Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 3)

von David Boadella, B.A.*

TEIL 1: ERSTRAHLUNG (Fortführung)

Während des Oranur-Experiments, bei dem das Orgon durch geringe Mengen von Radium und radioaktivem Phosphor gereizt wurde, wurde eine weitere Form entdeckt, die das Orgon unter extremer Reizung annimmt. Zu den vielen störenden Effekten des Oranur-Experiments gehörte der visuelle Eindruck von roten Lichtflecken in Gegenwart von stark irritiertem Orgon. Dies war so unverkennbar und trat so regelmäßig auf, daß die rötliche Erstrahlung als ein Warnzeichen während des gesamten Versuchs betrachtet wurde und eines der Signale war für die sofortige Evakuierung aller Gebäude, in denen die Akkumulation von Orgon sehr stark war.

Die Existenz dieser Art von Reaktion kann dazu beitragen, die vielen Berichte über Irritationen des Sehnervs, die sich in den Akten über Fliegende Untertassen finden, zu erklären. Das Folgende ist typisch.

Die Zeitschrift CIVILIAN SAUCER INVESTIGATION (veröffentlicht 1954) berichtet, daß im Jahr 1949 ein Hochschulabsolvent, der eine Untertasse sah, aussagte: „Das Licht, das von den Fenstern kommt, würde ich als ein bläuliches Weiß beschreiben, ähnlich der Farbe eines Schweißlichtes. Nachdem das Ding verschwunden war, wurde mir gewahr, daß es vor meinen Augen rötlich schimmerte, als hätte ich auf eine Glühbirne gestarrt. Wenn das Licht wie beim Schweißen gewesen wäre, glaube ich, daß die Zeit, die ich darauf blickte, meine Augen ruiniert hätte.“

Welche Schlußfolgerungen, wenn überhaupt, können aus diesen sehr relevanten „Licht“ -Eigenschaften des Orgons gezogen werden. Reich war sehr beeindruckt von der Ähnlichkeit zwischen dem, was er in seiner Vakuumröhre beobachtete, und dem Vorgang der Dämmerung. Es ist bekannt, daß die Erde eine Orgonhülle hat, und die Annahme schien schlüssig zu sein, daß es nicht das Licht selbst ist, das von der Sonne kommt, sondern eine nichtleuchtende Erregung, die die Orgonhülle in Erstrahlung „versetzt“. Licht selbst würde dann als lokale Funktion der Erstrahlung und Anregung von Orgon verstanden werden. Unterschiede in der Erstrahlung würden dann Unterschiede in der Intensität der Erregung, verschiedene Grade orgonotischer Ladung widerspiegeln.

Es nur folgerichtig, daß die Erstrahlung der Fliegenden Untertassen mit ihrer Bewegung zusammenhängt und daß verschiedene Bewegungsformen unterschiedliche Ladungszustände sowohl im Objekt selbst als auch im Orgon der umgebenden Atmosphäre beinhalten.

Meine Erläuterungen zur Erstrahlung würde ich gerne abschließen mit einer Beschreibung des Lichts, das von einer Fliegenden Untertasse ausgeht. Es weist sehr stark darauf hin, daß die Erstrahlung jene weiche, lebendige Qualität hat, die wir mit dem Tageslicht verbinden und die Reich in seinen Vakuumröhren fand.

Eine Frau in Tucson, Arizona (August 1950) hatte folgendes zu sagen: „Das Licht war hell, aber nicht mit der harten Brillanz eines gewöhnlichen elektrischen Lichts. Es schien von der Oberseite und den Seiten in einem weicheren, glühenden Licht zu kommen. Während es sich von uns entfernte und über den Berg schwebte, sah es aus wie ein sanft glühender Ball“ (aus: CIVILIAN SAUCER INVESTIGATION, Vol. 4).

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

 

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