Posts Tagged ‘UFOs’

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die funktionelle Identität von atmosphärischem DOR und emotionalem DOR

25. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die funktionelle Identität von atmosphärischem DOR und emotionalem DOR

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Fußnote zu Jerome Edens DIE KOSMISCHE REVOLUTION

18. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Fußnote zu Jerome Edens DIE KOSMISCHE REVOLUTION

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Wilhelm Reich im Kampf gegen Fliegende Untertassen (ANHANG: Der außerirdische Reich)

9. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Wilhelm Reich im Kampf gegen Fliegende Untertassen (ANHANG: Der außerirdische Reich)

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Wilhelm Reich im Kampf gegen Fliegende Untertassen

8. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Wilhelm Reich im Kampf gegen Fliegende Untertassen

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Kann der Planet Erde gerettet werden?

6. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Kann der Planet Erde gerettet werden?

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der Cloudbuster

5. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der Cloudbuster

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Wolken sterben

25. Januar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Wolken sterben

Buchrezension: Wilhelm Reich. The Evolution of His Work (Teil 3)

29. Dezember 2020

von Paul Mathews, M.A.
Brooklyn, N.Y.

 
Als Antwort auf diese Argumente darf ich die Leser zunächst auf die bereits zitierte Rezension von Myron Sharaf verweisen. Dr. Sharaf weist darauf hin, dass Boadella „in die tückischen Stromschnellen der psychiatrischen Diagnose Reichs“ geraten ist und dass Boadella wirklich nicht in der Lage ist, weder die Gültigkeit von Reichs späteren Erkenntnissen und Hypothesen noch seine Beziehungen zu Mitarbeitern und Studenten zu beurteilen. Er stellt nicht die zugrundeliegenden Motive für Boadellas Behauptungen in Frage, vielleicht weil er ein sanfterer und freundlicherer Mann ist als ich. Beispielsweise beklagt sich Boadella, dass Reich ihn (in einem Brief an Ritter) dafür gegeißelt habe, er habe zu voreilige Schlussfolgerungen über UFOS gezogen, Reich dies jedoch in seinen letzten Tagen selbst getan habe.k Hier geht Boadella davon aus, dass eine Schlussfolgerung, zu der er ohne Empirie gelangt ist und eine, zu der Reich durch seinen Erfahrungsschatz kam, in Autorität und Gültigkeit gleichwertig sind. Wie weit ist dies eigentlich von der Arroganz und Verachtung entfernt, die Boadella mit der von ihm betriebenen selbst titulierten „Orgontherapie“ in den 60er Jahren offenbarte? Reich war in den 50er Jahren gegenüber Ritter und Boadella ziemlich hart, aber sie setzten ihren eingeschlagenen Weg unbeeindruckt fort und lieferten damals nur einige wenige fadenscheinige Gründe für ihr Verhalten. Aber gab es vielleicht eine unterschwellige Verbitterung gegenüber Reich, weil der sie entlarvte und kritisierte? Reich hat Myron Sharaf einmal gebeten, einen Artikel durchzugehen, den Sharaf selbst geschrieben hatte – einen Artikel, der viele von Reichs Konzepten des charakterbedingten Versteckspiels bejahte –, um zu eruieren, ob dieser von einem Feind der Orgonomie hätte geschrieben sein können (5). Sharaf antwortete schließlich bejahend und sagte, dass er im Kontext verstehen könne, warum eine solche Frage sogar ihm gestellt werden konntel. Möglicherweise könnte diese Frage Boadella am ehesten gestellt werden.

So viele der spezifischen Vorkommnisse und Umstände, die Boadella als Beweis für Reichs Wahnsinn anführt, können funktionell und im Kontext genauso gut als rational, ein bisschen eifernd, irrational aber dennoch nachvollziehbar usw. interpretiert werden, statt einen Geist zu konstatieren, der „ohne Unterlass stolpert“. Dr. Elsworth Baker, kein „Ja-Sager“ gegenüber Reich und sicherlich in einer unendlich besseren Position, um Reichs Zustand und Charakter zu beurteilen, hat uns ein völlig anderes Bild von Reichs letzten Jahren gegeben (6), ebenso wie Dr. Sharaf (7) und Lois Wyvellm (siehe Seite 173 dieser Zeitschrift). Was liegt Boadellas fast drei Kapiteln zugrunde, um zu „beweisen“, dass Reich verrückt war? Wie spielt dies jenen in die Hände, die wollen, dass die Welt solches glaubt? An einem Punkt verwendet Boadella einen rhetorischen Trick, um den Leser nicht nur von Reichs Wahnsinn zu überzeugen, sondern auch davon, dass dieser selbst von der emotionellen Pest betroffen ist: „Im Falle Reichs hat sich die Aussage bewahrheitet“, schreibt er, „daß wer den Kampf gegen die Pest aufnimmt, selbst von ihr angesteckt wird; in gewisser Hinsicht ging Reich so bei der Abkehr von den besten seiner Einsichten selbst voran“ (Seite 285)n. „Hat sich die Aussage bewahrheitet“ bedeutet natürlich, dass Boadella es so sieht. Boadella regt sich insbesondere über Reichs farbenfrohe Terminologie in Bezug auf emotionelle Pestcharaktere und deren Verhalten auf. Man kann sich nur wundern, in welchem Ausmaß die Angst vor Aggressivität und Direktheit bei Boadella die Wahrnehmung und Bewertung beeinträchtigt.

 

Anmerkungen des Übersetzers

k Siehe auch „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“ von David Boadella in https://nachrichtenbrief.com/2018/05/04/orgonenergie-liebe-und-raumschiffe-1955-teil-1/
„Als Bestätigung hierfür läßt sich seine scharfe Reaktion auf eine Rezension werten, die ich über ein Buch von Leonard Cramp geschrieben hatte. Ich hatte darin die Reichschen Spekulationen über die Möglichkeit, daß die Ufos Orgonenergie als Antriebskraft benutzen, aufgenommen und sie zu den Beschreibungen in Beziehung gesetzt, die Cramp von verschiedenen Ufo-Erscheinungen gab. All dies war notgedrungen ein tastender und ganz theoretischer Versuch, da es natürlich keine sicheren Fakten gab, auf die man bauen konnte. Reich kommentierte in einem Brief an Paul Ritter diese Rezension: ‚Die Besprechung von Mr. Boadella zu dem Raumschiffbuch erscheint mir korrekt, aber in meinen Augen eilt sie unserem gesicherten Wissen etwas zu weit voraus. Die Thematik ist explosiv und gefährlich. Schon heute ist der Buchmarkt überschwemmt mit den sensationellen, mystischen, pathologischen Spielarten der Tatsachenentstellung. Ich würde äußerste Zurückhaltung vorschlagen.‘“ Boadella, Scherz Verlag, S. 291.

l „Myron Sharaf hat berichtet, wie Reich sich über einen – Sharafs – Aufsatz ‚Hiding and Spying‘ (‚Sich verbergen und spionieren‘) äußerte: ‚Beim nochmaligen Durchlesen vermochte ich weitere Zweifel nicht ganz abzuschütteln. Ich hatte das bestimmte Gefühl, daß dieser Aufsatz von Ihnen auch das Werk entweder eines perfekten Modju-Genies oder eines meisterhaften Witzboldes sein könnte. Ich versuche nicht, Ihnen Angst einzujagen oder Sie zu beleidigen … Ich bitte Sie deshalb darum, Ihren eigenen Aufsatz sorgfältig zu analysieren und sich eine Meinung zu den folgenden zwei Fragen zu bilden: 1. Könnte dieser Aufsatz, wie er dasteht, von einem überzeugten, ausgewachsenen politischen Modju verfaßt worden sein? Wenn ja, wie? 2. Könnte diesen Aufsatz ein scharfsinniger Witzbold geschrieben haben, um die Orgonomie in den Augen der Öffentlichkeit zu diskreditieren? Wenn ja, wie?‘“ Boadella, Scherz Verlag, S. 271f.

m Lois Wyvell, An Appreciation of Reich.

n Boadella, Scherz Verlag, S. 274.

 

Literatur

5. Sharaf, M.: Preface (November, 1957) to “Hiding and Spying: Organized and Unorganized (1953)”, Orgonomic Functionalism, January, 1959

6. Baker, E. F.: „Wilhelm Reich,” Journal of Orgonomy, 1:23-55, 1967.

7. Sharaf, M.: Book review of Wilhelm Reich: A Personal Biography by Ilse
Ollendorff Reich, Journal of Orgonomy, 3:254-66, 1969.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 7 (1973), Nr. 2, S. 272-276.
Übersetzt von Robert (Berlin)

Buchrezension: Wilhelm Reich. The Evolution of His Work (Teil 2)

25. Dezember 2020

von Paul Mathews, M.A.
Brooklyn, N.Y.

 
Trotz aller scheinbaren Gelehrsamkeit (mit einigen Vorbehalten für Fehler, die auf schlechtes Korrekturlesen zurückzuführen sein könnten) spürt man eine etwas oberflächliche Besserwisserei, eine Art intellektuellen Exhibitionismus, der sich schließlich in drei grauenhaften Schlusskapiteln mit den Titeln „Verschwörung“, „Klima und Landschaft“ und „Schöpfung oder Zerstörung“ voll entfaltet.b In diesen Kapiteln enthüllt Boadella das Fortbestehen dessen, was Ritter einmal als eine unzureichend ausgearbeitete „positive Übertragung“ auf Reich bezeichnete (3). Und das ist schade, denn ohne diese destruktiven Kapitel wäre das Buch unendlich viel wertvoller und nützlicher gewesen. Wie die Dinge liegen, wird das weite Panorama von Reichs Werk durch Boadellas Analyse von Reichs sogenannter letzter Periode so besudelt, dass das Buch im Ganzen der Orgonomie einen schlechten Dienst erweist und seine Nützlichkeit stark eingeschränkt ist.

Diese drei Schlusskapitel sind im Wesentlichen eine Erweiterung des Themas des von Boadella 1961 veröffentlichten Artikels mit dem Titel „Occupational Hazards in Orgonomy“ (4)c. Bei der Auswertung dieser Kapitel muss man bedenken, dass Boadella weder Arzt noch medizinischer Orgonom ist und daher nicht in der Lage ist, Diagnosen zu stellen. Darüber hinaus ist er Reich nie begegnet und hat die meisten seiner Informationen nicht aus erster Hand, sondern indirekt durch Lesen oder Korrespondenz mit anderen Personen als Reich erlangt.

Zusammenfassend behauptet Boadella:

1. Dass das Oranur-Experiment und seine biophysikalischen Auswirkungen auf Reich den akuten Wendepunkt seiner Rationalität und geistigen Gesundheit markierte.d

2. Dass die Untersuchungen der Food and Drug Administration die zugrundeliegende Erkrankung nur noch verschlimmert haben.e

3. Dass folgendes die Beweise für Reichs Paranoia oder Wahnsinn waren:

a. Die angebliche Verschiebung von einer wissenschaftlichen zu einer ad hominem-Haltung gegenüber der emotionellen Pest, d.h. die Verwendung von Begriffen wie „Modju“, „emotionelles Stinktier“, „No-See-Ems“f usw. bei der Beschreibung der affektiven Eigenschaften von emotionellen Pestcharakteren. g

b. Reichs „fanatischer“ Antikommunismush; seine Verurteilung von Paul Ritter als „Werkzeug“ der Roten Faschisten und sein Verdacht gegen Neill, weil der an Kommunisten in seinem Lehrkörper festhielti; seine Unterstützung Amerikas im Vergleich zur kommunistischen Welt; und Reichs gesamte „Verschwörungs“-Anklage gegen seine Gegner, Kritiker und Verfolger.

c. Die angebliche Verschlechterung von Reichs wissenschaftlicher Objektivität und Behutsamkeit in seiner letzten Phase; die Raumfahrer-DOR-Frage; Reichs Spekulationen über seinen möglichen außerirdischen Ursprung usw.

d. Reichs Neigung zu glauben, dass hohe Beamte in der US-Luftwaffe und der Regierung nicht nur von ihm und seiner Arbeit wussten, sondern ihn tatsächlich unterstützten, zum Beispiel bei seinen Bemühungen, feindliche Eindringlinge aus dem Weltraum zu bekämpfen.j

 

Anmerkungen des Übersetzers

b In der deutschen Ausgabe anderslautend. Vermutlich meint Mathews hier Unterkapitel wie „Die kommunistische Verschwörung“ der deutschen Ausgabe.

c Siehe „Antwort auf David Boadellas ‚Occupational Hazards in Orgonomy‘“ von Paul Mathews in https://nachrichtenbrief.com/2019/03/14/antwort-auf-david-boadellas-occupational-hazards-in-orgonomy/

d „Das fortschreitende Hervortreten paranoider Züge in Reichs privatem Verhalten hat seine Frau Ilse Ollendorff geschildert. In akuter Form geschah dies erstmals im Winter 1950/51, als das Oranur-Experiment gestartet wurde. Der zunehmende Einfluß, den wahnhafte Vorstellungen auf sein politisches und soziologisches Denken gewannen, gipfelnd in der Einbildung, die Hetze gegen seine Arbeit von psychiatrischer, medizinischer und pharmazeutischer Seite her sei Teil einer kommunistischen Verschwörung, wurde bereits geschildert. Ich glaube allerdings nicht, daß es vor Juli 1953 zu einem nennenswerten Übergreifen paranoider Vorstellungen auf seine wissenschaftliche Arbeit gekommen ist; diese entscheidende Grenzüberschreitung, dieser mit dramatischer Plötzlichkeit wirksam werdende Bruch, vollzog sich erst in jenem Monat.“ Boadella, Scherz Verlag, S. 286.

e „Als die F.D.A.-Inspektoren ihn des Betrugs beschuldigten, ein klarer Fall von Verleumdung und Beleidigung in ‚Pest-Manier‘, konterte Reich, indem er die F.D.A.-Ermittler anklagte, Spione Moskaus und ‚Higs‘ (hoodlums in govemment, d. h. ‚Gangster in der Regierung‘) zu sein. Schließlich übertraf er mit seinen tollen Anschuldigungen selbst den antikommunistischen Eiferer McCarthy.“ Boadella, Scherz Verlag, S. 271.

f Winzige und deshalb „unsichtbare“ blutsaugende Mücken. Reichs Bild für den hinterhältigen und feigen pestilenten Charakter, der aus dem Verborgenen mit übler Nachrede arbeitet. (PN)

g „Mit der Ad-hominem-Argumentation wurde nachträglich auch die norwegische Kampagne gegen Reich von 1938 erklärt (…) Sinngleich mit ‚Modju‘ verwendete Reich die Bezeichnungen ‚emotionelles Stinktier‘ und ‚emotioneller Bandwurm‘. Die ganze Sprache des Artikels über ‚Modju‘ ist eine Sprache schwelenden Hasses. Der Übergang von seiner klinisch-besonnenen Diktion zu dem eigenartigen, ‚wilden‘ Privatjargon der Modju-Welt war eines der ersten Anzeichen dafür, daß Reichs psychische Integrität, nachdem er sie so lange allen ihm hart zusetzenden Erfahrungen zum Trotz bewahrt hatte, schließlich doch zu zerbrechen begann.
Als Reich von der klinischen Auffassung der ‚emotionellen Pest‘ als einer keineswegs nur auf bewußte Böswilligkeit reduzierbaren psychischen Krankheit abzukommen begann und ein politisches Verständnis der Pest als organisierter Spionage und bewußter Konspiration und Klüngelwirtschaft hervorkehrte, gab er sich nicht mehr mit bioenergetisch fundierten Beschreibungen der Krankheit ab; vielmehr fing er an, deren aktivste Vertreter selbst mit ‚Pest-Methoden‘ anzugreifen.“ Boadella, Scherz Verlag, S. 270f.

h „Als Ausdruck seines Bedürfnisses, die Anerkennung und das Wohlwollen eines Teils der einflußreichen, meinungsbildenden Kräfte in den Vereinigten Staaten zu gewinnen, ist wohl auch der fanatische Kommunistenhaß zu verstehen, den Reich entwickelte und der seine letzten Lebensjahre prägte. Der wütende Antikommunismus vieler amerikanischer Politiker ist eine der krassesten Äußerungsformen der virulenten ‚emotionellen Pest‘. Reich stimmte nun in den Chor dieser Fanatiker ein. Und dieser Geisteshaltung entsprang auch der ‚Verschwörungs‘-Vorwurf, der Reichs politisches Denken während seiner letzten Jahre beherrschte. (…) Von diesem Zeitpunkt an wurde der ‚Rote Faschismus‘ zum Hauptfeind, und die klinisch-wissenschaftliche Bedeutung des Begriffes der ‚emotionellen Pest‘ machte einem politischen Gebrauch des Wortes Platz(.)“ Boadella, Scherz Verlag, S. 268f.

i „‚Ritter‘, schrieb er an A. S. Neill, ‚war das Werkzeug der roten Faschisten, die Jean Ritters starke Identifizierung mit ihm mißbrauchten.‘ Selbst Neill, einer der engsten Freunde Reichs, geriet in Verdacht, vielleicht wegen einer Fürsprache für Paul Ritter, vielleicht aber auch, weil in seinem Lehrerkollegium einige Kommunisten waren.“ Boadella, Scherz Verlag, S. 272.

j „Ein weiteres Anzeichen für Reichs wahnhaftes Denken zu jenem Zeitpunkt ist die Tatsache, daß er dieses Gespräch als Indiz dafür deutete, daß die Luftwaffe in der Beurteilung der von den Ufos ausgehenden Gefahr mit seiner Interpretation übereinstimmte. Aus formalen Empfangsbestätigungen und Höflichkeitsantworten, die er auf Schreiben erhielt, die er an verschiedene hohe Regierungsstellen geschickt hatte, schloß er, daß seine Tätigkeit in Regierungskreisen als ‚streng geheim‘ eingestuft werde; dementsprechend sah er in den Militärflugzeugen, die Orgonon überflogen, Wächter, die ihn beschützten, bzw. Dankesbezeigungen für seine Operationen mit dem Wolkenbrecher oder mit der Raumkanone. So suchte und fand er die Bestätigung für seine Überzeugung, daß ihm nun endlich machtvolle Unterstützung und Rückendeckung für seine Forschungen zuteil geworden sei.“ Boadella, Scherz Verlag, S. 292.

 

Literatur

3. Ritter, P.: Editorial in Orgonomic Functionalism, May-July, 1961.

4. Orgonomic Functionalism, May-July, 1961.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 7 (1973), Nr. 2, S. 272-276.
Übersetzt von Robert (Berlin)

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Jerome Eden lebt!

3. Dezember 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Jerome Eden lebt!