ZUKUNFTSKINDER: 8. Utopia, b. Freiheit und Verantwortung

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ZUKUNFTSKINDER:

8. Utopia, b. Freiheit und Verantwortung

DAS SCHLUSSKAPITEL DES BUCHES!

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16 Antworten to “ZUKUNFTSKINDER: 8. Utopia, b. Freiheit und Verantwortung”

  1. David Says:

    Mir ist schon immer aufgefallen, daß sich Leute, die sich „links“ gebärden, in ihrem ganz persönlichen Verhalten, in den kleinen Dingen, auffallend oft rücksichtslos sind und in ihrem ganzen Gehabe und Benehmen anmaßend sind …

    Weil eben der Modern-Liberale Charakter im Wesentlichen von Kontaktlosigkeit bestimmt wird, ist er in seinem Verhalten gegenteilig, oft konsequent gegenteilig zu dem was er sagt und was seine Ideologie ist.

    In diesem Blog hier wurde schon einmal darauf hingewiesen auf die Möglichkeit, dass linksliberal zu sein eine Art Geisteskrankheit sein könnte.

    Viel ähnlicher als dem Psychotiker aber ist der Linksliberale dem Autisten – ist doch auch ihm oft gleichgültig wie sehr die anderen unter ihm leiden und wie viel sie für ihn (unentgeltlich) arbeiten. Hat das autistische Kind Geschwister, so werden häufig diese vernachlässigt, weil ja der Autist alle Aufmerksamkeit auf sich zieht (hat mir jemand erklärt, der sich mit diesen Dingen auskennt).

    Im Gegensatz zum Sozialisten hat der Autist keine Ideologie. Sonst aber ist das Bild ähnlich, weil ja Kontaktlosigkeit alles bestimmt; lediglich die Ursachen der Entstehung einer Behinderung autistischer Art und eines modern-liberalen Charakters mögen verschieden sein.

  2. Manuel Says:

    Es muss sie wohl geben, die asozialen Aussiedler, sonst würde ja nicht so viel darüber berichtet…
    Ich kenne zufälligerweise sehr viele Aussiedler aus der ehemaligen UdSSR durch unseren Kleingartenverein. Ich kann nur das beste über diese Leute sagen: sie haben alle „deutschen Tugenden“, sind also fleissig, ordentlich, sauber, höflich, zuverlässig etc. – zusätzlich haben sie einen Grad von Lebensfreude und Freundlichkeit, der von den meisten Wessis nicht erreicht wird. Fast alle ihre Familien haben eine Geschichte der Deportation nach Sibirien, Kasachstan, Tadschikistan etc. hinter sich, wobei häufig auch Väter, Mütter und Kinder getrennt wurden. Sie durften ihre Ortschaften nicht ohne Genehnmigung verlassen, die Ausübung der deutschen Kultur war verboten, sie wurden von den Russen durchweg als „Faschisten“ bezeichnet. Sollte das Schäden hinterlassen haben, wäre es kein Wunder. Aber wie gesagt: ich kenne keinen einzigen asozialen Aussiedler, aber sehr viele ausgesprochen nette. Übrigens sind sie alle Arbeiter.

  3. Peter Nasselstein Says:

    David hat mir gerade folgenden TV-Tipp gegeben:

    TV-Tipp von David:
    Mittwoch, 30.09., 22:35 – 23:25 Uhr, arte: Liebte der Osten anders? (Sex im geteilten Deutschland)
    Deutschland 2006
    VPS 22:35

    Mehr Informationen erhalten Sie unter:
    http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=92787691

    Paßt zum Thema.

  4. David Says:

    arte: Liebte der Osten anders? (Sex im geteilten Deutschland)

    Der Film legt eher Schwerpunkt darauf, dass die Frau – infolge der Berufstätigkeit – unabhängiger war; in Westdeutschland ist – hinsichtlich der Sexualmoral vor allem in den 50er und Anfang 60er der Einfluss der Kirche noch stark.

    Später spielt dann die Beat-Kultur und die Kommerzialisierung der Sexualität die größte Rolle.

    Ein Detail am Rande: Nach dem Krieg gingen die vom Krieg heimkehrenden Männer vor allem in die drei Westzonen; Folge: hier wurden die Frauen von den Arbeitsplätzen weitgehend verdrängt; im Osten nach wie vor starker Arbeitskräftemangel.

    Außer der Ideologie und ihrer Umsetzung wirkt auch dieses darauf hin, dass in der SBZ fast alle Frauen berufstätig sind.

  5. Klaus Says:

    „Das nennt sich ’sozialer Wohnungsbau‘!“ Ja, so sieht es aufgrund der Asi-Verhaltensweisen aus. Der soziale Wohnungsbau begann in der Moderne – genauer: im Neuen Bauen der 20er – jedoch in einer Weise, in der der Rahmen für mögliche andere Verhaltensweisen gegeben war. Ich selbst bin im Dezember in eine Wohnung eingezogen, die zu einer Zeilensiedlung des Architekten Haesler aus den Jahren um 1930 gehört und in der jede Wohnung einen eigenen Garten hat mit Zugang über den Keller. Siehe http://www.capriccio-kulturforum.de/bildende-künste-und-architektur/1492-siedlungsbau-der-moderne-wirklich-so-scheußlich/ Diese Wohnungen waren von Anfang an sehr begehrt und wurden von heimwerkenden Mietern auch in Schuss gehalten und recht individuell gestaltet. Eine ‚Asozialisierung‘ setzte erst nach den 70ern ein! Ich kann mir in der Tat vorstellen, dass dies mit einer ebenfalls in den 70ern einsetzenden Scheiß-egal-Haltung der Pop-Kultur zu tun hat.
    Übrigens: Reich – der in Wien Mitglied des Schönberg-Vereins war – schien der Moderne in der Wohnungsbauarchitektur etwas abgewinnen zu können. Das Haus, das er in Oslo bewohnte, war ein Entwurf des Architekten Nicolai Beer und klar ‚Neues Bauen‘: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Wilhelm_Reich's_home.jpg
    Auch das Haus in Orgonon weist Züge typischer architektonischer Moderne auf.

  6. Robert (Berlin) Says:

    Es klingt sicher zynisch, aber ich spürte eine gewisse Genugtuung, dass ein Drogen-Libertin die Folgen seiner Propaganda so hautnah spüren dürfte.
    Sein Buch Sexfront war für damalige Zeiten sicher fortschrittlich, aber auch da war schon Drogensucht und Narzissmus ohne Mitgefühl angesagt. Ärger bekam er wegen einiger Nacktbilder a la McBride in dem Buch, um ihm eins auszuwischen. Sein späteres Sexbuch war dann nur noch angepasst und langweilig.

  7. Robert (Berlin) Says:

    Für alle, die es noch gern lesen wollen:

    http://de.muvs.org/bibliothek/browser/?tree=kap&id=4062&seq=1

  8. kurT Says:

    wisst ihr, was das Problem an Reich ist?
    Dass er einen absolut guten Menschen als Idealtyp setzt, und dann, wie hiess es noch gleich?, den zwischentyp, die menschen, die noch mit dem Charakterpanzer ringen, die sich ja aggressiv verhalten, und asozial, verteufeln.
    Anstatt ihnen zu helfen, ihre Probleme zu lösen sind sie Arschlöcher.
    Und übrigens, asozial zu sein, ist auch ein Trieb, manchmal.
    Nicht jeder will zu jedem sozial sein…

    Und dann noch: das technologische System, dass die Menschen so deformiert, wird nicht kritisiert.
    zwar wird sowas wie eine matriarchale Gesellschaft angestrebt, aber nicht davon gesprochen, wie das System überwunden werden kann, wie die ganze Mechanisierung überhaupt zerstört werden kann.

    Und übrigens: Die individuelle erlösung kann zwar schön sein, aber so tun, als wär ein normales Leben in dieser gesellschaft schön, nja…

    Reich ist nur der stirnersche Idealist. statt auf sich zu nehmen, dass der Krieg aller gegen alle ist, versucht er, die menschen so perfekt zu machen, dass sie alle ohne Konflikte leben.

    Geht aber nicht.

    Und ja, auch der genitale Charakter muss sich vereinigen, empören und kämpfen, um zu leben.
    Aber stattdessen wird alles akzeptiert. Die Therapeuten bringen die Menschen zwar zur selbst-erkenntnis, glauben aber an eine friedliche Koexistenz dieser mit der Welt.

    Nja…
    ein paar verwirrte Fragmente…
    Gut nacht…

  9. Johannes Says:

    Hej Peter

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es jemand fast schon geil findet, dass Herr Amdendt so mysteriös um sein Leben gekommen ist.
    Es war bestimmt nicht alles richtig und er argumentierte überaus moralisch, aber eine wichtige Funktion hatte der Herr dennoch.
    Im Fernsehen warnte er bspw. Eltern davor, ihren Kinder Drogen über die Ernährung zu geben. Außerdem werden die Drogen genommen, ob sie gut sind, oder nicht und er hat auch viele Menschen über die Risiken informiert.

    Es grüßt
    Ein Mensch, der Deinen Nachrichtenbrief nahezu jeden Tag liest

  10. Robert (Berlin) Says:

    „Tatsächlich scheinen Tätowierungen so etwas wie ein Äquivalent von Panzerung zu sein. Tattoos hätten demnach wie die Panzerung die Funktion, uns gegen Schmerzen zu schützen und uns in einer feindlichen Umwelt als Individuen zu behaupten („Charakter“).“

    Vielleicht auch ein Zeichen für fehlenden Charakter (mehr in Richtung fehlende Panzerung), so dass man sich nicht mehr selbst gewiss ist und nach Wegen sucht, eine eigene Identität durch äußere Zeichen herzustellen. Die Tattoos währen nach dieser Logik ein Ersatz für einen Charakterpanzer, der sich spüren lässt, also die eigene Individualität sichert.

  11. Sebastian Says:

    Mama wird den Dreck schon wegmachen, bzw. der Straßenfeger.

    Mama:

  12. Tino Says:

    „In ihren Logen wird die Luft dünn zum atmen“
    und dann… werden faschistische Rackets gefeiert:

    „pro Frieden“ und Hitler hielt eine Friedensrede.

  13. Tino Says:

    Grausamster Sozialismus http://www.sueddeutsche.de/kultur/hueter-der-erinnerung-im-kino-grausamster-sozialismus-1.2155330

  14. Peter Nasselstein Says:

    Hier wieder: demonstrieren Konservative, sind die Straßen und Plätze danach blitzblank, demonstrieren Linke, ist danach alles zugemüllt und versifft. Stinkendes, psychotisches PACK!

  15. Peter Nasselstein Says:

    Gerade entdeckt. Über Dreimillionen Klicks. Niemand kann ermessen, wie sehr ich diese Gesellschaft hasse und was ich „Hollywood“ an den Hals wünsche.

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