Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 5)

Heute wo wir aus demographischen und kulturellen Gründen (die Islamisierung und der satanische Einfluß des 68er-Gesindels) sehen müssen, wie die europäisch-christliche Kultur dem sicheren Untergang entgegentaumelt, sehen wir, was wir verlieren. Die romantische Liebe verschwindet und wird durch eine frustrierende Fickerei ersetzt; die Wissenschaft löst sich in nichts auf, weil heute gewissenlose „Wissenschaftler“ nur noch unreproduzierbaren Müll veröffentlichen. Ein Wissenschaftsskandal jagt den anderen! Was wir sehen ist die Rückkehr des Heidentums in Gestalt dessen, was Charles Konia als das „antiautoritäre Zeitalter“ bezeichnet hat.

Wo ist der Ausweg? Den findet man, wenn man ergründet, was das Christentum in seinem Grundwesen ausmacht: erstens können Menschen dir vertrauen, nicht etwa, weil du an Gott glaubst und Angst vor Strafe hast, sondern weil du, die Welt und Gott in einem Vertrauensverhältnis verbunden seid (das im dreieinigen Gott vorgezeichnet ist); zweitens sind Mann und Frau nicht nur durch den Sexus miteinander verbunden, sondern sie verkörpern in ihrer Vereinigung die göttliche Liebe. Wie gesagt zerfallen diese beiden Grundelemente der christlichen Zivilisation, das Reich Gottes auf Erden, gegenwärtig zu nichts. Was bleibt ist Hinterhältigkeit, Gemeinheit und „Sex“. Das Ziel der sozialen und medizinischen Orgonomie ist die Vernichtung der Emotionellen Pest und die Befreiung der Genitalität. Entweder wird sie das Christentum in seiner Bedeutung ersetzen oder die Menschheit wird nicht überleben. Das hat nichts mit „Religion“ oder gar mit Mystizismus zu tun, aber alles mit der Bioenergetik (bzw. der Charakterstruktur) des Menschentiers.

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4 Antworten to “Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 5)”

  1. Frank Says:

    Interessant, wenn Peter die Struktur herausarbeitet, dass die Wissenschaft sich auflöst. Die „Bäume“ hatte ich gesehen, aber den „Wald“ (noch …) nicht erkannt.
    Ein Kommentator in der FAZ: „Auf einem anderen Fachgebiet hat mir ein Freund, der über 10 Jahre an einer renomierten Univ. in den Staaten geforsch hat, berichtet, dass der Drittmittellieferant ständig nach publikationsfähigen Ergebnissen gefragt hat. Bei einer Verneinung wurde eine Veröffentlichung mit gefälschen Daten gefordert. Der Biologe meinte dazu: es gäbe in den Staaten keine unabhängige Grundlagenforschung.“

  2. Frank Says:

    Ich frage mich, inwieweit die vielen tollen (angeblichen) Errungenschaften des Christentums, die Peter immer wieder aufführt, wirklich explizit und ursprünglich mit dem Christentum in Zusammenhang gebracht werden sollten. Sind es nicht vielmehr Einflüsse aus anderen Traditionen, die in das Christentum integriert wurden? Überhaupt: Ich muß hier immer wieder darauf hinweisen, dass es starke Belege dafür gibt, dass fast alle alten Quellen gefälscht sind (in dem Sinne, dass sie nicht so alt sind wie sie vorgeben zu sein) und sehr vieles, von dem wir denken, es sei uralt, erst in der Neuzeit erdacht wurde. Z.B. Uwe Topper, Die große Aktion. Der gebildete Mensch lebt in (und ist überaus stark geprägt durch ein) einem Geschichtsbild und -wissen, welches wahrscheinlich eine reine Erfindung ist. Die wahre Geschichte ist kaum mehr herauszuschälen. Wie gut, dass wir Schüler der Orgonomie auf die Rückversicherung durch die Geschichte eigentlich verzichten könnten, da wir den Zugang zur emotionalen und sozialen Wahrheit durch die Arbeit Wilhelm Reichs erhalten haben.

    • Frank Says:

      Ich rudere zurück: Alle Religionen (überhaupt alles) sind eine Mischung, eine Entwicklung, überall gibt es Einflüsse. Peter geht vom aktuellen (von dem eher nicht …) Christentum aus – und so hat er vollkommen recht.

  3. Frank Says:

    Peter hatte vor einer Weile mitgeteilt, dass er mehr Zeit in der Natur verbringen wolle (und er deswegen weniger eigene Beiträge verfassen könne). Anscheinend hat die Natur gestärkt: Ich freue mich, dass Peter wieder mehr schreibt.

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