligen Inkompetenz der französischen Generäle, die sich hinter der idiotischen Ligne Maginot sicher fühlten, gewinnen. Während die Deutschen ohne nennenswerten Widerstand nach Paris marschierten, bewachten Hunderttausende französischer Elitesoldaten die Maginot-Linie… Als Deutschland die UdSSR angriff, war das nur deshalb ein spektakulärer Erfolg, weil sich die Rote Armee im Angriffsmodus befand, Angriffsstellungen eingenommen hatte und daher so gut wie wehrlos war. In Filmen werden nie die alten Doppeldecker gezeigt, die die Luftwaffe noch im Einsatz hatte, oder die Pferdefuhrwerke, mit denen das Heer gen Osten zog. Ohne Hitlers Angriff hätte die Rote Armee wenig später Europa erobert („vom Hitler-Faschismus befreit“). Währenddessen war die Roosevelt-Regierung im Wesentlichen ein Haufen von Kommunisten…

Im Jahr 1945 hat Stalin nicht wirklich gesiegt, sondern wurde schließlich hinter dem Eisernen Vorhang eingesperrt und seiner Dynamik beraubt. Ein halbes Jahrhundert später brach die Sowjetunion endgültig zusammen.

Was ist mit dem Holocaust? Dessen völlige Sinnlosigkeit macht ihn noch tragischer, – wenn das überhaupt möglich wäre. Bin ich ein deutscher Nationalist und Hitler-Fan? James DeMeo glaubte das schließlich von mir! Eigentlich hätte ich eine Fortsetzung des alten friedlichen „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“ vorgezogen, das strukturell unfähig war, überhaupt irgendjemanden anzugreifen, aber leider durch die Emotionelle Pest (Napoleon) zerstört wurde. Ich würde jetzt in einem unabhängigen Staat leben, „Die Freie und Hansestadt Hamburg“, und neben dem freigewählten Hamburger Senat ansonsten nur einem in Wien oder sonstwo hofhaltenden, blassen römisch-deutschen Kaiser Untertan sein – und das auch nur weitgehend symbolisch. Hitler war einfach ein krimineller Psychopath (Reich nannte ihn „Generalpsychopath“) – und meine Verachtung für die deutsche Generalität ist maßlos, weil sie diese Witzfigur nicht rechtzeitig ausgeschaltet hat. Bin ich ein Nazi, wenn ich mich frage, warum Hitler am Ende des Krieges gegen die chemische und biologische Kriegsführung ein Veto eingelegt hat? Ich bin schlichtweg an Details interessiert, die nicht in die Erzählung passen, die uns etwa das Staatsfernsehen jeden Tag von neuem eintrichtert. Ansonsten verweise ich auf A.J.P. Taylors Die Ursprünge des Zweiten Weltkrieges – einem passionierten Deutschenhasser.

Die Schönheit Deutschlands vor der Katastrophe des Großen Krieges war schlichtweg unermeßlich. Durch das Erbe der Kleinstaaterei gab es praktisch keine „Provinz“. Jedes Kaff war irgendwann mal „Residenzstadt“, florierende Hansestadt oder „Pfalz“ gewesen und barst geradezu vor Kulturgütern. Selbst Fabriken sahen wie Schlösser aus (man denke nur an die Hamburger Speicherstadt). Ein Gutteil dieses Kulturerbes wurde von dem alliierten Bombenterror unwiederbringlich zerstört. Die Landschaft war noch nicht zersiedelt und durch „Flurbereinigung“ ruiniert. Ich schreibe dies in einem Waldstück am Rande Hamburgs. Ohne den Zuzug der Vertriebenen, Opfer des zweiten Menschheitsverbrechens nach dem erwähnten Bombenterror, würde ich jetzt nicht eine Siedlung zwischen den Bäumen erkennen, sondern mein Blick würde über Felder und Wiesen gleiten. Dieses Land ist geradezu abenteuerlich übervölkert. Und was tun wir? Der Hamburger Senat baut auch noch die letzten verwilderten Grünflächen mit Häusern für fremdrassische Neusiedler zu, die nichts, aber auch rein GAR NICHTS auf diesem geheiligten Boden zu suchen haben. Und das alles nur, um eine imaginäre „deutsche Schuld“ zu tilgen. Eine „Schuld“, die uns von Leuten ständig eingebleut wird, die zu einem Großteil Todfeinde Israels sind und dieses Land, DEUTSCHland, mit Antisemiten fluten! Deutschland und die Emotionelle Pest…

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7 Antworten to “Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 29)”

  1. Avatar von David Mörike David Mörike Says:

    Die Schuldfrage in Deutschland spielt glaube ich keine große Rolle mehr.

    Sonst würden ja nicht im ehemals großen Empire Britannien dieselben Dinge geschehen wie bei uns. Mit gewalttätigen Migranten und so.

  2. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Warum die Sowjetunion ohne die angloamerikanische Hilfe den Krieg verloren hätte.

    Von Beginn des deutsch-sowjetischen Krieges 1941 bis zur deutschen Kapitulation 1945 lieferten Großbritannien und vor allem die Vereinigten Staaten von Amerikader Sowjetunion Waffen und auch sonst alles, was man zum Kriegführen benötigte. Und sowjetische Aussagen bereits während des Zweiten Weltkrieges belegen eindeutig, dass, ohne die angloamerikanische Hilfe auf allen Gebieten, die Sowjetunion den Krieg gegen die Wehrmacht an der Ostfront nicht hätte gewinnen können.

  3. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Geheime Kriegsstrategie: Chemische Waffen gegen Zivilisten?

    Ich [Michael Grandt] stelle heute Recherchen vor, die ich in 45 Jahren Geschichtsarbeit zusammengetragen habe: den sogenannten G-Day-Plan der Alliierten, der einen groß angelegten Giftgasangriff auf 30 deutsche Städte vorsah. In den US-Akten finden sich erschreckend genaue Einschätzungen zu Opferzahlen und Zielgebieten. Ich erkläre außerdem, warum die Zivilbevölkerung damals weitgehend schutzlos gewesen wäre.

  4. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    „In Filmen werden nie die alten Doppeldecker gezeigt, die die Luftwaffe noch im Einsatz hatte“

    Zitat:
    An der Ostfront wurde der Typ auch für Erdkampfeinsätze und Nachtschlachteinsätze eingesetzt, bei dem vor allem Störangriffe geflogen wurden. Gegenüber ihrem sowjetischen Gegenstück in dieser Rolle, dem leichten Schulflugzeug Polikarpow Po-2, war die Henschel Hs 123 dabei weit leistungsfähiger. Zudem war sie äußerst manövrierfähig und so robust, dass sie auch Einsätze unter schwerem Beschuss überstand. Im Jahre 1942 bildete sie den Haupttyp der neu gebildeten Nahkampf-Fliegerverbände. So verfügte die neuaufgestellte II. Gruppe des Schlachtgeschwaders 1 neben der Henschel Hs 129 auch über die Hs 123. An der Ostfront blieb sie bis 1944 im Einsatz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_Hs_123

    2. Zitat:
    „1941 flogen die Hs 123 mehr Einsätze als jedes andere Flugzeugmuster“

    https://www.luftarchiv.de/index.htm?/flugzeuge/henschel/hs123.htm

    https://www.youtube.com/watch?v=c3zyh56uTZU

  5. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Zuerst war ich skeptisch. Aber, ich bin zu schlau:

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

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