Außerirdische Raumschiffe von 1955 bis 2018

Der UFO-Hype begann vor über 70 Jahren. Es entwickelte sich ein ungeheurer Enthusiasmus dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Reich wurde mitgerissen und wie wir gestern gesehen haben mit ihm auch sein junger englischer Anhänger David Boadella. In dessen erstmals 1973 erschienenen Reich-Biographie sollte sich dieser jugendliche Enthusiasmus in eine kaum verhohlene Verachtung kehren. Doch diese vermeintlich „reife“ Reaktion ist wirklichkeitsfern, nicht etwa die anfängliche „Naivität“.

Wie der Zynismus erzeugt wird, läßt sich etwa an dem Film UFOs: It Has Begun aus dem Jahre 1979 zeigen:

In dieser quasi regierungsoffiziösen Dokumentation aus Amerika geht es unter anderem um ein verabredetes Treffen von Präsident Eisenhower mit Außerirdischen auf der Holloman Air Force Base im Jahre 1955. Man sieht in dem Mitschnitt der US Air Force, wie das UFO heranschwebt (min 1:28:21). Der aussagekräftige Teil wird uns aber natürlich vorenthalten (daß man bei 1:27:48 für Sekundenbruchteile das gelandete UFO sieht, ist sicherlich keinem Fernsehzuschauer aufgegangen!) und bei der Beschreibung der Außerirdischen sieht man förmlich, wie sich die Geheimdienstler, die dieses Material lancierten, über uns lustig machen. Der Effekt ist weit verheerender als bloßes Schweigen oder bloßes Lügen, denn wer danach auf weitere Fetzen der Wahrheit stößt, verfängt sich rettungslos in einem dornigen Gestrüpp aus Desinformation. Das Publikum wendet sich angewidert ab (ohne zu ahnen, daß es mit derartigen Machwerken einen Gutteil der Wahrheit schon kennt und sogar mit eigenen Augen gesehen hat!) und die Forscher verausgaben sich hoffnungslos in einem Kabinett voller Zerrspiegel.

Dabei liegt das, was uns verheimlicht wird – und auf das wir untergründig ständig vorbereitet werden, vor unser aller Augen. Da sieht einer in einer Millionenstadt am abendlichen Himmel etwas, was unsere gesamte Existenz infrage stellt: ALLES – von unserer Naturwissenschaft, über unsere Religionen und Ideologien bis hin zu unserem Vertrauen in die Regierung. Zwei gigantische gekrümmte „Glasrohre“ am Himmel. Es ist, als würde eine Laborratte das erste Mal realisieren, daß es sich in einem Labor befinden, Teil eines Experiments ist und jederzeit vivisektioniert werden könnte! Ich zitiere mich selbst:

…eine merkwürdige Beobachtung, die ich Ende der 90er Jahre machte: Am Abend sind mir am Himmel zwei gigantische perfekt parallel verlaufende subtile „Pipelines“ (ein besserer Begriff fällt mir nicht ein) aufgefallen, die mit einer schwarzgrauen ins Bräunliche gehenden Färbung von Westen kommend vollkommen gerade verliefen, dann eine perfekt ebenmäßige knickförmige Kurve nach Südosten in den Himmel zeichneten, um dann vollkommen grade in diese Richtung zu zeigen. Dabei durchschnitten sie zwei zarte Wolkenbänke, so als würden durchsichtige Glasröhren durch Wattebäusche geführt werden. …die hier waren gigantisch und hatten eine unglaublich beeindruckende Dreidimensionalität. Ihre perfekte Ebenmäßigkeit schließt ein natürliches Phänomen aus, ihre Größe ein menschengemachtes.

Wer sowas selbst sehen will:

Entweder sieht man gar nichts – oder du bist Zeuge der Vernichtung deiner Existenz, der Existenz der menschlichen Rasse, dem Untergang der Welt…

Das obige Video haben immerhin Millionen angeschaut. Das folgende nur wenige Hundert.

Der NASA scheint da ein kleiner und offenbar auch folgenloser Fehler unterlaufen zu sein, denn nach mehrmaligem Hinschauen, sieht man im Visor des Apollo-Astronauten, „daß die Astronauten Besuch haben“ – oder man sieht gar nichts! Genauso wie auf den anderen Videos von Alien Hunter. Ich habe mir diese Bilder und Filme der Mondoberfläche nun seit geraumer Zeit und zunehmend gelangweilt angesehen, bis ich gestern abend realisierte: der Mann hat recht! Es ist wie bei den Bionen: manche sehen rein gar nichts unter dem Mikroskop, andere wachen früher oder später auf: SCHEISSE!!!

Du lachst über die trotteligen Naivlinge von 1955 und ihre „Fliegenden Untertassen“ – doch tatsächlich ist die Wirklichkeit viel viel viel grotesker, als es sich das abartigste B-Movie von 1955 hat ausmalen können!

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39 Antworten to “Außerirdische Raumschiffe von 1955 bis 2018”

  1. Avatar von claus claus Says:

    „wie das UFO heranschwebt (min 1:28:21). Der aussagekräftige Teil wird uns aber natürlich vorenthalten (daß man bei 1:27:48 für Sekundenbruchteile das gelandete UFO sieht“
    Entgeht mir leider.

    • Avatar von claus claus Says:

      Ich habe bei YouTube so viele Bilder gesehen, in die viel hineininterpretiert wird. Manches war überzeugender, anderes weniger. Aber wie ‚mit eigenen Augen gesehen‘ ist da nichts.
      Immer wieder wird das Gleichnis vom Beobachter, der selbst Teil eines Experiments ist, herangezogen, oder: Die Truman Show.
      Doch auf der anderen Seite passt die Eulenspiegel-Geschichte:
      http://gutenberg.spiegel.de/buch/till-eulenspiegel-1936/28
      Keiner mag widersprechen.

  2. Avatar von markus markus Says:

    ich seh das gelandete Ufo sehr gut.

  3. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Die Themen, mit denen sich secureteam10 beschäftigt, waren die Themen von Reich und Silvert in den letzten drei Jahren ihres Lebens.

  4. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Das, was man nicht sieht, ist beweiskräftiger, als das, was man sieht!

  5. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Der Hintergrund der Filme von Alien Hunter:

    • Avatar von claus claus Says:

      „Übrigens: Wir haben eine Basis auf der Rückseite des Mondes gefunden.“
      Zwanzig Minuten blabla nur wegen dieser berichteten Aussage. Das nervt mich eben immer wieder an dem Thema. Ich statte das mit einer subjektiven Wahrscheinlichkeit aus, schließe jedenfalls nichts dergleichen aus, aber auf den verbalen und piktorialen Budenzauber verzichte ich lieber.

      • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

        Nein, ganz im Gegenteil! Er erzählt von einer vollkommen kleinen Begebenheit, die vielleicht eine Minute gedauert hat. Damit sie Bedeutung hat, muß er erklären, wie und warum er zu dieser Zeit an diesem Ort war und warum er erst jetzt davon berichtet. Das ganze Gesabbel macht seine Geschichte überprüfbar.

        • Avatar von claus claus Says:

          Das ist Lebenszeit! Bedeutung hätten vor allem intersubjektiv prüfbare Indikatoren für eine Mondbasis von Nichtmenschen.

  6. Avatar von stephan stephan Says:

    ich bin mir nicht sicher, ob das „Disclosure“-Projekt von Steven Greer eine PSy-Op ist. Greer hat in einem Interview zugegeben, dass er einen Deal mit der CIA gemacht hat…

    [audio src="http://www.checktheevidence.com/audio/2017%20-%20Greer%20Makes%20a%20deal%20with%20the%20CIA.mp3" /]

    Den Link zur Audiodatei habe ich folgendem Artikel entnommen (die Website ist STARK verschwörungstheoretisch enthält aber einige interessante Informationen):

    http://www.checktheevidence.com/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=464&Itemid=51

    weitere kritische Artikel:

    http://www.checktheevidence.com/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=374&Itemid=51

    http://www.checktheevidence.co.uk/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=218&Itemid=55

    https://www.henrymakow.com/2013/04/Greer-the-Promise-of-Alien-Contact%20.html

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Wenn ich es richtig verstanden habe, füttern die Geheimdienste zwei Gruppen mit Info, Desinfo und purem Unsinn: für die einen, wie Greer, sind die Außerirdischen die Guten und die CIA (etc.) die Bösen, für die anderen ist es genau umgekehrt. Auf diese Weise ist jede der beiden Gruppen für sich verwirrt und zweitens entsteht zusätzliche Verwirrung, durch die Gegnerschaft der beiden Gruppen.

      • Avatar von stephan stephan Says:

        Die Unterdrückung „freier Energie „und exotischer Technologien sind in der UFO-Gemeinde ein beliebtes Thema- das Thema Wilhelm Reich, Orgon und DOR scheint dort kaum eine Rolle zu spielen. Auch die „Whistleblower“, die an streng geheimen Programmen zur Erforschung von UFO-Technologie, abgestürzten Untertassen etc. teilgenommen haben wollen, erwähnten Reich nicht und beschrieben auch kein mit mit dem Orgon/Dor vergleichbares Antriebskonzept. Ist das Zufall?
        Ich frage mich ob der Hype um futuristische „Freie Energie“ eine Ablenkung vom Wesentlichen, der Orgonenergie darstellt. Die Erfindungen aus diesem Lager stellen sich meist als Hoaxes und die Ideen als schwer zu realisieren, spekulativ oder schlicht und einfach unmöglich heraus- es wird der Eindruck vermittelt, dass an dem Ganzen nichts dran sei oder es sehr viel Zeit und Aufwand erfördern würde- ganz in Gegensatz zu einem relativ schlichten ORAC

        • Avatar von stephan stephan Says:

          Zum Zusammenhang zwischen der Unterdrückung exotischen Technologien, „Freier Energie“, DEWs („directed engergy weapons“) und dem UFO-Phänomen.


      • Avatar von stephan stephan Says:

        Es gibt nicht nur Überschneidungen von „Energie“- und UFO-Lager, sondern auch mit der 9/11-„Wahrheitsbewegung“.

        Steven Jones, der seit 2005 behauptet dass das WTC durh Nanothermit gesprengt wurde hat auch schon bei der Debatte um die kalte Fusion 1989 eine negative Rolle gespielt:

        Mehr zu Steven „Los Alamos“ Jones:

        http://www.veronicachapman.com/nyc911/Jones-Kubiak.htm

  7. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

  8. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

  9. Avatar von stephan stephan Says:

  10. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Eisenhower und die Außerirdischen. LEUTE, WACHT AUF! Wilhelm Reich und Jerome Eden hatten 100%ig recht!

  11. Avatar von stephan stephan Says:

    Ich frage mich im Moment inwiefern sich das alles mit dem paranormalen, interdimensionalen, gestaltwandelnden UFO-Ansatz von Vallee und Fiebag vereinbaren lässt. Basen auf dem Mond würde eher das „nuts-and-bolts“-onzept der UFos bestätigen…

  12. Avatar von stephan stephan Says:

  13. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    „Reich wurde mitgerissen und wie wir gestern gesehen haben mit ihm auch sein junger englischer Anhänger David Boadella. In dessen erstmals 1973 erschienenen Reich-Biographie sollte sich dieser jugendliche Enthusiasmus in eine kaum verhohlene Verachtung kehren.“

    Man muss sich auch klar machen, dass Boadella als typischer Opportunist die Erwartungen seines sozialdemokratischen Milieus gerecht werden wollte und es vorteilhaft schien, Reichs Ufologie als Ergebnis eines kranken Geistes hinzustellen. Das zahlte sich dann auch in hohen Verkaufszahlen und wohlmeinenden Kritiken aus.

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