Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 30)

Traditionell verteidigten Liberale ihre Mitbürger gegen Übergriffe von Seiten der Regierung. Im Liberalismus ging es um die Begrenzung der Macht der Regierung. Dann kamen „Liberale“ wie Mildred Brady und stellten diesen Ansatz auf den Kopf, indem sie die Regierung benutzten, um ihre Mitbürger zu unterdrücken: „Die Regierung muß uns vor medizinischem Betrug schützen“ – also den mißliebigen Mitbürger unterdrücken. Letztendlich geht es um: „Die Regierung muß den Kapitalismus beseitigen“ – und die Tyrannei errichten.

Die Kernbotschaft der angelsächsischen Welt lautete: „Die Doktrin von den Menschenrechten ist dazu da, der Regierung Grenzen zu setzen, und kann nicht dazu benutzt werden, irgendeine Ausweitung der Regierungsmacht zu autorisieren, die nicht durch deren grundlegende Aufgabe, d.h. Schutz der individuellen Freiheit, gerechtfertigt ist.“ (Roger Sutton: How to be a Conservative, London, Paperback, 2015, S. 70)

Genau das war Reichs Thema in den 1950er Jahren: Der Staat hat keine Handhabe, in Reichs Recht auf Erforschung der Natur und in das Recht seiner Patienten, die Früchte dieser Forschung zu genießen, einzugreifen.

Unabhängig von der Bekämpfung des Machtmißbrauchs, die immer auf einen Kompromiß hinausläuft, stand für Reich die „kompromißlose“ Frage nach der Wahrheit im Raum. Das entsprach der Kernbotschaft Deutschlands an die Welt: Es gibt eine fundamentale faktische, objektive Wahrheit, unabhängig und jenseits nicht nur formaler Autoritäten, sondern auch unabhängig und jenseits individueller Meinungen und gesellschaftlicher Kompromisse. Oder mit anderen Worten: Die Existenz des Orgons ist nichts, was es vor einem Gericht „zu verhandeln“ gilt!

Ohne diese beiden Elemente, das „angelsächsische“ und das „deutsche“, kann es keine wirkliche Freiheit geben, denn beide schränken die Macht der Regierung ein: das erstere öffnet den Raum für Diskussion, wenn das angemessen ist, und das letztere beendet jedwede Diskussion, wenn wiederum das angemessen ist.

Für die Großkapitalisten und Monopolisten, in diesem Fall die Pharmaindustrie, ist der pseudoliberale Verrat an Freiheit und Wahrheit gleichbedeutend mit der Beseitigung der aufstrebenden Konkurrenz. Heute will die Pharmaindustrie, nachdem mit Medikamenten kein Geschäft mehr gemacht werden kann und die regelmäßige zwangsweise Durchimpfung der gesamten Bevölkerung horrende Gewinne verspricht, vor allem die schädlichen „Querdenker“ vom Tisch gewischt sehen. Ihre SA, die „Antifa“, hilft ihr dabei.

Zu diesen Ausführungen siehe auch Die zwei grundlegenden Mißverständnisse bei Reichs Auseinandersetzung mit der FDA und der US-Justiz.

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