
Wilhelm Reich, Physiker: 6. „Paraphysik“, d. John von Neumann und irdisch-außerirdische Hybride
Gehört dieser Planet gar nicht uns, sondern anderen Eigentümern? Sind wir ein nachgeordnetes Teil eines Verteidigungssystems ähnlich Schäferhunden am Grenzzaun? Sozusagen ein zusätzlicher Puffer? Sind „paranormale“ Erscheinungen, etwa Häuser, die von „Poltergeistern“ geplagt werden, oder Wälder, die beispielsweise von „Bigfoot“ heimgesucht werden (sozusagen „Vogelscheuchen“ für Menschen), tatsächlich Nebeneffekte eines weltweiten Netzes unterirdischer Verteidigungssysteme, die von unten nach oben gestaffelt bis in den nahen Weltraum reichen? Begleitet uns dieses System schon seit Jahrtausenden?
Ich verweise auf das Video unten:
In dieser Folge tauchen wir tief in Patrick Jacksons bahnbrechende Theorie über das Sphären-Netzwerk ein, ein verborgenes globales System mysteriöser Kugeln, die möglicherweise mit Außerirdischen, Ultrairdischen oder sogar fortgeschrittener KI in Verbindung stehen. Patrick schlüsselt die drei Klassifizierungen dieser Sphären auf, Typ 1, Typ 2 und Typ 3, und erklärt, wie sie in einem riesigen koordinierten Netzwerk zusammenarbeiten, das möglicherweise schon seit Jahrhunderten über uns operiert. Wir untersuchen auch, wie diese Sphären mit paranormalen Aktivitäten in Verbindung stehen könnten, von Poltergeist-Ausbrüchen bis hin zu seltsamen parapsychologischen Phänomenen, und decken eine mögliche Verbindung zwischen UFOs, Geistern und anderen unerklärlichen Vorkommnissen auf.
Im folgenden beziehe ich mich auf Patrick Jackson on Type 1, Type 2 and Type 3 Spheres and the UAP network. : r/UFOB:
Sphären vom Typ 1 werden in Gruppen von 3 Sphären gesehen, die das Ziel angreifen.
Sphären vom Typ 2 fungieren als Kommunikationsrelais zwischen Typ 1 und Typ 3.
Sphären des Typs 3 halten sich tief im Gelände auf und nutzen Gebäude, Brücken und das natürliche Terrain, um ihre elektromagnetische Kommunikation abzuschirmen.
Jackson hat Hunderte von Bildern und Videos angehäuft, die diese Kugeln in diesen Formationen zeigen.
Ich bin mir sicher, daß jeder die Videos von hellen Kugeln gesehen hat, die ziemlich tief am Himmel hängen und scheinbar nichts anderes tun, als langsam zu kreisen. Nach seiner Theorie handelt es sich oft um Kugeln des Typs 3, die ein Netzwerk bilden, das sich über den ganzen Planeten erstreckt.
Er behauptet auch, daß einige der „paranormalen“ Effekte, die Menschen beobachten, diese Typ-3-Kugeln sind, die „Vogelscheuchen-Aktionen“ einsetzen, um Menschen von hochenergetischen Emissionen fernzuhalten.
Video dieser Formation:
Video der Ausbringung von Sphären:
@ 3:44
Soweit reddit.com. Die besagten „paranormalen“ Aktivitäten sollen Menschen von den Relaissystemen fernhalten. Das alles wird durch eine Art KI gesteuert, die ständig dazulernt. Beispielsweise beobachtet man immer wieder bei Flugshows, wie derartige metallische Sphären am Himmel vorbeihuschen, so als müsse das System noch lernen, daß diese außergewöhnlichen Ereignisse im irdischen Luftraum keine Bedrohung darstellen, d.h. nichts mit dem kosmischen Krieg zu tun haben. Man denke auch an die bis heute unerklärten „Foo-Fighter“ im Zweiten Weltkrieg.
Wer betreibt dieses planetare Abwehrsystem? Wer schirmt den Planeten gegen „UFOs“ und mittlerweile auch gegen unsere eigenen Atomraketen, Marschflugkörper, Atombomber und Drohnen ab? Standen die Ereignisse in New Jersey und anderswo Anfang des Jahres, die breit auf diesem Blog dargestellt wurden, damit in einem Zusammenhang und erklärt das die Vertuschung und das unerklärliche Schweigen Trumps? Er würde wohl gerne etwas sagen, darf aber nicht…
Die Betreiber des Abwehrsystems scheinen tatsächlich die allseits bekannten „Greys“ zu sein, die diesen, mittlerweile IHREN Planeten gegen andere Außerirdische und neuerdings auch gegen den Menschen verteidigen. Sie halten sich versteckt, weil sie sich bedroht fühlen – und wir Teil ihres gestaffelten Schutzschildes sind (die erwähnten „Schäferhunde am Grenzzaun“).
Aufgrund von Aufnahmen mit hochauflöslichen Kameras und zahllosen Beschreibungen aus der UFO-Literatur über „Zeitverzerrungen“ geht Jackson davon aus, daß die Greys eine Art „Zeitblase“ um sich herum generieren können, so daß wir uns relativ zu ihnen in extremer Zeitlupe bewegen, während sie, ob ihrer Zeitraffer-Geschwindigkeit, für uns unsichtbar an uns vorbeihuschen. Das erklärt viel von dem, was bisher als „unglaubwürdiger Unsinn“ vom Tisch gewischt wurde und selbst die hartgesottensten UFOlogen in die Verzweiflung trieb.
Was Jackson im Zusammenhang mit den „Sphären vom Typ 3“ beschreibt, geisterhafte „Orbs“, ist praktisch stets mit krankmachendem extremen ORANUR verbunden, was im übrigen auch vermeintlich „spirituelle“ Erfahrungen induzieren kann.
Ist die Menschheit bereits seit langem in einen kosmischen Krieg zwischen unterschiedlichen außerirdischen Rassen verstrickt, ohne auch nur zu ahnen, was vor sich geht? Einen Krieg um den Besitz des blauen Planeten? Dann wäre die Menschheit in der gleichen Lage wie einst Westdeutschland im Kalten Krieg: geschützt und prosperierend im Patt zwischen zwei atomaren Supermächten und gleichzeitig konnte jederzeit doch die atomare Katastrophe über uns hereinbrechen. Und genauso wie im Kalten Krieg: Bezahlen wir, sozusagen als Geiseln der Greys, für das Verteidigungssystem der Greys einen hohen Preis in Gestalt von ORANUR und DOR?
Schließlich stellt sich auch die Frage, ob Reich Mitte der 1950er Jahre mit seiner „Spacegun“, um den Planeten gegen Außerirdische zu verteidigen, ungewollt in das globale Verteidigungssystem der Greys eingegriffen hat? Wurde er deshalb beseitigt?
Viele werden nach diesem Blogeintrag sagen, wirklich, Nasselstein gehöre nun endlich in die Gummizelle gesperrt. Aber wer Angst hat, sich lächerlich zu machen, hat keine Eier! Reich war ständig „peinlich“, angefangen von seinem „Steckenpferd“, dem genitalen Orgasmus, bis hin zu den UFOs.
Wenn irgendwas die Menschheit vor der letztendlichen Domestikation (der vollkommenen Abpanzerung und DORifikation) retten kann, ist es die Orgonomie. Dies bedeutet logischerweise auch, daß die Orgonomie von jenen unterdrückt und/oder mißbraucht werden wird, die die Welt erobern wollen. So wie Reich in den 1950er Jahren Angst hatte, daß die Kommunisten die Orgonomie vernichten und gleichzeitig für ihre endgültige Eroberung dieser Welt mißbrauchen würden – und er starb beim Versuch, die antikommunistische Integrität der Orgonomie zu wahren. Aber sein letztes Buch Contact with Space (Das ORANUR-Experiment II) spielte auf ein weit schlimmeres Szenario an: die Beobachtung und Behinderung von Reichs CORE und seinen damit verbundenen Tätigkeiten durch die Außerirdischen.
Die Charakterstruktur des Roten Faschisten war, da vollkommen vom Kern abgeschnitten, einfach zu mechanistisch, um mit dem lebendigen ökonomischen Organismus der Gesellschaft umzugehen, zu mechanistisch, um überleben zu können, geschweige denn orgonomisches Wissen anzuwenden. Jetzt stellt sich die Frage, ob „Moskau“ der pestilente Drahtzieher hinter den Kulissen ist, wie Reich vollständig überzeugt war, oder vielmehr eine Kraft, die viel älter ist als die kapitalistisch/kommunistische Gesellschaftsordnung (200 Jahre) und sogar älter als das irdische Patriarchat selbst (6000 Jahre), eine Kraft, die die dämonische Fähigkeit hat, als Parasit zu überleben, bis sie zusammen mit ihrem Wirt zugrundegeht, wenn sie nicht weiterwandern und einen neuen Planeten infizieren würde.
Der pestilente Charakter gehorcht einem strukturellen Zwang wie ein Fluß, der seinem Bett ins Meer folgt. Es ist keine bewußte und willentliche Verschwörung, denn die Emotionelle Pest ist eine <em>emotionale</em> Verschwörung. Das „Mobbing“ ist ein alltägliches Beispiel für solcherart emotionaler Verschwörung – es gibt keine Absprachen, keinen „Geheimplan“ und doch funktioniert es mit tödlicher Sicherheit. Auf Weltebene war der Holocaust eine solche emotionale Verschwörung. Man hat es gewußt und doch geschehen lassen; Industrieanlagen in der unmittelbaren Nähe von Auschwitz bombardiert, aber das Vernichtungslager geschont. Jerome Eden schrieb mir einst: „Es gibt eine historische Parallele zwischen der ‚Ablehnung‘ an die Wirklichkeit des jüdischen Holocaust und an die der UFO-‚Pest‘ zu glauben!“
Ich spiele auf einen autonomen orgonotischen Prozeß an, nicht auf willentliche Machenschaften. Ich betrachte die Geschichte als Entwicklung der irdischen Orgonenergie-Hülle selbst. Reichs Ea („UFOs“) sind ein funktioneller Teil des kosmopathischen Prozesses. Sie sind kosmische „T-Bazillen“, die in den Krebs des Planeten Erde involviert sind. Wenn wir ihnen also nicht erlauben, frische Energie von uns abzuziehen, werden sie einfach in ihre Einzelteile zerfallen oder den Platz räumen.
Es wäre zu einfach, meine Überlegungen als eine paranoide Kuriosität zu belächeln . Auch wenn es lächerlich wie Science Fiction wirkt und klingt, wie z.B. Richard Grossinger in seinem Buch über Wege des Heilens (München 1982):
Gegen Ende seiner Lebens behauptete Reich, er habe den kosmischen Ursprung des DOR gefunden – es seien feindliche Streitkräfte, die die Erde bombardierten, vielleicht sogar Überbleibsel intelligenter Wesen, die mit uns im Krieg lägen. In seltsamer Ähnlichkeit mit den Theorien von G.I. Gurdjieff und Immanuel Velikovsky gab er einer äußeren Katastrophe im Weltraum die Schuld an der Geißel der Menschheit, der planetaren Pest. Der Mensch war schließlich doch unschuldig, aber er war dafür verantwortlich, die Eindringlinge zurückzuschlagen. Die auf den Himmel gerichteten Kanonen sollten die Erde vor ungeheuren kosmischen Übeln bewahren. Reich benützte jedoch die Orgonenergie hauptsächlich als besondere therapeutische Substanz.
Weiter schreibt Grossinger:
Außerdem brauchte Reich das Orgon, um seine Theorie zu vollenden. Ohne es war seine universelle Sexualmedizin unmöglich. Das Orgon wiederum brauchte fliegende Untertassen und Angreifer aus dem Weltraum.
Ich muß auch an einen Artikel von mir über die Emotionelle Pest denken. Er wurde in der „Fachzeitschrift für UFO-Forschung und Prä-Astronautik“ Mysteria Nr. 2, 1982 veröffentlicht. In dieser Art von Zeitschrift finden wir die übliche beschwichtigende, mystifizierende, verlagernde Haltung vor, die als „energetischer Dämpfer“ wirken soll, da diese Leute einem größeren „energetischen Druck“ durch ihre Beschäftigung mit orgonotischen Ea-Phänomenen ausgesetzt sind. Daß diese „Sexualökonomie“ manchmal versagt und dann schlimme Früchte trägt, zeigt der Anschlußartikel zu meinem in der gleichen Ausgabe. Auf meinen Artikel folgte einer über „MiBs“ – Men in Black. Das sind dementsprechend gekleidete Personen, die vorgeben Regierungsvertreter zu sein und die UFO-Zeugen und -Forscher bedrohen. Eine Legende, die vielleicht durch das merkwürdige Auftreten amerikanischer Regierungsbeamter in den 1940er und 50er Jahren aufkam. Man lese z.B. die Beschreibung dieser Leute in Peter Reichs Erinnerungen Der Traumvater. Es ist offensichtlich, daß ein Artikel über „MiBs“ zu einem über die Emotionelle Pest paßt.
Lesen wir jedoch den „MiBs“-Artikel, spüren wir sofort jene krankhafte, altjüngferliche Atmosphäre, die über toten Genitalien das Böse ausbrütet, meist Antisemitismus. Hier werden die „MiBs“ auf eine typisch faschistische Art und Weise mit der „internationalen und sehr alten Verschwörung der Freimaurerei“ in Verbindung gebracht.
In diesem Zusammenhang möchte ich aus Hitlers Mein Kampf zitieren:
Der Jude hat in der ihm vollständig verfallenen Freimaurerei ein vorzügliches Instrument zur Verfechtung seiner Ziele. Die Kreise der Regierenden sowie die höheren Schichten des politischen und wirtschaftlichen Bürgertums gelangen durch maurerische Fäden in seine Schlingen, ohne daß sie es auch nur zu ahnen brauchen.
Schließlich bricht unser Mystiker in Mysteria aus seinem verspiegelten Verschwörungslabyrinth mit faschistischer Gewalt zu seinem Orgasmus durch: „Vielleicht wäre es die sicherste Methode den MiBs auf die Spur ihrer ‚Dirigenten im Hintergrund‘ zu kommen, indem man von der Schußwaffe Gebrauch macht, denn: es handelt sich um mechanische Apparate, nicht um menschliche Wesen!“
Ja, und nun kommt es: Ich frage mich mittlerweile allen Ernstes ob Reich nicht tatsächlich selbst mit Men in Black zu tun hatte! Zwischen Mitte der 1950er Jahre und der jüngsten Zeit sind diese Figuren immer und immer wieder aufgetreten, wenn es darum ging Zeugen von Ea einzuschüchtern und Beweise für Ea an sich zu bringen. Dabei schienen sie mehr an den Reaktionen der Zeugen als an Ea selbst interessiert zu sein. Kaum schickte jemand einen Bericht über seine Sichtung an die US-Luftwaffe wurde er von Men in Black besucht. Reich hatte das gleiche und weitaus mehr getan, warum sollte ausgerechnet er ausgespart worden sein?! Und welchen Eindruck mögen diese Figuren bei ihm hinterlassen haben? Zumal er ja ständig von Agenten der US-Gesundheitsbehörde heimgesucht wurde. Kann das seine Fehleinschätzungen und sein teilweise irrationales Verhalten erklären? Man denke nur an seinen festen Glauben, er hätte „heimliche Freunde“ in höchsten Regierungskreisen.
Was sind denn nun die Men in Black? Zunächst einmal ist festzuhalten, daß wir hier einen greifbaren Hinweis darauf haben, daß die Außerirdischen die Machtstrukturen der Erde (Militär, Geheimdienste, „Behörden“) an der Spitze durchdrungen haben. Die Men in Black verkörpern diese Überschneidung, wirken sie doch teilweise wie Hybridwesen.
Ich kann und will dazu hier nicht mehr sagen, weil das Thema – nun ja, ich verweise zurück auf den ersten Absatz dieses Blogeintrags… Ich habe das Thema angeschnitten, weil es m.W. noch niemand getan hat – und wer soll es auch sonst tun 😉 Im übrigen verweise ich auf den englischsprachigen Vortrag unten, der zeigt, daß es ernstzunehmende Menschen gibt, die sich mit so etwas beschäftigen. Es ist nicht nur alles Spintisiererei, sondern es gibt jede Menge Zeugen, die mit ihren Berichten keinen Blumentopf gewinnen, Dokumente und zumindest ein Video von Men in Black, das nachweisbar kein Fake ist.
Bisher hat kein Reich-Biograph adäquat erfaßt, in was für einen unglaublichen Schlamassel Reich da hineingeraten ist.
Und noch etwas, um diesen Blogeintrag abzurunden: Ich denke nicht nur an Reich als Opfer jener, die alles tun, um Energie alpha (Ea) zu unterdrücken, sondern natürlich auch an das Schicksal der Orgonomie – die eine abwegige Randexistenz fristet, obwohl es bis etwa zum ORANUR-Experiment so aussah, als würde sie unaufhaltsam expandieren.

EA UND DIE WELLENFUNKTION: 3. Die Kosmopathie, b. Die außerirdische Schattenregierung
Warum ich mich gezwungen sehe, endlich den ursprünglichen Abschnitt 3.b. zu ersetzen, erläutere ich hier:
Wie kann Leben aus Nichtleben entstehen? Reich entdeckte die Bione, die Übergangsformen zwischen dem Nichtlebenden und dem Lebenden darstellen, wobei das Lebendige durch drei Faktoren bestimmt wird: 1. eine charakteristische Abfolge von mechanischen und energetischen Abläufen (Spannung, Ladung, Entladung, Entspannung), 2. energetische Pulsation in einer Membran und 3. die auf die Kreiselwelle zurückgehende charakteristische „Bohnenform“ alles Lebendigen. Damit sind Funktionieren und Form des Lebendigen weitgehend vorgegeben. Es bleibt das grundsätzliche Problem der Entropie, d.h. der Tendenz zur Informationsvernichtung, die das spontane Entstehen eines derartig komplexen Phänomens wie Leben schlichtweg unmöglich macht. Hier kommt das orgonomische Potential ins Spiel, d.h. den spontanen Aufbau von Potentialunterschieden, wie er beispielsweise in der Gravitation zum Ausdruck kommt („Struktur wird zu Vorgängen“).
Wo die Information für die erste Proteinsynthese herkam? Aus dem grundsätzlich einheitlichen Funktionieren der Natur, wie es der orgonomische Funktionalismus beschreibt. Nicht nur Bewegung kann „aus dem Nichts“, d.h. spontan entstehen, sondern auch Information, wie sie etwa in unseren Genen codiert ist. Man denke nur an das Sonnenlicht und seine durch die Sonnen- und die Erdatmosphäre erzeugten „Frauenhoferlinien“, die verdächtig nach „DNA-Code“ aussehen („Vorgänge werden zu Struktur“). Reich selbst hat auf die enge Verbindung zwischen den Elementen der Erdatmosphäre und die chemische Zusammensetzung der lebenden Materie hingewiesen.
Neben der Urzeugung lautet die zweite große Frage, wie aus den Einzellern Mehrzeller werden konnten und sich überhaupt neue Arten entwickeln können. Beispielsweise kann man die Hundezucht soweit treiben, wie man will, es entsteht nicht mal annäherungsweise eine neue Spezies. Was sorgt für die „Sprünge“ zwischen den Arten? Diskontinuitäten, die ähnlich radikal sind wie die zwischen dem Nichtleben und dem Leben.
Es ist gut möglich, daß wir einen solchen Sprung gerade durchleben. Dazu möchte ich nochmal ausholen: Sowohl Ein- als auch Mehrzeller konstituieren sich durch den Gegensatz von freifließender Energie und materieller Membran, aus der die Energie ausbrechen will. Resultat ist die erwähnte Orgonom-Form und die phylo- und ontogenetische Entwicklung. Das kann man alles innerhalb des Funktionsbereichs der relativen Bewegung (Kreiselwelle und Pulsation) beschreiben. Anders ist das bei der Genetik im allgemeinen und der Makroevolution im besonderen. Die kann man nur im Rahmen des Funktionsbereichs koexistierende Wirkung erklären, wie wir sie unmittelbar insbesondere im Traum erleben.
Hier entwickeln sich, gemäß einer Art von „Platonismus“, die Dinge nicht, sondern sind unvermittelt da, so als würden sich „Ideen manifestieren“. Die besagten Dinge setzen sich nicht zusammen, sondern – sind unvermittelt da. Vielleicht spielt so etwas auch in die Evolution hinein. Was ist, wenn dieses Phänomen, der besagte „Platonismus“, sozusagen „jenseits von real und unreal“ wäre? Nämlich Ausdruck von bioenergetischen, genauer gesagt „ko-existenten“ Vorgängen, die wir konzeptionell gar nicht erfassen können! Mag sein, daß in der Platonistischen Vorstellung von überweltlichen Ideen ein Fünkchen Wahrheit steckt und wir gegenwärtig Zeugen werden, wie sich die „Idee einer neuen Spezies“ sozusagen zu materialisieren versucht. Entsprechend: – jetzt wird es wild…
Es gibt zwei vollkommen verwirrende Aspekte des UFO-Phänomens: erstens das „Ungreifbare“, so als gäbe es kaum einen Unterschied zwischen Aliens, „die auf der Erde Landen“, und Gespenstern, „die sich manifestieren“, und zweitens die Obsession mit Fortpflanzung. Wie viele Sperma- und Eiproben wollen die „Außerirdischen“ noch entnehmen? Von „intergalaktischen Sex“ wollen wir gar nicht erst anfangen. „Aliens“, die einerseits aussehen wie Embryos, während andere uns als „Übermenschen“ imponieren.
Interessanterweise können sich viele in der popkulturellen „Wissenschaft“ auch den Übergang vom Menschenaffen zum Menschen nur durch die Intervention von „Außerirdischen“ vorstellen. Anders kann unser Bewußtsein das „Eingreifen“ der koexistierenden Wirkung vielleicht gar nicht erfassen. Es mag sogar sein, daß Dinge wie Schamanismus und Religion im allgemeinen bis zurück auf die Zeit der Menschwerdung zurückgehen und mit dieser untrennbar verbunden sind. Tatsächlich ist die Weltsicht der „primitivsten“ Völker auffällig „Platonistisch“ – und wir erleben das als „UFO-Phänomen“, wo es um „Hybride“ aus „Außerirdischen“ und Menschen geht.
Endgültig über die Klippe des Wahnsinns reite ich diesen Blogeintrag, indem auf Bigfoot hinweise oder etwa auf den Yowie in Australien, – ein weltweites Phänomen: halb Menschenaffe, halb Mensch begleitet er uns, so daß seine Existenz schlichtweg nicht bestreitbar ist… Irgendwo im Niemandsland zwischen greifbarer Platonischer Idee und ungreifbarer physischer Wirklichkeit… Ähhh, ja. So als sei er ein Echo unserer Menschwerdung – und das schwer greifbar verbunden mit UFOs und Aliens, die exakt genauso geartet sind: Echos unserer Zukunft. Beides Funktionen des „Evolutionsvorgangs“…
Vor 1951 konnte man überall einen Orgonenergie-Akkumulator aufstellen und benutzen, weil das Orgon sozusagen per definitionem von guter Qualität war. Es ist schließlich die primordiale Energie des Universums! Nach 1951, also nach dem ORANUR-Experiment, lauerte hingegen überall das abgestandene, giftige, todbringende Orgon in Gestalt von Röhrenfernsehern, Neonröhren, Atomkraftwerken, Röntgengeräten etc. Vom Orgonakkumulator konnte also DOR akkumuliert werden. Reich und später Jerome Eden insistierten deshalb darauf, daß grundsätzlich jeder Akkumulator in Wasser „geerdet“ werden müsse, um das DOR abzuziehen. Als ich DeMeo darauf ansprach, war er seltsam irritiert, was wiederum mich irritierte etc. Schließlich brach es aus ihm heraus, daß dies den Akkumulator doch zu einem Medical DOR-Buster machen würde. Wieder Irritation meinerseits, Gesprächsabbruch. „Mit DeMeo kann man nicht diskutieren.“ „Mit Nasselstein kann man nicht diskutieren.“
Nebenbei angemerkt war die neue Version des Akkumulators auch der unmittelbare Auslöser für Reichs schließlicher Haftstrafe. Als Reich in Arizona war, brachte sein Mitarbeiter Michael Silvert sämtliche noch auf Orgonon befindlichen Akkumulatoren nach New York, um sie dort in einer Werkstatt „anzubohren“ und mit „BX-Kabeln“ zu versehen.
Zurück zu DeMeo: Das, was Reich bei seinem Antifaschismus bekämpft hat, also die Gene und die „Konrad Lorenz-ity“, sind ein tatsächlicher Faktor und keine bloß „mechanistische Wissenschaft“, gar „faschistische Wissenschaft“. Biologie ist mechanischer als Reich dachte. Stichwort „egoistische Gene“, Löwenmännchen, die systematisch Löwenbabys totbeißen, um ihre eigenen Nachfahren zu zeugen; Schimpansen können absolute Monster sein, deren Horden untereinander regelrechte Vernichtungskriege führen, etc. Reich wollte das nicht sehen und betrieb statt, was nahegelegen hätte, Verhaltensforschung an Schimpansen, Löwen, Gänsen, etc. Biologie an Amöben, bioelektrische Messungen an Menschen etc. Im Anschluß daran war auch DeMeos Einstellung davon geprägt: das Lebendige ist gut, ebenfalls sozusagen per definionem. Was nicht ins Bild einer „orgonomischen“ Weltanschauung paßte, wurde mit entsprechender Rhetorik vom Tisch gewischt, die sich immer auf den Vorwurf „gepanzert“ runterdestillieren ließ.
Ich bin ein vehementer Unterstützer bzw. „Vertreter“ seiner Saharasia-Theorie, aber DeMeos Insistieren darauf, daß es vor dem Einbruch Saharasias um etwa 4000 vor Christi keine Gewalt gegeben habe, hat mich stets – irritiert. Dazu paßt auch, daß er meine Aussage, daß Bronislaw Malinowski in seinen Tagebüchern die „Nigger“ (sic!) der Trobriand-Inseln wüst beschimpft hatte und diese ihrerseits von diesem „übelriechenden blassen haarigen weißen Monster“ alles andere als begeistert gewesen waren, wegbügelte, als wären diese Tagebücher nie veröffentlicht worden. Die Natur des Menschen war gut und Malinowski eine Lichtgestalt. DeMeo hatte eindeutig die beunruhigende Tendenz sein Weltbild zu glätten.
Dazu gehörte auch die Physik bzw. Kosmologie. Es war zwecklos ihm nahebringen zu wollen, daß man im Universum unmöglich alles mit Bewegung, genauer gesagt Bewegung der Orgonenergie, erklären kann. Fernwirkung, immerhin Grundlage der Newtonschen Physik, war für ihn mystisches Teufelswerk und mußte im Zweifelsfall mit überlichtschnell strömender Orgonenergie „erklärt“ werden. Das läuft letztendlich auf ein Descartesianisches hydromechanisches Weltbild hinaus, das alles mit einer Art „Orgonsauce“, die durch Weltall fließt und Wirbel bildet, erklären will – und das mechanisch unendlich verwickelt.
Beispielsweise beharrte er einseitig auf Reichs Erklärung des Michelson-Morley-Experiments mit Hilfe der Bewegung der Orgonenergie-Hülle des Planeten. Die von Reich parallel dazu vorgetragene Hypothese, daß man zwischen elektromagnetischer Strahlung und orgonotischer Erstrahlung („Licht“) unterscheiden müsse, fiel bei DeMeo unter den Tisch, denn diese impliziert das, was Charles Konia später als „koexistierende Wirkung“ ausgearbeitet hat. „Fernwirkung“, eben die „koexistierende Wirkung“, war für DeMeo mystisch, letztendlich also – gepanzert.
Eine weitere Irritation war die Sache mit den UFOs. Als ich ihn einmal darauf ansprach, was denn hierzu seine letzten Erkenntnisse seien, antwortete er mit einem verächtlichen Lachen und meinte, nun sei die Islamisierung des Westens weitaus wichtiger. Ich saß da wie ein Idiot! Er wollte mit dem Thema öffentlich nichts zu tun haben und selbst privatim: Ja, er habe auch so etwas beobachtet, aber es seien schlicht unidentifizierte Flugobjekte, zu denen er ansonsten nichts, aber auch rein gar nichts sagen könne. Der abwehrende Affekt war unübersehbar. Wer hier wohl „gepanzert“ ist!
Ich habe mich anfangs gesperrt, einen derartigen „persönlichen“ Nachruf zu schreiben, weil sich über vier Jahrzehnte erstreckende Beziehung zwischen Laska und mir nie eng war. Dazu waren wir einfach zu unterschiedlich. Der Katholik Laska war über Karlheinz Deschners Religionskritik und die Anfänge der linken Studentenbewegung Mitte der 1960er Jahre als einer der ersten Nachkriegsdeutschen überhaupt auf Reich gestoßen. Ich war denkbar areligiös und „akulturell“ aufgewachsen und gerade deshalb hatten mich Religion und Kultur (Bildende Kunst und Musik) von früh an in ihren Bann gezogen – Dinge, die Laska, zunächst Bauzeichner und dann Ingenieur (Baustatiker), zeitlebens wirklich vollkommen kalt ließen. Nachdem meine kindlich-jugendlichen „Studien“ im „religiös-kulturellen“ Bereich und auch im naturwissenschaftlichen (ich laß eifrig das „X-Magazin“, „Bild der Wissenschaft“, die Bücher von beispielsweise Hoimar von Ditfurth etc.) nur meine wachsende Verachtung für all dieses Zeugs nährten, stieß ich schließlich auf Reich („Bingo!“) und wollte fortan nichts anderes sein als ein orthodoxer Anhänger der Orgonomie. Für mich war und ist sie die endgültige Wahrheit.
Mein Problem war damals, daß ich als Arbeiterkind (Laska war auch eins!) niemanden kannte, der auch nur im allerentferntesten meine wirklich extrem absonderlichen, da hochgestochenen Interessen teilte, und ich auf die paar Mitte der 1970er Jahre erhältlichen Reich-Bücher und irgendein „Reichianisches“ Zeugs a la Alexander Lowen reduziert war. In einem dieser Bücher stieß ich schließlich auf eine Annonce für Laskas Zeitschrift „Wilhelm Reich Blätter“, fand über diesen Umweg schnell Kontakt zu Jerome Eden, bestellte das „Journal of Orgonomy“ etc. Laska hatte eine ganze Welt für mich geöffnet, die Orgonomie war noch lebendig, wovon ich vorher keinerlei Ahnung hatte. Aber schon bald begann mein Konflikt mit Laska: ich verdammte ihn ob des Einflusses der amerikanischen Orgonomen auf mich sehr bald als „Reichianer“. Er war dabei, zu einem „Feind“ zu werden. Daß er es wagte, Artikel von Alexander Lowen zu veröffentlichen und gewisse andere Leute auch nur zu Wort kommen zu lassen! Ich erlebte über seine Zeitschrift sozusagen „live“ mit, wie er sich immer mehr Max Stirner zuneigte, was für mich der Anlaß war, Stirner auseinanderzunehmen. Einfach nur, weil Laska sich auf ihn berief! Das baldige, wirklich klägliche Scheitern meines Unterfangens Stirner zu „dekonstruieren“ und meine Einsicht, daß Laska in dieser Beziehung vollkommen recht behalten hatte, waren eine nachhaltige Lektion.
1982 stellte er wegen solcher hoffnungslosen Figuren wie mir seine Zeitschrift ein und begann zu erforschen, was die Essenz seiner beiden Helden Reich und Stirner sei. Schon bald kam LaMettrie hinzu und Laskas „LSR-Projekt“ nahm langsam Gestalt an. Ich war einer der erstaunlich wenigen alten Leser, die ihm auf diesem Weg treu blieben und seine Bücher von und über LaMettrie kauften, sowie das eine Buch mit Stirners Parerga. Er bewegte sich aber sozusagen am Rande meiner eklektischen Interessen (Orgonbiophysik, UFOs, Roter Faschismus, Saharasia, Orgonometrie, Hans Hass, christliche Theologie, Nietzsche, etc.), die kaum bis keinerlei Überschneidungspunkte mit ihm hatten. Unser persönliches Verhältnis blieb stets unterkühlt, obwohl wir uns einige Male trafen, wobei ich aber jeweils sozusagen nur „Anhängsel“ anderer war. Seine Website ließ meine alte Begeisterung für seine geistige Klarheit und nicht zu übertreffende „akademische“ Integrität immer wieder von neuem aufflammen bis hin zu regelmäßigen begeisterten „Bekenntnissen“ zu seinem LSR-Projekt. Er war sichtlich konsterniert, derartig enthusiastische Treueschwüre ausgerechnet von meiner Seite zu hören.
Im Vergleich zu ihm, habe ich mich immer als hemmungslosen „Dampfplauderer“ empfunden und es stets bedauert, daß er nicht „mehr Worte gemacht hat“. Welch ein Privileg ihn gekannt zu haben. Er war mein distanzierter Erzieher, ich sein letztendlich doch loyaler Schüler. Danke, Herr Laska!