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Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 10)

4. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 5 (Fortsetzung)

Die tödliche Orgon-Reaktion ist nicht auf das Wetter und die Vegetation beschränkt. Sie erzeugt auch eine eigentümliche emotionale Belastung bei Tieren und Menschen.

Es gibt da einen seltsamen Vorfall, den Wilkins in seinem Buch über Fliegende Untertassen erwähnt hat, der sich direkt auf die tödliche Orgon-Krankheit zu beziehen scheint. Im Januar 1954 wurden 200 Schafe in der Nähe von Gravesend in offenkundige Panik versetzt und wurden am nächsten Morgen ertrunken in Entwässerungsgräben auf der Isle of Grain gefunden. Wilkins nennt andere Fälle, wo Schafe plötzlich in Panik gerieten, in einem Fall über eine Fläche von 220 Quadratmeilen hinweg. Wilkins kommentiert diese Vorfälle mit diesen Worten:

Während es keinen Beweis dafür gibt, daß Fliegende Untertassen die Ursache für diese Panik waren, muß beachtet werden, daß Vögel, beispielsweise Tauben, und Schafe sehr empfindlich gegenüber Himmelserscheinungen sind.

Was er über Tauben zu sagen hat, ist noch relevanter. Im November 1953 kehrten nur 3 von 350 Brieftauben zu ihren Taubenschlägen zurück, nachdem sie von Bookaloo in Südaustralien ausgesendet worden waren. Es stellte sich heraus, daß der sechste Sinn, den Tauben und andere Vögel normalerweise benutzen, um über weite Entfernungen den Weg zu finden, durch die vor kurzem erfolgte Explosion einer Atombombe im Gebiet von Woomera, ebenfalls in Südaustralien, irgendwie verschwunden oder in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dies würde darauf hindeuten, daß der Zielinstinkt der Vögel eine Art ORGONOTISCHER SINN ist und daß der Orientierungssinn mit dem normalen Fluß der Orgonenergie-Hülle in Beziehung steht. Hat diese Hülle eine sozusagen lokale Krankheit im Gebiet der Atomexplosionen entwickelt? Das entspräche, einen starken Magneten unter den Kompaß eines Seefahrers zu plazieren. Man entgeht nur schwer der Frage, inwieweit die tödliche Reaktion des Orgons auf nukleare Irritation selbst eine reale oder potentielle Störung der Navigation der Fliegenden Untertassen durch den Weltraum bedeuten könnte.

Wenn Vögel einen natürlichen orgonotischen Richtungssinn haben und Raumschiffe die Orgon-Ströme des Universums als ihre Hauptverkehrsstraßen benutzen, könnten wir erwarten, bei Vögeln eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber der Anwesenheit von Fliegenden Untertassen zu finden und Wilkins gibt in seinem Buch ein oder zwei Fälle von Vögeln an, die das Vorhandensein von Untertassen spürten, die den Menschen auf dem Boden nicht gewärtig waren.

Die Wirkung von tödlichem Orgon auf Menschen wurde von Reich eingehend untersucht. Das Oranur-Experiment erzeugte in akuter Form, was die „Trostlosigkeit“ in der Atmosphäre in chronischer Form erzeugt. Leslie Shepard hat einige interessante Beobachtungen über die Reaktionen sensibler Menschen auf Wetterumschwünge gesammelt, und er hat gezeigt, wie dies mit dem Orgon-Fluß in Zusammenhang steht (vgl. dieses Journal, Band II, Nr. 4 [Orgonomic Functionalism, „People and weather“]). Reduzierte Pulsation in der Atmosphäre führt zu einer reduzierten Pulsation bei Menschen. Die Reaktionen darauf variieren mit den Individuen. Reich gibt Beispiele wie die folgenden:

Viele Menschen wissen nicht oder können sich nicht erklären, was mit ihnen los ist. Sie sprechen von „Hitze“ oder von „irgendwelchem Atomstaub“ oder auch nur von „schlechter Luft“. … „Irgend etwas ist nicht in Ordnung in der Luft“, hört man sie sagen, oder „irgend etwas geht da vor“, eine Feststellung, aus der sowohl eine Wahrnehmung wie ein Verdacht spricht. „Ich bekomme keine Luft“ oder „Es trifft mich wie ein Stein, wenn ich morgens meinen Laden betrete“ usw. Manchmal muß die gleiche Frage ein paarmal gestellt werden, bis man die zögernde, verwirrte Antwort erhält: „Ja, wenn es Sie interessiert, ich habe manchmal das Gefühl, als ob etwas mein Gesicht umschließen würde wie eine Mauer, aber richtig fühlen kann ich es auch wieder nicht, wissen Sie; und dann bekomme ich schreckliches Kopfweh“ oder „meine Nasennebenhöhlen machen sich bemerkbar“ usw. (Core, Vol. 6, S. 30)

Typisch für die tödliche Organ-Krankheit ist eine „emotionale Dumpfheit“, ein nachlassendes Durchhaltevermögen, das in einigen Fällen in Form von Benommenheit auftritt. Das geht Hand in Hand mit einem stumpfen Ausdruck in den Augen, mit einem Ausdruck der Verzweiflung in den Gesichtszügen, die dem Opfer nicht unbedingt bewußt sein muß.

Daraus folgt, wie Reich gezeigt hat, daß die Dürre und die Wüste keine rein „geographischen“ Probleme sind, denn wenn alles über die äußere Wüste gesagt ist, bleibt uns immer noch die Wüste, die im Inneren ist, das Austrocknen im Herzen des Menschen, das solche Dinge wie Wasserstoffbomben unvermeidlich macht.

„Wir stehen vor einer kritischen Situation“, schreibt Reich 1954, „nicht nur als Spezies Mensch; vielmehr ist das Lebensprinzip als solches auf der Erde bedroht. Wir befinden uns mitten in einem tiefen und entscheidenden Umbruchsprozeß, der unsere gesamte biologische, physische, emotionale und komische Existenz betrifft“ (Core, Vol. 6, S. 26f).

Ist es da ein Wunder, daß die Besucher aus dem Weltraum so sehr an uns interessiert sind, zu dieser besonderen Zeit in unserer Geschichte?

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Außerirdische Raumschiffe von 1955 bis 2018

5. Mai 2018

Der UFO-Hype begann vor über 70 Jahren. Es entwickelte sich ein ungeheurer Enthusiasmus dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Reich wurde mitgerissen und wie wir gestern gesehen haben mit ihm auch sein junger englischer Anhänger David Boadella. In dessen erstmals 1973 erschienenen Reich-Biographie sollte sich dieser jugendliche Enthusiasmus in eine kaum verhohlene Verachtung kehren. Doch diese vermeintlich „reife“ Reaktion ist wirklichkeitsfern, nicht etwa die anfängliche „Naivität“.

Wie der Zynismus erzeugt wird, läßt sich etwa an dem Film UFOs: It Has Begun aus dem Jahre 1979 zeigen:

In dieser quasi regierungsoffiziösen Dokumentation aus Amerika geht es unter anderem um ein verabredetes Treffen von Präsident Eisenhower mit Außerirdischen auf der Holloman Air Force Base im Jahre 1955. Man sieht in dem Mitschnitt der US Air Force, wie das UFO heranschwebt (min 1:28:21). Der aussagekräftige Teil wird uns aber natürlich vorenthalten (daß man bei 1:27:48 für Sekundenbruchteile das gelandete UFO sieht, ist sicherlich keinem Fernsehzuschauer aufgegangen!) und bei der Beschreibung der Außerirdischen sieht man förmlich, wie sich die Geheimdienstler, die dieses Material lancierten, über uns lustig machen. Der Effekt ist weit verheerender als bloßes Schweigen oder bloßes Lügen, denn wer danach auf weitere Fetzen der Wahrheit stößt, verfängt sich rettungslos in einem dornigen Gestrüpp aus Desinformation. Das Publikum wendet sich angewidert ab (ohne zu ahnen, daß es mit derartigen Machwerken einen Gutteil der Wahrheit schon kennt und sogar mit eigenen Augen gesehen hat!) und die Forscher verausgaben sich hoffnungslos in einem Kabinett voller Zerrspiegel.

Dabei liegt das, was uns verheimlicht wird – und auf das wir untergründig ständig vorbereitet werden, vor unser aller Augen. Da sieht einer in einer Millionenstadt am abendlichen Himmel etwas, was unsere gesamte Existenz infrage stellt: ALLES – von unserer Naturwissenschaft, über unsere Religionen und Ideologien bis hin zu unserem Vertrauen in die Regierung. Zwei gigantische gekrümmte „Glasrohre“ am Himmel. Es ist, als würde eine Laborratte das erste Mal realisieren, daß es sich in einem Labor befinden, Teil eines Experiments ist und jederzeit vivisektioniert werden könnte! Ich zitiere mich selbst:

…eine merkwürdige Beobachtung, die ich Ende der 90er Jahre machte: Am Abend sind mir am Himmel zwei gigantische perfekt parallel verlaufende subtile „Pipelines“ (ein besserer Begriff fällt mir nicht ein) aufgefallen, die mit einer schwarzgrauen ins Bräunliche gehenden Färbung von Westen kommend vollkommen gerade verliefen, dann eine perfekt ebenmäßige knickförmige Kurve nach Südosten in den Himmel zeichneten, um dann vollkommen grade in diese Richtung zu zeigen. Dabei durchschnitten sie zwei zarte Wolkenbänke, so als würden durchsichtige Glasröhren durch Wattebäusche geführt werden. …die hier waren gigantisch und hatten eine unglaublich beeindruckende Dreidimensionalität. Ihre perfekte Ebenmäßigkeit schließt ein natürliches Phänomen aus, ihre Größe ein menschengemachtes.

Wer sowas selbst sehen will:

Entweder sieht man gar nichts – oder du bist Zeuge der Vernichtung deiner Existenz, der Existenz der menschlichen Rasse, dem Untergang der Welt…

Das obige Video haben immerhin Millionen angeschaut. Das folgende nur wenige Hundert.

Der NASA scheint da ein kleiner und offenbar auch folgenloser Fehler unterlaufen zu sein, denn nach mehrmaligem Hinschauen, sieht man im Visor des Apollo-Astronauten, „daß die Astronauten Besuch haben“ – oder man sieht gar nichts! Genauso wie auf den anderen Videos von Alien Hunter. Ich habe mir diese Bilder und Filme der Mondoberfläche nun seit geraumer Zeit und zunehmend gelangweilt angesehen, bis ich gestern abend realisierte: der Mann hat recht! Es ist wie bei den Bionen: manche sehen rein gar nichts unter dem Mikroskop, andere wachen früher oder später auf: SCHEISSE!!!

Du lachst über die trotteligen Naivlinge von 1955 und ihre „Fliegenden Untertassen“ – doch tatsächlich ist die Wirklichkeit viel viel viel grotesker, als es sich das abartigste B-Movie von 1955 hat ausmalen können!

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel VI.18.

20. Juni 2016

orgonometrieteil12

I. Zusammenfassung

II. Die Hauptgleichung

III. Reichs „Freudo-Marxismus“

IV. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

V. Reichs Biophysik

VI. Äther, Gott und Teufel

1. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

2. Spiritualität und die sensationelle Pest

3. Die Biologie zwischen links und rechts

4. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

5. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“

6. Die gesellschaftlichen Tabus

7. Animismus, Polytheismus, Monotheismus

8. Dreifaltigkeit

9. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung

10. Die Schöpfungsfunktion

11. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft

12. Bewegung und Bezugssystem

13. Der Geist in der Maschine

14. Orgonomie ist Wissenschaft, keine Naturphilosophie!

15. Die Identitätsphilosophie

16. Das Wesen des Marxismus

17. Reichs Auseinandersetzung mit Marx und Freud

18. UFOs und Magie

Jerome Eden: UFO-Sichtungen in Ohio (Teil 4)

17. März 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 5, No. 3, July 1978, S. 7)

In dieser Mitteilung berichtet V.P. von weiteren Vorkommnissen im Umfeld von Huron, Ohio.

Freitag, den 5. Mai 1978 führte ich um etwa 22:15 meine Hunde in der Nähe meines Hauses aus und sah einen leuchtendweißen Lichtblitz am Himmel über der Lustre Corporation-Fabrik. Er leuchtete ein Ende des Fabrikgebäudes aus und traf auf den Boden. Der Strahl war über 6 Meter breit und währte nur einen Augenblick, aber er war hell genug, um all die Vegetation, auf die er traf, so zu beleuchten, als wäre es Sonnenlicht. Ich sah an diesem Abend ansonsten nichts Bemerkenswertes.

Um etwa die gleiche Zeit, zwei Nächte später (am 7. Mai), sah ich den gleichen leuchtendweißen Lichtblitz aus dem Himmel fallen und wieder beleuchtete er das gleiche Ende des Fabrikgebäudes. Und wieder war das Licht so hell, daß ich das Gras so deutlich sah, als ob die Sonne scheine. Es regnete am Montag, den 8. Mai, aber der Regen hörte auf, bevor ich meine Hunde um 22:00 nach draußen führte. Da sah ich, das UFO über Huron schweben. Ich schätzte seine Größe annähernd auf die eines Tennisballs, der auf Armlänge gehalten wird. Seine funkelnde Ausstrahlung gab ihm das Aussehen eines leuchtenden Diamanten mit vielen Facetten. Ich sah es fast 5 Minuten am dunklen Himmel, als es begann, seine schillernde Leuchtkraft zu verlieren, sich in ein verblaßtes Rot-Orange zu verwandeln und in seiner Größe zu schrumpfen, bis es die Größe eines Stecknadelkopfes hatte. Es verschwand dann. Nach einer weiteren Minute sah ich den kleinen rot-orangen Punkt wieder auftauchen und anfangen, sich auf die Größe eines Tennisballs zu erweitern, woraufhin die Farbe gesättigter wurde zu einem leuchtenden Rot und dann in Weiß überging. Derselbe Prozeß des Schrumpfens und sich Erweiterns trat noch zweimal auf. Bei der letzten Rückkehr zur vollständigen Tennisball-Größe und als das Objekt seinen weißen Glanz wiedererlangt hatte, fingen rubinfarbene Lichter an, die Mitte des UFOs zu umlaufen. Das Leuchten der Lichter intensivierte sich und das Objekt begann sich Richtung Nordwest zum Erie-See hin zu bewegen.

Als die rubinfarbenen Lichter mit dem Umlauf begannen, hörte ich ein schrilles summendes Geräusch, das meinen Ohren dermaßen wehtat, daß ich sie mit meinen Händen zuhalten mußte. Meine Hunde drehten sich im Kreis und fielen zu Boden, wobei sie die ganze Zeit über seltsam kehlige Schmerzlaute von sich gaben. Zögerlich nahm ich die Hände von meinen Ohren. Das schrille Brummen war verschwunden, aber meine Hunde blieben zusammengedrängt und verharrten wie Statuen, als ob sie hypnotisiert seien. Das UFO bewegte sich nun weiter auf den Erie-See hinaus. Ins Haus zurückgekehrt, rief ich das Sheriffs Department des Erie County an und beschrieb die Sichtung in allen Einzelheiten.

Am 9. und 10. Mai hingen schmutzig wirkende grau-schwarze Wolken über der Gegend. Am 12 Mai hatten wir heftigen Regen und am 13. Mai einen sehr schweren „Wolkenbruch“. Am 14. Mai stellte meine Schwester fest, daß sie, als sie nach Hause fuhr, auf ihrem Autoradio nichts außer weißes Rauschen bekommen konnte „und merkwürdige Geräusche“. Am selben Tag rief auch ein Freund um 11:45 an, um mir zu berichten, er habe versucht, mich an diesem Morgen dreimal telephonisch zu erreichen, wäre aber nicht durchgekommen. Er hörte im Telephon ständig „seltsame piepende Geräusche“ und weißes Rauschen. Mit unserem Telephon war das noch nie passiert.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=MeEQs1rQXa0%5D

Soweit die Ausschnitte über UFO-Sichtungen in Ohio aus dem EDEN BULLETIN. Das obige Video zeigt, wie aktuell diese Beobachtungen sind. Man kann davon ausgehen, daß in dieser ORANUR- und DOR-verseuchten Welt heute vielen Menschen ähnliches widerfährt wie V.P. vor fast vier Jahrzehnten (der Protagonistin der letzten vier Blogeinträge).

Jerome Eden: UFO-Sichtungen in Ohio (Teil 1)

14. März 2014

Im Folgenden drucke ich aus dem EDEN BULLETIN (Vol. 4, No. 1, Jan. 1977) den Bericht einer Frau aus Ohio ab, der 1976 ähnliches widerfuhr wie folgendes, über das der Orgonom Michael Silvert 20 Jahre zuvor in seinem Aufsatz „DOR Sickness in New York City: Observations by Lay People“ berichtet hatte:

Sie berichteten auch von einigen markanten Erscheinungen. Einer sagte: „Ich sah ein sich rasch bewegendes, großes, gelbes Licht in meinem Schlafzimmer um etwa 1 Uhr nachts. Ich erhob mich, um es zu untersuchen und machte das Licht an. Es verschwand und kam nicht wieder.“ Ein anderer hörte in seinem Schlafzimmer am selben Abend ein schrilles Geräusch und sah ein intensives Licht, obwohl die elektrische Beleuchtung aus war. (Orgonomic Medicine, 1(1), June 1955, S. 27)

Hier der Text aus dem EDEN BULLETIN:

Es folgt Material, das uns von einer 43jährigen Frau V.P. aus Huron (Ohio) zugesandt wurde. Jerome Eden

9. August 1976: Sehr geehrter Herr Eden, ich las neulich Ihren Artikel über UFOs und das Wetterchaos in der August-Ausgabe des Official UFO Magazine. Er war sehr interessant und hat mich veranlaßt, Ihnen zu schreiben und zu berichten, was ich dieses Jahr im Mai sah. Zuerst muß ich Ihnen jedoch von etwas berichten, was sich letztes Jahr zugetragen hat.

Es war gegen 22:00 am 8. Juni 1975, als ich meine Hunde zu ihrem Ausgang nach draußen nahm. Es war ein heller, sonniger Tag gewesen und der Abend war genauso schön und klar mit hell funkelnden Sternen. Plötzlich nahm ich ein leuchtendweißes Licht wahr, das im Südwesten aufleuchtete. Ich horchte gespannt auf Donnerrollen, aber vernahm keinen. Da ich dachte, daß ein Sturm aufziehe – aber für mich ein wenig zu weit entfernt, um den Donner hören zu können – wandte ich mich der Aufgabe zu, meine Hunde auszuführen.

Später wunderte ich mich, wo der Sturm geblieben sei, da er nie kam. Am nächsten Tag hingen schmutzig aussehende grau-schwarze Wolken den ganzen Tag über der Gegend (Hervorhebung hinzugefügt, JE). Als ich die Tageszeitung las, sah ich einen Artikel, der besagte, daß die NASA angeblich die Ursache für die hellen Lichter war. Ich schnitt den Artikel aus der Zeitung aus und machte einige Kopien. Ich lege eine für Sie bei.

Leuchtende Lichter werden Manöver zugeschrieben (Montag, 9.Juni 1975 – Sandusky Register (Ohio): Armeemanöver wurden in der Anlage der National Aeronautics and Space Administration (NASA) bei Plum Brooks, Perkins Township abgehalten, berichtete heute die Polizei.

Die Manöver, sagt die Polizei, erklären die Lichter, die letzte Nacht von mehreren Einwohnern der Stadt beobachtet worden waren.

Nun kommt das Ereignis, das sich dieses Jahr im Mai zugetragen hat. Es war während der ersten Woche (im Mai 1976, JE) etwa um 22:00 oder etwas später und ich war wieder im Freien, um meine Hunde auszuführen, als plötzlich draußen über dem (Erie-) See dieses extrem lange ovale rosa Licht am Himmel aufleuchtete und sofort verschwand. Ich betrachtete gespannt den Himmel, aber sah nichts mehr.

Zwei Nächte später, als ich mit meinen Hunden um etwa die gleiche Zeit draußen war, befand ich mich ungefähr 5 Minuten im Freien, als ich zufällig direkt nach oben schaute – dort kam vom Norden, und bewegte sich nach Süden hin, eine rosa gefärbte Scheibe – der gleiche Farbton Rosa, der am Himmel aufgeleuchtet war. Als ich die Scheibe, die lautlos ihren Weg entlang glitt, beobachtete, sah es aus, als wenn sie Dampf ausstieße. Ich schaute bis sie hinter den Bäumen verschwunden war. Ich beobachtete sonst nichts mehr in dieser Nacht.

Vier Tage später, als ich draußen war, um meine Hunde auszuführen, waren wir auf unserem Rückweg, als plötzlich direkt vom Himmel dieser leuchtendweiße Bogen kam. Er sah so breit wie ein Regenbogen aus, aber leuchtendweiß.

Ich blieb erstarrt stehen und wunderte mich über das, was ich gesehen hatte. Ich hatte mich nicht lange zu wundern, da dort fast sofort ein anderer weißer Blitz war – diesmal war er ungefähr so wie dies geformt, gefolgt von einem weiteren Paar von ähnlicher Form:

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Die aufleuchtenden Lichter endeten mit zwei leuchtendweißen dahin sausenden Lichtbogen, die einander folgten.

Fast augenblicklich dachte ich an die brillantweißen aufleuchtenden Lichter, die ich letztes Jahr gesehen hatte, und es fiel mir extrem schwer zu glauben, daß die NASA Manöver abgehalten hatte.

Ich rief meine Hunde und wir gingen weiter. Ich hatte erst zwei oder drei Schritte getan, als ich abrupt hielt, denn dort war ein weiteres weißes Licht. Diesmal jedoch beleuchtete es einen Teil der Straße – den Seitenrand der Straße – und eine Reihe von Rosenbüschen, Blumen und zwei Storaxbäume, die den Rand unseres Hofes begrenzten, in der Nähe wo ich stand. Eine sehr eigentümliche Licht-Figur auf einem der Storaxbäume war ein leuchtendweißes halbmondartiges (Licht) wie dies:

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Da ich dachte, jemand würde die Straße in einem Auto heraufkommen, drehte ich mich, um zu sehen, wer es war. Welch eine Überraschung! Ich stand verblüfft da, und versuchte an eine plausible Erklärung für die seltsamen Lichter zu denken, konnte aber keine Lösung finden. Ich wandte mich wieder um, und schaute sorgfältig in der Gegend umher, und hoffte ein parkendes Auto mit angeschalteten Lichtern zu sehen, aber da war keines. Das mysteriöse Licht beleuchtete immer noch die Straße, die Blumen und Büsche. Es blieb ungefähr fünf Minuten so, dann plötzlich, als wenn jemand einen Schalter ausgemacht hätte, war das seltsame Licht verschwunden. Das tat es – ich blieb nicht länger draußen – wußte ich doch nicht, was als nächstes passieren würde. Ich gab den Hunden ein scharfes Kommando und wir gingen schnurstracks auf das Haus zu und hinein.

In den nächsten eineinhalb Tagen hingen schmutzig aussehende grauschwarze Wolken über dem Gebiet, während die Atmosphäre drückend und schwer zu atmen war (Hervorhebung hinzugefügt, JE). Am Tag nachdem ich die merkwürdigen Lichter gesehen hatte und auf die schmutzig grauschwarzen Wolken über mir schaute, dachte ich wieder an das, was letztes Jahr passiert war und meine Neugier war vollends geweckt.

Ich entschied mich, die NASA anzurufen, um herauszufinden, welche Ausrede sie, wenn überhaupt, für das, was die Lichter verursacht hatte, geben könnten. Es war ziemlich merkwürdig, da mein Anruf sie anscheinend überraschte. Sie stotterten und stammelten – führten sich sehr nervös auf – wußten nicht, was sie sagen sollten. Als ich fragte, ob es Armeemanöver gab oder ob in der Nacht vorher irgendwas sonst an ihrem Standort vorgegangen sei; man hätte meinen können, ich spräche in einer fremden Sprache, die konnten nichts verstehen. Es platzte schließlich aus dem Mann heraus: „Nein, warum, nein, es gab keinerlei Armeemanöver oder sonstwas, was letzte Nacht passiert wäre.“ Ich dankte ihm und legte auf.

Nun war keiner der Storaxbäume im Begriff zu blühen. Die Knospen waren fest verschlossen und ich glaube, es hätte noch mindestens zwei Wochen bedurft, bevor sie sich öffnen würden. Ein paar Tage nach dem Ereignis mit den mysteriösen Lichtern, als ich meine Hunde zu ihrem Morgenlauf draußen hatte, stellen Sie sich meine Überraschung vor, als ich beide Storaxbäume in Blüte sah! Das seltsamste war jedoch, daß beide Büsche nur halb erblüht waren. Die Knospen auf beiden Büschen nächst dem inneren Teil des Hofes waren alle fest verschlossen. Die Knospen auf den obersten Zweigen und der Seite nächst der Straße – wo das eigentümliche Licht geleuchtet hatte – waren vollständig geöffnet!

Vier Tage später begannen die Knospen auf der inneren Seite der Storaxbäume sich langsam zu öffnen. Sie fuhren damit fort, bis alle offen waren und blühten.

Ich kann mich über den seltsamen Anblick und das seltsame Geschehnis nur wundern. Nun zur großen Frage: Waren UFOs für die aufleuchtenden Lichter und auch für das Licht, das die Straße, die Blumen und die Büsche beleuchtete, verantwortlich – auch für die Büsche die zwei Tage später erblühten? Und was ist mit den schmutzigen grauschwarzen Wolken, die am nächsten Tag nach den aufleuchtenden Lichtern über der Gegend hingen – letztes Jahr und dieses Jahr? Waren dies die tödlich giftigen Nachwirkungen von UFOs, die in dem Gebiet waren? Ich bin sehr neugierig und interessiert an diesen Geschehnissen. Würden Sie mich bitte wissen lassen, was Sie denken und was Ihre Meinung ist.

Mit freundlichen Grüßen,

V.P.

Eden antwortete am 12. August 1976:

Sehr geehrte Frau V.P.,

Ihr Erlebnis hat all die Kennzeichen einer UFO-Begegnung. Meine Vermutung ist, daß die Reaktion der blühenden Büsche ORANUR zuzuschreiben ist – einer erregten Form der atmosphärischen Energie, die mit UFOs verbunden ist und das Leben zu großer Aktivität aufpeitschen kann, wie ich es in unserer Gegend beobachtet habe (siehe mein Buch Die kosmische Revolution).

Wenn ich Platz in einem der kommenden BULLETINs habe, würde ich gerne dies Material benutzen. Darf ich? Hatten Sie irgendwelche Folgeerscheinungen nach dieser Begegnung? Hat Sie dies Licht berührt? Und können Sie sich an Ihre emotionellen Reaktionen zu jener Zeit und danach erinnern? Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit, „Grippe“? Irgendein Zeitverlust; irgendwelche Objekte, die in Ihrem Haus oder im Auto fehlen? … Übrigens, haben Dürrezustände Ihr Gebiet betroffen?

Ich würde es zu schätzen wissen, über ähnliche Geschehnisse auf dem laufenden gehalten zu werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Jerome Eden

Der Tag, an dem die Erde stillstand (Fortsetzung)

4. April 2013

Als Ergänzung zum gestrigen Beitrag schrieb mir John Wilder:

Robert Emenegger zufolge stammt die erste dokumentierte europäische UFO-Welle aus dem Jahre 1909 in England.

Allerdings gibt es Berichte über frühere UFO-Sichtungen in Europa wie beispielsweise:

Eine dramatische Darstellung vom Sommer 1883 erschien in der westdeutschen Zeitschrift Der Stern. „Alle Kinder und Lehrer in der staatlichen Grundschule von Segeberg sahen“, dem Bericht zufolge, „wie sich sechs feurige Kugeln jeweils von der Größe des Vollmonds nebeneinander nicht sehr schnell von Norden nach Süden an einem klaren und sonnigen Himmel bewegten.“

Bis heute bleibt die Welle geheimnisvoller Luftschiffe [Ende des 19. Jahrhunderts] unerklärt. Einige Forscher glauben, daß die Sichtungen Ergebnis früher im Verborgenen gebliebener Experimente mit lenkbaren Luftschiffen, Zeppelinen und anderen Luftfahrzeugen gewesen sein könnten. Und tatsächlich (…) brachte am 3. November 1897 der Holzhändler David Schwarz im österreichisch-ungarischen Reich ein von ihm erfundenes Luftschiff erfolgreich zum Fliegen.

Lesen Sie mehr auf Buzzle.

1892, März – Im russischen Teil Polens Beginn einer Panik wegen Phantomluftschiffen. Wie in den meisten späteren Paniken dieser Art erschien das Luftschiff oft während der Nacht und war in der Regel mit leistungsstarken Scheinwerfern ausgestattet.

1882: In der Nacht vom 17. November wurde ein riesiges UFO, das erste Phänomen, das die typische Untertassenform hatte, von zahlreichen Menschen in England und anderen Teilen Europas deutlich gesehen. Es wurde beobachtet, wie es sich am Himmel in einer ungefähren Höhe von 200 Kilometern in Ost-West-Richtung bewegte. Eine Reihe herausragender Wissenschaftler waren Zeugen für das Objekt, unter ihnen befand sich der Greenwich-Astronom Dr. E. Walter Maunder, der englische Spektroskopiker J. Rand Capron, die niederländischen Astronomen Audemans und Zeeman. Das Royal Observatory in Greenwich veröffentlichte einen Bericht über die Schlußfolgerungen von Wissenschaftlern nach dem Auftreten der so genannten „Großen Untertasse“. Der Bericht hat folgendes zu sagen: „Es schien sich um einen gut definierten Körper zu handeln und es wurde die Folgerung gezogen, daß es sich um einen Meteor handelte, nicht im alten vagen Sinne eines Objekts, das sich hoch in der Erdatmosphäre befand, sondern im Sinne einer soliden kosmologischen Materie von diskusförmiger Erscheinung, deren Umlaufbahn es in die Erdatmosphäre hinein versetzte. Aber nichts konnte gegensätzlicher sein zum Ansturm eines großen Meteors oder Feuerballs mit intensivem Glanz und Feuerschweif. Das Vordringen des Objekts, obzwar schnell, schien geordnet und kontrolliert zu sein. Es gab keine Anzeichen für eine Komprimierung der Atmosphäre vor ihm, kein Hinweis darauf, daß die Materie, die seinen vorderen Teil ausmachte, in irgendeiner Weise stärker erwärmt wurde als der Rest seiner Substanz – wenn es denn in der Tat Substanz besessen hat.“ http://miqel.com/reading_library/archived_stories/dubious_ufo_report_list.html

1885, 11. Januar, Edirne, Türkei: „Am 1. November wurde um 21:30 Uhr westlich von Adrianopel ein längliches Objekt gesehen, von dem ein starkes Leuchten ausging. Es schien in der Luft zu schweben und seine sichtbare Scheibe war vier oder fünfmal größer als der Vollmond. Es bewegte sich langsam und warf ein Licht auf den gesamten Hinterhof des Bahnhofs mit einer etwa zehnmal größeren Helligkeit als die einer großen Glühbirne. Am Morgen des 2. November machte im Morgengrauen eine sehr helle Flamme, die zuerst bläulich, dann grünlich war und sich in einer Höhe von fünf bis sechs Meter bewegte, eine Reihe von Runden um die Fähre am Pier von Skutari. Ihre blendende Helligkeit beleuchtete die Straße und überflutete das Innere der Häuser mit Licht. Der Meteor war für anderthalb Minuten sichtbar und fiel schließlich ins Meer. Kein Geräusch wurde gehört, als er eintauchte“, schrieb M. Mavrogordato in L’Astronomie. http://ancientknightsc.tripod.com/id96.htm

Soweit John Wilder. Dazu noch folgendes Video:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=RGm4GqeZExc%5D